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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Okt 07, 2020 12:38

BDM Sprüche.. auch Goldsteig wird nicht senken
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mi Okt 07, 2020 14:29

T5060 hat geschrieben:BDM Sprüche.. auch Goldsteig wird nicht senken

Ich hoffe du hast Recht. Gegen dramatische Preisveränderungen ist ja nichts einzuwenden, solange sie gegen Norden gehen! :lol:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Mi Okt 07, 2020 21:09

Betriebsaufgabe

Wer schlau war, hat seinen Betrieb vor 10 oder 15 Jahren geschlossen incl Betriebsaufgabe beim Finanzamt.
Vor 10/15 Jahren, Fläche Buchwert 2 Euro, aktueller Wert damals ebenfalls 2 Euro.
Somit damals kostenlose Überführung ins Privatvermögen und heute ( 10 Jahre später, abgelaufene Spekufrist ) oder in der Zukunft bei einem Verkauf alles 100 % steuerfrei.

Ich hab leider zu spät aufgehört. Im nachhinein hätte man den Betrieb vor 10 Jahren komplett schliessen sollen und ins Privatvernögen überführen sollen. Da hätte man sich je nach Fläche locker 1 Million Euro Steuern gespart was heute fällig wird.

Soviel wird die letzten 10 Jahre kaum ein Betrieb verdient haben, nach Steuern.

Und die Rechnung wird jedes Jahr teurer weil die Preise weiter steigen.
Immer weiter warten, naja, dann müssen die Rechnung der Überführung ins Privatvermögen halt später in der Zukunft die Erben bezahlen wenn die Fläche unter den Kindern verteilt wird, da die meisten Betriebe eh schliessen werden.
Und die Rechnung ans Finanzamt, steigende Preise, wird jedes Jahr teurer...
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Okt 07, 2020 21:28

Da ist mir heute aber eine bessere Konstruktion eines Oberpfälzer Investorbauern über den Tisch gekommen.
Die Münchner Stadtrandbauern haben da auch ganz knuffige Lösungen gefunden.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon wastl90 » Do Okt 08, 2020 7:09

T5060 hat geschrieben:Da ist mir heute aber eine bessere Konstruktion eines Oberpfälzer Investorbauern über den Tisch gekommen.
Die Münchner Stadtrandbauern haben da auch ganz knuffige Lösungen gefunden.

Dann erzähl mal, gerne per PN
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Cheffe » Do Okt 08, 2020 9:10

wastl90 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Da ist mir heute aber eine bessere Konstruktion eines Oberpfälzer Investorbauern über den Tisch gekommen.
Die Münchner Stadtrandbauern haben da auch ganz knuffige Lösungen gefunden.

Dann erzähl mal, gerne per PN


Jo klingt interessant :!:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mo Okt 19, 2020 11:32

https://www.topagrar.com/rind/news/font ... e=topagrar
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Di Okt 20, 2020 23:55

Agrarzeitung_20.10.2020 hat geschrieben:In den Niederlanden dürften in den kommenden zehn Jahren tausende Milcherzeuger aufgeben. Die schlechte Finanzlage zwingt sie dazu.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Okt 21, 2020 6:18

marius hat geschrieben:
Betriebsaufgabe

Wer schlau war, hat seinen Betrieb vor 10 oder 15 Jahren geschlossen incl Betriebsaufgabe beim Finanzamt.
Vor 10/15 Jahren, Fläche Buchwert 2 Euro, aktueller Wert damals ebenfalls 2 Euro.


Echt jetzt? Wenn in den vergangenen 15 Jahren die Flächenpreise um 200% gestiegen sind, habe ich da, nach Steuern, immer noch 100% für die eigene Tasche. Wenn ich rechtzeitig meine Betriebsaufgabe anzeige, verbleiben mir sogar 150% von der Wertsteigerung! Wo ist der Kopfschüttel-smile?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Okt 21, 2020 6:23

T5060 hat geschrieben:
Agrarzeitung_20.10.2020 hat geschrieben:In den Niederlanden dürften in den kommenden zehn Jahren tausende Milcherzeuger aufgeben. Die schlechte Finanzlage zwingt sie dazu.


Scheinbar erkennen auch die ersten Molkis, dass mittelfristig die Auslastung der Verarbeitung gefährdet sein könnte:


https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... osten.html
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Mi Okt 21, 2020 8:38

Na ja, für meine 150 Milchkühe brauche ich wegen den mageren Dürrejahren immerhin so an die 140 Hektar Futterfläche. Wenn ich den Futtermais ab Feld verkaufen würde, dann hätte ich auch einiges an Einnahmen und viel weniger Arbeit.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon LUV4.0 » Mi Okt 21, 2020 9:01

Was hindert dich?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon CarpeDiem » Mi Okt 21, 2020 9:26

DWEWT hat geschrieben:Wo ist der Kopfschüttel-smile?


Den vermisse ich allerdings bei dir. Noch einmal zum mitdenken, wenn jemand eine Betriebsaufgabe erklärt, dann realisiert er einen "Buchgewinn", d.h. da wird nur Papier beschrieben, es landet aber keine Kohle auf dem Konto. Deshalb ist nix mit 100 % Gewinn, das ist nur ein Papiertiger. Der Fiskus will aber von dem Buchgewinn baren Cash sehen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon clemi » Mi Okt 21, 2020 10:31

moinsen,

„Die Nachfrage stagniert, die Margen sind eng.......da ist eigentlich alles gesagt wenn man das interview gelesen hat.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Mi Okt 21, 2020 10:46

CarpeDiem hat geschrieben:
Den vermisse ich allerdings bei dir. Noch einmal zum mitdenken, wenn jemand eine Betriebsaufgabe erklärt, dann realisiert er einen "Buchgewinn", d.h. da wird nur Papier beschrieben, es landet aber keine Kohle auf dem Konto. Deshalb ist nix mit 100 % Gewinn, das ist nur ein Papiertiger. Der Fiskus will aber von dem Buchgewinn baren Cash sehen.


Vielleicht doch noch einmal nachdenken?
Durch die Erklärung der Betriebsaufgabe wird die Besteuerung auf potenzielle Veräußerungsgewinne halbiert. Wenn, wie es in dem Beitrag beschreiben wurde auf den ich mich bezog, eine Betriebsaufgabe stattgefunden hätte, würde der Eigentümer, von den angenommenen 200% Wertsteigerung, nur den halben Grenzsteuersatz an das FA abführen müssen. D.h., er müsste dann wohl mal in seine Portokasse greifen und die Steuer entrichten. Dafür bekommt er ja auch ein nicht geringes Vermögen zu seiner privaten Verfügung.
Wer überhaupt nicht über Flächenverkäufe und anderes nachdenkt, für den ist das oben Geschriebene irrelevant!
Wenn du noch Probleme hast, dann lese den Beitrag von marius noch einmal ganz genau durch.
Ich finde es übrigens sehr merkwürdig, dass Landwirte, deren Flächen eine nicht landwirtschaftlich bedingte Wertsteigerung ihrer Flächen erfahren, ganz ohne eigenes Dazutun zu vermögenden Menschen werden, die glauben, diesen Wertzuwachs nie versteuern zu müssen. Man kann übrigens diesen immensen Veräußerungsgewinnen entgehen, indem man die Buchwerte seiner Flächen erheblich anhebt. Das hat zwar eine höhere Steuerlast zur Folge, befreit aber von schlaflosen Nächten, bedingt durch mögliche "horrende" Veräußerungsgewinnbesteuerungen! :mrgreen:

btw: Der von marius angeführte Buchwert von 2€/qm ist völlig illusorisch. Die meisten ldw. Flächen stehen mit max. vierstelligen Werten in den Büchern. Daran ändert sich auch durch eine mögliche Reinvestition nichts.
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