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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Mi Okt 21, 2020 10:59

CarpeDiem hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Wo ist der Kopfschüttel-smile?


Den vermisse ich allerdings bei dir. Noch einmal zum mitdenken, wenn jemand eine Betriebsaufgabe erklärt, dann realisiert er einen "Buchgewinn", d.h. da wird nur Papier beschrieben, es landet aber keine Kohle auf dem Konto. Deshalb ist nix mit 100 % Gewinn, das ist nur ein Papiertiger. Der Fiskus will aber von dem Buchgewinn baren Cash sehen.


Richtig.
Aber ausführliche Erklärungen sind bei einigen " Perlen vor die Säue" weil es schlicht nix bringt... 8)
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Okt 21, 2020 11:14

Also ausschlaggebend ist der "gemeine Wert" gem. BwertG = Verkehrswert §194 BauGB, dem stehen die Buchwerte gegenüber.

Buchwerte :
Für Flächen die nach 1972 gekauft wurden = damaliger Kaufpreis
Für Flächen vor 1972 achtfache EMZ in DM
Hofflächen = 5 € / qm
Gebäude = Anschaffungswert, ansonsten 14er Wert hochgerechnet nach DIN 277 und abgeschrieben

vom Verkehrswert wird der Buchwert abgezogen = Buchgewinn

wer älter 55 ist und die Flächen verpachtet hat, kann zum halben Steuersatz versteuern. Freibetrag 45.000 €
bei Gütergemeinschaft haben beide den Freibetrag

nach § 16 ImmoWertV ist ein Gebäude dann abruchreif, wenn das Gebäude nicht mehr 5 % des Bodenwerts erwirtschaftet,
dann werden die Freilegungskosten vom Bodenwert abgezogen

Eine Umnutzung der Gebäude kann in der Bewertung nur unterstellt werden, wenn sie baurechtlich zulässig und auch konkret ist,
in 90 % der Fälle ist dann das Gebäude als Leerstand mit geringer privater Nutzung zu bewerten. Wir sind dann meist wieder bei den 5% ImmoWertV
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Okt 21, 2020 11:23

DWEWT hat geschrieben:
marius hat geschrieben:
Betriebsaufgabe

Wer schlau war, hat seinen Betrieb vor 10 oder 15 Jahren geschlossen incl Betriebsaufgabe beim Finanzamt.
Vor 10/15 Jahren, Fläche Buchwert 2 Euro, aktueller Wert damals ebenfalls 2 Euro.


Echt jetzt? Wenn in den vergangenen 15 Jahren die Flächenpreise um 200% gestiegen sind, habe ich da, nach Steuern, immer noch 100% für die eigene Tasche. Wenn ich rechtzeitig meine Betriebsaufgabe anzeige, verbleiben mir sogar 150% von der Wertsteigerung! Wo ist der Kopfschüttel-smile?

Buchwert 100.000€
Wertsteigerung 200.000€
Bei einem Verkauf zu 300.000€ verbleiben nach Steuern 150% der Wertsteigerung, also gleich 300.000€.
Kommt der Buchwert noch dazu :mrgreen:

Fazit: Da ich nach Steuern noch nie 100% oder gar 150% vom Gewinn übrig hatte, muss ich wohl den falschen Steuerberater haben.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Mi Okt 21, 2020 11:27

T5060 hat geschrieben:
Agrarzeitung_20.10.2020 hat geschrieben:In den Niederlanden dürften in den kommenden zehn Jahren tausende Milcherzeuger aufgeben. Die schlechte Finanzlage zwingt sie dazu.


Enpass gibts noch nicht.
Jetzt mal im großen : Wir haben derzeit knapp 2 Milliarden Arbeitsplätze weltweit.
1 Milliarde, also mehr als die Hälfte fällt ersatzlos weg in den kommenden 10 Jahren.
Die Gründe hatten wir schon.
Heisst Personal wird billiger. Dann gibts viele Länder ausserhalb Deutschlands ohne horrende Sozialabgaben und mit günstigen Löhnen.
Dort wird Milch auch in Zukunft billig gemolken mit biligem Personal. Und der Importzoll fällt eh früher oder später, dann gewinnen die deutliche Marktanteile und werden aufrüsten. Land und Personal ist dort genug da.

In Deutschland gibts dank Förderung noch Investitionen in unrentable Melkroboter, auch der Melkstand ist nicht konkurrenzfähig. Das Ausland lacht über Europa.
Die Zukunft liegt bei 4 oder 5 stelligen Kuhzahlen und Melkkarussell. Dort wird um Längen billiger gemolken.
Und diese Gülle wenns denn grün sein muss über eine hofeigene Biogas. Sowas rechnet sich.
Deutschland hat auch das weitgehend verschlafen bis auf wenige Ausnahmen.
Die Gründe sind einfach erklärt. Durch allerlei Zuschüsse und Subventionen wurden Zombies am Leben gehalten welche die Flächen für die wenigen Zukunftsbetriebe blokiert haben. Die waren somit am Wachstum gehindert.
Und Strukturprobleme gibts keine wenn es alle 2 Gemeinden nur noch 1 aktiven Betrieb gibt mit 2000 ha direkt um den Hof. So sieht die Zukunft aus, auch wenns mir nicht gefällt.

Wobei es in Deutschlkand auch für Top aufgestellte Zukunftsbetriebe mehr als schwierig wird, wegen der überhöhten Kosten, Abgaben und Gutmenschen hierzulande.

So sieht nunmal die Realität aus, obs einem gefällt oder nicht ist unbedeutend.
Und Landwirte produzieren nunmal Nahrungsmittel die jeder braucht, auch die vielen zukünftigen Arbeitslosen mit kaum Einkommen. Also dürfen Nahrungsmittel real nicht dauerhaft teuer sein. Die sollten gar als Inflationsbremse wirken um die Wirtschaft anzukurbeln.
Das wissen auch die Politiker und die haben viele Möglichkeiten das zu steuern...
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Okt 21, 2020 21:06

Also wenn ich täglich 500 g BAUER Joghurt esse, ist meine Verdauung top und ich habe beim Essen von dem Zeug ein angenehmes Glücksgefühl
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Do Okt 22, 2020 7:06

marius hat geschrieben:
Richtig.
Aber ausführliche Erklärungen sind bei einigen " Perlen vor die Säue" weil es schlicht nix bringt... 8)
Also reine Zeitverschwendung.


Seine eigenen Beiträge hier als "Perlen" zu bezeichnen, setzt einiges an Selbstüberschützung voraus. Das ist umso spezieller, als es sich bei dem Schreiber um jemanden handelt, der an oder mit der Landwirtschaft ganz offensichtlich gescheitert ist. Oder genießt du den regulären Ruhestand?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon ChrisB » Do Okt 22, 2020 8:07

Hallo DWEWT,
sei mal nicht so "Böse",
die Vollerwerb Bauern, sind über jeden Verpächter "Froh" :wink:
Ich komme aus Unterfranken, Realteilgebiet, Eigentum von 1 - 5 Ha.
Meine größte Ackerfläche sind 4 Ha, von ehemaligen Vollerwerb, bis ca 1970
Die Beiträge von Marius sind doch teilweise sehr "Lustig"
Reich werden ohne Arbeit, ist doch der Traum eines Jeden Mitbürgers :roll:
Marius hat es geschafft :prost:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Do Okt 22, 2020 8:57

T5060 hat geschrieben:Also wenn ich täglich 500 g BAUER Joghurt esse, ist meine Verdauung top und ich habe beim Essen von dem Zeug ein angenehmes Glücksgefühl

Ich hab früher jeden morgen einen gegessen. Dann haben die irgendwann, dürfte so knappe 15 Jahre her sein, ihre Rezeptur geändert. Ungenießbar in meinen Augen. Die Sahnejoghurts sind aber noch ok.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Do Okt 22, 2020 16:13

ChrisB hat geschrieben:die Vollerwerb Bauern, sind über jeden Verpächter "Froh" :wink:
Ich komme aus Unterfranken, Realteilgebiet, Eigentum von 1 - 5 Ha.
Meine größte Ackerfläche sind 4 Ha, von ehemaligen Vollerwerb, bis ca 1970
Die Beiträge von Marius sind doch teilweise sehr "Lustig"
Reich werden ohne Arbeit, ist doch der Traum eines Jeden Mitbürgers :roll:
Marius hat es geschafft :prost:


Landwirte werdens schwer haben überhaupt die Inflation auf ihr eingesetztes Kapital reinzuwirtschaften. Von Entlohnung der AK und Pachtansatz Eigenfläche reden wir mal garnicht.
Wenn ich heute 500 000 Euro anlegen müßte, würde ich das sicher nicht in die Landwirtschaft in Deutschland investieren.
Bisher war es so, dass gedruckte Gelder bei der reicheren Oberschicht gelandet sind und die haben in Vermögenswerte investiert. Genau deshalb sind ausgewählte Aktien, Immobilien in guten Lagen, Kryptowährungen, usw, im Preis wahrlich explodiert und das bei geringer Abgaben.-/Steuerlast. Aber auch hier muss man sich um seine Anlagen kümmern, Selbstläufer gibts nicht.
Dort wurde mehr Geld verdient mit Kurssteigerungen, als der Landwirt mit harter Arbeit auf sein eingesetztes Kapital verdient hat und das trotz Subventionen.
Traurige Realität.
Ich hab das damals selber erst viel zu spät registriert, und deshalb noch unnötig Cash im Betrieb versenkt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Do Okt 22, 2020 18:11

https://www.ami-informiert.de/ami-maerk ... 15626a7d83
Der Buttermarkt ist anscheinend Tot! Es lebe der Buttermarkt! :lol:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Zement » Do Okt 22, 2020 18:38

Hosenträger hat geschrieben:https://www.ami-informiert.de/ami-maerkte/maerkte/ami-milchwirtschaft/ami-meldungen-milchwirtschaft/single-ansicht?tx_aminews_singleview%5Baction%5D=show&tx_aminews_singleview%5Bcontroller%5D=News&tx_aminews_singleview%5Bnews%5D=21339&cHash=875f3ff7926f41c98591d815626a7d83
Der Buttermarkt ist anscheinend Tot! Es lebe der Buttermarkt! :lol:

Nun komm mal vom Butterberg runter , es gibt Margarine . :lol:
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Do Okt 22, 2020 20:56

Hosenträger hat geschrieben:Der Buttermarkt ist anscheinend Tot!

Naja.
Preissteigerungen sehen wir schon viele Jahre, aber halt nicht bei den Konsumentenpreisen, sondern bei den Vermögenspreisen. Da haben wir seit Jahren >10 % Inflation p.a.
Der Cantillon-Effekt läßt grüßen. 8)
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon MarLionJohanssen » Fr Nov 13, 2020 4:05

Is this an updated info? Although machines can pack more milk compared to if it purely man laboured, It is better to buy those from the farmers itself. It is true that milking there is much cheaper, but the companies also need to consider if the farmers or workers are earning something.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Bibbler » Fr Nov 13, 2020 13:27

https://www.agrarheute.com/markt/milch/ ... ern-574967

Na, wenigstens ist dann 2030 die Inflation bis 2010 ausgeglichen
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Nov 13, 2020 13:52

Wenn es 2030 nicht besser wird, 2040 ganz bestimmt.

Deutlich ausgeweitete Milchproduktion? Das wage ich zu bezweifeln..
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