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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Sep 09, 2020 10:09

Hosenträger hat geschrieben:Und warum gibt es für die Deutschen Milchbauern keine 1,7 Mrd ? https://www.elite-magazin.de/news/newst ... 15530.html :?:


Weil das hochgelobte Kanada nicht mehr produziert wie das kleine Bayern und die große USA nur die dreifache Menge produziert wie Deutschland.
Dafür hat Deutschland 5,7 Mill. HartzVI Bezieher. 1/3 der Deutschen ist so bekloppt und schafft bis sich kein Rad mehr dreht,
damit das 1/3 der Beamten und Sozialhilfeempfänger abkassieren kann. Die paar Asylanten kann man vernachlässigen in der Gesamtbetrachtung
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mi Sep 16, 2020 12:47

https://www.elite-magazin.de/markt/prod ... urce=elite Wenn ich so in unserer Gegend mich so umsehe, kann man sich den ganzen Unfug mit Tierwohl ersparen. In spätestens 10 Jahren sind 70-90% der Milchviehbetriebe verschwunden. Und für 1-2 Betriebe im Landkreis lohnt sich der ganze Aufwand nicht! :?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Mi Sep 16, 2020 16:51

Hosenträger hat geschrieben:Wenn ich so in unserer Gegend mich so umsehe, kann man sich den ganzen Unfug mit Tierwohl ersparen. In spätestens 10 Jahren sind 70-90% der Milchviehbetriebe verschwunden. Und für 1-2 Betriebe im Landkreis lohnt sich der ganze Aufwand nicht! :?


Also ich als ehem. Schweine und Milchviehhalter hab da heute schon wirklich Mitleid mit meinen ehem. Kollegen.
Die Schweinebauern wurden schon ruiniert und es wird täglich nochmal mit der Dampfwalze drüber gefahren nach dem Motto 3 x tod ist besser als nur tod.

Rinder, Bullenmäster im Haupterwerb praktisch toter Bereich. Nur noch Hobby neben der Arbeit.
Ackerbauern sind auch meist nur noch Hobbybetriebe, ausser bei extrem viel Fläche.

Als nächstes sind die Milchviehhalter dran. Wenn in D. die Erzeugerkosten 100 % + x höher sind als im Ausland, Tendenz deutlich steigend, geht auch dieser Bereich unter. Sowas sind im Prinzip tote Zombieunternehmen die nur dank Steuergelder aller Art am Leben gehalten werden.

Das nächste Problem ist die kommenden Krise, Pleiten und Massenarbeitslosigkeit. Da wird gespart und billig eingekauft, dann eben Importe. Die deutschen Landwirte bleiben auf ihren teureren Produkten sitzen.
Das letzte Mittel, über staatliche Subventionen, Zuschüsse ist auf Dauer auch nicht finanzierbar in Zeiten völlig maroder Staatskassen.

Das wird für die deutsche Landwirtschaft übel enden. Und die Gutmenschen und Politik hören nicht auf.
Eure Produktion hier in D. wird in Zukunft national weiter unnötig verteuert, im Sinne des Klima, Nitrat, Umwelt und Tierschutz, incl kommender Volksbegehren der Gutmenschen.

Eine Sauerei finde ich das jetzt auf die eh schon Auslaufbetriebe, Anbindehalter enorm Druck ausgeübt wird und die sich unnötig in Umbau, Neubau und Schulden treiben lassen bei schlechten Preisen.
Das sind eh kleinere Auslaufbetriebe, die sollte man nicht noch in Unkosten drängen, was sie später bereuen.
War aber im Schweinebereich auch so.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mi Sep 16, 2020 17:15

Es kommt noch dazu, daß mehr als die Hälfte keinen Hofnachfolger haben, und die einen haben bekommen keine Frau. Daß das "Milchland" Bayern trocken gestellt wird, ist nur eine Frage der Zeit. So können wir uns doch die ganzen Wichtigtuer getrost sparen! :x
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Sep 16, 2020 17:34

Hosenträger hat geschrieben:https://www.elite-magazin.de/markt/produktionskosten-fur-tierwohl-milch-uber-9-cent-hoher-15551.html?utm_source=elite Wenn ich so in unserer Gegend mich so umsehe, kann man sich den ganzen Unfug mit Tierwohl ersparen. In spätestens 10 Jahren sind 70-90% der Milchviehbetriebe verschwunden. Und für 1-2 Betriebe im Landkreis lohnt sich der ganze Aufwand nicht! :?


Stell dich mal nicht so an. Immerhin haben die Grünen vorgeschlagen, eine Tierwohlumlage von 2 Cent pro kg Milch zu erheben...
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
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Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mi Sep 16, 2020 18:29

meyenburg1975 hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:https://www.elite-magazin.de/markt/produktionskosten-fur-tierwohl-milch-uber-9-cent-hoher-15551.html?utm_source=elite Wenn ich so in unserer Gegend mich so umsehe, kann man sich den ganzen Unfug mit Tierwohl ersparen. In spätestens 10 Jahren sind 70-90% der Milchviehbetriebe verschwunden. Und für 1-2 Betriebe im Landkreis lohnt sich der ganze Aufwand nicht! :?


Stell dich mal nicht so an. Immerhin haben die Grünen vorgeschlagen, eine Tierwohlumlage von 2 Cent pro kg Milch zu erheben...

Ist so sinnhaltig wie der Veggietag!
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon vansan » Mi Sep 16, 2020 19:49

marius hat geschrieben:[

Also ich als ehem. Schweine und Milchviehhalter hab da heute schon wirklich Mitleid mit meinen ehem. Kollegen.
Die Schweinebauern wurden schon ruiniert und es wird täglich nochmal mit der Dampfwalze drüber gefahren nach dem Motto 3 x tod ist besser als nur tod.

Rinder, Bullenmäster im Haupterwerb praktisch toter Bereich. Nur noch Hobby neben der Arbeit.
Ackerbauern sind auch meist nur noch Hobbybetriebe, ausser bei extrem viel Fläche.

Als nächstes sind die Milchviehhalter dran. Wenn in D. die Erzeugerkosten 100 % + x höher sind als im Ausland, Tendenz deutlich steigend, geht auch dieser Bereich unter. Sowas sind im Prinzip tote Zombieunternehmen die nur dank Steuergelder aller Art am Leben gehalten werden.

Das nächste Problem ist die kommenden Krise, Pleiten und Massenarbeitslosigkeit. Da wird gespart und billig eingekauft, dann eben Importe. Die deutschen Landwirte bleiben auf ihren teureren Produkten sitzen.
Das letzte Mittel, über staatliche Subventionen, Zuschüsse ist auf Dauer auch nicht finanzierbar in Zeiten völlig maroder Staatskassen.

Das wird für die deutsche Landwirtschaft übel enden. Und die Gutmenschen und Politik hören nicht auf.
Eure Produktion hier in D. wird in Zukunft national weiter unnötig verteuert, im Sinne des Klima, Nitrat, Umwelt und Tierschutz, incl kommender Volksbegehren der Gutmenschen.

Eine Sauerei finde ich das jetzt auf die eh schon Auslaufbetriebe, Anbindehalter enorm Druck ausgeübt wird und die sich unnötig in Umbau, Neubau und Schulden treiben lassen bei schlechten Preisen.
Das sind eh kleinere Auslaufbetriebe, die sollte man nicht noch in Unkosten drängen, was sie später bereuen.
War aber im Schweinebereich auch so.


du hast vergessen deine zukunftsbetriebe (700 kühe+x) ganz oben auf die liste zusetzten,die sind nämlich im augenblick mehr in gefahr als so mancher familienbetrieb. ganz in der nähe: 2012 stall gebaut für 700 kühe mit biogasanlage. 11.000 kg/kuh abgelieferte milch,pachtet land für über 1000 €/ha und muss jetzt aber leider in die insolvenz. und das obwohl du doch immer predigst,das die viel billiger einkaufen können,wegen der größeren mengenabnahme,und das sie 2 cent mehr für ihre milch bekommen (staffelbonus),nur leider laufen ihm die kosten weg (lohnunternehmer,pachten,angestellten,tillgung usw.). der betrieb wird weiter laufen i-ein investor wird einsteigen,aber laufen wird das ding trotzdem nicht
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Mi Sep 16, 2020 20:06

vansan hat geschrieben:
marius hat geschrieben:[

Also ich als ehem. Schweine und Milchviehhalter hab da heute schon wirklich Mitleid mit meinen ehem. Kollegen.
Die Schweinebauern wurden schon ruiniert und es wird täglich nochmal mit der Dampfwalze drüber gefahren nach dem Motto 3 x tod ist besser als nur tod.

Rinder, Bullenmäster im Haupterwerb praktisch toter Bereich. Nur noch Hobby neben der Arbeit.
Ackerbauern sind auch meist nur noch Hobbybetriebe, ausser bei extrem viel Fläche.

Als nächstes sind die Milchviehhalter dran. Wenn in D. die Erzeugerkosten 100 % + x höher sind als im Ausland, Tendenz deutlich steigend, geht auch dieser Bereich unter. Sowas sind im Prinzip tote Zombieunternehmen die nur dank Steuergelder aller Art am Leben gehalten werden.

Das nächste Problem ist die kommenden Krise, Pleiten und Massenarbeitslosigkeit. Da wird gespart und billig eingekauft, dann eben Importe. Die deutschen Landwirte bleiben auf ihren teureren Produkten sitzen.
Das letzte Mittel, über staatliche Subventionen, Zuschüsse ist auf Dauer auch nicht finanzierbar in Zeiten völlig maroder Staatskassen.

Das wird für die deutsche Landwirtschaft übel enden. Und die Gutmenschen und Politik hören nicht auf.
Eure Produktion hier in D. wird in Zukunft national weiter unnötig verteuert, im Sinne des Klima, Nitrat, Umwelt und Tierschutz, incl kommender Volksbegehren der Gutmenschen.

Eine Sauerei finde ich das jetzt auf die eh schon Auslaufbetriebe, Anbindehalter enorm Druck ausgeübt wird und die sich unnötig in Umbau, Neubau und Schulden treiben lassen bei schlechten Preisen.
Das sind eh kleinere Auslaufbetriebe, die sollte man nicht noch in Unkosten drängen, was sie später bereuen.
War aber im Schweinebereich auch so.


du hast vergessen deine zukunftsbetriebe (700 kühe+x) ganz oben auf die liste zusetzten,die sind nämlich im augenblick mehr in gefahr als so mancher familienbetrieb. ganz in der nähe: 2012 stall gebaut für 700 kühe mit biogasanlage. 11.000 kg/kuh abgelieferte milch,pachtet land für über 1000 €/ha und muss jetzt aber leider in die insolvenz. und das obwohl du doch immer predigst,das die viel billiger einkaufen können,wegen der größeren mengenabnahme,und das sie 2 cent mehr für ihre milch bekommen (staffelbonus),nur leider laufen ihm die kosten weg (lohnunternehmer,pachten,angestellten,tillgung usw.). der betrieb wird weiter laufen i-ein investor wird einsteigen,aber laufen wird das ding trotzdem nicht

Der Marius ist doch schon längst raus aus dem Metier. Der kann nur "schwätza", aber von Ackerbau und Viehzucht hat der keine Ahnung.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Sep 16, 2020 20:42

Hosenträger hat geschrieben:Es kommt noch dazu, daß mehr als die Hälfte keinen Hofnachfolger haben, und die einen haben bekommen keine Frau. Daß das "Milchland" Bayern trocken gestellt wird, ist nur eine Frage der Zeit. So können wir uns doch die ganzen Wichtigtuer getrost sparen! :x


Denkste Puppe, in Bayern sind Bauern mittlerweile die ganz große Partie. Irgendwas um 40 ha Eigentum, das ist ein Wert um 4 - 5 Mill. €, große Wohnung mit Garten und das mietfrei.
Dafür braucht man als attraktive Münchner Stadtfrau drei Jobs an 7 Tagen zu 14 Std. und kommt dann doch zu nix.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Mi Sep 16, 2020 22:37

Irgendwas um 40 ha Eigentum, das ist ein Wert um 4 - 5 Mill. €,


Zur Info, es geht um eine Frau für die Hofnachfolge, da hat dein Beitrag nun wirklich nichts damit zu tun.

Ich kenn die Kaufpreissammlungen für D.
Naja, deine Grundstückspreise in der freien Prärie im Schnitt mit 10-12,50 Euro /m² sind schon recht hoch angesetzt, wo du doch immer von fallenden Preisen sprichst. :lol:

Aber die derzeitigen Verkaufspreise, ja, die werden sich schon behaupten.

Die Pachtpreise werden aber schon einbrechen wenn die nächsten 15 Jahre die Familienbetriebe im Vollerwerb nahezu alle verschwunden sind, mit ihren kostenlosen AK auf die sie angewiesen sind.
Subvebtioniertes Biogas wird dann auch Geschichte sein, und Flächenprämien werden auch gestrichen.

Und wenn dann nur noch alle 3 Dörfer ein letzter rentabler Großbetrieb steht, diktiert er alleine den Pachtpreis, da konkurrenzlos.

Ich bekomm derzeit 800 Euro /ha für Ackerland. Sollte der Preis auf 0 fallen, hab ich persönlich aber kein Problem damit, da ich nicht drauf angewiesen bin, und das für die Zukunft bereits eingeplant habe.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Sep 17, 2020 1:04

marius hat geschrieben:
Irgendwas um 40 ha Eigentum, das ist ein Wert um 4 - 5 Mill. €,


Ich kenn die Kaufpreissammlungen für D.


Eine Kaufpreissammlung wird nur regional beim Gutachterausschuß und beim jeweiligen Finanzamt geführt.
Eine Abfrage aus der Kaufpreissammlung erhalten nur Gerichte und Sachverständige ö.b.v bei berechtigtem Interesse.
Die Abfrage für 8 bis 20 Werte kostet etwa so 300 €. Du meinst also eher eine Zusammenfassung regionaler Werte.
Deren Streuung nach oben und unten steigt mit dem Preisniveau.

Bei Häuser und Wohnung gibt es aber einen Kniff :

Wenn man die öffentl. Angebote auswertet, Alter, Wohnfläche, Grundstücksgröße und etwaiger Bodenrichtwert ins Verhältnis setzt
und mit einem bestimmten Faktor aus einer Verlaufskurve multipliziert, kommt man auf ganz aktuelle brauchbare Daten.

Ein Gutachten oder eine Wertermittlung, die sich aktuell alleine auf sogenannte "Bodenrichtwerte" bezieht ist falsch.
Die Datengrundlage für diese Bodenrichtwerte ist oft älter als 3 Jahre und in BaWü wird die von den Gemeinden noch recht hingebogen.

Jeder Grundstückskaufvertrag geht vom Notar an die Gemeinde und die untere Landwirtschaftsbehörde wegen Prüfung Vorkaufsrecht,
an den Gutachterausschuß/Katasterverwaltung und ans Finanzamt.

Weicht beim Finanzamt der Kaufpreis von Schwellenwerten ab, löst dies eine Kontrollmitteilung an die Betriebsprüfungsstelle aus.
Passt die Vertragssumme nicht zu den erklärten Einkünften, gibt es einen mehr oder weniger ekligen Hausbesuch.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Falke » Do Sep 17, 2020 19:04

Zwei Seiten themenferne Beiträge in den Sumpf verschoben: sumpf-t131012-390.html

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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Do Okt 01, 2020 9:31

Kieler Rohstoffwert Milch September: https://www.elite-magazin.de/news/newst ... 15602.html
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Otto Mohl » Do Okt 01, 2020 10:43

T5060 hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Es kommt noch dazu, daß mehr als die Hälfte keinen Hofnachfolger haben, und die einen haben bekommen keine Frau. Daß das "Milchland" Bayern trocken gestellt wird, ist nur eine Frage der Zeit. So können wir uns doch die ganzen Wichtigtuer getrost sparen! :x


Denkste Puppe, in Bayern sind Bauern mittlerweile die ganz große Partie. Irgendwas um 40 ha Eigentum, das ist ein Wert um 4 - 5 Mill. €, große Wohnung mit Garten und das mietfrei.
Dafür braucht man als attraktive Münchner Stadtfrau drei Jobs an 7 Tagen zu 14 Std. und kommt dann doch zu nix.


Du verkennst die Situation. Ja, die Bauern haben (überall in D) theoretisch sehr wertvolles Eigentum. Aber wer von den Bauern lebt sein Vermögen? Welche Frau will einen Mann, der zwar großes Betriebsvermögen hat, aber Stall und Trecker auf Pump, nie in den Urlaub fliegt und den ganzen Tag alles nach Kuh stinkt und das Kind in der Schule gemobbt wird?

Da lebt die Münchner Stadtfrau lieber in einem gemieteten Loft und fliegt drei mal im Jahr in den Urlaub.

Wenn du dich umblickst ist doch für jeden der Hauptgrund für den Strukturwandel erkennbar. Es sind nicht die Grünen, jedenfalls nicht direkt, es ist einfach die Nachfolgesituation. Die Kinder wollen das nicht übernehmen oder es gibt erst keine Kinder, weil es keine Frau dafür gibt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Do Okt 01, 2020 10:55

Eine Klasse Analyse der Situation.

Wobei sich heute alle Altparteien dem Programm der GRÜNEN angepasst haben. Das bringt Wählerstimmen...
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