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Die Henker der Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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448 Beiträge • Seite 2 von 30 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 30
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » So Sep 06, 2020 12:21

T5060 hat geschrieben:
das Trinkwasser war auch unter 50 mg NOx


Stickoxide im Wasser? Da kommt ja ein ganz neues Problem auf uns zu. :mrgreen:
Zuletzt geändert von DWEWT am So Sep 06, 2020 12:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » So Sep 06, 2020 12:29

langholzbauer hat geschrieben:Wer nicht kämpft, hat schon verloren....


Die öffentliche Meinung nimmt das aber nicht so differenziert wahr! Wenn da Ackerschlepper mit einem reißerischen Transparent stehen, wird schnell mal die gesamte Landwirtschaft dafür verantwortlich gemacht. Leider steht auch auf dem Plakat nicht, wer dafür verantwortlich ist. Wäre das so, wäre es auch okay. Mit diesem dämlichen Plakat wird sich auch nur ein kleiner Teil der gesamten Landwirtschaft identifizieren können und wollen. Aber so ist es in der Landwirtschaft. Jeder reißt mal schnell und häufig leider auch unbedacht das Maul auf, posaunt seine ganz individuelle Meinung hinaus und glaubt dann auch noch, etwas zum Vorteil einer ganzen Branche gesagt zu haben. Auf solchen Mist kann ich gut verzichten! Hier werden nur Partikularinteressen vertreten. Für den ganzen Berufsstand stehen diese Leute nicht! Ich finde, das ist Imageschädigung!
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon Englberger » So Sep 06, 2020 12:45

DWEWT hat geschrieben:Niemand will die deutsche Landwirtschaft hängen

Hallo,
da müsste man erst mal definieren was unter"Deutscher Landwirtschaft " verstanden werden soll.
Kleinbauer auf der schwäb Alb oder industrieller Grossagrarier im Osten
Zucherübenbarone in Niederbayern oder Ziegenkäser im Harz
Schweine/Geflügelmäster versus Gemüsedirektvermarkter.
kaum eine Berufsgruppe ist so heterogen wie unsere und viele laufen doch einem Wunschbild hinterher und werden damit verarscht.
Globales Gesülze hilft für gar nichts. Es braucht ganz präzise konkrete Punkte um Veränderungen zu erreichen
Köpfe tauschen hilft auch selten wenn die Grundstruktur sich nicht ändert.
Das Amt formt den Mann/Frau, nicht umgekehrt.

Gruss Christian
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon T5060 » So Sep 06, 2020 13:08

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
das Trinkwasser war auch unter 50 mg NOx


Stickoxide im Wasser? Da kommt ja ein ganz neues Problem auf uns zu. :mrgreen:


Ja Herr Dr. Ing. agr. und Rittergutsbesitzer, korrekt heisst es NO3 und immer zusammen mit einem Kation wie K, Na, Ca oder NH4 ( Vorsicht, knallt !)
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » So Sep 06, 2020 13:26

Englberger hat geschrieben:Es braucht ganz präzise konkrete Punkte um Veränderungen zu erreichen Köpfe tauschen hilft auch selten wenn die Grundstruktur sich nicht ändert.

Freier liberaler Welthandel gehört zu unserer Gesellschaft und dem Wirtschaftssystem. Niemand, absolut niemand aus irgendeiner Partei mit Verantwortung in gehobener Position wird für ein paar blöde Bauern einen noch so kleinen Wirtschaftsstreit anzetteln.

Deswegen gibt es zwei Möglichkeiten. Die Landwirtschaft wird deutlich zusammen schrumpfen, oder aber die ganzen angedachten Auflagen und Veränderungen werden über Subventionen ausgeglichen. Der Traum von steigenden "fairen" Preisen für dann (noch) "bessere" Produkte ist halt ein Traum und mehr nicht.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon Englberger » So Sep 06, 2020 14:10

meyenburg1975 hat geschrieben:Niemand, absolut niemand aus irgendeiner Partei mit Verantwortung in gehobener Position wird für ein paar blöde Bauern einen noch so kleinen Wirtschaftsstreit anzetteln.

Hallo,
Drum holen ja die Grünen bei all den Themen den Verbraucher mit ins Boot.
In der Gruppe "Verbraucher gibts auch nennenswerte Wählerwanderungen, bei den Bauern leider nicht.Da denken die meisten ja ,dass die Opposition die Ursache für die Misere von einigen wenigen Bauern sei oder ist.
Gruss Christian
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » So Sep 06, 2020 14:12

Englberger hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Niemand will die deutsche Landwirtschaft hängen

Hallo,
da müsste man erst mal definieren was unter"Deutscher Landwirtschaft " verstanden werden soll.
Kleinbauer auf der schwäb Alb oder industrieller Grossagrarier im Osten
Zucherübenbarone in Niederbayern oder Ziegenkäser im Harz
Schweine/Geflügelmäster versus Gemüsedirektvermarkter.
kaum eine Berufsgruppe ist so heterogen wie unsere und viele laufen doch einem Wunschbild hinterher und werden damit verarscht.


Du beschreibst sie doch selbst als eine "Berufsgruppe"! Nimm doch einfach die steuerliche Definition von "Landwirtschaft und Forsten" und trenne dann den forstwirtschaftlichen Bereich. Es gibt genügend grundsätzliche Interessen, die alle ldw. Betriebe betreffen. Um die geht es in der allgemeinen Landwirtschaft. Da wären die sozio- ökologischen, die klimatischen, die agrarökonomischen und die ökologischen Ansprüche, die an die Landwirtschaft gerichtet werden und deren Handlungsfähigkeit einschränken. Eine Interessenvertretung im ldw. Sinne dagegen, geht uns alle an. Für die dann weiter ins Detail gehenden Forderungen der einzelnen Sparten der Landwirtschaft, müssen separate Interessenvertretungen ins Leben gerufen werden. Wenn allerdings schon auf der elementaren Stufe z.B. die Getreidebauern gegen die Veredler antreten, dann kann nur noch jeder für seine Interessen eintreten; sofern er das überhaupt kann.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » So Sep 06, 2020 14:18

meyenburg1975 hat geschrieben:
Deswegen gibt es zwei Möglichkeiten. Die Landwirtschaft wird deutlich zusammen schrumpfen, oder aber die ganzen angedachten Auflagen und Veränderungen werden über Subventionen ausgeglichen. Der Traum von steigenden "fairen" Preisen für dann (noch) "bessere" Produkte ist halt ein Traum und mehr nicht.


Die deutsche Landwirtschaft wird nur noch über die "gepflegte Kulturlandschaft" positiv wahrgenommen. Genau auf diese Aufgabe, wird ein Großteil der landwirtschaftlichen Betriebe reduziert werden. Produzieren werden dann einige weniger Goße, weit abseits der Ballungszentren. Ein Großteil der benötigten Lebensmittelrohstoffe, wird dann importiert. Unsere Industrie wird diese Entwicklung sehr freuen. Ein Wirtschaftsbereich mit einem Anteil von 0,3% am BIP, hat keine Ansprüche zu stellen!
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » So Sep 06, 2020 14:22

Englberger hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Niemand, absolut niemand aus irgendeiner Partei mit Verantwortung in gehobener Position wird für ein paar blöde Bauern einen noch so kleinen Wirtschaftsstreit anzetteln.

Hallo,
Drum holen ja die Grünen bei all den Themen den Verbraucher mit ins Boot.
In der Gruppe "Verbraucher gibts auch nennenswerte Wählerwanderungen, bei den Bauern leider nicht.Da denken die meisten ja ,dass die Opposition die Ursache für die Misere von einigen wenigen Bauern sei oder ist.
Gruss Christian


Möchtest Du damit sagen, die Grünen wollen über den Verbraucher die deutsche Landwirtschaft erhalten?
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » So Sep 06, 2020 14:28

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
Deswegen gibt es zwei Möglichkeiten. Die Landwirtschaft wird deutlich zusammen schrumpfen, oder aber die ganzen angedachten Auflagen und Veränderungen werden über Subventionen ausgeglichen. Der Traum von steigenden "fairen" Preisen für dann (noch) "bessere" Produkte ist halt ein Traum und mehr nicht.


Die deutsche Landwirtschaft wird nur noch über die "gepflegte Kulturlandschaft" positiv wahrgenommen. Genau auf diese Aufgabe, wird ein Großteil der landwirtschaftlichen Betriebe reduziert werden. Produzieren werden dann einige weniger Goße, weit abseits der Ballungszentren. Ein Großteil der benötigten Lebensmittelrohstoffe, wird dann importiert. Unsere Industrie wird diese Entwicklung sehr freuen. Ein Wirtschaftsbereich mit einem Anteil von 0,3% am BIP, hat keine Ansprüche zu stellen!

Nichts anderes habe ich im Grunde geschrieben.
Und was bedeutet Anspüche stellen?
Wir haben ja erst kürzlich gesehen, wie empfindlich man bei scheinbar bedeutungslosen Dingen ist, wenn es drauf ankommt. Man findet immer irgendwo einen, der dieses oder jenes noch einen halben Cent billiger zusammen kloppt. Unabhängigkeit ist eine Grundlage für Freiheit. Das spielt nur in der Politik keine Rolle.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon Zement » So Sep 06, 2020 14:33

meyenburg1975 hat geschrieben:
Englberger hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Niemand, absolut niemand aus irgendeiner Partei mit Verantwortung in gehobener Position wird für ein paar blöde Bauern einen noch so kleinen Wirtschaftsstreit anzetteln.

Hallo,
Drum holen ja die Grünen bei all den Themen den Verbraucher mit ins Boot.
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Möchtest Du damit sagen, die Grünen wollen über den Verbraucher die deutsche Landwirtschaft erhalten?

:prost: so könnte es aussehen , ein Weg zu bereiten , wo Verbraucher , Landwirte und Umweltschützer damit gut leben können .
Ja ich weiß ... :? aber die Hoffnung stirbt zuletzt .
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon meyenburg1975 » So Sep 06, 2020 14:44

Das ist keine Hoffnung, das gehört in die Kategorie feuchter Traum.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon marius » So Sep 06, 2020 17:05

Die Henker der Landwirtschaft


Das hab ich hier schon seit Jahren vorausgesagt.
Der deutschee Landwirt im Vollerwerb hat in Zukunft keine Überlebenschance. Ausser wenn er für sein " Hobby Landwirtschaft " jede Menge Privatkapital verbrennt um sich das teure Hobby in Zukunft leisten zu könnne.

Die Auflagen, Bürokratie in Deutschland steigen sprunghaft. Ebenso steigen die in D. die eh schon zu teuren Erzeugerkosten, immer weiter an.
Selbst wenn der deutsche Landwirt sein schwarbuntes Bullenkalb für nur 50 Euro mit Verlusten verkauft, ist dieses Fleisch später in der Ladentheke immer noch deutlich zu teuer.

Steaks aus Amerika sind Klasse. Und ein importiertes Steak aus Amerika, Südamerika ( Mercosur läßt grüßen ) aus vermeintlicher Weidehaltung kostet nur die Hälfte im deutschen Laden, sofern wie geplant die Zölle abgeschafft werden.
Was wird der Verbraucher dann kaufen ?

Deutsche Ware ist deutlich zu teuer trotz Unmengen an Subventionen, Zuschüsse und Verbilligungen welche die Landwirte hier erhalten.

Somit sind diese deutschen Produkte überhaupt nicht konkurrenz.-, und die deutschen Betriebe auf Dauer nicht überlebensfähig.

Dieser Punkt zeigt sich erst wenn die Staatskassen leer sind und keine Steuergelder für Subventionen mehr über sein werden, ebenso Verbraucher mit immer weniger Geld in der Tasche bei anziehender Inflation.
Beide Punkte werden sehr bald eintreten.

Das die Politik und Gutmenschen für dieses Zustand verantwortlich sind, ist richtig, aber nicht mehr zu ändern.
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon Englberger » So Sep 06, 2020 18:37

DWEWT hat geschrieben:Die deutsche Landwirtschaft wird nur noch über die "gepflegte Kulturlandschaft" positiv wahrgenommen. Genau auf diese Aufgabe, wird ein Großteil der landwirtschaftlichen Betriebe reduziert werden.


Hallo,
Da liegt natürlich eine grosse Gefahr drin.
ich kann mich an Studien aus Studiumszeiten erinnern wo man versucht hat diese Pflegegelder im Schwarzwald zu rechtfertigen.
Ergebniss: in einer Umfrage fanden die Touristen die "ungelenkte Sukzession " am natürlichsten und keinesfalls unordentlich.
Das war halt ein Griff ins Klo.man hatte das Gegenteil erhofft/erwartet.
Das ging damals weiter als in einer Fernsehsendung Blindverkostung mit Bio und Konvifleisch gemacht wurde.
Ergebnis: Unsere Biolandtante fand das Konvisteak besser. (Ausrede war dann,sie wär Vegetarier, eigentlich)

Gruss Christian
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Re: Die Henker der Landwirtschaft

Beitragvon DWEWT » So Sep 06, 2020 19:01

Englberger hat geschrieben: in einer Umfrage fanden die Touristen die "ungelenkte Sukzession " am natürlichsten und keinesfalls unordentlich.
Das war halt ein Griff ins Klo.man hatte das Gegenteil erhofft/erwartet.


Solange den Leute nicht vor Augen geführt wird wie das real aussieht und die Kreativität der Leute nicht ausreicht, sich eine solche Entwicklung vorzustellen, mag das zutreffen. Ich kann mich noch an eine Initiative erinnern, die, in meiner ehemaligen Heimat, einen Forst in einen Nationalpark umwandeln wollte. Zunächst ware viele absolut begeistert von diesem Vorhaben. Eine Reise in den Nationalpark Bayerischer Wald, in den 90ern, brachte die große Umkehr. Damals wüteten dort die Borkenkäfer und ganze Regionen wiesen nicht mehr eine noch lebende Fichte auf. So viel Natur wollte man dann doch nicht. Insofern muss man Studien/Umfragen, egal wer sie in Auftrag gegeben hat, fast keine Bedeutung beimessen. Wenn die Touris dann durch die Diestelsamenwolken radeln müssen und der Wuffi lieber in den eigenen Garten als in den von Brennnesseln bewachsenen Seitenstreifen des Weges kackt, wird ihnen die "Naturlandschaft" sehr schnell nicht mehr gefallen. Das Problem der heutigen Zeit ist, dass wir Menschen befragen, die weder die Sache, den Umstand, noch mögliche Folgen erkennen oder abschätzen können. Jeder Ct der für Umfragen ausgegeben wird, ist verlorenes Geld. Die Leute sind dumm und bringen das auch noch gern zum Ausdruck!
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