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Die Lügen des Bauerverbandes

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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169 Beiträge • Seite 2 von 12 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 12
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon BMWi3 » So Dez 16, 2018 11:57

@Nordhesse
Er redet schön, weil die der Bestand an Bauernhöfen falsch angegeben ist und somit jede Berechnung zum Strukturwandel zur Makulatur wird.

Die Ideologie des Bauernverbandes wird in diesem Zitat eines Verbandfunktionärs deutlich: "Wir haben nicht zu wenig Fläche sondern zu viele Bauern...". Die Bauern sollten sich schämen so einen Verband am Leben zu lassen.

Zu den Steuern: Viele Unternehmen in vielen Branchen haben hohe Gewinnschwankungen. Bauern haben jetzt schon den großen Vorteil, dass ein Steuerjahr immer aus zwei Wirtschaftsjahren gespeist wird. Außerdem gibt es jetzt schon Möglichkeiten, Härten durch Spitzen zu vermeiden, damit Steuervorauszahlungen nicht die Liquidität frisst.

Viel gravierender ist der Schaden durch die Diskussion an sich. Wir werden als Giftspritzer, Tierquäler und Subventionsempfänger verunglimpfend wahrgenommen. In dieser Situation nach Steuersenkungen zu rufen erscheint mir saudämlich zu sein. Außerdem hat schon Schäuble klar gesagt, dass es keinen Sonderstatus für Bauern geben kann. Dann kommen noch ganz andere Unternehmen die das dann einklagen werden.
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon fedorow » So Dez 16, 2018 13:53

Nordhesse hat geschrieben: Deshalb benötigen wir da ein Gesetzesänderung. Man kann das Minus aus dem einen Jahr ja nicht sinnvoll mit dem plus aus dem anderen verrechnen


Es gab doch schon 2017 diese beschlossene Gewinnglättung für Landwirte ?
Auch wenn sie nicht jedem hilft :
https://www.agrarheute.com/landundforst ... oll-532416

Vielleicht wird diese Regel noch rückwirkend für die letzten Jahre angewandt ?

Die Glättung sollte eigentlich erstmals für die 3 Jahre 2014, 2015 und 2016 angewand werden,
Danach die 3 Jahre 2017, 2018 und 2019 gemittelt werden.

Noch ist nichts passiert. Sollte sie noch eingeführt werden, greift die Glättung dann bis rückwirkend 2014 ?
fedorow
 
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon Nordhesse » So Dez 16, 2018 14:47

Die beschlossene Gewinnglättung greift nicht. Die Buchstellen haben zig Beispiele durchgerechnet. Kaum Auswirkungen. Steuerfreie gewinnrücklage wäre zielführend.

Und zum Threadersteller :

Du sagst der Bauernverband würde die Lage der Landwirtschaft beschönigen und bist gleichzeitig unzufrieden, dass er Maßnahmen fordert, die die Lage verbessern würde. Aha.

Zum ersten Punkt müsstest du erst mal bessere Zahlen liefern, als der Verband sie beschreibt und nicht irgendwas gefühltes aus deinem Umfeld. Zum zweiten Punkt kann ich ja mal fragen, was würdest du fordern um die Lage zu verbessern?

Und zu dem Zitat hätte ich gerne Urheber und Zeitpunkt. Also nicht sowas wie : Mein Schwager hat gehört, dass der Nachbar gemeint hat, der Kreisvorsitzende xy hat vielleicht eine Andeutung gemacht, dass .... :D
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon BMWi3 » So Dez 16, 2018 15:20

@Nordhesse
Es ist dein gutes Recht alles infrage zu stellen was man sagt. Es gibt aber sehr viele gleichlautende Aussagen auch hier im Landtreff, dass so gedacht wird, dass Strukturwandel Chancen bietet. Zitiert habe ich den hiesigen Kreislandwirt den Du nicht kennen wirst und dieser hat aber auch ein Recht hier nicht namentlich genannt zu werden. Als Kronzeugen kann ich den WLV Bauernpräsidenten liefern. Vielleicht dort mal nachfragen.

Es ist nicht Dein gutes Recht, anderen Aussagen in den Mund zu legen, wie es gerade passt.

Das Problem Bauernverband ist strukturell bedingt.

Meine Forderung ist grundsätzlich:

- keine Bestechungsgelder anzunehmen und einen kritischen Abstnand zu Konzernen zu halten - auch zur Agrarindustrie

- alle wirtschaftlichen Tätigkeiten einzustellen und Verkaufserlöse von GmbH`s, an Mitglieder auszuschütten. (Ausnahme Buchführungsgesellschaften des Verbandes. Kann als Beratung angesehen werden)

- Mitglieder mobilisieren mit einer "Agragenda" 2030 :mrgreen: . Schwerpunkt: Auf alte Werte des Bauern/hofes besinnen die da wären: Unabhängigkeit, Solidität, Geradlinigkeit ohne dem aktuellen Zeitgeist hinterher zu hecheln, innere Ruhe durch Unabhängigkeit. Auch zur Not die Bereitschaft starke Zeichen zu setzen.

Nordhesse,

in Hessen spielt die Landwirtschaft kaum eine Rolle und der BV dort ist eine Klitsche. Die Musik spiel in Niedersachsen, Westfalen und Bayern. Dort verdienen die Landesverbände die Millionen die dann wohl an die übrigen benachteiligten Länder verteilt werden. Also bitte nicht so aufblasen sondern mäßigen...
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon Panic » So Dez 16, 2018 16:29

Wobei sich bei mir grundsätzlich die Frage stellt, warum der Bauernverband überhaupt mit Zahlen zum Einkommen oder Betriebsstruktur in der Öffentlichkeit hausieren geht? Wem hilft das, ausser der Profilierungssucht einzelner. Macht doch keine andere Branche.
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon Max M » So Dez 16, 2018 17:42

Man kann das auch psychologische Kriegsführung nennen. Wer die eigenen Ergebnisse mit den veröffentlichten Zahlen vergleicht, dem fällt es leichter aus der Landwirtschaft auszusteigen, wenn das eigene Erreichte eben weit unter den "offiziellen" Ergebnissen liegt.
Mir klingen die Sprüche der Betriebswirte während meiner Ausbildung von "Strukturwandel und den Chancen" heute noch in den Ohren. Wir sind doch seit Generationen so gebrieft.
Das genau ist die mittlerweile einzige Aufgabe des BV, der er vollumfänglich gerecht wird.
"Those who would give up essential Liberty, to purchase a little temporary Safety, deserve neither Liberty nor Safety."
Benjamin Franklin
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon Nordhesse » So Dez 16, 2018 18:08

in Hessen spielt die Landwirtschaft kaum eine Rolle und der BV dort ist eine Klitsche. Die Musik spiel in Niedersachsen, Westfalen und Bayern. Dort verdienen die Landesverbände die Millionen die dann wohl an die übrigen benachteiligten Länder verteilt werden. Also bitte nicht so aufblasen sondern mäßigen...
BMWi3 Beiträge: 188Registriert: Mo Sep 17, 2018 14:54


Da bist du aber sehr schlecht informiert. Wir haben einen wirtschaftlich sehr gut aufgestellten Landesverband. Und aus dem Satz von dir erkennt man das komplette Unwissen über die Finanzierung des DBV. Außer dem ist die Aussage eines Kreislandwirts ( von ca. 300 in Deutschland ) nicht als representativ anzusehen. Weiterhin ist zumindest hier in Hessen der Kreislandwirt nicht das gleiche wie der Vorstzende des Kreisbauernverbandes. Das hat nix mit Aufblasen zu tun- du hast schlichtweg keine Ahnung, von den Sachen, zu denen du dich auslässt. Du hast auch immer noch nicht die Frage beantwortet, woher du die Zahlen für deine Behauptung nimmst, der Strukturwandelim Ackerbau habe sich nicht verlangsamt. Du schreibst, keiner wüsste, wie viele Betriebe es in Deutschland gibt, dann ist ja deine Aussage: Es werden ständig weniger auch nicht belegbar.
Ich stelle ja nicht alles vorn die in Frage- nur die Kernaussage und dazu kam jetzt nix, was einen irgendwie annehmen lassen könnte, dass du es besser wüstest. Also: Wo lügt der Bv und woher weist du das ?
Kommt da jetzt noch was, oder können wir das Thema schließen ? :D
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon Nordhesse » So Dez 16, 2018 18:11

Panic hat geschrieben:Wobei sich bei mir grundsätzlich die Frage stellt, warum der Bauernverband überhaupt mit Zahlen zum Einkommen oder Betriebsstruktur in der Öffentlichkeit hausieren geht? Wem hilft das, ausser der Profilierungssucht einzelner. Macht doch keine andere Branche.


Das ist im Moment noch durch den Agrarstrukturbericht so vorgegeben. Ob der Verband die Zahlen zum Einkommen veröffentlichen muss sollten wir in Zukunft mal diskutieren. Ich bin auch eher dafür , die Angaben zu reduzieren. Zur Agrarstruktur hingegen muss man Aussagen machen, wenn man politische Forderungen stellen will.
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon BMWi3 » So Dez 16, 2018 20:27

https://www.statistik-bw.de/LGR/DE_WS_LR.asp

Ja Hessen ist ein starkes Bundesland und ich habe keine Ahnung.
Bitte lieber Nordhesse, diese Frage mal beantworten. Es läßt sích nicht abstreiten, dass die Landesverbände gut wirtschaften mit ihren Unternehmen. Der Landwirtschaftsverlag MS hat die Landlust und diese Zeitschrift, die noch nie einen modernen Maststall abgelichtet hat, kann auf mehr Auflage verweisen als der Spiegel.

Wirtschaften ist eine Sache, aber umso wichtiger ist doch beim Kapitalaufbau wer der eigentliche Eigentümer ist? Sind es die Mitglieder und können diese auch ihren Anteil verkaufen?
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon fedorow » So Dez 16, 2018 20:33

Nordhesse hat geschrieben:
Panic hat geschrieben:Wobei sich bei mir grundsätzlich die Frage stellt, warum der Bauernverband überhaupt mit Zahlen zum Einkommen oder Betriebsstruktur in der Öffentlichkeit hausieren geht? Wem hilft das, ausser der Profilierungssucht einzelner. Macht doch keine andere Branche.


Das ist im Moment noch durch den Agrarstrukturbericht so vorgegeben. Ob der Verband die Zahlen zum Einkommen veröffentlichen muss sollten wir in Zukunft mal diskutieren. Ich bin auch eher dafür , die Angaben zu reduzieren. Zur Agrarstruktur hingegen muss man Aussagen machen, wenn man politische Forderungen stellen will.


Schlimmer als das veröffentlichen ist das die Zahlen beim Zeitungsleser völlig falsch rüberkommen.
Ich seh das in meinem Bekanntenkreis.
Das von diesem auf den ersten Blick so hohen Buchführungsgewinnen noch die Altenteilerkosten vom Hofübergeber, Krankenkassen und Rentenvorsorge abgezogen werden muss wissen die nicht.
Eigentlich auch noch die Verzinsung vom eingesetzten Eigenkapital.
Da kann man getrost 15 000 - 20 000 Euro ansetzen was vom Betriebsgewinn abgezogen werden muss.
fedorow
 
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon clemi » So Dez 16, 2018 21:35

moinsen,

kann man sich eigtl. eh sparen......erzeugerpreise=gewinn.......brint die milch 40 cent oder 20 cent.....da liegt dann der große gewinnzuwachs oder verlust.....auf andere erzeugnisse ist das 1zu1 umlegbar.....
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon Nordhesse » So Dez 16, 2018 22:37

[quote="BMWi3"]https://www.statistik-bw.de/LGR/DE_WS_LR.asp

Ja Hessen ist ein starkes Bundesland und ich habe keine Ahnung.

Du hattest geschrieben, dass der hiesige Landesbauernverband eine Klitsche wäre und das die starken Landesverbände die anderen subventionieren würden. Das zeigt mir, dass du keine Ahnung vom BV hast. Jetzt nimm es doch einfach mal hin, dass dir jemand antwortet, der eine Wortmeldung von dir nach der anderen fachlich auseinander nimmt. Hätte ja so ein schöner Sonntag werden können für dich- du schimpfst und alle geben dir Recht. Dumm gelaufen.

Wie war noch mal meine Ausgangsfrage: Woher nimmst du das Wissen, dass die Zahlen des BV falsch sind, wenn du im selben Satz schreibst, das angeblich keiner wüsste wie viel Betriebe es gibt. Und 2. Frage,: was ist daran so schlimm, wenn sich der Strukturwandel im Ackerbau verlangsamt hat ?
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon Fassi » So Dez 16, 2018 23:22

Nordhesse hat geschrieben: Weiterhin ist zumindest hier in Hessen der Kreislandwirt nicht das gleiche wie der Vorstzende des Kreisbauernverbandes.


Bildet aber trotzdem sehr oft ne Personalunion in hess. Landkreisen. Oder ist gerne mal der Ex- Vorsitzende. Find ich übrigens auch interessant, dass auch dort bei den Ämtern (Ortslandwirt usw) geschaut wird, dass die kleinen Nebenerwerbler da bald auch nicht mehr mitreden dürfen.

Und sorry, die Dürrehilfe war ein Schuß in den Ofen und der BV hat sich da schön von der Regierung vorführen lassen.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon BMWi3 » So Dez 16, 2018 23:24

Nordhesse hat geschrieben:Wie war noch mal meine Ausgangsfrage: Woher nimmst du das Wissen, dass die Zahlen des BV falsch sind, wenn du im selben Satz schreibst, das angeblich keiner wüsste wie viel Betriebe es gibt. Und 2. Frage,: was ist daran so schlimm, wenn sich der Strukturwandel im Ackerbau verlangsamt hat ?


Ja, kann ich tatsächlich beweisen, dass die Zahlen falsch sind. Ich selber bin in der Statistik falsch erfasst weil ich ordnungsgemäß die Angaben gemacht habe. Das Bauern mehrere Höfe pachten führt zu Statistikfehlern und die hat das Landwirtschaftskammer amtlich bestätigt in einer Expertise. Wurde im Wochenblatt veröffentlicht und nicht vom BV bestritten.

Du machst dich lächerlich!

Nun bitte Antwort auf meine Frage: Wer hat das Sagen über die Gesellschaften und Firmen des Bauernverbandes?
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Re: Die Lügen des Bauerverbandes

Beitragvon BMWi3 » So Dez 16, 2018 23:37

Hier die Falschaussage des Bauernverbandes über die Anzahl Höfe:
"Nach vorläufigen Ergebnissen für 2018 ist die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland auf rund 267.700 zurückgegangen. Das sind gegenüber dem Vorjahr gut 1 Prozent weniger Betriebe. Bauernpräsident Joachim Rukwied sieht daher Anlass für eine positivere langfristige Entwicklung."
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