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Die schlimmste Feldmausplage seit Jahrzehnten

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Die schlimmste Feldmausplage seit Jahrzehnten

Beitragvon Neuland79 » So Mär 22, 2020 12:46

langholzbauer hat geschrieben:Füchse allein schaffen die Mäuseplage nicht einzudämmen.
Aber durch eine scharfe Bejagung haben dann auch wieder einige andere Tiere größere Überlebenschancen, deren Niedergang zu oft allein der Landwirtschaft angelastet werden.
Bei Grünland hilft übrigens eine intensive Beweidung mit entsprechender Pflege der Grasnarbe sehr gut gegen Wühlmäuse.

Weiß nicht, ob er seine Wiesen intensiv beweidet. Er meint, die Insekten sterben nicht nur durch Häckseln sondern auch dadurch, dass niemand mehr die Wiesen blühen lässt, sodass die Wildbienen keine Nahrung mehr finden und man deswegen nicht mehr als zwei, drei Mahd im Jahr machen sollte.
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Re: Die schlimmste Feldmausplage seit Jahrzehnten

Beitragvon Lonar » So Mär 22, 2020 14:15

Im Juni erntet der Bauer viel Heu voller stolz. Im Winter fällt ihm auf; es war nur Holz.
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Re: Die schlimmste Feldmausplage seit Jahrzehnten

Beitragvon Neuland79 » So Mär 22, 2020 14:41

Lonar hat geschrieben:Im Juni erntet der Bauer viel Heu voller stolz. Im Winter fällt ihm auf; es war nur Holz.

Vielleicht ist das fasrige Holz gesünder als das Kraftfutter und verhindert Magenverlagerungen oder was es sonst noch so bei Kühen gibt? Vielleicht haben die Kühe früher mehr Milch gegeben? Einfach dadurch, dass sie länger gelebt haben und zwischen 15-25 Jahren alt geworden sind? Und nicht zwei, drei Jahre groß gezogen wurden, um nach weiteren 2-3 Jahren einer kurzen intensiven Milchphase mit viel Kraftfutter und Mais (den eine Kuh normal nicht braucht) geschlachtet zu werden?
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Re: Die schlimmste Feldmausplage seit Jahrzehnten

Beitragvon Isarland » So Mär 22, 2020 15:02

Neuland79 hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:Im Juni erntet der Bauer viel Heu voller stolz. Im Winter fällt ihm auf; es war nur Holz.

Vielleicht ist das fasrige Holz gesünder als das Kraftfutter und verhindert Magenverlagerungen oder was es sonst noch so bei Kühen gibt? Vielleicht haben die Kühe früher mehr Milch gegeben? Einfach dadurch, dass sie länger gelebt haben und zwischen 15-25 Jahren alt geworden sind? Und nicht zwei, drei Jahre groß gezogen wurden, um nach weiteren 2-3 Jahren einer kurzen intensiven Milchphase mit viel Kraftfutter und Mais (den eine Kuh normal nicht braucht) geschlachtet zu werden?

"Schuster"(in) bleib du bei deinen Leisten, und kümmere dich nicht um unsere Kühe, von denen du keine Ahnung hast, davon aber sehr viel.
Näher will ich auf deinen Unsinn nicht eingehen, ist mir zu blöd.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Die schlimmste Feldmausplage seit Jahrzehnten

Beitragvon Neuland79 » So Mär 22, 2020 15:53

Isarland hat geschrieben:Näher will ich auf deinen Unsinn nicht eingehen, ist mir zu blöd.

Musst du auch nicht. Das ist okay.
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Re: Die schlimmste Feldmausplage seit Jahrzehnten

Beitragvon Lonar » So Mär 22, 2020 20:39

Treibt nur der Hunger das Futter ins Vieh kommt der Erfolg nie :lol:

Nein ich bin nicht Landrat Oberlenker, ich hab heute nur mal ein Buch mit Bauernregeln gefunden und musste gut schmunzeln :-)
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Re: Die schlimmste Feldmausplage seit Jahrzehnten

Beitragvon Neuland79 » So Mär 22, 2020 20:47

Lonar hat geschrieben:Treibt nur der Hunger das Futter ins Vieh kommt der Erfolg nie :lol:

Das Buch brauch ich unbedingt! :lol:

Baut hier eigentlich jemand Futterrüben für seine Kühe an?
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Re: Die schlimmste Feldmausplage seit Jahrzehnten

Beitragvon AF85 » So Mär 22, 2020 21:08

Isarland hat geschrieben:
Neuland79 hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:Im Juni erntet der Bauer viel Heu voller stolz. Im Winter fällt ihm auf; es war nur Holz.

Vielleicht ist das fasrige Holz gesünder als das Kraftfutter und verhindert Magenverlagerungen oder was es sonst noch so bei Kühen gibt? Vielleicht haben die Kühe früher mehr Milch gegeben? Einfach dadurch, dass sie länger gelebt haben und zwischen 15-25 Jahren alt geworden sind? Und nicht zwei, drei Jahre groß gezogen wurden, um nach weiteren 2-3 Jahren einer kurzen intensiven Milchphase mit viel Kraftfutter und Mais (den eine Kuh normal nicht braucht) geschlachtet zu werden?

"Schuster"(in) bleib du bei deinen Leisten, und kümmere dich nicht um unsere Kühe, von denen du keine Ahnung hast, davon aber sehr viel.
Näher will ich auf deinen Unsinn nicht eingehen, ist mir zu blöd.


Die Dame weiß wahrscheinlich nicht dass den Kühen saftiges Gras lieber ist als überständiges altes Gestrüpp. Wer weiß wann sie ihren Salat oder die Radieschen erntet , vielleicht erst wenn sie so richtig verholzt sind dann hat sie länger was davon :lol: :lol:
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Re: Die schlimmste Feldmausplage seit Jahrzehnten

Beitragvon meyenburg1975 » So Mär 22, 2020 21:16

Neuland79 hat geschrieben:Ich kenne da auch einen Landwirt mit Mäuseparty auf seinen Wiesen. Er versucht seit Jahren den Abschuss von Füchsen im Revier zu verhindern, aber die Jäger sind erbarmungslos. Er meint, es ist am Ende total sinnlos, weil die Füchse Reviere haben und wenn seine Gegend alle Füchse abschießt, wandern sie eben aus der Nachbarschaft ein. Aber das dauert natürlich immer ein wenig und die Füchse fehlen dann zur Reduzierung der Mäuschen.

Ich kann mich da nur wiederholen, es geht nicht um eine hohe Mauspopulation, sondern um eine echte Explosion/Plage. Wir haben hier Füchse, Bussarde, Falken, Eulen, Wiesel usw. in Massen mittlerweile. Die können da schlicht nicht gegen fressen.
Das reguliert sich nur durch Wetter oder Seuche. Durch den sehr nassen Februar sind sie reduziert, aber noch ausreichend für einen neuen Angriff.
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Re: Die schlimmste Feldmausplage seit Jahrzehnten

Beitragvon meyenburg1975 » So Mär 22, 2020 21:22

Neuland79 hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:Im Juni erntet der Bauer viel Heu voller stolz. Im Winter fällt ihm auf; es war nur Holz.

Vielleicht ist das fasrige Holz gesünder als das Kraftfutter und verhindert Magenverlagerungen oder was es sonst noch so bei Kühen gibt? Vielleicht haben die Kühe früher mehr Milch gegeben? Einfach dadurch, dass sie länger gelebt haben und zwischen 15-25 Jahren alt geworden sind? Und nicht zwei, drei Jahre groß gezogen wurden, um nach weiteren 2-3 Jahren einer kurzen intensiven Milchphase mit viel Kraftfutter und Mais (den eine Kuh normal nicht braucht) geschlachtet zu werden?


Das mit den 15-25 Jahren ist ein Gerücht. Ich habe noch etliche (richtig) alte Unterlagen auch Zuchtbüchern, das ist schlicht Quatsch. Hats vereinzelt natürlich gegeben. Verloren haben wir etwa 1-1,5 Laktationen, mehr nicht. Ist schlimm genug, aber es hat sich noch anderes geändert, als Fütterung/Leistung.
Und Mais ist in passender Menge ein sehr gutes Ausgleichsfutter zum Grünland und gut zur Risikominimierung in der Futtergewinnung. Sowohl Trockenheit als auch Mäuse hat der Mais hier sehr gut überstanden. Der hat hier seine Probleme bei Nässe und Kälte, dann macht sich das Grünland aber.
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Re: Die schlimmste Feldmausplage seit Jahrzehnten

Beitragvon TMueller » So Mär 22, 2020 21:30

Kann mir jemand einen guten, frei verkäuflichen Giftweizen empfehlen, für den ich keinen "Waffenschein" brauche?
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Re: Die schlimmste Feldmausplage seit Jahrzehnten

Beitragvon Isarland » So Mär 22, 2020 21:45

meyenburg1975 hat geschrieben:
Neuland79 hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:Im Juni erntet der Bauer viel Heu voller stolz. Im Winter fällt ihm auf; es war nur Holz.

Vielleicht ist das fasrige Holz gesünder als das Kraftfutter und verhindert Magenverlagerungen oder was es sonst noch so bei Kühen gibt? Vielleicht haben die Kühe früher mehr Milch gegeben? Einfach dadurch, dass sie länger gelebt haben und zwischen 15-25 Jahren alt geworden sind? Und nicht zwei, drei Jahre groß gezogen wurden, um nach weiteren 2-3 Jahren einer kurzen intensiven Milchphase mit viel Kraftfutter und Mais (den eine Kuh normal nicht braucht) geschlachtet zu werden?


Das mit den 15-25 Jahren ist ein Gerücht. Ich habe noch etliche (richtig) alte Unterlagen auch Zuchtbüchern, das ist schlicht Quatsch. Hats vereinzelt natürlich gegeben. Verloren haben wir etwa 1-1,5 Laktationen, mehr nicht. Ist schlimm genug, aber es hat sich noch anderes geändert, als Fütterung/Leistung.
Und Mais ist in passender Menge ein sehr gutes Ausgleichsfutter zum Grünland und gut zur Risikominimierung in der Futtergewinnung. Sowohl Trockenheit als auch Mäuse hat der Mais hier sehr gut überstanden. Der hat hier seine Probleme bei Nässe und Kälte, dann macht sich das Grünland aber.

:!: :!: :!: Als Bio hatte ich nach der Umstellung 5 Jahre auf Mais verzichtet. Glücklich war ich nicht damit. Seit wir Mais dazu füttern, hat sich der ganze Bestand nur zum Positiven verändert....Konstitution der Tiere, Leistung, Inhaltsstoffe, Gesundheit, Fruchtbarkeit, usw.
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Re: Die schlimmste Feldmausplage seit Jahrzehnten

Beitragvon Neuland79 » So Mär 22, 2020 21:53

meyenburg1975 hat geschrieben:Das mit den 15-25 Jahren ist ein Gerücht. Ich habe noch etliche (richtig) alte Unterlagen auch Zuchtbüchern, das ist schlicht Quatsch. Hats vereinzelt natürlich gegeben. Verloren haben wir etwa 1-1,5 Laktationen, mehr nicht. Ist schlimm genug, aber es hat sich noch anderes geändert, als Fütterung/Leistung.
Und Mais ist in passender Menge ein sehr gutes Ausgleichsfutter zum Grünland und gut zur Risikominimierung in der Futtergewinnung. Sowohl Trockenheit als auch Mäuse hat der Mais hier sehr gut überstanden. Der hat hier seine Probleme bei Nässe und Kälte, dann macht sich das Grünland aber.

Das mit dem Alter sollte stimmen. Der Landwirt, den ich kenne war ziemlich traurig, als er seine 17 jährige Kuh vor ein paar Wochen einschläfern lassen musste. Ich habe ihn gefragt, wie alt Kühe werden und er meinte, wenn die letzten zwei Jahre nicht so schlechtes Futter gewesen wäre, wäre sie über 20 Jahre alt geworden. Er hat aktuell große Probleme mitd em Futter, weil er seine Reserven 2018 alle aufgebraucht hat und 2019 wie er sagt, auch nur wenig und minderwertiges Futter zusammen gekommen ist. Seine älteste Kuh war 23 Jahre alt. Mais baut er nicht an, ich glaub, es war Hafer. Er füttert aktuell mit Silage. Und Futterrüben wären wohl gut, die hätte er gerne, aber ziemlich aufwendig im Anbau. Ansonsten füttert er etwas, dass ziemlich holzig aussieht wie Stroh. Und er gibt irgendwas schwarzes dazu, was dazu geführt hat, dass ich bei einer Fütterung dazu kam und weil ich nicht wusste, was das ist, über den Hof gerannt bin und ihn gesucht habe, weil ich dachte, seine Kühe hätten geschredderte Plaste gegessen...

Wenn du sagst, ihr verliert nur 1-2Lebensjahre (wenn ich dich richtig verstehe), dann sagen die Zahlen im Internet aber etwas anderes?!
Zitat: "Die Lebenserwartung bei den als Nutztieren gehaltenen Rindern sieht traurig aus: Die längste Nutzungsdauer haben Milchkühe – und sie liegt bei nicht einmal sechs Jahren. "
https://www.vier-pfoten.de/kampagnen-th ... on-rindern
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Re: Die schlimmste Feldmausplage seit Jahrzehnten

Beitragvon meyenburg1975 » So Mär 22, 2020 22:02

Neuland79 hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Das mit den 15-25 Jahren ist ein Gerücht. Ich habe noch etliche (richtig) alte Unterlagen auch Zuchtbüchern, das ist schlicht Quatsch. Hats vereinzelt natürlich gegeben. Verloren haben wir etwa 1-1,5 Laktationen, mehr nicht. Ist schlimm genug, aber es hat sich noch anderes geändert, als Fütterung/Leistung.
Und Mais ist in passender Menge ein sehr gutes Ausgleichsfutter zum Grünland und gut zur Risikominimierung in der Futtergewinnung. Sowohl Trockenheit als auch Mäuse hat der Mais hier sehr gut überstanden. Der hat hier seine Probleme bei Nässe und Kälte, dann macht sich das Grünland aber.

Das mit dem Alter sollte stimmen. Der Landwirt, den ich kenne war ziemlich traurig, als er seine 17 jährige Kuh vor ein paar Wochen einschläfern lassen musste. Ich habe ihn gefragt, wie alt Kühe werden und er meinte, wenn die letzten zwei Jahre nicht so schlechtes Futter gewesen wäre, wäre sie über 20 Jahre alt geworden. Er hat aktuell große Probleme mitd em Futter, weil er seine Reserven 2018 alle aufgebraucht hat und 2019 wie er sagt, auch nur wenig und minderwertiges Futter zusammen gekommen ist. Seine älteste Kuh war 23 Jahre alt. Mais baut er nicht an, ich glaub, es war Hafer. Er füttert aktuell mit Silage. Und Futterrüben wären wohl gut, die hätte er gerne, aber ziemlich aufwendig im Anbau. Ansonsten füttert er etwas, dass ziemlich holzig aussieht wie Stroh. Und er gibt irgendwas schwarzes dazu, was dazu geführt hat, dass ich bei einer Fütterung dazu kam und weil ich nicht wusste, was das ist, über den Hof gerannt bin und ihn gesucht habe, weil ich dachte, seine Kühe hätten geschredderte Plaste gegessen...

Wenn du sagst, ihr verliert nur 1-2Lebensjahre (wenn ich dich richtig verstehe), dann sagen die Zahlen im Internet aber etwas anderes?!
Zitat: "Die Lebenserwartung bei den als Nutztieren gehaltenen Rindern sieht traurig aus: Die längste Nutzungsdauer haben Milchkühe – und sie liegt bei nicht einmal sechs Jahren. "
https://www.vier-pfoten.de/kampagnen-th ... on-rindern

Eine Kuh kann 20 oder älter werden, wurde sie früher aber auch nicht. Und wenn ich eine Kuh zum Schlachter gebe, ist das nicht zwangsläufig eine Entscheidung gegen die Kuh, sondern auch eine Entscheidung für Nachwuchs, der in die Milcherzeugung und nicht in die Mast geht.

Rüben sind ein schönes Futter, aber dafür habe ich nicht die Flächen. Und auch nicht die Zeit.

Btw, wie alt wird ein Rind in freier Wildbahn in einem gleichgroß bleibenden Wildrindbestand?
Zuletzt geändert von meyenburg1975 am So Mär 22, 2020 22:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die schlimmste Feldmausplage seit Jahrzehnten

Beitragvon Isarland » So Mär 22, 2020 22:04

Neuland79 hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Das mit den 15-25 Jahren ist ein Gerücht. Ich habe noch etliche (richtig) alte Unterlagen auch Zuchtbüchern, das ist schlicht Quatsch. Hats vereinzelt natürlich gegeben. Verloren haben wir etwa 1-1,5 Laktationen, mehr nicht. Ist schlimm genug, aber es hat sich noch anderes geändert, als Fütterung/Leistung.
Und Mais ist in passender Menge ein sehr gutes Ausgleichsfutter zum Grünland und gut zur Risikominimierung in der Futtergewinnung. Sowohl Trockenheit als auch Mäuse hat der Mais hier sehr gut überstanden. Der hat hier seine Probleme bei Nässe und Kälte, dann macht sich das Grünland aber.

Das mit dem Alter sollte stimmen. Der Landwirt, den ich kenne war ziemlich traurig, als er seine 17 jährige Kuh vor ein paar Wochen einschläfern lassen musste. Ich habe ihn gefragt, wie alt Kühe werden und er meinte, wenn die letzten zwei Jahre nicht so schlechtes Futter gewesen wäre, wäre sie über 20 Jahre alt geworden. Er hat aktuell große Probleme mitd em Futter, weil er seine Reserven 2018 alle aufgebraucht hat und 2019 wie er sagt, auch nur wenig und minderwertiges Futter zusammen gekommen ist. Seine älteste Kuh war 23 Jahre alt. Mais baut er nicht an, ich glaub, es war Hafer. Er füttert aktuell mit Silage. Und Futterrüben wären wohl gut, die hätte er gerne, aber ziemlich aufwendig im Anbau. Ansonsten füttert er etwas, dass ziemlich holzig aussieht wie Stroh. Und er gibt irgendwas schwarzes dazu, was dazu geführt hat, dass ich bei einer Fütterung dazu kam und weil ich nicht wusste, was das ist, über den Hof gerannt bin und ihn gesucht habe, weil ich dachte, seine Kühe hätten geschredderte Plaste gegessen...

Wenn du sagst, ihr verliert nur 1-2Lebensjahre (wenn ich dich richtig verstehe), dann sagen die Zahlen im Internet aber etwas anderes?!
Zitat: "Die Lebenserwartung bei den als Nutztieren gehaltenen Rindern sieht traurig aus: Die längste Nutzungsdauer haben Milchkühe – und sie liegt bei nicht einmal sechs Jahren. "
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Wenn du diesen Bauernbashern, Spendensammlern und Stalleinbrechern, deren Ziel die Abschaffung der Nutztierhaltung ist, glaubst, dann ist jede weitere Diskussion weiter Diskussion überflüssig, und zeigt deine Gesinnung.
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