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Dioxinskandal = Agrarindustrie

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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98 Beiträge • Seite 2 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 7
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon steel. » Sa Jan 29, 2011 22:52

JohnDeere3040 hat geschrieben:@steel: Wie verhält es sich mit Melkrobotern?

In diesem Zusammenhang sehr gut.
Verständlicherweise eine wesentlich bessere Tierüberwachung und Kontrolle + mehr freiwerdende Zeit des Unternehmers. Was mit dieser Zeit angestellt wird muss jeder individuell selbst entscheiden.
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon Ernst-August » Sa Jan 29, 2011 22:55

Einem Vorurteil möchte ich hier mal widersprechen :

Die sogenannten Massentierhalter glänzen durch 1a-Betriebe, da ist der Tierschutz in Ordnung und auch die Futterqualität. In Sachen DIOXIN ist bei Wiesenhof und Rothkötter Betrieben nichts gefunden worden. Das gilt auch für größere Milchviehbetriebe. Ich hab nen Kunden der hat bei 1300 Kühen eine verkaufte Milchleistung von 10.800 kg bei 180.000 Zellen im Schnitt, zum Vgl. Hessen zw. 260 - 305 Tsd. Zellen, Bayern mit überwiegend Fleckies 165 Tsd..

Die Betriebe sind durchorganisiert. Die können zack-zack Auflagen umsetzen, wo kleinere Betriebe sich dadurch zum Aufgeben veranlasst sehen. Die haben auch eine Top-Flächeneffizienz. Das einzige was die bremsen könnte sind Personalmangel bzw. Kosten. Für FremdAk sind die aber immer noch attraktiver wie ein 100er oder 400er Stall.

Ein 1200er Kuhstall vereinbart auch schonmal mit dem KF Werk eine offene Deklaration und lässt diese überprüfen. Die haben ihren eigenen Tierarzt, können dadurch viel besser in einer Stresssituation reagieren. Die Leute dort sind nicht überlastet, leben in intakten Familienverhältnissen und gehören dem Betrieb mehr als 10 jahre an.

Familienbetriebe haben das Problem der Arbeitsüberlastung. wer glaubt als Familienbetriebler gegen die Großbetriebe zu schiessen, vernichtet die bäuerl. Landwirtschaft !

Das ist die falsche Richtung ! mehr Auflagen = mehr Arbeit und mehr Kosten ! ..... die Großen stecken das weitaus besser weg, wie die Kleinen !
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon steel. » Sa Jan 29, 2011 23:08

Ernst-August hat geschrieben: Das einzige was die bremsen könnte sind Personalmangel bzw. Kosten.

Genau darin liegt das Grundproblem bei vielen Betrieben mit den von mir angesprochenen Folgen.
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon Ernst-August » Sa Jan 29, 2011 23:24

steel. hat geschrieben:
Ernst-August hat geschrieben: Das einzige was die bremsen könnte sind Personalmangel bzw. Kosten.

Genau darin liegt das Grundproblem bei vielen Betrieben mit den von mir angesprochenen Folgen.


Die bekommen das von Dir angesprochene Problem nicht, Rationalisierung geht hier nicht zu Lasten des Tierschutzes und der biologischen Leistungen. Die Betriebe sind oft im 3-Schicht Betrieb.... dort kalbt ne Kuh nie so ganz alleine und die Zellzahlen sagen ja wohl alles über das Wohlfühlverhalten der Tiere. Im Kern kannste sagen jenseits der 330.000 ist das ein Fall fürs Vet.amt eine Kontrolle zu machen um fündig zu werden. Führe die Diskussion nur so weiter und dein Betrieb fliegt dir um die Ohren.

Lebensmittelskandale hatten wir eigentlich in den letzten 30 Jahren gar keine, der Skandal ist die Konstruktion der Skandale durch überflüssige Vereine, Medien und dummgeile Politiker. Unsere deutschen Lebensmittel waren noch nie so gut und sauber wie heute und ganz besonders die aus Deutschland.

Frag mal wer den ganzen Zertifizierungs-Quatsch bezahlt... der Verbraucher nicht, der Handel nicht, der Verarbeiter nicht...... der bauer bezahlt auf der einen Seite und auf der anderen Seite werden die durchgereichten Kosten an seinem Erlös abgezogen. Für 1,12 € / kg haben wir erst mal 200 kg Schweinefleisch gebunkert die Tage.... :prost:
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon H.B. » So Jan 30, 2011 10:03

steel. hat geschrieben:. Obwohl mein Betrieb somit ebenfalls fast schon zur Agrarfabrik gehört. Aber die Devise lautet : Mitmachen oder aussteigen.
Nur setze ich bei meiner Analyse die bäuerliche Brille ab und seh das Ganze im Gegensatz zu vielen Berufskollegen objektiv anstatt eine schöne heile Welt auszumalen nur um mein Gewissen zu beruhigen oder um Beifall zu ernten.

Wenn du das so siehst....
...akzeptierst du, wenn der Verbraucher deine Produkte aus ideologischen Gründen als minderwertig und dich als "Tierquäler" einstuft? Gehst du da mit den Grünen vollkommen konform, oder würdest du Wert darauf legen, daß die Verbraucher von den Grünen künftig weniger belogen werden.

An sich ist die Grüne Wählerschicht schon interessant. Keine Klientel wird von von ihrer Obrigkeit derart dreist belogen und für verwerfliche Ziele missbraucht, wie der Grünwähler selbst. Dennoch steigt ihr Anteil kontinuierlich.
Dreckskommunisten hingegen sind gegenüber ihren Wählern ehrlich, da kann ich den Zuwachs verstehen.
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon Ernst-August » So Jan 30, 2011 14:14

H.B. hat geschrieben:Dreckskommunisten hingegen sind gegenüber ihren Wählern ehrlich, da kann ich den Zuwachs verstehen.


In Bezug auf Landwirtschaft sind die Linken gar nicht mal so schlecht. Können durch die Bank weg mit der CDU konkurrieren. Den LPG Bauern geht und ging es nicht schlecht.
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon CarpeDiem » So Jan 30, 2011 14:15

....bin da voll deiner Meinung und hinzufügen muss man noch, dass da Strukturen geschaffen wurden von denen wir hier nur träumen können!
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon heinzi the chicken » So Jan 30, 2011 14:34

H.B. hat geschrieben:...akzeptierst du, wenn der Verbraucher deine Produkte aus ideologischen Gründen als minderwertig und dich als "Tierquäler" einstuft? Gehst du da mit den Grünen vollkommen konform, oder würdest du Wert darauf legen, daß die Verbraucher von den Grünen künftig weniger belogen werden.

An sich ist die Grüne Wählerschicht schon interessant. Keine Klientel wird von von ihrer Obrigkeit derart dreist belogen und für verwerfliche Ziele missbraucht, wie der Grünwähler selbst. Dennoch steigt ihr Anteil kontinuierlich.
Dreckskommunisten hingegen sind gegenüber ihren Wählern ehrlich, da kann ich den Zuwachs verstehen.


Zum glück wählst du ja die FDP............ :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol: :lol:
Du bsit echt lustig :lol: :lol: :lol: :lol:
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon H.B. » So Jan 30, 2011 14:36

Das wusste ich gar nicht??
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon H.B. » So Jan 30, 2011 14:38

Ernst-August hat geschrieben:In Bezug auf Landwirtschaft sind die Linken gar nicht mal so schlecht. Können durch die Bank weg mit der CDU konkurrieren. Den LPG Bauern geht und ging es nicht schlecht.


Ich meinte in Bezug auf Eigentum: Die Früchte der Arbeit sozusagen. Das liegt mir näher, als einen guten Dienst an der Bevölkerung zu leisten.
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon Cairon » So Jan 30, 2011 15:19

Und weil das mit der Landwirtschaft und der Wirtschaft so toll lief und es allen so gut ging, musste man auch auf die Leute schießen damit sie dableiben. ich habe mit einem ehemaligen Leiter einer LPG nach der Wende zusammen gearbeitet, der war gar nicht glücklich mit dem System. Und wenn das Wetter die vorgegeben Erntesteigerung nicht brachte, dann kamen unten Steine in die Säcke. Wenn das wirklich so gut war, warum gibt es die Planwirtschaft des Ostblocks denn heute nicht mehr?
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon Ernst-August » So Jan 30, 2011 16:09

Cairon hat geschrieben:Und weil das mit der Landwirtschaft und der Wirtschaft so toll lief und es allen so gut ging, musste man auch auf die Leute schießen damit sie dableiben. ich habe mit einem ehemaligen Leiter einer LPG nach der Wende zusammen gearbeitet, der war gar nicht glücklich mit dem System. Und wenn das Wetter die vorgegeben Erntesteigerung nicht brachte, dann kamen unten Steine in die Säcke. Wenn das wirklich so gut war, warum gibt es die Planwirtschaft des Ostblocks denn heute nicht mehr?


Cairon, die PDS hat auch dazu gelernt. Die PDS ist wenigstens ehrlich. CDU, FDP, SPD und Grüne tun nur so und zerreiben die bauern zwischen den eigenen machtansprüchen, der öffentlichkeit und einem Weltmarkt der nur von ein paar Herrschaften dominiert werden.
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon Anwärter » So Jan 30, 2011 16:49

Alle wollen doch hier mehr,mehr Vieh,mehr Land und mehr Geld.
Da man jetzt lieber Futter kauft weil es mehr bringt und günstiger ist-besonders von diesem Laden da,haben gleich alle gekauft.
Deswegen sollte es keine Entschädigung geben,außerden sollten 85% des Tierfutters eines Betriebes aus eigender Herkunft kommen damit so etwas vermieden werden kann und es eine genauere Rückverfolgung des Futters gibt.
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon H.B. » So Jan 30, 2011 17:00

außerden sollten 85% des Tierfutters eines Betriebes aus eigender Herkunft kommen


Was wären deiner Ansicht nach für negative Folgen zu erwarten, wenn ein Bauer 84% seines Futters am Betrieb erzeugt? Liegt dann die Wahrscheinlichkeit, auf einen kriminellen Zulieferer zu treffen ein Prozent höher?
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon voro » So Jan 30, 2011 17:01

Anwärter hat geschrieben:Alle wollen doch hier mehr,mehr Vieh,mehr Land und mehr Geld.
Da man jetzt lieber Futter kauft weil es mehr bringt und günstiger ist-besonders von diesem Laden da,haben gleich alle gekauft.
Deswegen sollte es keine Entschädigung geben,außerden sollten 85% des Tierfutters eines Betriebes aus eigender Herkunft kommen damit so etwas vermieden werden kann und es eine genauere Rückverfolgung des Futters gibt.



Wenn man so überhaupt keine Ahnung hat, dann sollte man vielleicht einfach mal die Klappe halten.

a) ist Futter derzeit exorbitant teuer

b) haben bei weitem nicht alle gekauft

c) sind die Schäden nicht in erster Linie nur auf den Betrieben aufgetreten, die entspr. Futter gekauft hatten und somit gesperrt waren

d) erreichst du durch deine 85%-Regelung kein bischen zusätzliche Sicherheit

Und: wer will denn -mehr Vieh, mehr Land, mehr Geld-?
Ich würd' gern auf zusätzliche Arbeit und zusätzliches Risiko verzichten und weniger machen - nur: wie willst du dann eine Familie davon ernähren?
Ein aussenstehender mit festem Einkommen kann die Lage anscheinnd nicht annähernd einschätzen.
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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