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julius hat geschrieben:Das Problem ist doch bei vielen das wenn die Fütterung anspringt sich keiner im Stall aufhält. In Hähnchenmastbetrieben wird nur noch 1 mal täglich kurz durchgelaufen um die Verendeten einzusammeln. Ansonsten werden diese Ställe nicht mehr betreten. Rinder ausgenommen denn da fährt 1 mal täglich noch der Mischwagen durch. Aber selbst hier lassen mittlerweile viele das Füttern den MR erledigen und sind selbst nicht mehr anwesend. Den MR Fahrer kümmert das reichlich wenig wer nun frisst oder nicht. Der muss schnell weiter zum Nächsten um Kosten zu sparen.
Mich stört das nicht. Das war eine Feststellung einiger User auf den kritischen Verbraucher bezogen. Was ich auch so sehe. Klar ist auch das es kein zurück zum 50 Stück Schweine Betrieb mehr geben wird da die Produktion sonst unbezahlbar wird. Ich kann nur feststellen das aus diesen Gründen die Tierrechtler ständig zunehmen und Stallbauten teilweise schon in Bürgerbegehren vermieden oder wie geschehen neue Ställe abgebrannt werden. Nicht selten kommt es auf Lebenszeit zum Bruch zwischen dem Landwirt und der übrigen Dorfgemeinschaft.
Ich muss in Cairons Punkten nicht überzeugt werden sondern die vielen Verbraucher. Und da siehts nicht gut aus.
Ernst-August hat geschrieben:So sehr groß sind die Spielräume nicht mehr für ideologische Experimente, denen steht nämlich nur eine Alternative gegenüber : HUNGER !!!
Ich wäre da sehr vorsichtig, zumal wir noch die Ölpreiskopplung beim Getreide haben..... Tunesien ist gefallen, Ägypten fällt gerade. Wie die Geschichte ausgeht, wissen wir im Moment nicht. Soweit ist das nicht von uns entfernt. Das ist an der Grenze zur EU. Da kann viel schief gehen .... noch ein paar Piraten mehr und ein paar Initiativen von BIN LADEN und schon steht fast alles, bzw. geht nichts mehr..... dann steht in Deutschland auf BIO-Landbau Gefängnisstrafe !
Nicht die Alternative Hunger,sondern auch die Alternative Lebensqualität,und das nicht nur in der nähe der EU sondern schau mal etwas richtung Fernost.Korea,China usw.Fällt vielleicht nicht so auf weil da weniger Urlaub machen und es weiter weg ist.Ernst-August hat geschrieben:So sehr groß sind die Spielräume nicht mehr für ideologische Experimente, denen steht nämlich nur eine Alternative gegenüber : HUNGER !!!
Ich wäre da sehr vorsichtig, zumal wir noch die Ölpreiskopplung beim Getreide haben..... Tunesien ist gefallen, Ägypten fällt gerade. Wie die Geschichte ausgeht, wissen wir im Moment nicht. Soweit ist das nicht von uns entfernt. Das ist an der Grenze zur EU. Da kann viel schief gehen .... noch ein paar Piraten mehr und ein paar Initiativen von BIN LADEN und schon steht fast alles, bzw. geht nichts mehr..... dann steht in Deutschland auf BIO-Landbau Gefängnisstrafe !
Fortschritt hat geschrieben:Die Verhältnissmäßigkeit der Restrisiken,wo setzt man an?
Es gibt Berechnungen das zb. wenn man das Restrisiko elektromagnetischer Strahlungen mit dem Restrisiko von dem Dioxin vergleicht,man ca. 10microgramm Dioxin ansetzen könnte,das wär das 3,3mio. fache,von der durchschnittlichen Belastung von 3Pikogramm in den Lebensmitteln,bezieht man das auf alle in Deutschland produzierten Eier,so ergibt sich eine Menge von 2Gramm Dioxin,das Seveso Gift war 10mal stärker!
verfolgt man die gegenwärtige Diskusion,so gewinnt man den Eindruck,das sich in der Öffentlichkeit äußernden,sogenannten Experten,nicht einmal die Grundkenntnisse der Chemie und Mathematik beherrschen,sich äußernde Agrapolitiker haben seit Bse doch sehr viel Angst ,mit dem Vorwurf konfrontiert zu sein,das ganze zu verharmlosen,statt mal Fakten zu nennen,alles geht im Anne Will und Maischberger Sumpf unter!!
Mfg Hermann
schimmel hat geschrieben:
Mensch Heinzi, du wirst mir sympathisch.....
Ernst-August hat geschrieben:So sehr groß sind die Spielräume nicht mehr für ideologische Experimente, denen steht nämlich nur eine Alternative gegenüber : HUNGER !!!
Ich wäre da sehr vorsichtig, zumal wir noch die Ölpreiskopplung beim Getreide haben..... Tunesien ist gefallen, Ägypten fällt gerade. Wie die Geschichte ausgeht, wissen wir im Moment nicht. Soweit ist das nicht von uns entfernt. Das ist an der Grenze zur EU. Da kann viel schief gehen .... noch ein paar Piraten mehr und ein paar Initiativen von BIN LADEN und schon steht fast alles, bzw. geht nichts mehr..... dann steht in Deutschland auf BIO-Landbau Gefängnisstrafe !
schimmel hat geschrieben:Ernst-August hat geschrieben:Wenn es so weiter geht, dann muss jeder Landwirt die 1,5 fache Menge je ha an Weizen liefern wie er Bodenpunkte hat. Wer das nicht erreicht wird über CrossCompliance sanktioniert. Wo einst Pferde standen, stehen wieder Kühe die mit der Eimermelkanlage gemolken werden. Die 400er Kuhställe haben kein Futter mehr und die Biogasanlagen ( deshalb wurden die ja gebaut ) liefern nur noch Autogas für die Polizei. Die Hunde werden alle im Tausch von seltenen Erden nach China exportiert. Die Pferde sind ja schon alle selbst verwurstet worden. Die Mitarbeiter von NGO´s gehen freiwillig in den Kohlebergbau, deren Damen nähen in leeren Mastschweineställen Klamotten. Das Szenario halte ich für sehr wahrscheinlich. Es steht ausser frage, das H.B. und ich dann Arbeitsdirektoren bei den Bergwerksgesellschaften sind !
...evtl. fällt für mich noch die "Lager"-Planung ab?
Ernst-August hat geschrieben:. Die Pferde sind ja schon alle selbst verwurstet worden.
forenkobold hat geschrieben:Bin ich der Einzige, der die ganzen Misereor- Brot-für-die-Welt - Attac- Argumente nicht kapiert?
Viele Entwicklungshilfeorganisationen versuchen, eine Art Subistenzlandwirtschaft mit etwas Verkauf aufzubauen. Das könnte tatsächlich die Armut in ländlichen Regionen eine Linderung bewirken
euro hat geschrieben:Denke du irrst Hubert, das Versorgungsproblem in Drittweltländern ist ein Strukturproblem.
Du kanst eine noch so wirkungsvolle Produktion aufbauen, wenn die Wege und Vermarktunsorganisation fehlt bleibst "auf deinem Scheiss sitzen".Und das Problem haben sogar neue EU-Länder.
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