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Dioxinskandal = Agrarindustrie

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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98 Beiträge • Seite 1 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 7
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon xyxy » Sa Jan 29, 2011 12:47

Leserkommentar in einer online-Zeitung:
"28. Januar 2011 - 07:54 Uhr

Sag ich doch. Heute das Tofuwürstchen und was Morgen?
Alle nur Panikmache. Typisch Deutsch. Nach Tschernobyl wurden die Äcker auf Deutscher Seite umgepflügt, im benachbarten Elsas nicht.
Was sagt mir das? Ich bleibe meiner 65 jährigen Tradition treu. Mein Fahrrad trägt mich mit eigener Kraft noch auf die Berge vom Schwarzwald. Ich bin trotz Pestizide und Dioxin kerngesund.
Heute gibt es bei mir " Dioxin / Fleischfrikadellen mit Chemie /Sahnepüree und
Pestizid / Salat. Guten Appetit.
Würde ich mit meiner gewohnten Ernährung aufhören, würde mein Körper in Schockzustand verfallen. Der Mensch gewöhnt sich über Jahrzente an alles."

typischer Fall von "Bösmensch" :mrgreen:
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon heinzi the chicken » Sa Jan 29, 2011 13:18

schimmel hat geschrieben:
...schon klar, dass es sich um ein Problem der Deutschen Agrarindustrie handelt....

Reini


Ist es aber. ( Ich sage ja auch nicht, dass der ökologische Lanbau keine Agrarindustrie hat!)
Aber landwirtschaftliche Betrtiebe, die nicht auf Agrarindustrie ( schon lustig, irgendwie ist es ein Schimpfwort geworden) angewiesen sind, haben gar kein Problem.......

MFG
M
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon WollF_JDL310 » Sa Jan 29, 2011 13:20

schimmel hat geschrieben:...schon klar, dass es sich um ein Problem der Deutschen Agrarindustrie handelt....


....schon klar: Es werden ja auch so viele Paranüsse, Zitronen und Kakao in D angebaut :lol:
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon Cairon » Sa Jan 29, 2011 13:51

Ich möchte hier mal wieder meine schon oft gestellte frage einstellen. Wo hört Bäuerlichkeit auf und fängt Agrarindustrie an? Ich würde da doch mal gerne ganze klare Grenzen hören. Wie viele Tier, Hektar usw. muss ich haben um Agrarindustrieller zu sein. Muss ich einen geschlossen Kreislauf auf meinem Betrieb haben um ordentlich zu wirtschaften? Müssen meine Kunden ihre Ausscheidungen dann zurück bringen, damit der Nährstoffkreislauf geschlossen ist?
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon Angus70 » Sa Jan 29, 2011 17:36

Das ist wohl schwer zu beantworten cairon . Ich würde es zumindest im Bereich der Tierhaltung darüber definieren ob permanente Fremd AK nötig sind um den laufenden Betrieb zu gewährleisten oder ob es die Familie stemmt . Würde aber im Obst und Gemüsebau wohl kaum funktionieren ohne Fremd AK .
Verhältnis der Tierzahl (GV) zur Fläche dürfte auch eine Rolle spielen .
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon agrotron 100 » Sa Jan 29, 2011 19:09

früher hatte jeder betrieb über 10ha nen knecht und ne magt und dann noch zwei tanten und einen onkel zuhause. heute schafft man ein zwei arbeitsplätze schon ist man ein agrarindustrieller...
Ihr Revier sind die Acker Deutschlands
Ihre kraft ist mörderisch!
Ihre Gegner John Deere, Fendt und MF!
Einsatz rund um die Uhr für die Schlepper von Deutz Fahr !
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon Angus70 » Sa Jan 29, 2011 19:34

Da hast du ja recht aber wo ist dann der Unterschied ? Ein Familienbetrieb der 80 Kühe hat oder die Familie die 260 hat 2 feste volle FremdAK + Azubi wer ist wo . Andererseits muss man unbedingt in jede Schublade reinspringen die aufgezogen wird .
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon Ernst-August » Sa Jan 29, 2011 19:49

Deshalb musste ja auch die CMA weg und unsere SchönwetterBauern vom Bauernverband haben das Spielchen nicht verstanden. Hallo ihr leitenden Bauernverbandsmitarbeiter in den Landesgeschäftsstellen und in Berlin, nix Büroschlaf, kämpfen !
Ich bin aktiver Bauern-Schützer ! http://www.farmpoint.de - Social Network für Landwirte, wo Landwirte mit ihren Interessen unter sich bleiben und jeder weis wer was schreibt und wer es liest !
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon xyxy » Sa Jan 29, 2011 19:57

Ernst-August hat geschrieben:..Hallo ihr leitenden Bauernverbandsmitarbeiter in den Landesgeschäftsstellen und in Berlin, nix Büroschlaf, kämpfen !

http://www.youtube.com/watch?v=wdFQ52SKdrI
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon H.B. » Sa Jan 29, 2011 20:42

heinzi the chicken hat geschrieben:angewiesen sind, haben gar kein Problem.......


Tschicken, hör mal: http://www.swr.de/-/id=116/did=7520438/ ... 16/5qct1k/
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon Cairon » Sa Jan 29, 2011 20:48

Angus70 hat geschrieben:Das ist wohl schwer zu beantworten cairon . Ich würde es zumindest im Bereich der Tierhaltung darüber definieren ob permanente Fremd AK nötig sind um den laufenden Betrieb zu gewährleisten oder ob es die Familie stemmt . Würde aber im Obst und Gemüsebau wohl kaum funktionieren ohne Fremd AK .
Verhältnis der Tierzahl (GV) zur Fläche dürfte auch eine Rolle spielen .


Dann ist es doch ganz einfach, ich habe 2 Söhne und noch die Chance mehr zu machen. Also mit 5 Kindern hat man schon eine gewisse Arbeitsmacht. Wo besteht dann der Unterschied zu jemandem der nur einen Sohn und 4 angestellte hat, dass ich doch nur Augenwischerei. Und wenn es sich nur an dem GV/Fläche-Verhältnis misst, dann brauche ich ja einfach nur genug Fläche. Wenn ich 10.000 ha und dann damit 10.000 Schweine halten darf, ist dass dann Bäuerlich?
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon Angus70 » Sa Jan 29, 2011 20:55

Dann müsste man evt mal darüber nach Denken und Bäuerliche Landwirtschaft als Definition zu streichen . Mir ist das eh Scheissegal das sind doch alles nur Wortspielereien . Du kannst mit 5 GV mehr Blödsinn machen wie mit 1000 und umgedreht . In Hektar Ackerbau dasselbe . Beim Preis der Erzeugnisse sind wir doch fast eh alle gleich dran egal wie gross . Nur beim Einkauf hat gross eindeutig die Nase vorn .
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon rueganer » Sa Jan 29, 2011 21:05

Fakt ist aber , dass die deutschen Bauern, die konventionell wirtschaften, zur Zeit ein Image-Problem haben.
Leute aus der Stadt haben oft null Ahnung von der Landwirtschaft, nur Bio ist angeblich toll. :roll:
(Beim Kauf siegt aber doch der Geldbeutel)
In der Imagefrage müsste wirklich mehr getan werden, Fernsehreportagen usw.
"Normale " Landwirtschaft ist nur leider kein Sensationsthema.
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon steel. » Sa Jan 29, 2011 22:37

Cairon hat geschrieben:Ich möchte hier mal wieder meine schon oft gestellte frage einstellen. Wo hört Bäuerlichkeit auf und fängt Agrarindustrie an? Ich würde da doch mal gerne ganze klare Grenzen hören. Wie viele Tier, Hektar usw. muss ich haben um Agrarindustrieller zu sein.

Das sind doch nur Fragen um vom eigentlichen Problem abzuwenden.
Es gibt Alkoholiker, Arbeitssucht, Komasäufer oder Taugenichtse. Hier gibts doch ebenfalls keine penibel eindeutige Stückzahlabgrenzung aber es gibt diese Probleme. Genauso siehts bei der Massentierhaltung oder Agrarfabriken aus. Es gibt sie, selbst wenn sie nicht genau definiert werden können.
Die Höhn hat es neulich ganz gut auf den Punkt gebracht. Früher lautete der Grundsatz : Das Auge des Landwirts füttert das Vieh ( mit allem was dazugehört, z.b. Tierüberwachung durch das Auge ). Das ist bei einer AK und mehreren Tausend Schweinen oder 1 AK bei zig Tausend Masthähnchen sicher nicht der Fall. Ein Tier ist keine Maschine. Diese Tendenz, mehr Tiere je AK wird zukünftig weiter rasant steigend und diese Probleme verschärfen. Zudem müssen Großbetriebe IM GEGENSATZ zum selbsversorgenden Kleinbetrieb nahezu sämtliches KF zukaufen und sind ständig auf andere Unternehmen angewiesen. Das ist imho DAS GRUNDPROBLEM. Deshalb werden wie von mir neulich bereits erwähnt, diese Lebensmittelskandale trotz höherer Kontrollen sicher nicht abnehmen.
Ich habe desöfteren hier schon angesprochen das ich deshalb die ansteigende Zahl der Vegetarier verstehen kann.
Eine vollautomatische Fütterung beispielsweise ist eben nicht alles.

Das dieser eingeläutete Trend nicht aufgehalten werden kann sowie ob nun der Verbraucher oder Einzelhandel dafür verantwortlich ist steht auf einem ganz anderen Stern.
Klarer Fakt ist das dieser Trend von immer mehr Verbauchern boykottiert wird, was die steigende Anzahl Vegetarier klar belegt.
Das ist meine Meinung. Obwohl mein Betrieb somit ebenfalls fast schon zur Agrarfabrik gehört. Aber die Devise lautet : Mitmachen oder aussteigen.
Nur setze ich bei meiner Analyse die bäuerliche Brille ab und seh das Ganze im Gegensatz zu vielen Berufskollegen objektiv anstatt eine schöne heile Welt auszumalen nur um mein Gewissen zu beruhigen oder um Beifall zu ernten.
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Re: Dioxinskandal = Agrarindustrie

Beitragvon JohnDeere3040 » Sa Jan 29, 2011 22:47

@steel: Wie verhält es sich mit Melkrobotern?
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