Mein Onkel hatte nach dem Krieg mit Schulden angefangen aber gut gewirtschaftet und jedes Jahr seinen Betrieb gefestigt.
Als er dann 50 wurde, hat er sich einen viel zu großen Traktor gegönnt, um nicht so viele Stunden mehr zu machen.
Ab dem Zeitpunkt hatte er auch seine Ställe modernisiert und mit Computerfütterung aufgerüstet.
Danach hat er dann bis 70 ordentlich Geld verdient, wie kein anderere in der Gegend und Land gekauft.
Seine Fläche hat er in der Zeit verdreifacht und Reserve geschaffen für die nächsten Flächenkäufe.
Obwohl wir immer wie Katz und Maus waren, musste ich ihm am Ende bestätigen, dass er ein sehr erfolgreicher Landwirt war.
Er hat immer die Junglandwirte bedauert, die ihm das Land verkauft haben, weil sie sich meistens mit Maschinenkäufen übernommen hatten.
So viel zur Altersschwäche der 50 bis 70-jährigen.
