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Dir Rot-Grün will die Hofabgabeklausel kippen

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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99 Beiträge • Seite 1 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 7

Sollte die Hofabgabklausel abgeschafft werden?

Ja, sie macht absolut keinen Sinn mehr.
25
40%
Nein, sie wirkt sich positiv auf die Betriebsnachfolge aus.
16
26%
Die Abgabeklausel hat Vor- und Nachteil.
12
19%
Das ist mir vollkommen egal.
9
15%
 
Abstimmungen insgesamt : 62

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Dir Rot-Grün will die Hofabgabeklausel kippen

Beitragvon Cairon » Di Feb 19, 2013 10:29

http://www.topagrar.com/news/Home-top-N ... 62632.html

http://www.bmelv.de/SharedDocs/Download ... cationFile

Ich bin absolut gegen eine Abschaffung der Hofabgabeklausel. Ich weiß aus Erfahrung welchen Motivationsdruck der mögliche Rentenbezug auf älteren Landwirte ausübt. Die Abgabeklausel schafft klare Perspektiven für alle Beteiligten und stärkt die Position der nachfolgenden Generation. Betrieb bei denen die Hofübergabe partnerschaftlich über die Bühne geht haben durch die Klausel keinen Nachteil. Meiner Meinung nach sind in erster Linie älter Landwirte die Angst vor Prestige- und Verantwortungsverlust haben und die Hofleitungen ihrem Nachfolger nicht zutrauen für die Abschaffung dieser Klausel. Wie seht ihr die Sache?
Zuletzt geändert von Cairon am Di Feb 19, 2013 11:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Dir Rot-Grün will die Hofabgabeklausel kippen

Beitragvon automatix » Di Feb 19, 2013 11:28

naja, ist wieder zweiseitig - warum soll ein Landwirt, der 65 wird, keine Nachfolger hat, auf seine Rente verzichten müssen, wenn er weiter machen will - mein Vater hätte seinen Hof wahrscheinlich bis er gar nicht mehr gekonnt hätte, also bis ca. wenigstens 80 weitergemacht ohne Nachfolger....

anderseits sind dann natürlich wieder die, die auch mit Nachfolger vor 80 nicht abgeben können....
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Re: Dir Rot-Grün will die Hofabgabeklausel kippen

Beitragvon Einhorn64 » Di Feb 19, 2013 11:49

Hat diesen agrarpolitischen stümpern noch keiner erzählt das menschen(dazu kann man landwirte im prinzip rechnen) die über 60 sind lieber auf den alten pfaden gehn, und nicht mehr für neues gut zu motivieren sind?
Glauben die allen ernstes das ein 70jähriger ohne nachfolger auf ökölandbau umsteigt?
Der wird den betrieb so lange weiter runterwürgen bis nur noch betriebe mit gülleüberschuss und kräftigem PS einsatzda wieder was draus zusammen bekommen.
Die umstellung auf alternative wirtschaftsweise wird doch 100 mal eher von einem jungen betriebsleiter geplant und durchgezogen.

Aber sehr wahrscheinlich weiss diese rotgrüne sozialromantiker regierung gar nicht was sie wirklich will.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Dir Rot-Grün will die Hofabgabeklausel kippen

Beitragvon Manfred » Di Feb 19, 2013 12:03

Ja. Heikles Thema, vorallem hinsichtlich des Gleichheitsgebotes.
Jeder normale Rentner kann nach erreichen des Rentenalters weiterarbeiten und trotzdem Rente kassieren. (Von vorzeitiger Rente wegen (Teil-)Erwerbsunfähigkeit ist hier nicht die Rede.)
Jeder normale selbständige Unternehmer kann seinen Betrieb weiterführen (musste sich aber idR selbst um die Altersvorsorge kümmern).
Nur der Bauer muss die Betriebsleitung abgeben. Den Betrieb selber darf er ja behalten, nur nicht mehr selbst aktiv als Betriebsleiter bewirtschaften. Auch von der Arbeit auf dem Betrieb hält ihn keiner ab. Nur auf dem Papier darf er nicht mehr der Chef sein.
Wie eine solche Ungleichbehandlung gegenüber anderen Berufsgruppen bisher vor Gericht bestand haben konnte, ist mir ein Rätsel. Selbst wenn man es über die teilweise staatliche Finanzierung des Altersgeldes begründet, müsste gleiches auch für normale Rentner gelten. Die normalen Renten sind ja auch staatlich teilfinanziert.

Auf der anderen Seite würden noch mehr Betriebe den Bach runter gehen, weil die alten Herrschaften die Übergabe nicht zeitgerecht auf die Reihe kriegen.
Aber auch in anderen Branchen dürfen die Senioren ihre Betriebe nach belieben ruinieren oder mit der jungen Geliebten durchbringen, ohne dass die Erben darauf Einfluss hätten. Zumindest solange sie die Eltern nicht entmündigen können.

Ich tue mich sehr schwer mit solchen staatlichen Eingriffen in die Entscheidungsfreiheit über das bürgereigene Vermögen. Deshalb tendiere ich zu einer Aufhebung. Auch wenn es meinen Betrieb bzw. den meiner Eltern ohne diese Regelung evtl. nicht mehr oder nicht mehr lange gäbe. Letztlich war es ihr Vermögen und damit hätte es auch ihre Entscheidung sein sollen.

Bei diesen Übergabedramen muss ich oft an einen Dialog aus dem Film Blaubeerblau denken:

"Aber heißt es nicht, man soll sein Wissen weitergeben an die Nachgeborenen?"
"Ach heißt das so? Wo steht denn das geschrieben, junger Mann? Ihr Nachgeborenen... Macht euch gefälligst selbst auf die Socken."
Was die alte Dame nicht gehindert hat, ihr Wissen posthum an den jungen Mann zu übermitteln.
Und auch mich hoffentlich nicht hindern wird, den Betrieb zum rechten Zeitpunkt an die nächste Generation zu übergeben.
Aber die Verantwortung für das eigene Leben und eigene Fortkommen trägt zunächst mal jeder selbst. Andere bekommen auch keinen Betrieb in die Wiege gelegt.
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Re: Dir Rot-Grün will die Hofabgabeklausel kippen

Beitragvon Sortable » Di Feb 19, 2013 12:15

Die Abgabe wird doch sehr oft durch Schein-Pachtverträge an Töchter oder Söhne, welche in
einer anderen Branche arbeiten, umgangen. Daher an dieser Klausel festzuhalten halte ich
für weltfremd.

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Re: Dir Rot-Grün will die Hofabgabeklausel kippen

Beitragvon Cairon » Di Feb 19, 2013 12:43

Sortable hat geschrieben:Die Abgabe wird doch sehr oft durch Schein-Pachtverträge an Töchter oder Söhne, welche in
einer anderen Branche arbeiten, umgangen. Daher an dieser Klausel festzuhalten halte ich
für weltfremd.

mfg Sortable



Für Auslaufbetriebe mag das stimmen, aber bei Betrieben mit gesicherter Nachfolge wird die Position des Betriebsnachfolgers deutlich geschwächt. Ohne eine Aussicht auf die Übernahme der Verantwortung und damit auch dem Erlangen von Einfluss auf die Betriebsentwicklung werden sich noch mehr junge Leute lieber einen anderen Job suchen. Da freuen sich dann wieder die großen Betriebe über den beschleunigten Strukturwandel. Und um Manfred zu zitieren:

.... Andere bekommen auch keinen Betrieb in die Wiege gelegt.

Nein, aber sie werden dann auch nicht vom ersten Tag ihres Lebens als Betriebsnachfolger angesehen und konditioniert. Sie tragen nicht ihr Leben lang die Verantwortung und können sich ohne größere Konflikte ihren Lebensweg frei wählen und müssen keine Altenteile zahlen und keine Pflegeverträge unterschreiben und leisten. Sie ziehen Weg und haben ihre Ruhe, familiäre Konflikte sind meistens weit weg. Ein Hof kann Segen und Fluch zu gleich sein. Und die weichenden Erben, die weit weg ziehen sind doch eh meist die besseren Kinder, weil die Eltern das negative nicht mitbekommen und man sich freut wenn man sie 3 mal im Jahr sieht. Alltagskonflikte gibt es da nicht.
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Re: Dir Rot-Grün will die Hofabgabeklausel kippen

Beitragvon egnaz » Di Feb 19, 2013 13:35

Hallo
Wie schon berichtet wurde umgehen die Altersrentenbezieher, die weiterarbeiten wollen, dieses Regel.
Die Betriebe die eine Nachfolge bis zum Renteneintritt nicht schon eingeleitet haben, werden sowieso verschwinden.
Die wirkliche Frage ist doch warum Landwirte überhaupt zur Alterskasse verpflichtet werden. Hierbei geht es nur darum den Strukturwandel in der Landwirtschaft von den bestehenden Betrieben bezahlen zu lassen.
Gruß Eckhard
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Re: Dir Rot-Grün will die Hofabgabeklausel kippen

Beitragvon Cairon » Di Feb 19, 2013 14:56

Sollte diese Regel wirklich fallen, dann kann man jedem jungen Betriebsnachfolger bei Zeiten einen Vertrag mit dem Senior zu schließen in dem ganz klar geregelt ist wie eine fließende Hofübergabe gestaltet werden soll und wann vereinbarte Schritte rechtsgültig werden. Dieser Vertrag müsste juristisch sicher und notariell beglaubigt sein. Der Vertrag sollte so früh geschlossen werden, dass Betriebsnachfolger noch alle Optionen hat den Hof zu verlassen und sich anders zu orientieren. Die Übergabeverhandlungen hier waren wie schon an anderer Stelle berichtet sehr hart und ich hätte mich nicht mein Leben lang zum Knecht der Alten gemacht um dann mit 50 zu merken, dass ich nur für andere geschuftet habe und den Hof eh nie sehe, weil Vater meint der Sohn ist zu alt und den Betrieb gleich dem Enkel übertragen will. das läuft dann wie mit Prinz Charles, der wird auch nie König werden.
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Re: Dir Rot-Grün will die Hofabgabeklausel kippen

Beitragvon Manfred » Di Feb 19, 2013 15:42

Cairon, ich kann dich sehr gut verstehen. Eine enge Generationenfolge macht das Problem natürlich nicht kleiner. Wenn der Vater keine 20 Jahre älter ist als der Sohn und der Enkel auch nicht mehr Abstand hat, wird es leicht, eine Generation auszulassen und ist je nach Betrieb evtl. auch sinnvoll.
Und bei einem schlagkräftigen Vollerwerbsbetrieb, der mehrere Generationen ernähren kann, ist es noch mal schwieriger als bei einem Nebenerwerbsbetrieb wie in meinem Fall.
Ich stand kurz davor, mir einen anderen kleinen Betrieb zu kaufen. Und heute denke ich noch manchmal, es wäre die bessere Lösung für mich gewesen, weil ich dann die Verantwortung für die Altenteiler und die Spannungen auf dem Hof los gewesen wäre. Aber man hängt halt an dem Hof, auf dem man aufgewachsen ist...

Sicherheit gibt es für den Hofnachfolger so oder so keine. Die Eltern müssen ja auch mit Abgabeklausel nicht an den potentiellen Nachfolger übergeben, sondern können verschiedenste Konstrukte zur Umgehung entwickeln.
Wenn die Eltern nicht willens und/oder in der Lage sind, frühzeitig eine vernünftige Regelung mit dem nachfolgewilligen Kind zu finden, dann sollte das Kind klare Verhältnisse schaffen und seinen eigenen Weg gehen. Ob mit oder ohne Übergabeklausel. Das Problem sind nicht nur die Alten, die sich nicht entscheiden und nicht lösen können, sondern auch die Jungen, die dieses Spiel mit sich treiben lassen.
Wieso sollten die Alten damit aufhören, solange die Jungen so blöd sind, es mitzumachen? (Und mich nehme ich da nicht aus. Hinterher ist man immer schlauer...)
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Re: Dir Rot-Grün will die Hofabgabeklausel kippen

Beitragvon automatix » Di Feb 19, 2013 16:23

ich weiß auch nicht, warum grad in der Landwirtschaft so ein Zirkus gemacht wird um die Betriebsübergabe....

So oft wie man hier die ganzen Dramen liest, die rund um die Übergabe sich abspielen... (war ja bei mir nicht anders)

Trotzdem ist die Klausel scheiße - bei mir liefs so, daß mein Vater deutlich Älter ist als ich (quasi wie bei anderen der Opa) und ich dank dieser Klausel gleich nach der Ausbildung pachten 'durfte', damit er sein paar Kröten Rente bekommt - und damit war dann der Status Quo auf die nächsten 9 Jahre zementiert, er konnte weiterhin die Macht ausüben, weil ist ja sein Hof und man durfte um jeden cm Verantwortung kämpfen.....
Hätte er nicht verpachten müssen hätte man bis Ende der Fachschule alles so lassen können und dann gleich eine ordentliche Übergabe anstreben....
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Re: Dir Rot-Grün will die Hofabgabeklausel kippen

Beitragvon Cairon » Di Feb 19, 2013 16:57

@Automatix

Und Du meinst dein Vater hätte dir den Hof gleich nach der Fachschule komplett überschrieben. Ein Kampf ist es in jedem Fall. Bei uns fehlt ja eine Generation da mein Vater früh verstorben ist. ich durfte meine Kämpfe mit meinem Großvater austragen. Der einzige Grund warum mein Großvater mir den Hof zu Lebenszeiten überschrieben hat war die Tatsache, dass die Wohnhäuser in das Privatvermögen überführt werden mussten und so Erbschaftssteuer angefallen wäre, sonst hätte ich bis an das Ende seiner tage pachten dürfen. Im ersten Entwurf des Übergabevertrages, den er komplett allein mit einem Anwalt entworfen hatte, stand ein Altenteil in Höhe eine Pacht unter fremden. Hätte ich den Vertrag unterschrieben, wäre meine Handlungsfähigkeit gleich Null gewesen, gerade weil ich 2 Generationen Altenteiler habe. Als ich nicht unterschreiben wollte flog er am ganzen Körper. Ich habe ihm die Pistole auf die Brust gesetzt und ihm gedroht ihn mit seinem ganzen Hof einfach stehen zu lassen und mir was anderes zu suchen. Es war wirklich ein harter Kampf damals und auch als ich Eigentümer war, hat er oft genug versucht sich hinter herum einzumischen und ich hatte im Anschluss dann oftmals einiges wieder in Ordnung zu bringen. Ich denke dem Kampf der Generationen kann man nicht aus dem Weg gehen, egal wie die Übergabe letztendlich läuft. Die Abgabeklausel versetzt die Betriebsnachfolger nur in eine etwas stärkere Position.
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Re: Dir Rot-Grün will die Hofabgabeklausel kippen

Beitragvon automatix » Di Feb 19, 2013 17:10

ob er da überschrieben hätte oder nicht, weiß ich nicht, aber ich wäre dann 23 gewesen und hätte gewußt, was Sache ist.
Da wäre ich noch jung genug gewesen, um mich neu zu orientieren.
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Re: Dir Rot-Grün will die Hofabgabeklausel kippen

Beitragvon Cairon » Di Feb 19, 2013 17:32

automatix hat geschrieben:ob er da überschrieben hätte oder nicht, weiß ich nicht, aber ich wäre dann 23 gewesen und hätte gewußt, was Sache ist.
Da wäre ich noch jung genug gewesen, um mich neu zu orientieren.


In dieser Hinsicht hast du natürlich recht.
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Re: Dir Rot-Grün will die Hofabgabeklausel kippen

Beitragvon Obelix » Fr Feb 22, 2013 17:27

Je früher der Betrieb abgegeben wird, desto besser entwickelt er sich.

Da Landwirte i.d.R. mit 45 - 50 Jahren Kinder haben, die über 20 Jahre alt sind, sollte man sich dann schon Gedanken über die Hofabgabe machen und das festzurren.

Ein herauszögern, aus welchen Gründen auch immer, schadet dem Betrieb. Mit zunehmenden Alter nehmen ferner die Ängste zu und es wird für einen selbst immer schwieriger, loszulassen und den Betrieb abzugeben.

Besonders witzig finde ich, dass Senioren, die selbst den Betrieb relativ früh bekommen haben, dass Ihrem Nachwuchs nicht zugestehen. Gut, es ist nicht witzig, es ist zum heulen.
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Re: Dir Rot-Grün will die Hofabgabeklausel kippen

Beitragvon Nordhesse » Fr Feb 22, 2013 23:05

Fällt die Hofabgabeklausel, gibt es in zukunft nur noch Hofübergaben per Testament- und hoffnungsvolle 55 jährige Hofnachfolger
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