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Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Oberpfälzer » Sa Feb 23, 2013 10:06

perterle hat geschrieben:

Oberpfälzer hat geschrieben:
Ein Kumpel von mir hat zum 16ten einen nigelnagelneuen 80PS-Schlepper gekriegt (Moped sowieso). Er sollte im Winter nicht frieren müssen, wenn er zur Lehrstelle muss... Solche Leute braucht unsere Volkswirtschaft doch!


Wer kauft rein nach wirtschaftlichem Bedarf? Habt ihr keine Hobbies die mehr Kosten als sein Einbringen (wer hat ein Sportmotorrad, eine kleines Segelboot oder gar zwei Autos auf dem Hof?)? Mein teuerstes Hobby ist meine Frau !
Jeder gibt sein Geld unterschiedlich aus. Wenn ich höre was Bekannte und Kunden für Cluburlaub ausgeben fass ich mir auch an den Kopf. Mir reicht eine Fewo und ansonsten ist mir mein Heim lieb.


Ich wollte dir ja damit sagen, kauf dir was du willst. Es steht dir völlig frei. Ich finde es sogar gut, wenn die Leute, die Geld haben, ihr Geld auch ausgeben und nicht horten. Bloß schade, das es in diesem Segment keine deutschen Schlepper bzw. Schlepper aus deutscher Produktion mehr gibt.
Auf dem elterlichen Milchviehbetrieb laufen übrigens seit über 20 Jahren nur noch Zetor als Neuschlepper und das weitestgehend problemfrei. Wenn mal was kaputt sein sollte, sind die Ersatzteile und Werkstattstunden wirklich recht günstig. Zudem haben diese Schlepper von Haus aus eine Druckluftanlage. Du kriegst einen Frontladerschlepper, mit Allrad, mit Kabine, mit FH und FZ, mit 85 PS und Druckluftanlage für 35 Tausend inkl. Märchensteuer. Da kriegst für das Geld einen richtigen brauchbaren Schlepper und kein Spielzeug wie bei anderen Herstellern (Deutz Agrolux oder John Deere 5e, Case JX...).
Echt schade, dass die 33er,44er IHCs, Fendt 100er oder die 07er Deutz nicht mehr gebaut werden. Das wären heutzutage richtige Verkaufsschlager...

Was halt das wichtigste ist, ist die Sicherheit im Wald. Wobei ich finde, das dafür Entscheidende sind Vorsicht und kühler Kopf, und weniger jahrzehntelange Erfahrung. Ich hab mal einen beobachtet, der schon jahrzehntelang im Wald zugange war, als er auf einen Baum geklettert ist und dort Äste abgesägt hat. Auf einen Baum, den er später eh fällen wollte... Gerade die alten Bauern stellen meines Wissens nach die statistische Risikogruppe Nummer eins bei Waldarbeitsunfällen dar.
Als Selbstwerber kriegst ja normalerweise eh nur Stangerlholz oder liegendes Holz.
Aber wer behauptet, nicht schon mal Glück gehabt zu haben bei der Waldarbeit, der lügt... Man muss sich halt überlegen, ob es einem die "Faszination Waldarbeit" (die ich eh nicht nachvollziehen kann, aber das ist ja hier nicht die Frage...) als Privatmann wert ist, das Risiko einzugehen, einen schweren Unfall zu haben. Bei dem dann nicht mal eine berufliche Unfallversicherung greifen würde. Also überlegs dir gut, wobei Motorradfahren zum Beispiel gefährlicher ist.
Ich würde mich ja in meiner Freizeit lieber um die holde Weiblichkeit kümmern oder Sport treiben, aber jedem das seine...
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Kein Bayernland ohne Bauernstand!
"Nur einer ist ewig, der Bauer", O. Spengler
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon perterle » Sa Feb 23, 2013 12:52

Mal eine rein informative Frage, gibt es eigentlich auch Traktoren die unter 3,5t wiegen? Valtra gibt bei der A Baureihe ein Gewicht von 3750 kg voll an. Früher gab es so wie ich das sehe eine ganze Reihe Trakotren (z.b. Fendt Farmer 100) die darunter lagen. Danke.
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Djup-i-sverige » Sa Feb 23, 2013 13:20

http://www.caseiheurope.com/Media/49085 ... press.html
http://agriculture.newholland.com/Germa ... 0Powerstar
http://www.samedeutz-fahr.com/ebusiness ... code=de-DE
http://farmtrac.com.de/products/view/8
Diverse Kubota, Kioti, Branson.....


Allerdings, wenn du einen FL willst, schlägt der gleich mit einigen hundert Kilo extra ins Gewicht...
Wobei ich bei NEUKAUF, und reinen Einsatz im Wald eher einen Kran im Dreipunkt als einen FL wählen würde...
Do not go gentle into that good night / Rage, rage against the dying of the light
Wer die AFD wählt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
Der Golf von Mexiko bleibt der Golf von Mexiko und wenn sich Orangehäutchen auf den Kopf stellt.
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Falke » Sa Feb 23, 2013 13:23

Auf einer Website wie http://konedata.net/Traktorit/traktorit.htm findest du tausende Daten von fast allen Traktoren ...
Viele aktuelle (richtige) Traktoren haben in der Basisversion immer noch Eigengewichte um die 3 t , wie z.B. die STEYR Kompakt.

A.
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon WaldbauerSchosi » Sa Feb 23, 2013 13:39

HarryS hat geschrieben:
WaldbauerSchosi hat geschrieben:mein Eicher wird heuer 51 ...



Hallo Schosi,

und Du bist sicher zufrieden damit!

Mein Deutz hat nun auch schon 54 Jahre auf dem Buckel und der arbeitet für meine Verhältnisse noch super und zuverlässig. Ich persönlich würde mich immer für einen älteren Schlepper (ohne viel Elektronik wie zB. Tscheustik usw. entscheiden). Hätte ich einen landwirtschaftlichen Betrieb in einer entsprechenden Grösse würde ich mich für einen neueren entscheiden.

Grüssle HarryS


JA klar könnt ich mich mit einem in der Steyr-Kompakt-Klasse anfreunden ... aber so geht´s auch (noch :wink: )
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Fendt 820 Vario » Sa Feb 23, 2013 15:05

Der vorteil der meisten älteren Schlepper ist ja die haben nicht so viel, vieles bei den neuen Schleppern ist ja für die Landwirtschaft gedacht da sie auch hauptsächlich dafür sind, vieles braucht man aber im Wald gar nicht. Wenn du nen neuen willst würde ich den Hersteller nehmen wo in der Nähe ne Werkstadt ist.
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon perterle » Mo Feb 25, 2013 16:22

Als Übergangslösung (die dann auch jeder überall fahren darf) hat man uns einen Unimog 421 (abgelastet) angeboten. Restauriert, guter Zustand (wäre noch zu überprüfen :wink: ). Zapfwelle (kann man damit auch moderne Spalter/Sägen betreiben?), Hydraulik, Einkreis LDB. Er ist wirklich günstig (faules Ei ;) ) hat neuen Tüv. Wäre das eine Übergangslösung? Was meint ihr? Bleibt nur die Frage ob es ein Frontheber oder Kran zum Aufladen der schweren Stämme gibt...
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon perterle » Mo Feb 25, 2013 16:32

alternativ zu einem schweren kran ein staplerhubmast?
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Bitzi » Mo Feb 25, 2013 19:07

Also du fragst ob es sowas gibt?
Die Antwort: Ja das gibts, wenn man kann gibt es auch alle 3 Dinge die du aufgelistet hast...
Z.B. Ein User aus dem Forum hier hat einen Mog mit FL, kannst ihn ja mal fragen wie das so ist...
Er hier hat sich einen Frontkraftheber für den Unimog selber gebaut!!! member10723.html
Und falls du was brauchst hier noch ein Link: post924631.html?hilit=frontlader%20unimog#p924631
Sooooooo dann bin ich mal wieder weg... n8
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Marcel424 » Mo Feb 25, 2013 19:48

Hallo, habe selber ein Unimog zum Brennholz machen und bin bestens zufrieden damit. Ist aber nur mit Lkw-Lappen zu fahren.

mfg Marcel

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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Bitzi » Mo Feb 25, 2013 20:02

Holla die Waldfee hast du da ein gespann :shock:
Sogar den Anhänger in der Türkis-blauen Farbe.
Ich hatte früher deinen Unimog als Spielzeug, das weiß ich noch :mrgreen:
Naja die Zeiten sind vorbei... n8
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon WaldbauerSchosi » Mo Feb 25, 2013 20:05

Ist wirklich ein cooles Gerät.

Aber mit FL schaut´s einfach sch.... aus ... sorry ...
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Bitzi » Mo Feb 25, 2013 20:09

Naja Schosi, jedem seins. Ich finde das Teil ist der Hammer, einfach der Burner!
:prost:
So jetzt aber n8
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon perterle » Mo Feb 25, 2013 21:55

Hallo, Danke für Eure Beiträge. Es wäre eine günstige (bei Verkauf wohl nur geringer Verlust) Übergangslösung.

Kann wer noch etwas zu dem Thema sagen: Waldkauf in Niedersachsen (wenn man überhaupt an welchen rankommt...), Eintritt in BG und dann einen Traktor -> LOF Zulassen?

Oder muss wirklich ein Gewerbe her (Brennholzverkauf?). Kenn sich da wer aus? Wenn man nichts Absetzt und nur die Einnahmen (z.B. durch Verkauf im Bekanntenkreis) von maximal 500 Euro angibt? Dann macht ma ja kein Verlust und Vater Staat kann nicht wegen Liebhaberrei ankommen (die es eigentlich ist, aber ich halte die Lösung eines LKW Führerscheins mit all dem was dranhängt für nicht Praktikabel und so müsste ich doch mit Klasse L und LOF Zulassung einen Traktor anmelden/bewegen können...). Als Solzialschmarozer würde ich mich da auch nicht fühlen, weil ich den "Gewinn" versteuer und nichts vom Staat nehme (und auch nicht will).

Danke Euch (oder habe ich jetzt ein Glas Wein zu viel getrunken ;) ) Peter
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon mchornegge » Mo Feb 25, 2013 22:08

bei den Einnahmen macht dir das Finanzamt direkt deinen Laden dicht wegen Liebhaberei, weil du keine Gewinnabsichten erziehlst.

Die Variante würde ich dir nicht nahe legen.
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