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Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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104 Beiträge • Seite 3 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon perterle » Do Feb 21, 2013 17:15

dappschaaf hat geschrieben:Hallo,

bevor ich in einen Frontlader investieren würde (bei deinem vorhaben)
käme mir eher ein Rüwa auf den Hof...

Gruß
Dappschaaf


Von der Handlichkeit finde ich 1 Meter Stücke in der Einfahrt praktischer als 3 oder 4 Meter langes Holz.
perterle
 
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Chris353 » Do Feb 21, 2013 17:16

Hallo,

ich finde es schön wenn sich jemand für den Wald interessiert und wenn er dann noch das Geld locker hat um sich dazu nen schönen Schlepper zu kaufen ist doch super.

Natürlich würde nen kleiner, gebrauchter reichen, aber ist doch schön wenn das Budget auch nen anständigen, modernen Schlepper zulässt.
Uns reicht unser CS75 eigentlich auch locker, aber sobald es möglich ist wird nen Valtra mit 90-100 Pferdchen im Hof stehen, einfach weil das tolle Schlepper sind und wir damit angenehmer (evtl. effizienter) arbeiten können.

Der zuletzt verlinkte Valtra wäre eigentlich das Non-Plus-Ultra für den Te, meiner Meinung nach :)

Lg. Chris
Chris353
 
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Unimog 411 » Do Feb 21, 2013 17:20

Hallo Peter,

Du hast ja jetzt schon mehr hier im Forum gelesen, dennoch fasse ich mal kurz zusammen.

Fahrzeugzulassungs-Verordnung (FZV)
hier gibt es
Schlüsselzahl (SZ) 87... bzw. 89... Zugmaschine
SZ 8710.. /89 100 Zugm. Ackerschlepper (lof Zugm.)
SZ 8720.. /89 200 Zugm. Geräteträger (lof Zugm.)

Das ganze unabhängig von der Farbe des Kennzeichnen und des Einsatzes
lof Zugm. sind z.B. von der Maut und den Umweltzonen befreit.

Kraftfahrsteuergesetz (KraftStG)
Unter § 3 "Ausnahmen von der Besteuerung" findet man die Befreiungen.
Steuerbefreite Fahrzeuge haben denn ein grünes Kennzeichnen (hier gibt es Ausnahmen) und das Entscheidet das Finanzamt. Was anderes sagt ein grünes Kennzeichen nicht aus.

Fahrerlaubnis-Verordnung (FEV)
Unter § 6 "Einteilung der Fahrerlaubnisklassen" findet man die einzelnen Klasse und eine Auflistung was unter Landwirtschaft verstanden wird (bei Kl. L und T)

Zu Deine Frage "wann hat man einen lof-Betrieb". Da kenne ich mich nicht so gut aus - denke aber man braucht eine Betriebsnummer und zahlt BG-Beiträge.
Brennholz machen als Hobby zählt nicht als lof-Betrieb.

Noch ein Tipp:
mMn. ist die Kl C1E nur eine "Überbrückungsfahrerlaubnis" für die Leute mit der alten Kl. 3. Ich würde gleich den CE machen - kostenmässig ist da der Unterschied nicht so gross-einfach mal bei einer Fahrschule anfragen-, man ist aber denn nicht bei 7,5 bzw. 12,0 t (Zugkombi) eingeschränkt.

Da Du das ganze nur als Hobby betreiben willst, würde ich an Deiner Stelle den BE machen und mir einen schönen alten Schlepper (bis 3,5 t zGM) sowie einen 3,5 t Anhänger holen. Das ganze natürlich nur wenn Du auch ein bischen selber Schrauben willst. Denn Rest des Geldes für die anfallenden Steuern und Versicherungen bei Seite legen oder wie schon geschieben für ne neue Säge, PSA ect. ausgeben.
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Djup-i-sverige » Do Feb 21, 2013 17:28

wird nen Valtra mit 90-100 Pferdchen im Hof stehen, einfach weil das tolle Schlepper sind und wir damit angenehmer (evtl. effizienter) arbeiten können.


effizienter wird sowas nur mit passenden Anbaugeräten, sehe ich bei mir,
wenn ich 20PS abgeben könnte, und dafür eine Winde hätte,
wäre es weit effizienter.. :wink:
Und wenn die Winde zu klein für den Schlepper ist, hilft auch der grössere Schlepper nichts,
und wenn man nur Brennholz macht, kann meiner Meinung nach,
bei wenig Menge ein kleine Winde eher arbeitserleichternd sein, als eine Große (mit entsprechend schwerem Seil).
Ebenso ein entsprechend kleiner Meterholzwagen, nicht sehr effizient hinter "Riesen"schlepper.

Aber ist nur meine Meinung, und wie gesagt, die hat nichts mit Neid zu tun.
Er darf sich gerne auch einen Fendt 200 Vario dafür kaufen, und dann nur mit Seil das Holz rausziehen und einen 750kg Anhänger anhängen.
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon perterle » Do Feb 21, 2013 18:01

Wo wir bei der Nutzung sind, was nützt ein Traktor wenn man gar nicht richtig damit umgehen kann :lol: Mit den Preisen habe ich mein Limit genannt. Das heißt für mich nicht, dass ich das ausreizen muss. Wenn ihr mit euren Erfahrungen mir davon abratet einen neuen Traktor zu kaufen und sagt: kauf was aus den 80zigern für 15t mit Fronthubwerk und Winde werde ich nicht so doof sein und alles in einen fabrikneuen Traktor stecken.

Einen Fendt Vario 200 habe ich doch nirgens in betracht gezogen oder? Ich habe nur mal nach einem 308LSA gefragt... Ich dachte gestern abend ;) an 80-100 PS , ca 2 Meter breit, ca 4 Meter lang, ca 4t schwer

Was gibt es den für sinnvolle Anbaugeräte: Winde...?
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Djup-i-sverige » Do Feb 21, 2013 18:29

Was gibt es den für sinnvolle Anbaugeräte: Winde...?


Oh mein Gott


Ja,
mir fehlen auch grade die Worte...
(Langsam glaub ich, unser Badener hat recht...)
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Falke » Do Feb 21, 2013 18:31

Hmm, ich versuch's trotzdem :


Das "wichtigste" Anbaugerät ist für mich die "Heckkiste" - bei geringen Entfernungen kann man das ganze Brennholz alleine damit nach Hause schaffen !
Und das ohne große Anstrengung beim Aufladen (einfach Kiste absenken und dicke Stücke 'raufrollen) und beim Abladen ...

Das zweitwichtigste ist schon die Seilwinde. Dann eventuell noch ein Wagen (Anhänger) zum Transport von längerem Holz/auf längeren Strecken.

Vernünftig Brennholz machen kann man mit einem Traktor ab 15 PS. Das sind aber heutzutage alles Oldtimer aus den Sechzigern des letzten Jahrhunderts,
und zum Arbeiten zu schade ...
Also eher die Klasse um die 40 PS und 2 t EG. Damit geht schon sehr viel - auch Nutzholzernte mit (Nadelholz-)Stämmen bis 60 cm BHD.
Diese Kategorie ist aber auch bei den Hobbyholzern sehr begehrt und dementsprechend teuer auf dem Gebrauchtmarkt.
Wer also den Platz für einen stärkeren Traktor hat, und auch die höheren Betriebskosten nicht scheut, kann auch einen solchen nehmen. Kostet kaum mehr.

Wenn man dann Wert auf eine Komfort-Kabine, 40 km/h Endgeschwindigkeit, Allrad und andere (für das Holzen nicht unbedingt notwendige) Annehmlichkeiten
legt, kommt man auch gebraucht schon leicht in den Bereich von 10... 20.000 € (ohne Nobelmarkenzuschlag).

Da kann man sich dann anfangen zu überlegen, ob es auch ein ganz neuer sein könnte, die es in einfachen Ausführungen von weniger angesehenen Marken
ab etwa 30.000 gibt.

Ich stand vor etwa 2 Jahren selber vor dieser Frage.
Es wurde dann aber ein 30 Jahre alter gebrauchter Steyr mit 48 PS und Allrad (weil ich auch 'paar wirklich steile Waldstücke hab') - mehr brauch ich nicht !

Gruß
Adi
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon perterle » Do Feb 21, 2013 19:02

Djup-i-sverige hat geschrieben:
Was gibt es den für sinnvolle Anbaugeräte: Winde...?


Oh mein Gott


Ja,
mir fehlen auch grade die Worte...
(Langsam glaub ich, unser Badener hat recht...)


Mir auch. Ihr seit natürlich alle als Meister des Fachs vom Himmel gefallen. Da kann ich als gebürtiges Großstandkind das erst vor einigen Jahren auf das Land gezogen ist natürlich nicht mithalten.

:prost:
Zuletzt geändert von perterle am Do Feb 21, 2013 19:05, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon jungbaur97 » Do Feb 21, 2013 19:02

Als privatmensch hat man alerdings auch ein schwarzes kennzeichen...nur mal so am rande :wink:
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon WaldbauerSchosi » Do Feb 21, 2013 19:06

Ein sinnvolles Anbaugerät ist auch eine Heck-Kiste (kann bei Fronthydraulik auch vorne montiert werden)

Oder ein Kleiner feiner Einachs-Dreiseiten-Kipper.
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon perterle » Do Feb 21, 2013 19:09

jungbaur97 hat geschrieben:Als privatmensch hat man alerdings auch ein schwarzes kennzeichen...nur mal so am rande :wink:


Davon gehe ich mittlerweile in meiner Planung auch aus. Als nochmal zur Fahrschule und C1 machen. Hätte nicht gedacht das das nochmal passiert in meinem Leben ;)
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon perterle » Do Feb 21, 2013 19:10

WaldbauerSchosi hat geschrieben:Ein sinnvolles Anbaugerät ist auch eine Heck-Kiste (kann bei Fronthydraulik auch vorne montiert werden)

Oder ein Kleiner feiner Einachs-Dreiseiten-Kipper.


Welchen Vorteil hat ein 1achser gegenüber einem 3achser? Ist ein 3achser nicht einfacher (abstellen, beladen, anhängen ohne ihn abzustützen)?
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Kormoran2 » Do Feb 21, 2013 19:11

Um Rat fragen finde ich generell nicht verkehrt.

Ich denke auch, wenn Peterle als Anfänger mit einem flatschneuen 40.000 €- Schlepper durchs Dorf fährt um seine 20 rm Brennholz zu befördern werden sich die Nachbarn vor Lachen die Schenkel klopfen. Nicht vor Neid.

Ein Rückewagen kann sehr sinnvoll sein. Allerdings muß man überlegen, ob der bei der eigenen Arbeitsweise gebraucht wird. Brauche ich unbedingt einen Rückewagen, sollte ich den Schlepper dafür auslegen. Da macht ein 3t-50 PS-Schlepper nicht so viel Sinn.

In Anbaugeräte kann man noch mal viel Geld versenken. Meistens bleiben die einem aber auch ein Leben lang erhalten. Ich habe in der Reihenfolge der Wichtigkeit gekauft: Eine Heckkiste, eine Seilwinde, einen Holzspalter, einen kleinen Mulcher,ein Schneeräumschild, einen Wegehobel hätte ich gekauft, kann mir den aber beim Nachbarn leihen. Für den Frontlader, der mir sehr wichtig ist: Eine 1,5m Schaufel, eine Palettengabel.

Sonstige Geräte: Dreiseitenkipper, Förderband mit hydr. Antrieb,

Ein 1-achsiger Dreiseitenkipper ist wesentlich leichter zu rangieren als ein 2-achsiger sogenannter Gummiwagen (wegen der Gummibereifung, alter BegriffI).
Rückwärtsfahren mit 2-Achser erfordert schon einiges an Übung. Ankuppeln geht beim 1-Achser auch leichter, da die Deichsel mit Stützrad genau in der richtigen Höhe bereitsteht. Ein 2-Achser ist in der Regel kein Kipper. Gerade bei Brennholz ist aber ein Kipper sinnvoll.

Ein kleiner 3-Seitenkipper ist vielfältiger einsetzbar als ein größerer. Niedrigere Ladehöhe, kleinerer Wendekreis (der sowieso ziemlich riesig ist), beweglicher im Wald.
Zuletzt geändert von Kormoran2 am Do Feb 21, 2013 19:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Djup-i-sverige » Do Feb 21, 2013 19:18

Welchen Vorteil hat ein 1achser gegenüber einem 3achser? Ist ein 3achser nicht einfacher (abstellen, beladen, anhängen ohne ihn abzustützen)?

Hast Recht, ein Dreiachser hat dann auch das Volumen um deine 20rm auf einen Schwung heimzufahren, die restlichen 364 Tage macht er sich gut als Gartendeko...
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon WaldbauerSchosi » Do Feb 21, 2013 19:20

ein 2 (nicht 3 ... 2 Achsen reichen) ist viel schwieriger zu rangieren als ein 1-Achser

Gerade für ungeübte Fahrer.
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