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Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Hier ist nun auch ein Platz für Diskussionen rund ums Holz.

Moderator: Falke

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104 Beiträge • Seite 5 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon perterle » Fr Feb 22, 2013 13:05

8360 hat geschrieben:Die Frage ist hast du eine gute Lebensversicherung, da du absolut null Ahnung hast, das kann kein Mensch verantworten das du im Wald was Arbeitest.
Lass es einfach, für das Geld das du zur verfügung hast kannst du dir viel Holz liefern lassen und du gefährdest dich und vor allem andere nicht!!


Wovon habe ich 0 Ahnung?
Einen Baum sachgerecht fällen + aufzuarbeiten und einen Traktor besitzen sind zwei unterschiedliche paar Schuhe. Beides kann man lernen. Ersteres kann ich sicherlich nicht schlechter als die durchschnittliche Masse, und das obwohl wir bislang hier ohne eine Winde am Traktor (also mit Keilen) arbeiten. Der absolute Meister mit der Motorsäge bin ich sicherlich nicht, aber mal Hand aufs Herz, wer ist das hier? Für schwierige Problemfälle gibt es Fachleute, das macht bei uns keiner...



Oberpfälzer hat geschrieben:Ein Kumpel von mir hat zum 16ten einen nigelnagelneuen 80PS-Schlepper gekriegt (Moped sowieso). Er sollte im Winter nicht frieren müssen, wenn er zur Lehrstelle muss... Solche Leute braucht unsere Volkswirtschaft doch!


Wer kauft rein nach wirtschaftlichem Bedarf? Habt ihr keine Hobbies die mehr Kosten als sein Einbringen (wer hat ein Sportmotorrad, eine kleines Segelboot oder gar zwei Autos auf dem Hof?)? Mein teuerstes Hobby ist meine Frau :mrgreen: !
Jeder gibt sein Geld unterschiedlich aus. Wenn ich höre was Bekannte und Kunden für Cluburlaub ausgeben fass ich mir auch an den Kopf. Mir reicht eine Fewo und ansonsten ist mir mein Heim lieb.



Kormoran2 hat geschrieben:Ich finde es nicht fair, einen Neuling so zu behandeln, der ordentlich fragt und nicht den Aufschneider spielen will. Also kommt mal wieder runter von eurer Überheblichkeit. Peterle wird sich schon einen suchen, der ihm was beibringt, alles andere wird er selbst erfahren.


:!:



Badener hat geschrieben: "gekürzt":
Entschuldige bitte das ich deiner Fragestellung nicht ernsthaft glauben schenken kann. Bitte erkläre mal genau wie und wo Du dein Holz schlagen willst? Wieviel Holz Du schlagen und wo Du es lagern willst? Hast Du einen Kettensägenlehrgang? Bist Du mit der Arbeit vertraut?
Hast Du dir die Möglichkeit überlegt das Holz kommen zu lassen (vllt. als Stammholz)? Willst Du Holz verkaufen (Gewerbeanmeldung?)?
Liefere bitte ein paar Eckdaten. Wenn Du gänzlich unerfahren bist, dann fang klein an.
Mach den Sägenschein, kauf dir die PSA, such Dir einen kleinen Schlepper und mache Flächenlose.
Wenn Du interesse an einem Schlepper hast warum gehst Du nicht zu einem Händler?
Warum schaust Du nicht was sonst so im Wald unterwegs ist?


? Ich dachte alles schon mal geschrieben zu haben. Nochmal:
Sägen (+ Schein), PSA, Spalter, Kleinkram (Keile, FHeber, Äxte, ...) alles vorhanden. Den Schein habe ich auch nicht erst gestern gemacht und Erfahrungen habe ich auch ein Paar. Warum davon ausgegangen wird, dass ich nicht mal einen Sägeschein habe ist mir nicht klar.
Das Holz mit der Schubkarre aus dem Wald zu holen ist mühsam und fummelig. Ich habe gesehen, wie andere mit einem Traktor das viel schneller und einfacher hinbekommen haben. Ich kann es mir gerade Leisten in mein Hobby zu investieren. Also habe ich überlegt was mich stört (Schubkarre) und was mir dazu einfällt (Traktortraum). Ich habe da ein Limit (einmalig und jährlich) und habe nicht vor mit Museumsgeräten zu arbeiten. Meine Geschäftsbriefe schreibe ich auch nicht mehr mit einer Schreibmaschine, auch wenn das sicher gut geht (ein Seitenhieb: wer schreibt hier am PC ohne das er das 10 Fingerschreibsystem beherrscht? Meine Angestellt kann das ich nicht, darf ich deswegen nicht am PC Schreiben? Mit 2-9 Fingern kommt man auch sehr weit...)
Der Spalter soll laut Hersteller am Traktor schneller laufen und man könnte auch mal an eine eigene Wippsäge (mit Förderband) denken. Oder auch an eine andere Heizung.
Eine legale Quelle habe ich (eigenververantwortliche Zuweisung + Bezahlung). Stammholz kaufen -dann ist die Hälfte der Freude weg.



Fassi hat geschrieben:
Aber ich finde es sehr schade wie der Te hier behandelt wird, er kann ja nichts dafür das er nicht in einer alten "Holzerfamilie" geboren ist wie manch Andere hier...

Seh ich ähnlich, wenn er das Geld übrig hat, warum dann nicht? Mal angenommen, er macht das noch die nächsten 20 bis 30 Jahre. Da dürfte auf lange Sicht auch nciht mehr Geld investiert werden, wie wenn alle Jubeljahre wieder ne alte Karre gekauft und daran rumgeschraubt wird. Zumal er ja auch (noch) keine wirkliche Ahnung von den Böcken hat.
Mal ganz ehrlich, hätte ich die Kohle übrig, würde ich unseren Farmer 105 auch gegen einen 84er Lindner eintauschen bzw. den Fuhrpark um diesen erweitern und den Fendt zum Sonntagschlepper machen.


Danke. Manchen ist das in die Wiegegelegt worden, anderen Fangen erst später an. Ich denke der Traktor soll dann auch 20-30 Jahre halten. Zum billig kaufen bin ich zu arm.



Waldmichel hat geschrieben:
Badener hat geschrieben:...

Das ist genau das was ich meine und mich so aufregt!! Wieso muss das alles hinterfragt werden??? Das hat doch garnichts mit der Frage des TE´s zu tun!! Frag doch gleich noch nach ner Gehaltsbescheinigung, Testament und Geburtsurkunde, am Besten auch noch ein Lebenslauf dazu!! :gewitter: Ist doch alles scheiss egal ob er nen Kettensägenlehrgang hat oder nicht!! Genauso scheiss egal ist es ob er eigenen Wald hat oder ob er das Holz später weiter verkauft!!!
Und dann noch der Spruch warum gehst du nicht zu nem Händler!! Super Tipp, der Händler will verkaufen und ist mit Sicherheit nicht soviel im Wald wie wir hier im Forum, folglich haben wir die Erfahrungswerte und ein Forum lebt davon dass solche Erfahrungen weitergegeben werden! Gruß Mathias


Gerade Händler sind ja eine Sache für sich. Beim Kauf meiner letzten Säge war deutlich zu merken, dass mein Gegenüber weiß wie man sie repariert (und auch jemandem verkauft), aber keine Erfahrung im Umgang hat. Der wollte sein Vorführmodell loswerden, auf Biegen und Brechen, obwohl sie für meine Arbeit viel zu groß gewesen wäre.
perterle
 
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon perterle » Fr Feb 22, 2013 14:12

Wie kommst du darauf das ich vom Fällen keine Ahnung habe?
Das ich vom Traktor keine habe ist offensichtlich und ich behaupte auch gar nichts anderes.

Was ist für dich ein Fachmann? Für mich ist das jemand mit hoher Kenntnis um die Sache. Das beinhaltet für mich keine Professionalität (berufliche Tätigkeit zum Lebensunterhalt). Das Eine lässt nur bedingt Rückschlüsse auf das Andere zu. Ein Profi muss kein Fachmann sein (es wäre aber sicher besser). Es gibt auch sicher viele Fachleute die keine Profis sind (man denke nur an den Computerbereich).
Das hier Fachleute sich austauschen hoffe ich. Wäre es anders hätte ich hier meine Frage nicht gestellt. Von eurem Wissen möchte ich profitieren. Ob ihr Profis seit oder nicht (Haupt oder Nebengewerbe?) spielt für mich keine Rolle. Es sagt nichts aus, außer dass man damit sein Geld verdient. Wie gut man ist steht nirgendwo.
Ich bin beruflich im Handel tätig, aber welche Rolle spielt das? Jemand der in Büros und Konferenzräum arbeitet kann keine Ahnung davon haben wie man einen Baum fällt?!
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Waeller » Fr Feb 22, 2013 14:18

Hallo Peter,

was du mit deinem sauer verdienten Geld machst, ist mir eigentlich egal, dennoch gestatte mir paar Einwürfe. Von den Festmetern / Jahr mache ich etwas weniger, also um 25 rm.

Von meiner technischen Ausstattung her bin ich in der glücklichen Lage, die Reste vom elterlichen, landwirtschaftlichen Betrieb auf brauchen zu können. Da an dem MF 274 S ein Frontlader angebaut war, so war es auch dieser, den ich behalten habe. Auch weil er eine Halbkabine hat. Für den Waldeinsatz ist er jedoch die letzte Krücke, auf der Vorderachse schwer und hinten sehr leicht und zudem die Reifen blank. Mit Zweiachsanhänger im Wald, undenkbar, ohne Stützlast wird es nichts. Die Motorleistung (46 kW) ist hier schon wesentlich mehr als ausreichend.
Habe dazu eine 65 kN Farmi Winde, Spalter, Meterholzanhänger + Kleinkram.

Im Privatwald fälle ich, rücke bis halbwegs befahrbare Stelle, Schneide auf Meterstücke, spalte vor Ort. Je nach dem stelle ich schon mal den Anhänger parat, um direkt aufzuladen oder werfe die Stücke auf einen oder mehrere Holzstöße.
Meterbündel hatte ich mal in der Planung, mangels Platz, mangels zweitem Fahrzeug, mangels weiteren Kräften aber verworfen. Rückewagen mit Kran, welch ein Luxus, lohnt sich nie und wenn, dann muss die Prozesskette danach auch stimmen, sprich Schneidspaltautomat.

Ich habe hier bei uns in den letzten Jahren, mehrere Leute kennengelernt, die voller Euphorie, in etwa das Equipment für die Versorgung der privaten Holzheizung angeschafft haben und nach zwei drei Jahren sieht man von denen Im Wald nichts mehr, denn es wird am Holz öfters warm. Da du ja schon Erfahrung hast, glaube ich bei dir an die schnelle Aufgabe nicht. Jedoch in einen Schlepper mehr als 10 t€ investieren, würde ich niemals.

Mit dem Schlepper auf der Straße kann jeder, im Gelände gibt es doch so manche Tücken. Unsereins ist langsam hineingewachsen und doch kommt man hier und da schon mal einen ordentlichen Schweißausbruch. Gefrorene Waldböden sind äußerst heimtückisch.

Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg bei der Fahrzeugsuche und dem Holzen.

Gruß
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Robiwahn » Fr Feb 22, 2013 14:31

Tach

Jungs, jetzt kommt mal wieder runter. Peterle hat ordentlich gefragt, hat auch Zwischenfragen vernünftig beantwortet und es gibt keinen Grund, ihn hier schräg von der Seite anzumachen, nur weil er noch nie im nem Trekker gesessen hat oder so ein Ding (noch) nicht bedienen kann (geht mir übrigens genauso). Wenn er das Geld für sein Hobby ausgeben will, soll er. Auch bei euch kann man bei einigen die Wirtschaftlichkeit so mancher Anschaffung in Frage stellen bzw. kommt gleich die Aussage "ist doch Hobby, da ist mir die Wirtschaftlichkeit nicht soo wichtig".

Und bei dem Punkt fällt mir ein, was man mit dem doch recht vielen Geld alternativ so alles anschaffen könnte. Schau mal bei google nach "Terri Harvester", "Vimek Harvester" oder auch dem sog. "eisernen Pferd" (dazu gibts hier von mir auch Bilder), wäre vielleicht auch alles was für dich (und das ohne Bedürfniss nach Trekker-Führerschein, grüner Nummer oder sonstiges). Hier im Forum hat glaube auch jemand nen Terri gebraucht gekauft und ein paar Bilder hier drin.

Grüße, Robert
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon apemaster » Fr Feb 22, 2013 14:59

moin,

mein senf dazu:

http://www.traktorpool.de/details/Traktoren/Case-IH-IH-640-AS/1771524/

oder

http://www.traktorpool.de/details/Traktoren/Deutz-Fahr-Agrotron-470-S/1797407/

dazu dann den

http://www.traktorpool.de/details/Kipper/Didam-6,5-t/1749904/

oder den

http://www.traktorpool.de/details/Kipper/Carl-Wolf-ED-35-4000/1750024/

und die

http://www.traktorpool.de/details/Forstseilwinden/Tajfun-EGV-50/1734790/

oder die
http://www.traktorpool.de/details/Forstseilwinden/Uniforest-35E/1761315/

und fertig ist des hobbyholzers ausrüstung... und das ganze für unter 30 t€

gruss micha
apemaster
 
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Bitzi » Fr Feb 22, 2013 15:15

Hab mal eine kleine Frage, hat jemand schon mal so eine kleine (Forstmaschine) gesehen?
Die fällt doch fast um? Kann mir vorstellen das die gut durch den Wald kommt, aber wenn es mal schräg wird dann fällt der doch um?
Hab den schon bei :google: gesucht, finde den aber nicht, mich würde mal Interessieren wie der sich macht. Viel Power kann der ja nicht haben, oder?
Gruß Dennis
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Beste Grüße aus der Eifel! :prost:
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon mchornegge » Fr Feb 22, 2013 15:19

DerHeinicke hat geschrieben:Hab mal eine kleine Frage, hat jemand schon mal so eine kleine (Forstmaschine) gesehen?
Die fällt doch fast um? Kann mir vorstellen das die gut durch den Wald kommt, aber wenn es mal schräg wird dann fällt der doch um?
Hab den schon bei :google: gesucht, finde den aber nicht, mich würde mal Interessieren wie der sich macht. Viel Power kann der ja nicht haben, oder?
Gruß Dennis
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Die werden meistens nur zum Beiseilen zur Rückegasse verwendet, damit der Harvestern dann das Holz aufarbeiten kann.

Soweit funktioniert das, für mehr kann man die Dinger eh kaum gebrauchen, zum umsetzen fahren die eh zu langsam, geschweigeden zum Rücken bis zum Polter
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Kormoran2 » Fr Feb 22, 2013 15:22

Als ich in 2007 meinen MF gekauft habe, wußte ich nur, daß ich Brennholz im eigenen Wald machen will. Mehr nicht. Ich hätte damals noch nicht einmal gewußt, welche Fragen ich hier stellen müßte. Ich wußte auch nicht, auf was ich beim Schlepperkauf achten muß. Wirklich Null Ahnung.

Ich habe mir dann einen guten Nachbarn und Freund dazugenommen, von dem ich mittlerweile sehr viel gelernt habe. Und ich habe hier im Forum viel gelernt. Und natürlich den Sägekurs gemacht, 2-tägig beim Forstamt.

Peterle ist doch schon im Thema voll drin. Lediglich der Trecker ist ihm noch unbekannt. Irgendwann fängt jeder mal neu an. Also Geduld bei seinen Fragen.

Noch ein paar kleine Tips von mir: Der Schlepper sollte für den Wald möglichst Allradantrieb haben. Er sollte nicht zu lang sein (also kein 6-Zylinder mit langer Haube) wegen der Wendigkeit. Ein 6-Zylinder schluckt auch deutlich mehr. Wenn ein Frontlader gebraucht wird, sollte es kein einfacher Kipplader sein, wo die Schaufel mit einem Seilzug entriegelt und geleert wird. Er sollte also einen sogenannten Industrielader haben, wo die Neigung der Schaufel hydraulisch geregelt wird und millimetergenau gesteuert werden kann.

Vor allem im Bergland ist ein Allrad sinnvoll. Nicht nur, weil es besser bergauf geht sondern weil es bergab mit Hänger dran bei lediglich Hinterradantrieb lebensgefährlich werden kann mit dem Bremsen. Denn normal sind die Vorderräder nicht gebremst. Beim Allrad schon.

Noch was zum Frontlader: Es gibt Lader, die lang sind und deshalb bis in 4-5m Höhe reichen. Aber sie sind im Wald unhandlich. Günstig ist, wenn der Lader sofort vor der Motorhaube runter auf den Boden geht.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Justice » Fr Feb 22, 2013 15:44

Als erstes machst du einen Ausflug rund um deinen Heimatort, um zu sehen, welche Händler in deiner Nähe sind. Danach stellst du das Internet auf den Kopf, um zu sehen was die einzelnen Händler zu bieten haben. Einige Marken werden so wohl schon aussscheiden. Dabei wirst du feststellen, das vom 6PS Rasentraktor bis zum 600PS Schlepper alles dabei ist. Jetzt mußt du dir klar werden darüber, was du mit dem Schlepper machen willst. "Vernünftig" Arbeiten oder auch etwas Spielen. Ein vernünftiger Schlepper für dich wäre z.B. der Deutz AgroLux. 60PS Allrad 4Räder Kabine 3Punkt 1Steuergerät und fertig. Gibt es nagelneu ab ca. 30 000,- Technische Spielereien: null. Für ein paar tausender mehr wäre dann schon ein AgroPlus drin. Da gibt es dann schon einige Technische Spielereien gegen Mehrpreis. Getriebe mit mehr Gängen, Lastschaltung, Fahrkomfor usw. Frontlader gibt es für nahezu alle Schlepper.
Das ganze gibt es natürlich auch von anderen Marken. Sollte hier nur ein Beispiel sein.
Wenn der Spieltrieb größer ist, dann darf es auch etwas mehr sein. 80-100PS Vierzylinder. Alerdings dann halt als junger gebrauchter. (Voführschlepper, Leasingrückläufer etc.) Aber nicht vergessen: Die wollen auch mehr Sprit und Unterhalt.

Tip: gehe mal auf Messen und Ausstellungen.

PS: Dreiseitenkipper haben idR eine zu hohe Ladefläche für das Beladen von Hand.
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Fendt 820 Vario » Fr Feb 22, 2013 15:51

Wenn er neu sein soll würde ich mir mal die MF reihe ansehen http://www.masseyferguson.com/EMEA/DE/p ... p/294.aspx oder halt ähnlich Deutz usw aber bei den kleineren reihen gibt es auch Schlepper die ausreichen, 50 ps Sollten ausreichen.
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon Fendt 820 Vario » Fr Feb 22, 2013 22:38

naja nur nach Stunden darf man auch nicht gehen, den das Alter nagt auch an der Haltbarkeit so das hier und da abgesehen von den Stunden mal die ein oder andere Reparatur notwendig wird.
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon WaldbauerSchosi » Sa Feb 23, 2013 8:13

mein Eicher wird heuer 51 ...
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Re: Eigener Schlepper (Budget 30...40 k€) ?

Beitragvon HarryS » Sa Feb 23, 2013 9:32

WaldbauerSchosi hat geschrieben:mein Eicher wird heuer 51 ...



Hallo Schosi,

und Du bist sicher zufrieden damit!

Mein Deutz hat nun auch schon 54 Jahre auf dem Buckel und der arbeitet für meine Verhältnisse noch super und zuverlässig. Ich persönlich würde mich immer für einen älteren Schlepper (ohne viel Elektronik wie zB. Tscheustik usw. entscheiden). Hätte ich einen landwirtschaftlichen Betrieb in einer entsprechenden Grösse würde ich mich für einen neueren entscheiden.

Grüssle HarryS
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