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Ein Windrad muß her

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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89 Beiträge • Seite 3 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Ein Windrad muß her

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Jun 11, 2012 21:49

http://www.ted.com/talks/donald_sadoway ... nergy.html

Dazu kam letztens ein Bericht auf Arte, scheint ein interessanter Ansatz zu sein...?
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Re: Ein Windrad muß her

Beitragvon meyer wie mueller » Di Jun 12, 2012 6:01

Hallo

der Vorschlag mit der Pufferfunktion der Biogasanlagen ist natürlich KEIN Witz oder eine Satire. (und die Idee stammt nicht von mir, aber wo hab ich das gelesen?)

Fotovoltaik und Windkraft produzieren Strom und stellen diesen sofort und ohne Verzögerung zum sofortigen Verbrauch bereit. Deswegen müssen diese Anlagen bei Überangebot aus dem Wind genommen werden oder sonstwie abgeschaltet werden. Biogas, also Methan, muss man nicht im Moment der Erzeugung sofort verbrauchen. Die Energieproduktion kann somit "auf Halde" erfolgen oder als Primärenergie gespeichert werden. Die Biogasproduktion muss nicht dem aktuellen Verbrauch angepasst werden.
Deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, den Biogasverbrauch diskontinuierlich zu gestalten, also das in Gaskesseln oder unterirdischen Lagern zwischengespeicherte Biogas in Spitzenzeiten zu verstromen. Dieser Weg ist jedenfalls sinnvoller, als Strom aus Sonne und Wind zunächst in Wasserstoff oder Methan umzuwandeln und währenddessen die in Biogasanlagen erzeugte Energie als Grundlast kontinuierlich einzuspeisen.

Gruß
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Re: Ein Windrad muß her

Beitragvon Paule1 » Di Jun 12, 2012 8:32

Biogas zu speichern ist nur sinnvoll wen es direkt ins Gasnetz möglich ist, doch dann ist der Landwirt wie bei allen anderen Produktioen wieder voll abhängig :mrgreen:
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Re: Ein Windrad muß her

Beitragvon Schrat » Di Jun 12, 2012 11:38

meyer wie mueller hat geschrieben: Biogas, also Methan, muss man nicht im Moment der Erzeugung sofort verbrauchen. Die Energieproduktion kann somit "auf Halde" erfolgen oder als Primärenergie gespeichert werden. Die Biogasproduktion muss nicht dem aktuellen Verbrauch angepasst werden.
Deshalb kann es durchaus sinnvoll sein, den Biogasverbrauch diskontinuierlich zu gestalten, also das in Gaskesseln oder unterirdischen Lagern zwischengespeicherte Biogas in Spitzenzeiten zu verstromen. Dieser Weg ist jedenfalls sinnvoller, als Strom aus Sonne und Wind zunächst in Wasserstoff oder Methan umzuwandeln und währenddessen die in Biogasanlagen erzeugte Energie als Grundlast kontinuierlich einzuspeisen.

Gruß


Dann schreib doch gleich was du meinst. :)
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Re: Ein Windrad muß her

Beitragvon Kormoran2 » Di Jun 12, 2012 20:42

Es gibt auch noch die Lageenergie und die Bewegungsenergie.
Die Lageenergie macht man sich bei Pumpspeicherwerken zu Nutze. Man könnte aber auch ein gigantisches Gewicht auf Schienen einen Berg hochschaffen und bei Bedarf energieerzeugend wieder herablassen.

Strom in Bewegungsenergie speichern hieße z.B. ein gigantisches Schwungrad auf immense Drehzahlen zu bringen um bei Bedarf diese Rotation einer großen Masse zur Stromerzeugung zu nutzen. In der DDR hat man z.B. mal intensiv über Schwungrad-Motoren als Autoantriebe nachgedacht. Es liefen sogar Omnibusse mit großem Schwungrad.
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Re: Ein Windrad muß her

Beitragvon Schrat » Sa Jun 16, 2012 10:05

Kormoran2 hat geschrieben:Strom in Bewegungsenergie speichern hieße z.B. ein gigantisches Schwungrad auf immense Drehzahlen zu bringen um bei Bedarf diese Rotation einer großen Masse zur Stromerzeugung zu nutzen. In der DDR hat man z.B. mal intensiv über Schwungrad-Motoren als Autoantriebe nachgedacht. Es liefen sogar Omnibusse mit großem Schwungrad.


Ja, davon habe ich auch schon mal gehört. Schwungräder sollen auch nutzbar sein für die kurzzeitige Stromversorgung bei Netzausfällen, für die ansonsten Batterien vorgehalten werden. Ob das aber auch verwirklicht wurde oder nur angedacht war entzieht sich jetzt meiner Kenntnis.

Um noch einmal paar Zahlen zu nennen zur Umwandlung von Strom in Methangas, entnommen aus der Zeitschrift "energy 2.0" Ausgabe 4.2012: Wenn man Wind- oder Solarstrom in Methan umwandelt kann man damit 25 % der Energie speichern. Verbrennt man das Gas wieder zur Stromerzeugung sinkt der Wirkungsgrad noch einmal um die Hälfte. Nutzt man die Wärme dieses Prozesses erreicht man einen Wirkungsgrad von bis zu 80 %.
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Re: Ein Windrad muß her

Beitragvon Kormoran2 » Sa Jun 16, 2012 19:18

Das ist ja das Problem bei der ganzen Sache: Die Energieverluste bei den einzelnen Umwandlungsstufen. Letztlich ein Bild machen kann man sich leicht wenn man mal die Abwärme in solchen Anlagen beobachtet.
Die DDR-Schwungrad-Technologie ist meiner Erinnerung nach an technisch banalen Problemen gescheitert. Es gab dann schon mal Busse, die durch gewisse Lagerschäden oder sonstige Unwuchtprobleme explosionsartig in die Luft geflogen sind. Die Idee war an sich nicht schlecht. Die Busse sollten an jeder Haltestelle wieder mit Rotationsenergie aufgeladen werden. Ich möchte aber nicht in solch einem Bus sitzen, wo sich hinter der dünnen Blechwand ein 20t-Gewicht mit ungeheuren Drehzahlen bewegt. Da ginge ich lieber zu Fuß.
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Re: Ein Windrad muß her

Beitragvon Schrat » Sa Jun 16, 2012 20:12

Kormoran2 hat geschrieben:Das ist ja das Problem bei der ganzen Sache: Die Energieverluste bei den einzelnen Umwandlungsstufen.


Das würde gar nicht als Problem sehen. Schließlich wird ja das Methan erzeugt ohne das ein irdischer Rohstoff dafür verbraucht wird, mal abgesehen von CO² und dem Material für die Anlagen. Und für die Erzeugung wird Energie aus Überkapazitäten verwendet.

Daraus ergibt sich für die Zukunft zu gar noch ein positiver Effekt. Während bei Kraftwerken die fossile Energien nutzen es nicht möglich ist die Reservekraftwerke ständig zu nutzen und so viel investiertes Kapital nutzlos rumsteht, können Wind- und Solaranlagen ständig ausgelastet werden weil die Überkapazitäten dazu genutzt werden können um gut speicherbare gasförmige oder flüssige Energieträger herzustellen.

Kormoran2 hat geschrieben: Die Busse sollten an jeder Haltestelle wieder mit Rotationsenergie aufgeladen werden.


War es nicht so, dass die Energie, die sonst durch das Abbremsen verloren gehen würde, im Schwungrad gespeichert wurde?! :?
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Re: Ein Windrad muß her

Beitragvon Kormoran2 » Sa Jun 16, 2012 21:19

War es nicht so, dass die Energie, die sonst durch das Abbremsen verloren gehen würde, im Schwungrad gespeichert wurde?! :?


Ja, so war es auch geplant.
Ich hatte mal ein kleines Buch über dieses Thema. Habe es leider verliehen und weiß nicht mehr an wen. Und dieser rückt es nicht mehr heraus..... :evil:
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Re: Ein Windrad muß her

Beitragvon Djup-i-sverige » So Jun 17, 2012 9:40

http://de.wikipedia.org/wiki/Gyrobus

Ein Nachteil ist das Gewicht. Ein Gyrobus für circa 20 Personen und einen Aktionsradius von 20 Kilometern benötigt bei herkömmlichen Schwungrädern aus Stahl etwa 1,5 Tonnen Schwungradmasse, um die nötigen etwa 9,15 kWh zu speichern. Außerdem erfordert die rotierende Scheibe besondere Sicherheitsmaßnahmen. So beträgt die Umfangsgeschwindigkeit einer Scheibe mit 1,6 Meter Durchmesser bei 3000 Umdrehungen pro Minute etwa 900 km/h. Zusätzlich muss das Schwungradgehäuse evakuiert werden, um die Luftreibung und den damit einhergehenden Energieverlust zu verringern. Diese Maßnahmen erhöhen das Gesamtgewicht um etwa drei Tonnen gegenüber einem vergleichbaren Dieselfahrzeug. Moderne Schwungräder aus aufgewickeltem kohlenstofffaserverstärkten Kunststoff wären nicht ganz so schwer und würden deshalb das Eigengewicht des Gyrobusses deutlich weniger erhöhen.

Ein weiterer Nachteil ist das Fahrverhalten eines Gyrofahrzeugs. Das um eine senkrechte Achse rotierende Schwungrad bewirkt bei Änderungen der Steigung der Straße Kippkräfte auf das Fahrzeug.


http://de.wikipedia.org/wiki/Schwungradspeicherung

Die Rotoren fortgeschrittener Systeme werden aus Kohlenstofffaser-Verbundwerkstoffen gefertigt und rotieren mit 20.000 bis über 50.000 Umdrehungen pro Minute.[2] Um die Reibungsverluste gering zu halten, werden luftleere Gehäuse und Magnetlager verwendet.


Zu den Vorteilen zählen die ultrakurzen Zugriffszeiten, die mögliche Tiefentladung, ein guter Wirkungsgrad als Kurzzeitspeicher (95 %), geringe Betriebskosten und die gute Umweltverträglichkeit.

Der große Nachteil war die hohe Selbstentladung (50 % in ca. 1 Stunde), die durch die Luftreibung und die Verluste des Lagers begründet war. Magnetische Lagerung und der Verbau des Schwungrades in einem Vakuumtank konnten diese Verluste drastisch minimieren (auf 0,1 % bis 10 % bei Schwungrädern aus aufgewickeltem CFK und 80.000 Umdrehungen pro Minute). Ein weiterer Nachteil war das hohe Gewicht der Schwungradspeicher älterer Bauart aus Stahl. Für die Speicherung von 10 kWh wurden ca. 1,6 Tonnen Schwungradmasse benötigt. Moderne Schwungräder kommen auf Grund der leichteren Materialien und einer wesentlich höheren Umdrehungsgeschwindigkeit mit weit weniger Masse aus. Für 10 kWh wird nur mehr ca. 160 kg Schwungradmasse benötigt.


Also die Drehzahlen sind schon sportlich... :wink:
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Re: Ein Windrad muß her

Beitragvon Kormoran2 » Di Jun 19, 2012 21:28

Ich glaube, in so einen Bus würde ich keinen Fuß setzen. Da wäre mir sogar ein atomgetriebener Bus lieber.
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Re: Ein Windrad muß her

Beitragvon Paule1 » Mo Jun 25, 2012 22:58

Doch WER soll die vielen Windräder mal bezahlen :?:

Ob der Bericht realistisch ist :?:



Die große Illusion

Wende gegen die Wand
Die Energierevolution droht Deutschland zu ruinieren


Montag, 18.06.2012, 00:00 · von FOCUS-Redakteur Alexander Wendt

http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-26249/titel-die-grosse-illusion_aid_768193.html
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Re: Ein Windrad muß her

Beitragvon meyer wie mueller » Di Jun 26, 2012 8:38

Hallo

die Energiewende kostet angeblich ungeheuere Milliardensummen.

Aber jetzt rechnet mal:
- Wieviele Großstadtbahnhöfe können damit gebaut werden? Je Bahnhof 10 Milliarden. Damit werden nur voll funktionsfähige Bahnhöfe ersetzt?
- Wieviele Kilometer Autobahn können damit renoviert werden? (herausgerissen und neu aufgebaut)
- Wieviele Jahre Auslandseinsatz der Bundeswehr in Afganistan kann damit bezahlt werden?

Setzt man das in Relation zur Energiewende, wird das alles sehr relativ!

Ich frage nicht, wieviele Banken man mit der notwendigen Investition für die "Stromautobahnen" retten kann! (Ja, ja. Das Geld wird nicht wirklich gezahlt, sondern ist irgendwie nur eine Art Bürgschaft, die nie fällig werden wird)

Übrigens dürfte der Kilometer Stromautobahn viel billiger sein als der Kilometer´gut ausgebaute Bundesstraße!

Und wenn ich dran denke, dass ein Treppenlift für ein Rathaus 30.000 Euro kostet (damit kann dann auch ein Rollstuhlfahrer 2 Treppenstufen zum Ratssaal überwinden), dann ist die Energiewende doch mit Links zu schaffen.

Gruß
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Re: Ein Windrad muß her

Beitragvon Franzis1 » Di Jun 26, 2012 8:50

Mir ist die Energiewende lieber als ein Stadion in dem 20 X 1,5 h/Jahr Fussball gespielt wird und solche Denkmäler auch viele andere Bereiche(Ölbrenner-Weißhaupt,Schrauben-Wirth mit ihren Kunstmuseen) die eine menge Geld kosten gibt viele in D. der Tönnis baut auch grad eins
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Ein Windrad muß her

Beitragvon Schrat » Sa Jun 30, 2012 13:09

Paule1 hat geschrieben:Biogas zu speichern ist nur sinnvoll wen es direkt ins Gasnetz möglich ist, doch dann ist der Landwirt wie bei allen anderen Produktioen wieder voll abhängig :mrgreen:


Das muss nicht unbedingt sein. Es gibt z. B. Stadtwerke, die buddeln sich ein Gasrohr ein, speichern Gas darin wenn der Tarif vom überregionalen Versorger am billigsten ist und verkaufen es dann an den Endverbraucher. Die verdienen also nur an der Preisdifferenz noch zusätzlich Geld. Das wäre doch auch eine Option für einen Biogasproduzenten. Gas auf Vorrat produzieren und erst zu Spitzenzeiten in Strom umwandeln.


Die Zeitschrift "Sonne Wind & Wärme" schreibt über das Offshore-Testfeld Alpha Ventus: "Strom fließt fast immer. Der 60-MW-Windpark erzeugte einen Jahresertrag von 267 GWh und erreichte damit ein stattliches Ergebnis. Während Windkraftparks auf dem Festland im Mittel auf ca. 2000 Volllaststunden kommen, erreichte das Testfeld ca. 4450 Volllaststunden und hat damit die hochgesteckten Erwartungen erfüllt."
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