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Ein Zukunftsbetrieb

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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103 Beiträge • Seite 2 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 7
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Re: Ein Zukunftsbetrieb

Beitragvon DWEWT » Do Jun 30, 2022 8:48

tyr hat geschrieben:Millionenwerte? Hier in meiner Ecke kriegst Du derzeit Grünlandflächen wie Sauerbier angeboten, da inzwischen viele kleine Viehhalter aus Altersgrümden weggefallen sind, und die Großen an diesen Flächen kein Interesse haben. Das wird sich mit der weiteren Erhöhung der Produktionskosten noch verschärfen... die Eigentümer haben auch mal alle gedacht, die säßen auf "Werten"... so schnell kann sich das mit den Millionenwerten ändern... veränderte Wirtschaftsbedingungen oder ein neues Gesetz, udn schon wars das...


Ich hatte eher an die "Millionenbauern" mit Puppenstubenstrukturen, aus der blauweißen Region gedacht. :wink:
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Re: Ein Zukunftsbetrieb

Beitragvon LUV4.0 » Do Jun 30, 2022 8:52

Schwierig zu verstehen ist ausschließlich der Stuss den du hier in Dauerschleife absonderst. Weder die Artenvielfalt, noch das Grundwasser leidet unter der konventionellen Landwirtschaft. Belegbare Quellen dafür gibt es jedenfalls nicht.

Ändert aber auch nichts daran, dass du meinst deinen konventionellen Kollegen, vorzugsweise aus dem Süden zu unterstellen, dass sie ohne die finanzielle Unterstützung aller Steuerzahler nicht auskommen würden, obwohl du einer Landwirtschaft angehörst die ohne entsprechende Gelder nur noch in Museumsdörfern zu sehen wäre.

Achso..erspare uns bitte die Nitratlüge des Umweltbundesamtes. Nicht, dass wir uns am Ende noch über den Wasserverbrauch von Biorindfleisch unterhalten müssen, da hat das Bundesumweltamt ja auch einige ,,verlässliche" Quellen zu.
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Re: Ein Zukunftsbetrieb

Beitragvon T5060 » Do Jun 30, 2022 9:15

Ein blauweisser Bauer nimmt 10 to Schrott und baut ein Ding, damit die nordostdt. Rittergutsbesitzer heute noch ihre Zuckerrüben anbauen können und deshalb am Weltmarkt gegenüber Zuckerrohr wettbewerbsfähig sind. Mit Innovation kann unser DWEWT nicht umgehen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Ein Zukunftsbetrieb

Beitragvon Jörken » Do Jun 30, 2022 14:05

Sollen 3 Bauern an einem Strang ziehen, musst 2 erschlagen.
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Re: Ein Zukunftsbetrieb

Beitragvon DWEWT » Do Jun 30, 2022 14:12

LUV4.0 hat geschrieben:

Achso..erspare uns bitte die Nitratlüge des Umweltbundesamtes. Nicht, dass wir uns am Ende noch über den Wasserverbrauch von Biorindfleisch unterhalten müssen, da hat das Bundesumweltamt ja auch einige ,,verlässliche" Quellen zu.


Eigentlich sollte man meinen, dass du, weil du ja aus Niedersachsen kommst und dazu noch Landwirt bist, den Inhalt der ldw. Fachzeitschrift "Land und Forst" kennen solltest. Die besagte Zeitschrift brachte erst kürzlich, nämlich in der Ausgabe vom 14.03.2022, einen Bericht über die Wasseraufwendungen zur Herstellung von 1 kg Rindfleisch. Es kam heraus, dass dazu nur 50l Trinkwasser gebraucht werden. Bei meiner Erzeugung liegt der ganz besondere Vorteil darin, dass gar kein Trinkwasser benötigt wird. Lediglich aufbereitetes Grundwasser verwende ich. Wenn man ein Thema anschneidet, sollte man wissen, wie sich andere dazu positionieren können. Sonst könnte der Schuss nach hinten losgehen, wie hier! :lol:
btw: Selbst die NGOs sind mittlerweile auf den Trichter gekommen, dass das Wasser bei den ldw. Produktionsprozessen nicht verbraucht, sondern nur gebraucht wird. LUV braucht für diese Erkenntnis sicher noch ein wenig Zeit. :lol:
Zuletzt geändert von DWEWT am Do Jun 30, 2022 18:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ein Zukunftsbetrieb

Beitragvon DWEWT » Do Jun 30, 2022 14:24

T5060 hat geschrieben:Ein blauweisser Bauer nimmt 10 to Schrott und baut ein Ding, damit die nordostdt. Rittergutsbesitzer heute noch ihre Zuckerrüben anbauen können und deshalb am Weltmarkt gegenüber Zuckerrohr wettbewerbsfähig sind. Mit Innovation kann unser DWEWT nicht umgehen.


Schrott kostet heute ca. 200€/t! Die Zeit der Zuckerrüben geht dem Ende entgegen. Der Preisvorteil beim Zuckerrohranbau lässt sich kaum noch ausgleichen. Weitere Einschränkungen bei den PSM und weitere Reduzierungen bei der N-Düngung, werden ihren Beitrag dazu leisten. Als ich vor ca. 20 Jahren in diese Region kam, konnte ich überall ZR-Schläge sehen. Geblieben ist ein ZR-Anbauer mit eingeschränktem Anbau!
Aus dem Schrott sollten die zukünftig besser "Landtechnikkunst" herstellen. Am WE habe ich gesehen, dass man damit gut Kohle machen kann. Viele Städter entdecken da ihre landwirtschaftliche Ader und stellen sich so ein Ding, konstruiert aus Pflugscharen, Grubberzinken, Eggenzinken, Mähbalkenfingern, Zugsträngen, Wenderzinken, Mistgabeln, Sitzschalen, Kotflügeln, Zahnrädern, Felgen und anderem abgewirtschaftetem Geraffel, in den Garten. Ein Schutzgasschweißgeräte schafft da "echte" Werte! :D
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Re: Ein Zukunftsbetrieb

Beitragvon Qtreiber » Do Jun 30, 2022 14:38

Jörken hat geschrieben:Sollen 3 Bauern an einem Strang ziehen, musst 2 erschlagen.

Einer reicht. Die beiden Anderen ziehen dann an den entgegengesetzten Enden des Strangs. :mrgreen:
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Re: Ein Zukunftsbetrieb

Beitragvon T5060 » Do Jun 30, 2022 15:03

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Ein blauweisser Bauer nimmt 10 to Schrott und baut ein Ding, damit die nordostdt. Rittergutsbesitzer heute noch ihre Zuckerrüben anbauen können und deshalb am Weltmarkt gegenüber Zuckerrohr wettbewerbsfähig sind. Mit Innovation kann unser DWEWT nicht umgehen.


Schrott kostet heute ca. 200€/t! Die Zeit der Zuckerrüben geht dem Ende entgegen. Der Preisvorteil beim Zuckerrohranbau lässt sich kaum noch ausgleichen. Weitere Einschränkungen bei den PSM und weitere Reduzierungen bei der N-Düngung, werden ihren Beitrag dazu leisten. Als ich vor ca. 20 Jahren in diese Region kam, konnte ich überall ZR-Schläge sehen. Geblieben ist ein ZR-Anbauer mit eingeschränktem Anbau!
Aus dem Schrott sollten die zukünftig besser "Landtechnikkunst" herstellen. Am WE habe ich gesehen, dass man damit gut Kohle machen kann. Viele Städter entdecken da ihre landwirtschaftliche Ader und stellen sich so ein Ding, konstruiert aus Pflugscharen, Grubberzinken, Eggenzinken, Mähbalkenfingern, Zugsträngen, Wenderzinken, Mistgabeln, Sitzschalen, Kotflügeln, Zahnrädern, Felgen und anderem abgewirtschaftetem Geraffel, in den Garten. Ein Schutzgasschweißgeräte schafft da "echte" Werte! :D


Hast du in deinem Studium noch was als Probant für Arzneimittel-Tests nebenher verdienen müssen ?
Hast du die Testfirma schon wegen der Spätfolgen verklagt ?
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Re: Ein Zukunftsbetrieb

Beitragvon 210ponys » Do Jun 30, 2022 15:16

speeder hat geschrieben:Ich würde einiges darauf wetten, dass dieser Betrieb noch länger existieren wird als 50% der deutschen Vollerwerbler. Was ein Zukunftsbetrieb ist kann man erst sagen, wenn die Zukunft um ist....
sehe ich genau so! Und ich denke noch ganz viele von uns haben Anbindehaltung mit erlebt... Warum sich mancher hier so herablassend äußert verstehe ich nicht auch ein 200 Kuhbetrieb wird nicht wissen wie lange es ihn noch gibt :roll:
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Re: Ein Zukunftsbetrieb

Beitragvon tyr » Do Jun 30, 2022 16:17

Zumal der 200 Kuhbetrieb, wie wir heute in der Ukraine sehen, deutlich abhängiger von einer umfangreichen Infrastruktur ist, als solche ein Kleinbetrieb...
leider gibt es ja kaum noch Meldungen wie es der ukrainischen Viehwirtschaft inzwischen geht...Sprit, Futtermittel udn Strom dürften sie kaum noch haben, jedenfalls diesseitig
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
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Re: Ein Zukunftsbetrieb

Beitragvon Wini » Do Jun 30, 2022 18:52

Ein toller Familienbetrieb der offenbar noch 3 Generationen ernähren kann !!

Im Video fehlt da nur noch unserer Landwirtschaftsminister Cem Özdemir, der aufgrund
seiner anatolischen Vergangenheit ideal ins Video, an der Stalltüre winkend, passen würde.

Während der größte, von einem Deutschen geführte Milchbetrieb in Russland
vermutlich bald pleite ist bzw. enteignet wird, wird dieser Betrieb noch lange
weiter bestehen.

So wollen die Verbraucher die zukünftigen Bio-Kuh-Betriebe in Bayern !!

Gruß
Wini
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Re: Ein Zukunftsbetrieb

Beitragvon Alla gut » Do Jun 30, 2022 20:08

An der Stalltür in dem Film mußt aber aufpassen , da ist der Deckbulle angebunden ,der tritt aus .
Da bekommt Cem eine verpasst . :D
was hier noch fehlt ist ein Bau Forum
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Re: Ein Zukunftsbetrieb

Beitragvon tyr » Do Jun 30, 2022 21:55

Wini hat geschrieben:Ein toller Familienbetrieb der offenbar noch 3 Generationen ernähren kann !!

Im Video fehlt da nur noch unserer Landwirtschaftsminister Cem Özdemir, der aufgrund
seiner anatolischen Vergangenheit ideal ins Video, an der Stalltüre winkend, passen würde.

Während der größte, von einem Deutschen geführte Milchbetrieb in Russland
vermutlich bald pleite ist bzw. enteignet wird, wird dieser Betrieb noch lange
weiter bestehen.

So wollen die Verbraucher die zukünftigen Bio-Kuh-Betriebe in Bayern !!

Gruß
Wini


Dem Cem seine Vorfahren sind Tscherkessen. Die Tscherkessen sind kaukasier, wie wir deutschen auch, kein Turkvolk. In der Türkei siedeln die Tscherkessen in der nördlichen und in der westlichen Türkei, rund ums Schwarze Meer, nix Anatolien, Die meisten Teschekessen siedeln heuten in Georgien, Aserbaidschan und Südwestrussland.
Anatoliebn ist übrigens nur ein begriff für Kleinasien, also einer Region, die die ersten Zivilisationen hervorgebracht hat, kein grund dafür, auf sie herab zu blicken, als dort die ersten Hochkulturen am Werkeln waren, schliefen die "Germanen" noch einige tausend jahre unter ihren Schafsfellen...
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Re: Ein Zukunftsbetrieb

Beitragvon Qtreiber » Do Jun 30, 2022 22:31

Alla gut hat geschrieben:An der Stalltür in dem Film mußt aber aufpassen , da ist der Deckbulle angebunden ,der tritt aus .
Da bekommt Cem eine verpasst . :D

Gut aufgepasst. :D
In einem anderen Video von dem Kanal haben sie ihn ans andere Ende gestellt (da, wo der Mist zum Fenster 'rausgeworfen wird). Vielleicht erwarten sie tatsächlich hohen tscherkessischen Besuch. :lol:
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Re: Ein Zukunftsbetrieb

Beitragvon Groaßraider » Do Jun 30, 2022 22:36

tyr hat geschrieben:
Wini hat geschrieben:Ein toller Familienbetrieb der offenbar noch 3 Generationen ernähren kann !!

Im Video fehlt da nur noch unserer Landwirtschaftsminister Cem Özdemir, der aufgrund
seiner anatolischen Vergangenheit ideal ins Video, an der Stalltüre winkend, passen würde.

Während der größte, von einem Deutschen geführte Milchbetrieb in Russland
vermutlich bald pleite ist bzw. enteignet wird, wird dieser Betrieb noch lange
weiter bestehen.

So wollen die Verbraucher die zukünftigen Bio-Kuh-Betriebe in Bayern !!

Gruß
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Dem Cem seine Vorfahren sind Tscherkessen. Die Tscherkessen sind kaukasier, wie wir deutschen auch, kein Turkvolk. In der Türkei siedeln die Tscherkessen in der nördlichen und in der westlichen Türkei, rund ums Schwarze Meer, nix Anatolien, Die meisten Teschekessen siedeln heuten in Georgien, Aserbaidschan und Südwestrussland.
Anatoliebn ist übrigens nur ein begriff für Kleinasien, also einer Region, die die ersten Zivilisationen hervorgebracht hat, kein grund dafür, auf sie herab zu blicken, als dort die ersten Hochkulturen am Werkeln waren, schliefen die "Germanen" noch einige tausend jahre unter ihren Schafsfellen...


Germanen :lol: , gut das ich ein Römer bin.
Gruß R. M.
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