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Elektroauto - Euphorie

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon countryman » Di Jan 15, 2019 20:18

T5060 hat geschrieben:
Unsere Enkel werden sich für diese E-Auto katastrophe noch vor internationalen Gerichtshöfen verantworten müssen.

Dann sieht Habeck auch nicht besser aus wie der dicke Göring beim Nürnberger Prozeß.



Das ist dann doch vielleicht etwas sehr plakativ dargestellt.
Aber es ist schon so, dass auch die Grünen einen Dünkel pflegen der besagt dass ein neues und teures Auto besser ist als ein altes und billiges.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Lonar » Di Jan 15, 2019 22:08

Jörken hat geschrieben:Zu Wasserstoffspeicherung hat sich einiges an Unwissen und Gerüchten angesammelt. Das Verflüchtigen ist nur bei tief kalten Flüssigwasserstoff ein Problem. Gasförmig gabs dieses Problem nie. Außerdem kann Wasserstoff im bestehendem Erdgasnetz bis zu gewissen Grenzen eingespeist und auch entnommen werden, die Infrastruktur ist also fertig gebaut.

Du bekommst aber in Gasförmigen Wasserstoff keine Energiedichte hin. Ein Zeppelin als Tank fürs Auto ist unrealistisch. Dann müsste man mit einem Gasnetz arbeiten und Verdichterstationen. Eventuell wäre ein E-Wasserstoffhybrid eine Lösung. Mit dem E-motor zur Tanke und dann auf Langstrecke mit Wasserstoff. Aber das wird richtig teuer :mrgreen:
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Palmerston » Di Jan 15, 2019 22:56

Die Hybriden nehmen hier immer mehr zu,als Übergang sicher nicht schlecht zu Arbeit und im Alltag fahren die fast nur Elektrisch.
Mein nächstes Auto wird aber sicher kein Verbrenner mehr. Ich hab ja ein E- Motorrad und ich liebe das Ding. Draufsitzen fahren immer Leistung.
Kein Öl kein Sprit kein Dreck kein Lärm. Ich hab so viel Fahrzeuge und die ganze Wartung geht mir immer auf den Keks bei Traktoren Bagger etc gehts halt noch nicht anderst.
Aber beim Pkw brauch ich das nicht auch noch. Ein Tesla wäre ne feine Sache aber teuer. Es gibt übrigens welche mit schon über 600000km in vier Jahren dies zum Thema Batteriehaltbarkeit und Langstreckentauglichkeit.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Jörken » Mi Jan 16, 2019 6:27

Lonar hat geschrieben:
Jörken hat geschrieben:Zu Wasserstoffspeicherung hat sich einiges an Unwissen und Gerüchten angesammelt. Das Verflüchtigen ist nur bei tief kalten Flüssigwasserstoff ein Problem. Gasförmig gabs dieses Problem nie. Außerdem kann Wasserstoff im bestehendem Erdgasnetz bis zu gewissen Grenzen eingespeist und auch entnommen werden, die Infrastruktur ist also fertig gebaut.

Du bekommst aber in Gasförmigen Wasserstoff keine Energiedichte hin. Ein Zeppelin als Tank fürs Auto ist unrealistisch. Dann müsste man mit einem Gasnetz arbeiten und Verdichterstationen. Eventuell wäre ein E-Wasserstoffhybrid eine Lösung. Mit dem E-motor zur Tanke und dann auf Langstrecke mit Wasserstoff. Aber das wird richtig teuer :mrgreen:

Kommt natürlich darauf an womit man vergleicht. Zu herkömmlichen Diesel oder Benzin hat man keine Chance, zu Akkus sieht die Sache anders aus. Okay, jetzt komme ich vom Thema ElektroAUTO ab, aber ein 40 Tonner LKW würde ein Akkupaket im Bereich von 5 eher 10 Tonnen bei angemessener Reichweite mit sich rum fahren. Das ist der Energiedichte Overkill egal wie viel Energie in diesem Paket jemals steckt, das geht einfach auf die Nutzlast. Jetzt sind wir da angekommen wo der Wasserstoff eher daheim ist: Nutzfahrzeuge, schwere Fahrzeuge, vielleicht Traktoren?, Züge. Im Tiroler Zillertal gibts seit ganz vielen Jahren eine Bahnstrecke die nie elektrifiziert wurde. Jeder der dort schon mal im Stau stand weis warum egal welches Auto nicht für alles eine Lösung darstellt. Nun steht der Wechsel an, und man hat sich für einen Wasserstoffzug entschieden (gibt in D auch Strecken). Diese haben Gastanks und fahren damit mindestens einen Tag, hingegen konnten sich Akkumulatortriebwagen eben wegen des Gewichtsproblems nicht durchsetzen (wobei das vor Jahrzehnten mit Bleiakkus passierte, also ist der Vergleich nicht ganz fair).
Zurück zum Auto: hier haben wir mittlerweile bekannterweise beides: Akkuautos und Wasserstoffautos eben mit Gastanks bei Normaltemperatur. Beide erreichen vernünftige Reichweiten und können was man glaubt zu brauchen. Welcher den leichten Energiespeicher rum fährt ist auch längst entschieden. Darum sagen ja viele man muss die Mobilität als Ganzes überdenken. Seien wir mal ehrlich, wer außer Landwirten und Pferdeladys brauch ein Auto über 1 Tonne Gewicht? Leichtere Stadtflitzer mit Wasserstoff auszurüsten wäre wieder falsch herum auf gesattelt, da ist der leistungsstarke Akku daheim.

PS: klar gibts vieles was auch beim Wasserstoff nicht toll ist. Zb geht der ja nicht freiwillig in einen Drucktank, das kostet. Beim E-Auto kostet das Zeit, beim H-Auto kostets Verdichterleistung.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon bauer hans » Mi Jan 16, 2019 9:21

Jörken hat geschrieben:.... aber ein 40 Tonner LKW würde ein Akkupaket im Bereich von 5 eher 10 Tonnen bei angemessener Reichweite mit sich rum fahren. Das ist der Energiedichte Overkill egal wie viel Energie in diesem Paket jemals steckt, das geht einfach auf die Nutzlast.

TESLA hat doch die lösung schon vorgestellt,arbeiten jetzt an der praxistauglichkeit.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Jörken » Mi Jan 16, 2019 9:33

bauer hans hat geschrieben:
Jörken hat geschrieben:.... aber ein 40 Tonner LKW würde ein Akkupaket im Bereich von 5 eher 10 Tonnen bei angemessener Reichweite mit sich rum fahren. Das ist der Energiedichte Overkill egal wie viel Energie in diesem Paket jemals steckt, das geht einfach auf die Nutzlast.

TESLA hat doch die lösung schon vorgestellt,arbeiten jetzt an der praxistauglichkeit.

Tesla machte bisher keine Angaben zum Gewicht der Akkus, dafür zu den Beschleunigungswerten. Für einen Frächter ist das Gewicht des leeren Fahrzeug der wichtigste Faktor, weil das bestimmt die Nutzlast und damit die Rentabilität. Bis zu 10 Tonnen Akkugewicht errechnen sich aus Teslas Angaben, und da kommt die Zugmaschine noch dazu. Nicht falsch verstehen, ich finde Teslas Konzept ist geil, und wir werden solche LKWs auch brauchen, ich sag mal vom Verteilerlager zum Endkunden. Die Akkus werden besser und die Wartung könnte eine Ersparnis im Vergleich zum Verbrenner bringen. Bis zum Verteilerlager sehe ich eher Methan oder Wasserstoff im Tank, selbstverständlich weis auch ich das nicht sicher. Da Hell, wenn Diesel LKWs auf der Langstrecke unser letztes Problem sind, dann wären wir schon sehr weit!
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon berlin3321 » Mi Jan 16, 2019 12:39

Woher stammt die Erkenntnis zu den sogn. Gerüchten zum Wasserstoff ?

Zu der Tatsache, Durchlässigkeit nur bei flüssigem Gaszustand läßt sich so nichts finden. Quelle? Es heißt sogar bei Wiki, durch Druck erhöht sich der Verlust der Wasserstoffatome.

Wiki gibt z.B. 700 bar an, Drucktanks geprüft bis 1 000 bar.

Gerade mal nachgelesen: Es sind 50 x schwerere Tanks erforderlich und würde bedeuten das ein LKW 500 kg Tank benötigen würde um 10 kg Wasserstoff nutzen zu können.

Es gibt ein Versuch, Wasserstoff in einer Flüssigkeit (Öl?) zu speichern, jedoch bisher auch nur ein Versuch.

Wasserstoff, alles schön und gut. Nur zur Zeit nicht marktreif.

MfG Berlin
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Fassi » Mi Jan 16, 2019 13:03

Und wie kommt es dann, dass etliche ausländische Autobauer Wasserstoffautos in Serie bauen (zB https://www.hyundai.de/Modelle/NEXO.html ) und verkaufen? Nur halt nicht in D, weil hier halt absolut keine Infrastruktur dafür herrscht. Obwohl unsere Forscher auf dem Gebiet Pionierarbeit geleistet und die Grundlagen geschaffen haben.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon LUV4.0 » Mi Jan 16, 2019 13:13

In dem Video von Fassi wird es doch auf den Punkt gebracht. Asiatische Firmen fragen bei deutschen Forschern wie sie es machen sollen,damit es Marktreif wird. Deutsche Autobauer ignorieren das..

Obwohl Audi und Daimler da ja auch schon Pläne haben. Das größte Problem aktuell ist wohl die fehlende Infrastruktur.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Jörken » Mi Jan 16, 2019 13:21

@berlin3321: Quelle? Physik, steht auch auf Wikipedia Man muss unterscheiden zwischen flüssig kaltem Wasserstoff und gasförmigen Wasserstoff bei Raumtemperatur. Die Moleküle sind nicht gleich groß, auch wenn sie beide H2 sind. Was du am ehesten gelesen hast sind sogenannte Boil-Off-Verluste. Flüssiger Wasserstoff unter 20,4 K benötigt eine sehr gute Isolierung, die ist nie perfekt. Also geht immer was in den gasförmigen Zustand über. Der Druck im Tank steigt und steigt. Man muss Wasserstoff ablassen. Beim stationären Betrieb nicht so schlimm, man kanns ja auffangen. Innerhalb eines Fahrzeugs ists umständlich, weil man zusätzliche Technik brauch. Für die Normaltemperaturwasserstoffmoleküle ließen sich längst dichte Materialien für den Tank finden. Wer interessiert ist kann in diesem Buch alles finden: https://www.springer.com/gp/book/9783658204464

Die Wasserstoff Busse fahren. Die Züge fahren. Mit Akku gibts das auch alles, nur schauts derzeit danach aus als hätte Wasserstoff bei den schweren Fahrzeugen die Nase vorne. Nochmal, das ist keine Entscheidung ob die eine oder andere Technik sooooooooo viel besser ist. Der Zug "Coradia iLint" hat neben der Brennstoffzelle noch Lithium-Ionen-Akkus unten drin für Pufferung, Anfahren und Steigungen. Der Zug kommt aus Frankreich und die Firma Alstom ist mit Siemens verbandelt. Nur Mut, ihr Deutschen, auch wenn manche Medien euch erzählen das Abendland geht unter, wir können hier in Europa schon auch was.

PS: müsste ich wetten würde ich auf Power2gas mit Methan und ähnlichem setzen, nachdem wir noch einige Jahre mit elektrifizierten SUVs vergeuden.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Manfred » Mi Jan 16, 2019 13:43

Silizium-Akkus mit 10-facher Energiedichte?

https://www.youtube.com/watch?v=S01l6nFRmt4
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon berlin3321 » Mi Jan 16, 2019 13:56

Ach so, ein Wasserstoffzug fährt bei uns auch, Buxtehude/ Worpswede, die Ecke.

MfG Berlin

Edit: Hab´ mir gerade den Nexo angesehen. 3 Tanks, 157 l bei 700 bar.

Es kommt hin mit dem Gewicht, 50 X mehr als das Volumen des zu speichernden Mediums, der Tiguan (wird als Vergleichsfzg angegeben) wiegt runde 200 kg weniger.

MfG Berlin
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Jörken » Mi Jan 16, 2019 17:49

Wenn mans genau nimmt, müssten wir zu Leistungen und Reichweiten vor 30 Jahren zurück, dann würde das Gewicht und der Verbrauch passen. So ist die gesamte E Mobilität viel zu teuer. Der Hyundai kostet um 60k, kann weniger als die Referenz.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Falke » Mi Jan 16, 2019 18:03

Genau - der rational betrachtet irrwitzige Trend zu SUVs "für jede Hausfrau" ist ja nicht unbedingt Folge von Protzgehabe sondern der schiere Wunsch nach mehr Chancengleichheit beim Crash - mit einem SUV. :|

A.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Zugmaul » Mi Jan 16, 2019 21:57

Falke hat geschrieben:Genau - der rational betrachtet irrwitzige Trend zu SUVs "für jede Hausfrau" ist ja nicht unbedingt Folge von Protzgehabe sondern der schiere Wunsch nach mehr Chancengleichheit beim Crash - mit einem SUV. :|

A.

Der irrwitzige Trend könnte damit zusammenhängen, dass die Leute immer älter werden und mit verschlissenen Gelenken im Alter kann man in einen SUV besser einsteigen. Natürlich kann man auch diesen Spaß verbieten wie Veganer das Fleischessen verteufeln...

Man kann vieles regulieren. Man könnte zum Beispiel blauen Treckern im Landtreff ein Fahrverbot erteilen weil die permanent Gerüchte verbreiten oder imitieren. Ob da ein Katalysator reicht, darf bezweifelt werden.

Jedenfalls stellt Ruckwied nicht auf Bio um.

Habeck sollte man nicht mit *Zensur* Göring vergleichen

Für strengere Abgasvorschriften wäre ich dankbar!
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