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Elektroauto - Euphorie

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon AF85 » Fr Apr 14, 2023 8:26

heico hat geschrieben: 90% wird sowieso zu hause geladen.


Und, wie groß ist der Anteil der deutschen Bevölkerung die diese Möglichkeit hat, das ist doch alles nur Schönrednerei. Die ganz große Masse der Autofahrer hat doch gar nicht die Möglichkeit genügend PV zu installieren, und wenn dann ist das Auto tagsüber nicht zuhause. Kommt dann die Pflicht zum Zweitauto, das eine lädt, mit dem anderen fahr ich zur Arbeit, am nächsten Tag dann umgekehrt. Und was ist in den 4-5 Wintermonaten oder wie jetzt wenn 1 Woche schlechtes Wetter angesagt ist. Deine 90% wird vielleicht 1% der Autofahrer realisieren können, der Rest muss zum größten Teil Gas und Kohlestrom tanken.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon weissnich » Fr Apr 14, 2023 8:28

AF85 hat geschrieben:
weissnich hat geschrieben:welch ein glpcksfall das das gerade deiner frau passiert.. man stelle sich vor es wäre jemand der unkritsch der emobility gegenüber ist - der hätte das womöglich garnicht gepostet :lol:


Ich hab nichts gegen E-Autos , mich stört nur diese glorifizierung der e- Mobilität als die umweltfreundlichste
vortbewegungsart ,weil das einfach nicht stimmt, solange der Strom mit Kohle und Gas erzeugt wird und das wird noch lange so sein. Aber das ist diese scheinheiligkeit von euch ,die doch sehr verbreitet ist.


letztlich ist autofahren nie umweltfreundlich.. sogar radfahren verursacht emissionen beim bau der fahrräder und laufen wegen des schuhsohlenverbrauchs ebenso... es ist halt immer nur die menge der emissionen anders.. am besten ist eine lebensweise die möglichst ohne grosse entfernungsbewältigung zurechtkommt..

eautos laden auch strommix.. ja - aber der ist eben zu 50% regnerativ und der vorteil - man kann den leicht grüner machen. jede wka, jede pv macht das - fossiler sprit bleibt immer schmutzig.. auch den könnte man grüner machen mit beimischungen aber das ist halt deutlich energieintensiver und macht gar keinen sinn, weils nicht zu bezahlen ist..

das ganze ist so ein bischen wie bei den heizungen.. wenn ich heute neu kaufe und dann einen verbrenner, muss mir klar sein das in 2044 ende ist in deutschland.. dann wird es maximal noch efuels für teures geld zu kaufen geben..
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Fr Apr 14, 2023 8:57

Einfach rumfahren ist weder mit Diesel, noch Benzin oder Elektro zu begrüßen.

Gesteuertes Laden aber hilft beim CO2 Reduzieren.
Ja.. ich weiß… Regelstrom = Kohlestrom oder Gaskraftwerk.
Diesel ist besser.
Ich bin darum dafür, das wir Diesel stationär im BHKW als Regelenergie einsetzen.
Da kann der Verbrenner schön im optimalen Bereich gefahren werden, wenn Strom knapp ist.
Braucht es mehr Wärme, wird notfalls der Generator mit einem Heizstab belastet.
Abgase werden über Wärmetauscher auch noch als Wärmequelle genutzt.
Dann hat man wohl das meiste an Energie aus dem Kraftstoff genutzt.

Winter = wenig Pv + viel Wärmebedarf
Das passt doch dann wunderbar

Aber ja richtig
Der Verbrenner ist ja schon ein BHKW, weil die Wärme des Motors den Innenraum wärmt.

Ja dann… alles Super
:)

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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon waelder » Fr Apr 14, 2023 9:17

eautos laden auch strommix.. ja - aber der ist eben zu 50% regnerativ


E-Autos laden zuerst Gas Strom und dann Kohle Strom , weil zuerst werden die Gaskraftwerke und dann die Kohlekraftwerke runtergefahren
Ich habe es schon 100 Mal gesagt Lade ich ein E Auto an unserem Wasserkraftwerk (Macht gerade 45 Kw/h)
So fehlt dieser Strom im Netz und um den fehlenden Strom zu ersetzen wird ein Gaskraftwerk zugeschaltet
Und es ist Ökologischer das Gas im Auto zu verbrennen und direkt zu fahren .
Als zuerst Strom zu erzeugen, die Verluste bis die Kw am E Motor sind halt extrem groß
Und ja ab 95% Nachhaltiger Stromerzeugung sieht die Rechnung anders aus
Werde mir dann eventuell auch eines kaufen, aber vorher kann ich es nicht mit meinem Ökologischen Gewissen vereinbaren
Leider gibt es viele Menschen die keines haben und ihre Ideologie gegen jeden gesunden Menschenverstand
Durchsetzen wollen :cry:
„Integration ist eine Bringschuld des Eingewanderten“
Wer sich nicht Integriert muss wieder gehen
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Fr Apr 14, 2023 15:12

https://de.statista.com/statistik/daten ... utschland/

1.1 Mio E-Autos in D Ende 22


https://de.statista.com/statistik/daten ... utschland/

5,8 TWh EEG Strom wurden 2021 abgeregelt


https://energie.gv.at/glossary/twh

1 TWh = 1 Mrd. kWh = 1.000.0000.000 kWh

PKW Jahres Kilometer Statistik

https://www.kba.de/DE/Statistik/Kraftve ... richt.html

Sagen wir 30.000 km pro Auto und Jahr, weil neue Autos mehr bewegt werden, als alte.

Verbrauch pro Auto ca. 15 kWh / 100km
Ladeverluste, wenn und Aber drauf…
sagen wir 25kWh

5.800.000.000 : 1.100.000 Autos
=5273 kWh / Auto

: 25kWh
=210

x 100 km
21.000km pro Auto ohne nur eine einzige Eierkohle mehr zu opfern.
Theoretisch!!
Dazu muss natürlich der Ladezeitpunkt genau passend gewählt werden, was jede geförderte Wallbox technisch unterstützt.

Die Versorger bieten mehr und mehr variable Tarifmodelle an, wo der Strompreis in genau diesen Zeiten deutlich günstiger ist.

50% der Ladevorgänge sind somit komplett CO2 frei anzusetzen.

Nochwas
Wird eine EEG Anlage abgeregelt (s.o.), wird dem Betreiber trotzdem das Geld dafür bezahlt.
Dieses Geld wird über den Strompreis auf alle Verbraucher umgelegt.

Würde man den abgeregelten Strom also gezielt nutzen, würde der Strom allgemein auch noch günstiger.

Jede neue private PV Anlage wird als Eigenverbrauchsanlage gebaut mit ÜberschussEinspeisung.

Bei Eigenverbrauch wird Versorgerstrom für 40ct ersetzt.
Bei Einspeisung gibts dafür 8ct

Wann wird der Nutzer wohl versuchen sein Auto laden?
Nur bei Mondschein, ist doch klar

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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Landerbe » Fr Apr 14, 2023 16:48

langholzbauer hat geschrieben:
heico hat geschrieben:Vorsichtig unter 0 bin ich beim Tesla schon mal 32 km gefahren (bei 100 Wh/km). Nur um das mal zu wissen.

BAFA war im Jan 6000 € Zuschuss auch nett und jetzt kam die THG Quote mit 400 €. Bald kommt die Quote für 2023. Die Frei km (ca 18.000 km) beim Kauf im Dez 22 sind auf dem Account hinterlegt und können auch für andere Teslas im Account verwendet werden.

4000 km haben wir jetzt für eine Toskanarundreise abgearbeitet :mrgreen: . Weil die Frei km nur 2 Jahre gelten, kommen immer neue Gedanken, wohin man fahren könnte. Da Tesla gerade die ersten 4 neuen Lader in der Türkei freigeschaltet hat, ist es jetzt kein Abenteuer mehr, eine Tour dorthin zu unternehmen. Norwegen liegt bei uns im Mai an und Schweden Feldtage im Juni. Ich hoffe dass ich mein geplantes Soll von 35.000 km p.a. einhalten kann. Reparaturen gab es bisher nicht, bis auf die 2 Scheibenwischergummis. Bremsen wie neu und nicht verrostet. 134.000 km, Bj 2019. Wie soll da ein Verbrenner mitkommen!?
Verbrauch bis Ende März, siehe Foto.

Jetzt mal ganz ernst gefragt:
Macht es wirklich Sinn, wegen irgendwelcher Förderungen und Boni eigentlich unnötige Kilometer zu schruppen?
Neben der fragwürdigen Herkunft des Ladestroms bleiben ja auch noch Feinstaubemissionen aus Reifenabrieb und vergeudete Lebenszeit auf der Straße.
Ich bleibe weiter dabei;
Die beste und günstigste Energie ist immer noch die, die nicht verbraucht wird!


Und wenn so einer wie Du mit diesen Argumenten nicht ALLES mit dem Fahrrad fährt und nicht in ein Auto steigt- Hut ab! Da hätte ich größten Respekt! Aber die Realität wird mir recht geben, dass Du niemals ein Elektrofahrzeug bewegt hast, geschweige denn eines besitzt. Da knattert bestimmt noch Technik aus dem letzten Jahrhundert und Du gibst einfach Deinen unqualifizierten Senf in die Stammtischrunde ;-).
Was Heico da zeigt, ist die REALITÄT- und kein Geschwurbel. Geht sogar noch krasser: "wenn der Strom sogar kostenlos vom Haus kommt" ....plus THG, Bonus-Ladeguthaben usw. Ja- man kann kostenlos "tanken", wenn man halbwegs Hirn hat und auf dem Laufenden ist. Wie er schon sagte, sind bei "0km Restreichweite"...also gestrichelte Reichweitenanzeige, noch locker 20km drin. Das ist eben bei Tesla- Fahrern bekannt und keiner bekommt Puls- warum auch? in die Situation kommt eh nur jemand, der es mal wissen will- Supercharger gibt es mehr als Tankstellen :lol:
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » Fr Apr 14, 2023 17:27

Landerbe hat geschrieben:Dieser Vario ist mit Abstand das unqualifizierteste, was ich jemals lesen musste. In wirklich Keinem Punkt hat er auch nur ansatzweise Ahnung von der Materie im BEV Bereich. .

Und sowas ausgerechnet aus deinem Mund? Sorry, aber da kann ich nur müde drüber lächeln. Was du hier von dir gibst... Junge junge... :regen:

Landerbe hat geschrieben:Dass bei DAIMLER keine neuen Verbrenner mehr im vollumfänglichen Rahmen entwickelt werden, ist kein internes Geheimnis unter uns DAIMLER- Zugehörigen im Prototyping, sondern schon 2021- merkst was???

Aktuell ist keine komplett neue Eigenentwicklung geplant, ja (Zusammen mit Geely aber sehr wohl) Wäre aber auch erstaunlich, weil die aktuellen Motoren sowieso noch recht neu sind. Ob später nochmal Motoren neu entwickelt werden, weiß man bei MERCEDES noch nicht. DAIMLER Truck entwickelt sowieso weiterhin auch neu.

Landerbe hat geschrieben:Monatlich ändert sich bei uns das Tagesgeschäft Prozentual im Verhältnis Verbrenner/ BEV um locker 2%. Wer rechenen kann weiß, wie unser Testwagen- Fuhrpark mittlerweile aussieht: 70% BEV-Anteil.

Die 70% hast du schon vor anderthalb Jahren genannt. Erzähl keinen Blödsinn.

Landerbe hat geschrieben:Vario- Du bist halt ein Schreiberling mit wirklich null Ahnung, was in der Branche abgeht- ich schon....ist mein Job seid es Tesla gibt.

Dann machst du einen furchtbar schlechten Job.
Ich weiß sehr genau, was ich schreibe und was wo abgeht. Du laberst mangels technischen Verständnisses größtenteils Müll.
Sieht man auch sehr schön an Dingen, die du in der Vergangenheit für heute prognostiziert hast. Nichts davon ist wahr.

Landerbe hat geschrieben:Und weil China so negativ gegenüber dem BEV ist, sprießen dort Marken aus dem Boden, die uns überlegen sind und den Markt erobern werden- nicht billiger- aber besser!

Glaubst du eigentlich selber, was du schreibst? Wie kann jemand, der angeblich beruflich mit Autos arbeitet, so wenig darüber wissen? Das geht doch überhaupt nicht.
Autobauer sprießen aktuell überall aus dem Boden, weil sich überall irgendwelche Naiven Unternehmer finden, die das benötigte Know-how, um ein halbwegs vernünftiges Auto bauen zu können, vollkommen unterschätzen und glauben, dass mit elektrischem Antrieb plötzlich alles total simpel ist und es jeder kann. Siehe Streetscooter, Sono Motors und wie sie nicht alle heißen. Allesamt gescheitert.

Landerbe hat geschrieben:Junge Junge....du könntest in der Blutlinie mit dem Grafen Münchhausen stehen.

Zeig mir eine einzige Lüge von mir!
Von dir könnte ich problemlos hunderte zitieren.

Landerbe hat geschrieben:Alleine dieser kurze Satz aus dem Artikel verdeutlicht diesen Schwachsinn des Fortbestehens der Technik aus dem letzten Jahrhundert:

"Der direkte Stromanteil der Kraftstoffproduktion beträgt 50% und mehr der benötigten Antriebsenergie eines Elektroautos."

Ach guck an, da ist ja schon eine dieser Lügen.
Dass irgendwelche Journalisten genau so schlecht rechnen können wie du, ist jedem, der diesen Thread halbwegs verfolgt, mittlerweile bekannt. Das Märchen vom hohen Stromverbrauch der Spritproduktion habe ich hier schon zigfach widerlegt. Wieso du sowas idiotisches nochmal postest, weiß ich nicht. Willst du dich hier mit aller Gewalt lächerlich machen?

Djup-i-sverige hat geschrieben: du kannst dich hier noch so belesen geben, das du echte Ahnung von Technik hast denke ich nicht.

Ob du das denkst oder nicht, ist irrelevant.
Die Zukunft wird mir Recht geben. Währenddessen wirken die Prognosen von Landerbe von vor ein paar Monaten oder Jahren für heute geradezu absurd.
Einfach mal nachlesen, was er schon alles für dieses Jahr als gesichert angesehen hat. Zum totlachen :lol:

Djup-i-sverige hat geschrieben: Und diese Dolchstosslegende das NUR Deutschland und/oder die EU auf batteriebasierte Elektromobilität setzt, kannst du dir auch sparen. Stimmt schlicht nicht.

Ein paar Elektromobilisten gibt es natürlich überall.
Ändert aber nichts daran, dass nirgendwo so vehement Elektromobilität propagiert wird wie in Deutschland/Europa

Djup-i-sverige hat geschrieben: Erst letzte Woche einen intressanten Artikelgelesen, ein Land in Suedostasien will bis 2030 alle 160km öffentliche (Schnell)Lademöglichkeiten einrichten, das wäre wohl so als ob man in der EU alle 16km so eine Möglichkeit schaffen wuerde

Nein. Das wäre so, als würde man alle 160km eine Lademöglichkeit schaffen. Das ist ungefähr garnichts.

Djup-i-sverige hat geschrieben:aber die packen das an während in D (und auch der EU) Leute rumlamentieren das kein Strom fuer batterieelektrische Autos vorhanden wäre, wohl aber fuer efuels die 5mal soviel Storm brauchen.

Klar ist genug Strom für Elektroautos da. Wir haben ja genug Kohlekraftwerke. Nur wenn ich mich recht entsinne, wollen wir doch aus fossilen Energien aussteigen, oder?
Für E-fuels muss der Strom nicht in Deutschland produziert werden. Potential für erneuerbare Energie gibt es global mehr als genug.

Djup-i-sverige hat geschrieben:Und sollen die efuel Raffinerien Inselanlagen sein , oder wie willst du verhindern das Kohlestrom genutzt wird? Meinst du die Anlagen werden im Winter abgestellt, oder bei Dunkelflaute? Wenn man Strom hat um efuels ökonomisch herzustellen, dann hat man auch mehr als genug Strom um batterieelektrische Autos zu laden.

Dass kein Kohlestrom genutzt wird, lässt sich sehr einfach dadurch erreichen, dass man kein Kohlekraftwerk am Netz hat, das Strom zu den Anlagen liefern kann.
Natürlich werden die Anlagen bei Mangel erneuerbaren Stroms nicht betrieben. Womit auch? Gibt ja dort nichts anderes. Die meisten werden wahrscheinlich nicht als komplette Inselanlagen betrieben werden, aber das müssen sie ja auch nicht. Siehe dazu meine Ausführungen zum Marginalmix.
Und nein, man kann mit dem Strom keine Elektroautos laden. Der Strom wird beispielsweise irgendwo in Südamerika mitten im Nirgendwo erzeugt. Ein europäisches Elektroauto lässt sich damit nunmal nicht laden.

Djup-i-sverige hat geschrieben:
Welcher Rest der Welt setzt denn auf allein auf efuels , wo gibts Den schon, und wieviel kostet er da? efuel, kein HVO o.ä....

Niemand setzt allein auf E-fuels. Hab ich auch nie behauptet.
Fakt ist, dass in China ab 2025 bei Elektroautos die Emissionen der Stromerzeugung angerechnet werden, während synthetische Kraftstoffe als Emissionsfrei gelten werden. Das ist ein genau so unfaires System zugunsten von Verbrennern wie es die EU derzeit zugunsten von Elektroautos hat.
Wer also behauptet, dass die EU "voll" auf Elektromobilität setzt, der muss gleichzeitig auch behaupten, dass China "voll" auf synthetische Kraftstoffe setzt. Alles andere wäre schizophren.

Was die Verfügbarkeit damit zu tun haben soll, verstehe ich nicht. Wir haben ja auch in Deutschland keinen erneuerbaren Strom übrig und trotzdem soll Elektromobilität total toll sein. Die noch nicht gegebene Verfügbarkeit der bevorzugten Energie ist also offensichtlich kein Hindernis, um eine bestimmte Technologie zu fokussieren.

Djup-i-sverige hat geschrieben:Wofuer wohl werden die ganzen extrem billig China Emobile gebaut die in Europa nie und nimmer zulassungsfähig wären?

Ganz einfach: um die Elektroautoquote in China zu erfüllen. Die Autos müssen weder alltagstauglich sein noch sonstwas. Sie müssen nur in der Statistik auftauchen. Genau dafür hat China die Quote eingeführt: um heimische Autobauern die Chance zu geben, zu wachsen. Klappt aber eher mittelmäßig, weshalb die Elektroautoquote abgeschafft werden wird. Damit verschwinden dann auch einige der chinesischen Elektroautos nach und nach.

Djup-i-sverige hat geschrieben:
Ich glaube bei dir redet mehr das Geld in Form vom falschen Aktienpaket, oder dem Lohnzettel, oder liest du nur Beiträge der Efuellobby?

Bei mir spricht allein das Wissen um die Technik und die Sorge um die Zukunft unserer Spezies. Anscheinend interessiert sich hier aber außer mir praktisch niemand für das Klima. Schade, wo es doch die Überlebensgrundlage der Menschheit ist. Aber manchen ist halt wichtiger, dass sie auf Kosten anderer in Urlaub fahren können.

Djup-i-sverige hat geschrieben:Mich als Elektromobilist hinzustellen ist schon witzig,

Du bist hier einer der größten Fürsprecher der Elektromobilität. Als was soll man dich denn sonst bezeichnen? Verbrennerlobbyist?

Djup-i-sverige hat geschrieben: Ich finde es nur so intressant wieviel Angstmacherei und Panik verbreitet wird... und dann mit Argumenten die schon lange keine mehr sind (gäbe ja auch noch wirkliche Argumente gegen (zwangsweise)E-Mobilität die lese ich nur hier nicht, da kommt nur der alte "Batz" der schon vor 30 Jahren ins Feld gefuehrt wurde...

Angst und Panik habe ich nur vor einer Zukunft, in der meine Kinder und Enkel meiner Generation Vorwürfe machen, dass wir den Klimawandel nicht ernster genommen haben und uns in einen idiotischen Elektrifizierungswahn gestürzt haben, obwohl völlig klar war, dass wir dafür nicht genug erneuerbaren Strom erzeugen können.
Wenn Klimaschutz und Kosten als Argument nicht zählen, weiß ich wirklich nicht, was wir hier noch diskutieren.

Djup-i-sverige hat geschrieben:
Selbst die Batterietechnik hat die Gegenargumente schon lange ueberholt. Wo du noch ueber den bösen Lithiumabbau sinnierst, sind Eisen und Natriumbatterien schon im Serieneinsatz, Batterien auf Holzgrundstoffen in der Entwicklung usw.

Ich habe nie den Lithiumabbau als Totschlagargument gegen Akkus genutzt.
Ich bin ein Freund von Akkus, sie sind eine der besten Möglichkeiten für die kurzzeitige Speicherung von Strom. Dennoch sollten sie sowohl aus Kosten- als auch aus Klima- und Umweltschutzgründen nicht unnötig groß sein und dort eingesetzt werden, wo sie am meisten CO2 einsparen.
Anstatt zum Beispiel 5% der Autos mit einem 50kWh Akku zu versehen und damit 5% des Spritverbrauchs durch Stromverbrauch zu ersetzen, wäre es viel sinnvoller, jedes Auto als Hybrid mit einem 2,5KWh großen Akku auszustatten und damit locker 15% Sprit zu sparen und das ohne den Stromverbrauch zu erhöhen.

Djup-i-sverige hat geschrieben:
Aber du kannst mir ja gerne nochmal den Aufbau deines Wärmemangmentsystems eines Verbrenners erklären der das Wunder vollbringt das ein moderner Diesel "augenblicklich" Heizwärme liefert. Ich kenn halt nur Standheizung, Thermostat, und elektrische Zuheizer im Wasserkreislauf, aber vielleicht gibt es ja ein kleines Hochhaus am Motor, wo Manager drin sitzen und das managen..

Seit der Erfindung von Steuergeräten braucht man für sowas glücklicherweise kein Hochhaus mit Managern mehr. Da Verbrennungsmotoren auch nach einem Kaltstart keine Wundermaschine mit Wirkungsgrad eins sind, steht bei entsprechend gesteuerten hybridisierten Fahrzeugen unmittelbar nach dem Motorstart mehr als genug Wärme zur Verfügung. Man kann theoretisch sogar sehr effizient vor Fahrtantritt vorwärmen. Da stellen sich aber aktuell einige Regierungen quer, die nicht erlauben, dass der Motor einfach so ferngesteuert gestartet werden kann. Grundsätzlich wäre es aber überhaupt kein technischer Aufwand, bei einem Hybrid ein paar Minuten vor Fahrtbeginn den Verbrenner zu starten, den Akku zu laden und die Abwärme des Verbrenners direkt in die Fahrgastzelle zu stecken. Ist sogar deutlich effizienter als ein Elektroauto, das mit Strom aus einem KWK-Kraftwerk geladen wird.
Zumal das Elektroauto ja auch noch irgendwie geheizt werden will.

Wenn man natürlich einen nicht hybridisierten Verbrenner hat und zu Beginn der Fahrt kaum belastet, kommt dabei in den ersten Minuten natürlich nicht übermäßig viel sinnvoll nutzbare Wärme herum (aber immernoch mehr als beim Elektroauto). Mittlerweile setzen zumindest viele Hersteller auf Kühlerjalousien, damit der Fahrtwind nicht so direkt durch den Motorraum fegt und die wertvolle Wärme direkt ungewollt abtransportiert. Allein das bringt schon einiges. Früher wurde die Wärme halt von Anfang an weggekühlt. Mittlerweile hat man geregelte Lüfter, und Pumpen, Kühlerjalousien und völlig anders isolierte Motorräume (natürlich auch für die bessere Abgasnachbehandlung). Der nächste Schritt ist wie gesagt die Hybridisierung, womit dann vor allem zu Fahrtbeginn oder sogar davor Last auf den Verbrenner gegeben werden kann, sodass die Abwärme viel früher nutzbar ist als wenn man erst Minutenlang mit winziger Motorlast durch die Gegend rollt. Netter Nebeneffekt: die ganze Technik ist sehr schnell auf Temperatur, der Verschleiß reduziert sich erheblich.

Djup-i-sverige hat geschrieben:Menschen in der Realität hier oben kaufen halt Diesel hier nur mit Standheizung weil du sonst bei technisch einwandfreien Motor nach 20-30km immer noch nicht warm hast, im Extremfall muss der Dieselheizer sogar während der Fahrt mitlaufen, weil der Motor sonst auskuehlt.

Na dann empfehle ich, einen Verbrenner mit vernünftigem Thermomanagement zu kaufen. Nur weil man etwas auch schlecht machen kann, ist das ja kein Argument gegen Verbrennungsmotoren und auch kein Argument für irgendetwas anderes außer einem besseren Thermomanagement.
Seit sich die Autobauer mit der Beheizung von Elektroautos intensiver befassen, hat sich auch viel bei den Verbrennern in Sachen Thermomanagement getan, weil viele Erkenntnisse relativ einfach übertragbar sind.
Früher hat man sich damit nicht näher beschäftigt, weil die Motoren so viel Abwärme abgegeben haben, dass es mehr oder weniger egal war, wie man die Heizung umsetzt. Das hat sich geändert. Heute überlegt man sich zweimal, woher man die Wärme für die Fahrgastzelle nimmt und wie man die Wärme im Auto hält. Und wenn man das richtig anstellt und einen hybridisierten Verbrenner samt vernünftigem Thermomanagement hat, dann ist jedes Auto zügig warm.
Bei Elektroautos ist KWK nur in sehr begrenztem Umfang überhaupt manchmal möglich.

Djup-i-sverige hat geschrieben:Mein Hinweis mit dem Stromerzeuger soll nur zeigen das du Strom aus zig verschiedenen Quellen selbst herstellen kannst, während wenns keinen Sprit gibt , du stehst. Und nur weil du ausweichst bleibt der Fakt das ab 2035 nur noch Verbrenner verkauft werden duerfen die ausschlieslich mit efuels laufen, bekommst du den dann irgendwo nicht, stehst du mit dem Auto. Während es Strom auch in Ländern die nicht auf e-Mobilität setzen verfuegbar ist. Und soll dann nicht 2035 wieder ein Dieselgate kommen, mit Beschiss beim Sensor, muss das Auto stehenbleiben wenn du normalen Benzin tankst.

Ich verstehe beim besten Willen nicht, was du sagen willst.
Denkst du etwa, dass 2035 nur eine Hand voll Tankstellen EU-konforme E-fuels verkaufen? Wieso sollte irgendeine Tankstelle darauf verzichten? Du bekommst doch auch heute schon überall zig verschiedene Sorten Benzin und Diesel. Wieso sollte sich das ändern?
Und selbst wenn nicht absolut jede Tankstelle einen passenden Kraftstoff haben sollte, ist das völlig egal. Mit vielen Verbrennern kann man auch größere europäische Staaten komplett durchqueren, ohne ein einziges Mal tanken zu müssen. Wenn man besonders viel Angst hat, kann man zur Not ja sogar sehr einfach einen Kanister mitnehmen. Damit kommt man mit vielen Dieseln dann locker 1500km aus. Wer trotzdem liegen bleibt, hat es nicht anders verdient und wäre sicherlich auch zu blöd, um ein Elektroauto rechtzeitig zu laden :lol:

Djup-i-sverige hat geschrieben:
Efuels fuer Bestandsautos, Oldtimer und Spezialanwendungen, wo es mit batterieelektrisch nicht so einfach wie beim Auto geht , kommen sicher.. Frage ist nur obs so billig wird, wie herbeifabuliert, oder dann eben doch 5mal so teuer wie heute der normale Sprit..

Nochmal:
Die einzige Alternative zu E-fuels in Fahrzeugen, sind E-fuels in stromerzeugenden Kraftwerken, deren Strom dann in BEV geladen wird. Letzteres ist unbestritten wesentlich teurer. Ergo sind E-fuels in Fahrzeugen die billigste Variante. Und das sogar völlig unabhängig von den Kosten für E-fuels. Denn beide fahren am Ende mit E-fuels. Entweder sie werden direkt im Fahrzeug verbrannt oder halt teuer im Kraftwerk verstromt. Sind E-fuels teuer, ist auch der Strom daraus teuer. So einfach ist das.

Die Prognosen für den Preis von grünem Wasserstoff bewegen sich für 2030 bereits teilweise bei unter 4ct/kWh (Internationale Behörde für Erneuerbare Energie Irena).
Das sind 40ct/l Dieseläquivalent. Selbst wenn man für den Schritt von Wasserstoff zu Flüssigkraftstoff extreme Kosten unterstellt, werden die Preise sich sehr in Grenzen halten.
Aktuell ist der Verkauf von reinen E-fuels in Deutschland verboten. Eine Änderung ist derzeit in Arbeit.
Sobald der Verkauf erlaubt ist, werden innerhalb weniger Jahre sehr viele Tankstellen ein Angebot haben. Der endgültige Preis hängt dann natürlich maßgeblich von den erhobenen Steuern und der Nachfrage ab.

Obelix hat geschrieben:
Ich kenne keinen E-Auto-Fahrer, der zurück zum Verbrenner gewechselt ist.

Das wird wohl daran liegen, dass du generell nicht viele Leute kennst, die ein so "altes" Elektroauto haben, dass es ersetzt wird.

Obelix hat geschrieben:Wenn der den Schritt Hybrid erst mal gemacht hat, kauft der als nächstes einen Voll-Elektro.

Dazu gibt es ja Umfragen.
Die allermeisten Hybridfahrer bleiben beim Hybrid.

langer711 hat geschrieben:Auf der anderen Seite ist das Geschäftsmodell der meisten Autobauer dann weg.

Wieso sollte das Geschäftsmodell der Autobauer durch autonomes Fahren weg sein? Das Geschäft ist ja nicht, dass man möglichst viel Blech verkauft.
Wer als erstes autonom fahren kann, kann unglaubliche Margen erreichen und wird dadurch auch erstmal mehr Fahrzeuge verkaufen. Tesla schafft es ja sogar allein mit der Behauptung, dass die Autos irgendwann mal autonom fahren könnten, Umsatz zu machen.


weissnich hat geschrieben:eautos laden auch strommix.. ja - aber der ist eben zu 50% regnerativ

Der Marginalmix ist fast ausschließlich fossil.

weissnich hat geschrieben:man kann den leicht grüner machen. jede wka, jede pv macht das

Nein. Der Marginalmix bleibt dreckig.

weissnich hat geschrieben:fossiler sprit bleibt immer schmutzig..

Und dennoch ist er sauberer als fossiler Strom.

weissnich hat geschrieben:auch den könnte man grüner machen mit beimischungen aber das ist halt deutlich energieintensiver und macht gar keinen sinn, weils nicht zu bezahlen ist..

Es ist genau umgekehrt. Flüssigkraftstoffe sind extrem einfach speicherbar, das macht die vollständige Defossilierung sehr viel einfacher als bei Strom. Um die Stromerzeugung komplett zu defossilieren, muss ja sogar auf Wasserstoffderivate gesetzt werden, weil es anders überhaupt nicht geht. Die angeblich unbezahlbaren Kraftstoffe sind die Grundlage für eine bezahlbare erneuerbare Stromerzeugung :lol: :lol:

heico hat geschrieben:Als wir die PV Anlagen 2011 fertiggestellt hatten, war für mich klar, dass wir diesen Strom auch nutzen wollen.

Nennt sich solar rebound und ist sehr klimaschädlich.
Einspeisen spart richtig viel CO2. Stromverbrauch verursacht hingegen enorme Mengen, völlig egal wie viel PV man besitzt. Alles hängt am gleichen großen Stromnetz, in dem fossiler Strom den Marginalmix stellt.

heico hat geschrieben:Die Landwirtschaft hat beste Voraussetzungen die Erzeugung von Ökostrom. Sie könnte sich sogar autark damit machen.
Stattdessen höre ich oft von Verbrennerfahrern, dass sie nur 5 l/100 km verbrauchen.

Und das hat einfach mal überhaupt nichts miteinander zu tun.
Ja, die Landwirtschaft hat oft gute Voraussetzungen, um erneuerbare Energie bereitzustellen. Das ist aber noch lange kein Grund, Energie umweltschädlch einfach zu verballern, nur weil man es kann.
Und 5l/100km hab ich schon ewig nicht mehr gebraucht. Darauf sollte niemand stolz sein, wenn er nicht gerade ein Schlachtschiff fährt (was ja sowieso in den allermeisten Fällen quatsch ist).

heico hat geschrieben:Bin weiter gespannt, wie lange der Umschwung dauert und ob es efuels geben wird.
.

Die Frage ist nicht, ob es sie geben wird, sondern nur, wo sie eingesetzt werden. Entweder sie werden effizient direkt in Fahrzeugen und Heizungen genutzt oder sie werden erst ineffizient verstromt. Eine Alternative gibt es nicht.

heico hat geschrieben:Reparaturen gab es bisher nicht, bis auf die 2 Scheibenwischergummis. Bremsen wie neu und nicht verrostet. 134.000 km, Bj 2019. Wie soll da ein Verbrenner mitkommen!?

Hältst du das etwa für besonders gut? :lol: :lol:


langer711 hat geschrieben:
21.000km pro Auto ohne nur eine einzige Eierkohle mehr zu opfern.
Theoretisch!!

Wieso wärmst du diesen Mist nun wieder auf?
Ich habe dir doch ausführlich dargelegt, warum das Unfug ist. Bist du dement oder willst du nur provozieren?

langer711 hat geschrieben:50% der Ladevorgänge sind somit komplett CO2 frei anzusetzen.

What??? Wie kommt man auf so einen Stuss?? Was meinst du mit "somit"? Wo sind die Argumente?

langer711 hat geschrieben:Würde man den abgeregelten Strom also gezielt nutzen, würde der Strom allgemein auch noch günstiger.

Nein, würde er nicht, jedenfalls nicht messbar. Das sind nur winzige Bruchteile eines Cents die kWh und man müsste den Aufwand gegenrechnen. Rechnet sich nie. Genau deshalb gibt es ja die Ausfallarbeit. Wenn sich die Nutzung rechnen würde, gäbe es sie nicht.


Landerbe hat geschrieben:Was Heico da zeigt, ist die REALITÄT- und kein Geschwurbel. Geht sogar noch krasser: "wenn der Strom sogar kostenlos vom Haus kommt" ....plus THG, Bonus-Ladeguthaben usw. Ja- man kann kostenlos "tanken", wenn man halbwegs Hirn hat und auf dem Laufenden ist.

Wenn überhaupt kann man auf Kosten Anderer tanken aber niemals kostenlos. Das kann aber auch so ziemlich jeder, der einen Firmenwagen hat.

Landerbe hat geschrieben:Supercharger gibt es mehr als Tankstellen

Wie kann man nur so krass in einer Fantasiewelt leben?
Tesla hat weltweit kaum 5.000 SC-Standorte, davon weniger als 200 in Deutschland. Allein in Deutschland gibt es aber über 14.000 Tankstellen.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Falke » Fr Apr 14, 2023 17:49

Landerbe hat geschrieben:Supercharger gibt es mehr als Tankstellen


Wenn an deinem vermeintlichen Arbeitsplatz 3 Supercharger und nur 2 Tankstellen stehen, spricht obige Aussage nur für deinen begrenzten Horizont!

Tesla baut seine eigene Ladeinfrastruktur in Form der Supercharger und Destination Charger aus. Im vierten Quartal 2022 waren weltweit rund 4.680 Supercharger zu finden.

https://de.statista.com/statistik/daten ... von-tesla/

Die Anzahl der Tankstellen in Deutschland steigt leicht auf rund 14.459 zum Jahresbeginn 2021 und damit erstmals in diesem Jahrtausend.

https://de.statista.com/statistik/daten ... zeitreihe/

So viel zu " unqualifizierten Senf in die Stammtischrunde" ... :roll: :cry:


uuups, Vario_TA war schneller.


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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Landerbe » Fr Apr 14, 2023 19:26

Sorry Jungs. Jeder der in der Materie ist, wird Supercharger als CCS über 150kw Ladeleistung sehen. Für Nachilfe stehe ich gerne bereit ;-)- aber nicht für Hinterwäldler, die rein gar nix kapieren bzw. trotz der 10 Jahre, seid dem die Fahrzeuge erhältlich sind, keinen Zugang hatten/wolten, wie auch immer. Dafür ist die Zeit nicht da.
Hier nur die Zahlen aus öffentlicher Hand:

https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fac ... as%20Ladesäulenregister%20der%20Bundesnetzagentur%20enthält,aus%20noch%20nicht%20abgeschlossenen%20Anzeigeverfahren.

Wie man bei uns so schön sagt: "Manche schieben halt den Mond noch mit der Stange weiter".

Darum steigt auch keiner mehr auf ne Ratterbüchse um, wenn er einmal den Vergleich hatte.Hier ist es wie mit der NASA: Kaum zeigt einer wie es geht, wird gebettelt um Satellitentransporte und wie man auf dem Mars landet....naja- hier im Forum sind wirlich einige hinter dem Mond...bzw. sogar hinter dem Mars.
Und wärend hier über fossile Gehhilfen disskutiert wird, zeigt China der Welt, dass sie easy auf dem Mond landen...."aber ihr macht das schon" in Eurer alten Welt :lol: echt ein Schenkenklopfer :prost:
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon holzerhobby » Fr Apr 14, 2023 19:32

Dabei darf man nicht vergessen, dass das Tanken von flüssigem Kraftstoff erheblich schneller geht, als das Laden.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Falke » Fr Apr 14, 2023 19:50

Für die Bundesnetzagentur gelten Ladepunkte > 22 kW als Schnellladepunkte https://www.bundesnetzagentur.de/Shared ... onFile&v=3
Schnelladepunkte > 150 kW gibt es nur ca. 8000 in D.

Und da ist noch die Tatsache, dass jede Tankstelle im Schnitt um die 6 "Schnellzapfpunkte" hat ... :roll: :mrgreen:

A.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon waelder » Fr Apr 14, 2023 20:38

Obelix hat geschrieben:

Ich kenne keinen E-Auto-Fahrer, der zurück zum Verbrenner gewechselt ist.

Das wird wohl daran liegen, dass du generell nicht viele Leute kennst, die ein so "altes" Elektroauto haben, dass es ersetzt wird


Ich sah letztens einen Bericht , da hat einer sein SUV E -Auto verkauft es hat mehr als 2,8 Tonnen Zulässiges Gesamtgewicht
Dadurch bekommt er keinen Anwohner Parkausweis :lol:
Jetzt hat er sich einen Verbrenner SUV geholt, der ist unter 2,8 Tonnen :wink:

Bin ich Umweltfreundlich mit meinem 3,5 Liter Diesel Rutscher :prost:
Gsparet wird
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon langer711 » Fr Apr 14, 2023 20:47

90% der Ladeleistung wird nicht am Schnellader, sondern zuhause oder bei der Arbeit abgewickelt.

PV und Windstrom wird abgeregelt, weil die Nachfrage fehlt und das Netz die Leistung nicht abtransportieren kann.

Es kommen Verbraucher hinzu in dieser Situation, die den Strom aufnehmen können.

Jetzt werden Gas- und Kohlekraftwerke zum Ausgleich stärker befeuert?!

Ja ja.. Ich weis…

Soll sich jeder sein eigenes Bild machen.
Mir wird das hier zu blöd.

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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon Vario_TA » Fr Apr 14, 2023 21:40

Landerbe hat geschrieben:Sorry Jungs. Jeder der in der Materie ist, wird Supercharger als CCS über 150kw Ladeleistung sehen. Für Nachilfe stehe ich gerne bereit ;-)

Na dann will ich dir doch gerne mal Nachhilfe geben.
Also:
"Supercharger" ist ein von Tesla eingeführter Name für deren Schnellladesäulen (übrigens völlig unabhängig von der angeblichen 150kW Ladeleistungsgrenze).
"Supercharger" gibt es deshalb ausschließlich von Tesla.
Im Fachterminus (siehe Begriffsbestimmungen in der Ladesäulenverordnung) wird zwischen Normalladepunkten (bis 22kW) und Schnellladepunkten (über 22kW) unterschieden.
Ende der Nachhilfe :wink:

Schnellladepunkte gibt es in Deutschland laut Ladesäulenregister etwas mehr als 13.000 Stück. Also selbst wenn man jede einzelne Säule über 22kW betrachtet, gibt es immernoch mehr komplette Tankstellen (mit jeweils zig Zapfsäulen) als einzelne Ladepunkte.
Wie man es auch dreht und wendet:
Du redest dich um Kopf und Kragen :lol:

langer711 hat geschrieben:PV und Windstrom wird abgeregelt, weil die Nachfrage fehlt und das Netz die Leistung nicht abtransportieren kann.

Es kommen Verbraucher hinzu in dieser Situation, die den Strom aufnehmen können.

Jetzt werden Gas- und Kohlekraftwerke zum Ausgleich stärker befeuert?!

Ja ja.. Ich weis…

Soll sich jeder sein eigenes Bild machen.
Mir wird das hier zu blöd.

Mir wird das auch langsam zu blöd.
Ich habe dir doch jetzt schon mehrfach erklärt, warum das so ist und auch warum das nicht mal sonderlich relevant ist.
Wenn du dein "eigenes Bild" entgegen jeglicher Fakten (die entsprechenden Abläufe des Redispatch 2.0 sind ja keineswegs geheim) behalten willst, dann tu das halt. Aber tu nicht so als wäre die Realität Unfug.
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Re: Elektroauto - Euphorie

Beitragvon heico » Fr Apr 14, 2023 23:39

holzerhobby hat geschrieben:Dabei darf man nicht vergessen, dass das Tanken von flüssigem Kraftstoff erheblich schneller geht, als das Laden.

Nicht immer. Wenn du einen fast leeren Tank hast must du extra losfahren, um zu tanken z.B, während das eAuto nur 10 s fürs Anstecken braucht.
Ich war bei der letzten Autobahnfahrt aufmerksam und habe gesehen, dass die Tanke an der Autobahn, genau 57 Ct/l mehr kostete als die Tanke 1 km weiter an der Landstraße. Was dann? Die Zeit fürs Tanken ist dann einfach viel länger als der Zeitverlust beim eAuto.
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