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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Falke » Fr Nov 22, 2024 9:49

Die (partei-)politisch vorgegebene Richtung der Energiewende muss nicht die richtige oder zielführende sein. Darum gehts mMn in diesen Diskussionen.

Berechtigte Zweifel an der Richtungswahl wird man wohl als Mitarbeiter eines davon betroffenen Netzbetreibers (oder einer übergeordneten Stelle) am ehesten anbringen
und Änderungen daran umsetzen können, oder?

Mich wundert an dem Ganzen immer wieder, wie beharrlich das "Grundübel" der Erneuerbaren, die Volatilität, von den Verfechtern von "bald 100 % Energie aus EE" ausgeklammert wird.
Das war schon vor Jahrzehnten so, nur waren die (durchaus wünschenswerten) paar % EE damals kein Problem. Aber "die Geister, die man rief" entwickeln nun ein schwer kontrollierbares
Eigenleben. Wenn man nun das Grundübel versucht auszubügeln, indem jeder meint ungesteuert elektr. Speicher zu laden und die Ladung rückeinzuspeisen zu dürfen - und das noch dazu
gedeckt durch politische (oder eher monetäre) und nicht netznotwendige Vorgaben, wohin wird das wohl führen? :|

A.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon fleischverkäufer » Fr Nov 22, 2024 10:05

Berechtigte Zweifel an der Richtungswahl wird man wohl als Mitarbeiter eines davon betroffenen Netzbetreibers (oder einer übergeordneten Stelle) am ehesten anbringen
und Änderungen daran umsetzen können, oder?

Bestimmt, sehe ich auch als ganz Wichtig an. Wird sie bestimmt auch schon reichlich gemacht haben. Nächste Frage wäre dann, warum ändert sich da nichts ?
Die (partei-)politisch vorgegebene Richtung der Energiewende muss nicht die richtige oder zielführende sein. Darum gehts mMn in diesen Diskussionen.

Auch Richtig. Wer es hier schafft, da etwas zu ändern, dann mal los.
Mich wundert an dem Ganzen immer wieder, wie beharrlich das "Grundübel" der Erneuerbaren, die Volatilität, von den Verfechtern von "bald 100 % Energie aus EE" ausgeklammert wird.

Auch wieder Richtig. Da wäre es Wichtig, das die Leute die sowohl für die ständige Stromversorgung und die Netzstabilität verantwortlich sind, das gewährleisten können.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Fr Nov 22, 2024 10:16

fleischverkäufer hat geschrieben:
Mich wundert an dem Ganzen immer wieder, wie beharrlich das "Grundübel" der Erneuerbaren, die Volatilität, von den Verfechtern von "bald 100 % Energie aus EE" ausgeklammert wird.

Auch wieder Richtig. Da wäre es Wichtig, das die Leute die sowohl für die ständige Stromversorgung und die Netzstabilität verantwortlich sind, das gewährleisten können.

Warum immer die anderen, warum man nicht selbst? Investiere dein Geld in Speicher, so daß du komplett das Jahr über mit erneuerbaren Energien auskommst.
Zu teuer?
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon countryman » Fr Nov 22, 2024 11:38

Wie könnte eine solche Anlage für ein EFH oder DHH aussehen?
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Fr Nov 22, 2024 12:15

Die Technologie, um zuhause den Überschußstrom aus dem sommerlichen PV-Ertrag in den Winter zu verschieben, gibt es schon, indem man sich eine Wasserstoffanlage anschafft. Beispielsweise die PICEA-Anlage:

https://www.homepowersolutions.de/produkt/

Dazu auch ein Artikel:

https://www.haus.de/smart-home/wasserstoff-selbst-herstellen-36904

Wer so große PV-Anlagen wie Minebiene und weissnich hat, der könnte sich damit unabhängig machen und komplett auf EE setzen, die er selbst erzeugt und auch speichert. Machbar wäre das. Die Kosten liegen wohl so bei 100.000 Euro.
Das entlastet die Stromnetze und entlastet damit die anderen Stromkunden von den extrem hohen Kosten für den Netzausbau.

Man könnte sich auch vorstellen, Biogas-Anlagen mit Methanisierungsanlagen zu kombinieren und das Gas teilweise ins Gasnetz abzugeben, damit es in Erdgasspeichern für den Winter gespeichert werden kann. Auch kuzfristige Stromspitzen könnten so geglättet werden, in dem mal Gas produziert wird, mal Strom.
Die Überschußenergieerträge aus PV und Wind könnte man so in den Gas-Sektor verschieben. Jeder dort eingesparte fossile Erdgaskubikmeter bringt einen vom CO2-Ausstoß runter.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Englberger » Fr Nov 22, 2024 12:35

Südheidjer hat geschrieben: Biogas-Anlagen mit Methanisierungsanlagen zu kombinieren und das Gas teilweise ins Gasnetz abzugeben

Hallo,
ist die Strategie hier in Zentral F . Die Biogasanlagen entstehen entlang der Gasleitungen und speisen direkt ein. GdF hat in Montlucon extra ne Verdichterstation gebaut damit das Gas auch rückwärts geschoben werden kann. Nur ein Graf der ca 14km von der Leitung weg ist hats nicht geschafft soweit über femden Grund zu leiten, und Tankzug ist unrentabel. Jetzt verkauft er sein Futter an ne Anlage und hat um 150 Kühe reduziert.
Gruss Christian
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Fr Nov 22, 2024 12:44

Da sind wir Holzheizer doch schon meilenweit voraus.
Wir können die natürlich gespeicherte Sonnenenergie ohne gefährliche und hochtechnisierte zwischen-Speicherung im Winter und bei Dunkelflaute nutzen.
Die meisten "Hobbyholzer " betreiben ihre el. angetriebenen Maschinen bei Tageslicht außerhalb der Hauptbedarfszeiten und entlasten das Stromnetz von ev. PV-Überschussstrom.
Selbst zur Stromerzeugung gibt es schon lange praxistaugliche, mit Pellets betriebene, KleinKWK - Anlagen.

Aber weil das zu simpel ist und daran zu wenige einflussreiche Lobbyisten verdienen, wollte es der Kinderbuchautor- jetzt Möchtegernkanzler - verbieten bzw. einschränken.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon MikeW » Fr Nov 22, 2024 12:53

langholzbauer hat geschrieben:Da sind wir Holzheizer doch schon meilenweit voraus.
Wir können die natürlich gespeicherte Sonnenenergie ohne gefährliche und hochtechnisierte zwischen-Speicherung im Winter und bei Dunkelflaute nutzen.
Die meisten "Hobbyholzer " betreiben ihre el. angetriebenen Maschinen bei Tageslicht außerhalb der Hauptbedarfszeiten und entlasten das Stromnetz von ev. PV-Überschussstrom.
Selbst zur Stromerzeugung gibt es schon lange praxistaugliche, mit Pellets betriebene, KleinKWK - Anlagen.

Aber weil das zu simpel ist und daran zu wenige einflussreiche Lobbyisten verdienen, wollte es der Kinderbuchautor- jetzt Möchtegernkanzler - verbieten bzw. einschränken.



Sehr treffend :prost:

Es geht denen nicht ums Klima, nicht um die Umwelt, nicht um die Erde ..... Es geht immer nur ums Geld :!:
Und das hat die grüne Truppe wirklich perfektioniert.
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon weissnich » Fr Nov 22, 2024 17:20

Südheidjer hat geschrieben:Die Technologie, um zuhause den Überschußstrom aus dem sommerlichen PV-Ertrag in den Winter zu verschieben, gibt es schon, indem man sich eine Wasserstoffanlage anschafft. Beispielsweise die PICEA-Anlage:

https://www.homepowersolutions.de/produkt/

Dazu auch ein Artikel:


Wer so große PV-Anlagen wie Minebiene und weissnich hat, der könnte sich damit unabhängig machen und komplett auf EE setzen, die er selbst erzeugt und auch speichert. Machbar wäre das. Die Kosten liegen wohl so bei 100.000 Euro.
Das entlastet die Stromnetze und entlastet damit die anderen Stromkunden von den extrem hohen Kosten für den Netzausbau.




da ist ein denkfehler drin - und zwar das meine PV (für die vom minebiene kann ich nicht sprechen) Netzkosten verursachen oder erhöhen würde.. der strom aus meiner PV geht ins kabel unter umserem gehweg.. 50m weiter geht der dann in eine Fleicherei die auch am we arbeitet und strom verbraucht.. wenn dann noch was übrig ist, kommt nochmal 50m weiter eine grossbäckerei und in der woche eine tischlerei.. dazwischen noch einige privathäuser ohne PV - da wird quasi nix von am trafo ankommen.. und von da würds in die andere richtung nochmal ne siedlung geben wo kaum ein haus pv hat..
die Kabel sind übrigens 1980 verlegt worden also 44Jahre in der erde - ein ausbau ist nicht geplant.. nur der trafo wurde erneuert weil da mal wasser reingelaufen ist bei nem extremregenereigniss... (danach war er brummig) man könnte jetzt gehässig sein und einberechnen das der trafo grösser dimensioniert wurde als der alte, weil eben möglicher pv ausbau berücksichtigt wurde, aber das ist weil mein netzbetreiber immer vorrausschauend baut..

also verursacht meine pv hier keine direkten netzausbaukosten - würden alle in meiner straße es mir nachmachen, erst dann sähe es anders aus.. aber die anderen fliegen lieber 2-3 mal im jahr in urlaub, jeder hat seine hobbys
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Fr Nov 22, 2024 17:39

Da frage ich direkt :
Wie zuverlässig liefert Deine PVA genug Strom um das Gebäck fertig zu backen oder die Wurst durchzukochen?

Ohne PV konten die EVU und Netzbetreiber Daten sammeln und aus deren Auswertung entsprechend Kapazitäten bereitstellen.
Bei PVA ändert sich die Einspeisung nahezu im Minutentakt.
Wer solche Behauptungen , wie wesnix aufstellt, sollte erstmal seine Netzeinspeisung auf kontinuierlich planbare Leistung umstellen, bevor er die Klappe aufreißen will! :wink:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon weissnich » Fr Nov 22, 2024 17:45

Labernich hat geschrieben:Westinghouse hat verlauten lassen das neue Brennstäbe in ca.6 Monaten lieferbar seien.
Können die leicht sagen. Unsere hauptamtlichen Staatsfeinde haben ja dafür gesorgt das mit dem Rückbau sofort angefangen wurde. Bei einem sofortigen Stop würde eine Wiederinbetriebnahme etwa 3Jahre dauern. So wird Volksvermögen vernichtet.


so wird volksvermögen geschützt.. ihr macht die augen immer vor der realität zu.. betrachten wir die letzten 3 akws..

eins davon (neckarwestheim2) ist ein schrotthaufen.. da wurde schon gemogelt ohne ende das man den überhaupt durch die letzte grosse prüfung bekommen hat (risse in rohren und schweissnähten wurden mit seltsamen berechnungen für unproblematisch erklärt) der betreiber ist sich sicher dieses akw nicht günstiger reparieren zu können als ein neubau kosten würde.. das kraftwerk würde also für mindestens geschätze 30-40ct/kWh produzieren + steuern und netzgebühren dann für euch liebhaber des strahlestroms

isar 2 - hier ist der exakte zustand relativ unbekannt.. mindestens aber die 10jahres prüfung ist überfällig.. selbst wenn mit dem abbau nicht begonnen worden wäre, würde es zweistellig mrd kosten die leistungsgenehmigung wieder zu erlangen.. preis pro KWh ca 6ct+ alle reparaturkosten/revisionskosten umgelegt auf die kwhs die es dann produziert.. 11mrd KWh/a in 10Jahren bis zur nächsten grossen Prüfung also 110mrd kWh setzen wir einfach 11 mrd kosten für das aktuelle an wären es 10ct/kWh also gesamt ca 16ct kWh + netzgebühren steuern und so.. sollte so ca 50ct/kWh am Zähler geben ( man muss bedenken das es nicht bei 11 mrd bleibt das wären die kosten ohne den rückbau gewesen also wirds jetzt teurer..)

akw emsland - wohl tatsächlich reaktivierbar aber hat den nachteil das es in norddeutschland steht wo man den strom nicht benötigt wegen der erneuerbaren - also wäre es relativ dumm das wieder in betrieb zu nehmen.. ist allerdings auch im rückbau und ein paar dinge wurden bereits demontiert
man könnte drüber nachdenken damit h2 zu produzieren für die gaskraftwerke.. aber der preis der am ende rauskommt wäre wohl auch hoch..

also ihr müsst lernen - ihr wurde verarscht.. atomstrom war nie günstig.. er wurde nur immer vom staat subventioniert auf vielfältige weise.. und es macht keinen sinn davon zu träumen sonen blödsinn nochmal aufleben zu lassen..


das euch politiker der dcu/csu sowas versprechen gilt nur bis zur wahl.. die wissen auch das es unbezahlbar ist.. aber eben auch das aktuell einige leute das volk indoktriniert haben bis zum geht nicht mehr, das akws abstellen voll dumm war.. (auch wenn die cdu das selber beschlossen hat) und dumme menschen zum ankreuzen bei der wahl zu bringen in dem man mist erzählt ist halt grosser sport bei denen.. wie auch bei afd und bsw..

und klappt ja auch.. ehrliche politiker werden gehasst.. lügenbolde / wendehälse gelobt - es ist egal was du für ne politk machst, solang du den leuten erzählst was sie hören wollen..

aber dcu hat ja engkündigt das sie prüfen wollen.. csu ging weiter sie wollen ja isar2 wieder ans netz bringen.. lass uns doch mal in 2 jahren schauen was daraus geworden ist..

meine wette - die cdu wird noch in 2025 erklären warum es wirtschaftlich keinen sinn ergibt die akws wieder anzufahren.. wenn sie in koalition mit den grünen sind wirds einigermassen still bleiben.. sind sie es nicht werden natürlich die grünen schuld sein, die ideologisch geprägt den rückbau forciert haben usw.. dabei werden sie nicht erwähnen das sie selber den zwang zum rückbau ins gesetz gegossen haben und die betreiber handeln mussten.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon forstfux1.0 » Fr Nov 22, 2024 23:11

langholzbauer hat geschrieben:Dann lies Dir mal z.B. das durch!:
https://www.bundesnetzagentur.de/Shared ... KZins.html
Das würde zwar angepasst.
In der Niedrigzinsphase vor einigen Jahren waren das an die 5 % über marktüblichen Guthabenzinsen und trotzdem haben die großen EVU und NB lieber ihre Aktionäre gepudert.
Aber welches Privatunternehmen, anderer Branchen, bekommt eine staatlich garantierte Mindestverzinsung seines EK ?


Du verwechselst ganz viel bzw. scheinst die Begriffe nicht zu kennen oder zu verstehen.

Die Eigenkapitalverzinsung eines Unternehmens mit "marktüblichen Guthabenzinsen" gleichzusetzen zeigt leider von Unverständnis. Was hier fehlt: Die Niedrigzinsphase die du ansprichst wurde doch durch niedrigere Fremdkaptialzinsen bei den NB unmittelbar auch in den Tarifen reduzierend berücksichtigt. Du hast einen Link gepostet, ich kenne die Systematik. Ich schlage dir vor die entsprechenden Gutachten zu lesen und dann inhaltlich nochmal zu antworten was dich an der Bestimmung des Zinssatzes so stört.

Nein ich kenne auch kein anderes Unternehmen in der Form als Netze, welches einen behördlich festgesetzten Zinssatz an seine Kunden verrechnen darf (Für die ganze Betreuung, Wartung, Abrechnung etc. - also die klassiche Dienstleistung - darf der NB keinen Gewinn machen, nur auf das eingesetzte Vermögen. Ein Stromnetz ist halt auch ein "natürliches Monopol", wozu es einen anderen rechtlichen Rahmen benötigt, um flächendeckende Versorgung sicherzustellen. Den bestehenden rechtlichen Rahmen darf man gerne kritisieren, wenn dann aber bitte mit konkreten Punkten. Also bist du aufgefordert: Wie sollte deiner Meinung nach die Verrechnung von Netzentgelten erfolgen?
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neuland79 » Sa Nov 23, 2024 1:24

Fleischi, was hältst du davon mir einen Landwirt zu vermitteln. Dann hänge ich meinen Job an den Nagel und es geht steil bergauf mit der Energiewende.

Um nochmal zum Thema Speicher zurück zu kommen. Laut unten stehendem Artikel sind das Reservierungen von Einspeisekapazitäten. Ob die jemals gebaut werden wird sich zeigen. War bei Elektrolyseanlagen auch so. Da wurden sich auch die besten Standorte gesichert. Das muss also tatsächlich noch nichts heißen. Aber da steht auch, dass die Netzbetreiber das großteils anschließen wollen, also alles gut.

https://montelnews.com/de/news/8458570b ... ssanfragen
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon elchtestversagt » Sa Nov 23, 2024 8:30

Null Wachstum ist das Ziel !
https://www.focus.de/auto/news/insider- ... l#comments
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon fleischverkäufer » Sa Nov 23, 2024 8:43

Laut Verivox fallen im nächsten Jahr bei den meisten Anbietern die Strompreise. Ebenso werden die Netzendgelte neu berechnet. In Regionen mit sehr viel EE sollen sie angeblich fallen, in anderen Regionen steigen. Hier hat der örtliche Versorger schon den neuen Tarif für die sogenannte Grund bzw Ersatzversorgung für 2025 bekannt gegeben. Das ist für diejenigen, wo der Anbieter Pleite ist oder dgl. Der Tarif fällt von 50 auf 40 Cent kw/h. Bei gleichbleibender Grundgebühr von 119 € pro Jahr. Klar sind 50 Cent Mondpreise, aber immerhin ist das der Preis für Strom , den der Versorger nicht entsprechend vorkaufen kann, weil er ja nicht weiß, wieviel Kunden im da plötzlich vor die Füße fallen werden.
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