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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon weissnich » Fr Okt 15, 2021 21:53

zum thema flächenbetrachtung.. es gibt ja auch dieses bild.. ein grosser globus und irgendwo in nordafrika klebt ne briefmarke.. diese fläche mit pv würde ausreichen rein mengenmässig die welt mit strom zu versorgen.. es ist halt immer eindrucksvoll.. vor allem wenn viele meinen es ginge nichts..

sicher geht es nicht nur mit pv allein.. es geht auch nicht mit windkraft allein oder mit wasserkraft und und und.. aber das alles gebündelt wird uns schon weit bringen..

ich finds halt auch immer eindrucksvolol wenn ich jeden monat einmal meinen stromzähler filme und in meine zahlenvideos auf yt einbringe.. 7kwh netzbezug seit 22 april.. über 6000kwh ins netz eingespeist.. der winter wird jetzt halt doof.. und ne wka hab ich nicht.. :lol: :lol:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neuland79 » Fr Okt 15, 2021 22:58

Um mal mit Neos Worten zu schreiben. Die PVA und WEA Besitzer können ihren Schrottstrom nur einspeisen, wenn die konv. Kraftwerke im Hintergrund ausregeln und die Energieversorgung zu jeder Tages und Jahreszeit sicher stellen. D.h. wenn, dann müsstest ihr den konv. Kraftwerksbetreibern Geld bezahlen. Die konv. müssen nicht einspeisen, sondern können jederzeit abschalten. Dann seht ihr PVA und WEA Betreiber, dass ihr die konv. braucht und nicht andersherum. Dass die regenerativern einspeisen dürfen ist ein Zugeständnis an die CO2 Thematik und sicher auch klug hinsichtlich der Reduzierung von Abhängigkeiten und der Teilentkopplung von der Preisentwicklung fossiler Brennstoffe.

Aufgrund unserer geografischen Lage rechnen sich nicht nur PVA schlechter, sondern ist auch teurer in der Ausregelung. Man muss euch viel mehr auskompensieren als z.B. in Nordafrika, wo es eben keinen Winter gibt, sondern nur mal ein paar schlecht Tage (und natürlich nachts). Und unter den Voraussetzungen willst du günstiger Energie produzieren als Afrika? Wenn du die Rechnung auf Saudi Arabien überträgst, kostet der PVA Strom dort nicht nur 1ct/kWh, sondern mit 4ct/kWh Stützung ergeben sich sogar -3ct/kWh.... also schon wieder besser als hier.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon T5060 » Fr Okt 15, 2021 23:46

Das EEG war spätestens zwischen 2005 - 2010 veraltet. Hier hat sich die Bundesregierung zum einen nicht durchgesetzt, zum Anderen mit der KKW Abschaltung dumm reagiert. Grüner Aktionismus, Partikularinteressen der Stromkonzerne und Stadtwerke, sowie Bürgerbelange taten das Übrige. Eine europäische Abstimmung erfolgte auch nicht. Dazu kam das Umweltminister Gabriel mit der unnötigen Erdverkabelung Amprion und Tennet eine Lizenz zum Gelddrucken gab, den laufen aber jetzt die Baukosten davon, deshalb soll bei den Bauern und dem Bodenschutz jetzt massiv gespart werden. Der Bau von Hochspannungsleitungen wäre 3x schneller gegangen, hätte fast keine Umweltschäden verursacht, hätte nur 10 % der EMS Emissionen gehabt, 80 % weniger gekostet, aber eine 6-fache höhere Übertragungsleistung gehabt. Jetzt wird dieses Defizit durch Stromlieferungen aus der Ukraine ausgeglichen. Chaos und Wahnsinn.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Sa Okt 16, 2021 0:49

Sigmar Gabriel, ein Politiker aus der Gerdgas-Riege von Gerhard Schröder, wurde von den Niedersachsen nicht als Ministerpräsident gewünscht und abgewählt, damit er anschließend im Bund sein Unwesen treiben konnte. Die Edeka-kauft-auf-Ministererlaubnis ist auch auf seinem Mist gewachsen.
Gerhard Schröder und seine Ziehkinder sind der größte Schaden fürs Volk, den die Bundesrepublik in ihrer Geschichte erlebt hat. Da kann auch Angela Merkel nicht mithalten. Die Weichen wurden um 2000 gestellt. Danke SDP und Grüner Partei.

Mal sehen, was jetzt kommt. Wenn's richtig Scheisse laufen sollte, dann wird die Bundesrepublik ins wirtschaftliche Abseits katapultiert. Willkommen in der Suppenküche....wenigstens für 1/3 der Bevölkerung, wenn nicht sogar mehr.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon T5060 » Sa Okt 16, 2021 9:48

Die Politik der nächsten vier Jahre wird von den Märkten definiert, da ist wenig Gestaltungsspielraum für Spaßampeln.
Aber das wissen die auch. Xing-Pi und Wladimir sagen wo es lang geht. Ich bin da tiefenentspannt
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon weissnich » Sa Okt 16, 2021 10:45

Neuland79 hat geschrieben:Um mal mit Neos Worten zu schreiben. Die PVA und WEA Besitzer können ihren Schrottstrom nur einspeisen, wenn die konv. Kraftwerke im Hintergrund ausregeln und die Energieversorgung zu jeder Tages und Jahreszeit sicher stellen. D.h. wenn, dann müsstest ihr den konv. Kraftwerksbetreibern Geld bezahlen. Die konv. müssen nicht einspeisen, sondern können jederzeit abschalten. Dann seht ihr PVA und WEA Betreiber, dass ihr die konv. braucht und nicht andersherum. Dass die regenerativern einspeisen dürfen ist ein Zugeständnis an die CO2 Thematik und sicher auch klug hinsichtlich der Reduzierung von Abhängigkeiten und der Teilentkopplung von der Preisentwicklung fossiler Brennstoffe.

Aufgrund unserer geografischen Lage rechnen sich nicht nur PVA schlechter, sondern ist auch teurer in der Ausregelung. Man muss euch viel mehr auskompensieren als z.B. in Nordafrika, wo es eben keinen Winter gibt, sondern nur mal ein paar schlecht Tage (und natürlich nachts). Und unter den Voraussetzungen willst du günstiger Energie produzieren als Afrika? Wenn du die Rechnung auf Saudi Arabien überträgst, kostet der PVA Strom dort nicht nur 1ct/kWh, sondern mit 4ct/kWh Stützung ergeben sich sogar -3ct/kWh.... also schon wieder besser als hier.


ich denke du hast niveau genug dich nicht so plumper worte wie "schrottstrom" bedienen zu müssen.. das problem beim regnerativen ausbau ist ja nicht das pv und wind nicht konstant produzieren, sondern das man akw und kohlekraftwerke kaum regeln kann.. kohle sogar noch schlecher als akw.. frag mal österreich - die haben mit diesem mangel schön verdient.. lustigerweise kann man zumindestens die produktion bei wka und pv supi drosseln.. also niemand müsste österreich mehr strom schenken oder sogar fürs abnehmen zahlen.. klar habe die anderne länder kein interesse das wir unsere energiewende machen... sie selber sind weit zurück (ausser skandinavien) und der vorteil der billigen energie bringt deutschland ja noch mehr nach vorn..


thema afrika.. oder saudi arabien oder auch chile.. vor über 25jahren hab ich mit einigen anderen ein konzept entwickelt wie man afrikanische länder mit dem einkauf von energie stüzen könnte.. hier ging es bereits um wasserstoff.. damals war bereits der plan wka oder pv in afrika zu bauen und den wasserstoff für deutsche autos zu nutzen.. wir haben auch motoren entwickelt die direkt mit wasserstoff sehr effektiv gearbeitet haben.. (wenn man beim thema wasserstoff von effektiv reden kan, aber wenn energie am anfang wenig kostet ist es irgendwie egal) das auto wurde auf der expo in hannover gross gefeiert.. aber durch die bedenkenträger natürlich nie verwirklicht..
ausserdem kaufen afrikanische länder weniger deutsche panzer als der mittlere osten.. also kommt das geld nicht so schön zurück.. deshlab stzt man ja auch jetzt wieder auf saudi arabien einen verlässlichen partner und grosskunden der deutschen rüstungsindustrie


ich denk wir werden weiter energie importieren müssen.. ganz wird man das lange nicht abstellen.. aber wir müssen schauen das wir die grossen schritte erstmal gehen.. wenn man den wärmesektor mit ins kalkül zieht, sind wir bei lächerlichen anteilen regnerativer energie.. und 70-80% wären eher problemlos möglich.. die muss man jetzt angehen.. und zwar schnell.. das geld das man dadurch spart kann man dann gut auch für die probleme der letzten 20-30% gebrauchen.

wir dürfen halt nicht vergessen das alles auch zeit braucht.. wer jetzt noch ne neue öl oder gasheizung kauft wird die wohl ungern in 3 jahren gegen ne wärmepumpe tauschen wollen.. oder der neue verbrenner wird ja nicht verschrottet, nur weil man eautos besser findet.. diese umweltzerstörende technik ist dann erstmal in der welt.

klar jeder der heut noch ne neu gasheizung einen ölkessel oder ein verbrennerauto kauft wird geld verlieren.. aber das ist den menschen halt auch einfach nicht bewusst..
man sieht ja hier im forum jeden tag wieder wieviele menschen keinerlei überblick über das gesamtsystem haben und nichtmal grundsätzliches verstehen.. aber trotzdem über die energiewende mitdiskutieren wollen.. die globale umweltkrise ist die wohl grösste bedrohung die die menschheit je erlebt hat.. wenn wir nichts tun werden die auswirkungen so heftig sein, als wenn im kalten krieg jemand den falschen knopf gedrückt hätte..

schaut mal mit offenen augen in die welt.. überall passieren extreme veränderungen.. und selbst wenn wir das glück haben das es bei uns noch einigermassen gemässigt ist.. was hift uns das wenn pötzlich einige hundermillionen flüchtlinge beschliessen das das wetter hier besser zum überleben geeignet ist.. wie lang wird es bei der augenblicklichen lage noch dauern bis flüchtlingsboote im mittelmeer nicht mehr nur unauffällig nach libyen zurückgeschleppt werden, sondern direkt beschossen?
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon elchtestversagt » Sa Okt 16, 2021 11:03

Das ist ja "sehr einfach" gesagt...
( mit wer sich heute eine neue Gas/Ölheizung kauft).
Wenn, sage ich mal, der Brenner defekt ist ( oder wie bei uns bei der Umstellung von L auf H Gas der Brauchwasserheizer nicht umgestellt werden kann, also irgendwas muss neu) kann man nicht so einfach auf Wärmepumpe umsteigen. Denn Wärmepumpe funktioniert nur mit Fussbodenerwärmung, da Niedertemperaturheizung. Sprich Umstellen auf ein anderes System-die ganze Bude aufreissen, dann kann man auch gleich neu bauen...( bei uns ist das "einfacher", wir rüsten um auf Warmwassererwärmung gespeist vom neuen Wasserführenden Kamin mit sehr grossen Puffer, da der Kamin auch demnächst neu muss "BISchG-VO"..).
Also nix einfach...
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon T5060 » Sa Okt 16, 2021 11:08

Hier mal was von Correctiv

https://correctiv.org/aktuelles/klimawa ... 2a71600951

und hier von Bloomberg in english über den Klimaschutz

www.bloomberg.com/features/diversified- ... 2a71600951
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Zement » Sa Okt 16, 2021 11:46

T5060 hat geschrieben:Hier mal was von Correctiv

https://correctiv.org/aktuelles/klimawa ... 2a71600951

und hier von Bloomberg in english über den Klimaschutz

http://www.bloomberg.com/features/diver ... 2a71600951




UNTERSTÜTZEN
Die Recherche von CORRECTIV und Frontal21 zeigt, wie das US-amerikanische Heartland Institute Leugner des Klimawandels in Deutschland unterstützt, um Maßnahmen zum Klimaschutz zu untergraben. Undercover lernen wir den Chefstrategen des Instituts kennen: James Taylor. Er wird uns erzählen, wie das Netzwerk der Klimawandelleugner funktioniert, wie Spenden verschleiert werden und wie sie eine deutsche, AfD-nahe Youtuberin nutzen wollen, um »die Jugend« zu erreichen. Am Ende macht er uns ein konkretes Angebot.

Kurz vor dem entscheidenden Gespräch, kurz bevor der Chefstratege uns erzählen wird, wie der Laden läuft, sitzen alle beisammen, einige essen Steaks: Der Lobbyist aus Deutschland, die Youtuberin, der Chefstratege aus den USA, der englische Lord, der Ex-Sicherheitsberater von Trump.

Es ist der Abend des 3. Dezember 2019 in der Lobby des Marriott Hotels in Madrid. Grauer Marmorboden, teure Sitzmöbel, meterhohe Säulen. Ein paar Kilometer weiter verhandeln die Staats- und Regierungschefs bei der Weltklimakonferenz, wie der weltweite Anstieg der Temperatur begrenzt werden kann.

Wir sind einem internationalen Netzwerk von Klimawandelleugnern auf der Spur, das von konservativen US-Milliardären bis zur AfD in Deutschland reicht. Wir wollen ihre Verbindungen und ihre Strategien verstehen. Wir haben versucht, auf normalen Wegen an die Informationen zu gelangen. Doch das scheiterte. Um in den inneren Kreis zu kommen, gab es nur eine Möglichkeit. Wir mussten undercover gehen. Deshalb sitzen wir mit am Tisch – und deshalb sind wir nervös.

Immer wieder überprüfen wir unauffällig die versteckten Kameras, eine davon in Katarinas Stift, den sie am eleganten Konferenz-Blazer trägt. Versuchen, die Kameras, mit denen wir nur das Bild aufzeichnen, ruhig zu halten und uns beim Smalltalk trotzdem natürlich zu bewegen.

Die Menschen hier halten die Verhandlungen der Klimakonferenz für Unsinn – und sind doch nach Madrid gekommen. Im Schatten der Weltklimakonferenz trifft sich eine internationale Lobby der Klimawandelleugner.

Ihr Ziel: Zweifel daran säen, dass der Mensch für die aktuelle Erderwärmung verantwortlich ist. Ihre Gegner sind alle, die diese Verantwortung anerkennen – Politikerinnen, Aktivisten, Journalistinnen und Klimaforscher.

Am Tisch sind wir nicht Jean und Katarina, Reporter und Reporterin von CORRECTIV. Wir sind Mathias und Karina, PR-Berater einer strategischen Kommunikations-Agentur mit Sitz in Berlin. Wir geben vor, die Lage für potentielle Geldgeber aus Deutschland zu sondieren, Kunden aus der Autoindustrie und dem Energiesektor, die die Arbeit der Klimaleugner anonym mit Geld unterstützen wollen. Viel Geld.

Die besten Recherchen per Mail

Die Neue Rechte, allen voran die AfD, hat den Kampf gegen den Klimaschutz im vergangenen Jahr oben auf die Agenda gesetzt. Sie hetzt gegen Greta Thunberg und inszeniert sich als Verteidigerin des Diesel-Autos. Erst kürzlich rief der ehemalige AfD-Chef Alexander Gauland den Klimawandel als ein neues Schlüssel-Thema seiner Partei aus: „Die Kritik an der sogenannten Klimaschutzpolitik ist nach dem Euro und der Zuwanderung das dritte große Thema für die AfD“. Es ist ein Thema, mit dem man polarisieren kann.

Die AfD greift dabei auf die Arbeit eines internationalen Netzwerks von Klimawandelleugnern zurück. Hier in der Hotel-Lobby sind viele Akteure versammelt. Einer davon ist EIKE, ein dubioser deutscher Verein, der Klimawandelleugner in der Politik mit Argumenten gegen den Klimaschutz versorgt. Wir wollen so viel wie möglich erfahren, doch wir dürfen nicht zu aufdringlich sein. Wir spielen unsere Rollen, diskret und verbindlich. Nur nicht auffliegen. https://correctiv.org/top-stories/2020/ ... d-lobby-2/
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon weissnich » Sa Okt 16, 2021 12:08

elchtestversagt hat geschrieben:Das ist ja "sehr einfach" gesagt...
( mit wer sich heute eine neue Gas/Ölheizung kauft).
Wenn, sage ich mal, der Brenner defekt ist ( oder wie bei uns bei der Umstellung von L auf H Gas der Brauchwasserheizer nicht umgestellt werden kann, also irgendwas muss neu) kann man nicht so einfach auf Wärmepumpe umsteigen. Denn Wärmepumpe funktioniert nur mit Fussbodenerwärmung, da Niedertemperaturheizung. Sprich Umstellen auf ein anderes System-die ganze Bude aufreissen, dann kann man auch gleich neu bauen...( bei uns ist das "einfacher", wir rüsten um auf Warmwassererwärmung gespeist vom neuen Wasserführenden Kamin mit sehr grossen Puffer, da der Kamin auch demnächst neu muss "BISchG-VO"..).
Also nix einfach...


also die ww versorgung kann man ja relativ einfach mit einer warmwasser wp machen.. das geht sogar sehr schnell und sehr einfach.. den speicher hat man meistens eh und ein lahmarschiger installateur wird die wohl in 2h installiert haben.. stecker in die steckdose - fertig und alles im lack..

bei der hausheizung geb ich dir durchaus recht.. da ist es ohne plan und planung gerade im altbau nicht ganz so einfach.. ich bin ja selber dabei ein heizkonzept mit wps für mein uralthaus umzusetzen..
klar idealerweise hat man eine flächenheizung.. fbh nachzurüsten ist oft problematisch.. deckenheizung ist eine alternative, weil man die notfalls auch im bewohnten bestand einbauen kann.. aber nungut kostet extra geld.. es geht aber auch mit heizkörpern.. wenn man plattenheizkörper hat die eh schon grosszügig ausgelegt sind.. kann man die mit lüftern ausrüsten die die wärmeübertragung verbessern.. (ihr kenn eventuell den studententrick mit pc lüftern nicht so hohe nebenkosten zu haben?) das gibt auch fertig als aufrüstsatz..

aber bevor man da irgendwas macht sollte man einen winter einen test machen, wie weit man bei kalten temps die vorlauftemp senken kann.. idealerweise kommt man auf 40°c - voll aufgedrehte heizkörper vl temp runter.. schauen was geht.. an dieser stelle kann man sich eventuell auch mal dem hydraulischen abgleich widmen.. wo es dadurch schon zu warm wird kann man den rücklauf des heizkörpers drosseln - idealerweise hat man bei niedriger vl temp überall eine ordentliche temp während es draussen klirrend kalt ist.. dann kann man auch direkt ne wp anschliessen.. reicht das nicht muss man halt die heizkörper aufrüsten.. wenn nix geht gibt es auch hochtemp wps.. aber man muss sich bewusst sein das die mehr strom verbrauchen weil die arbeitszahl schlecht ist..

idealerweise denkt man über den umstieg auf wp ne zeit nach und wird sich selber klar was geht udn was nicht.. die installateure sind leider noch nicht alle sehr firm und verkaufen einem schöne teure systeme.. ich steh auf günstig und wirtschaftlich..

so ganz tief kann ich alles hier nicht erklären.. da muss man am ende dann doch meinen yt videos folgen.. oder auch denen anderer leute die sowas erklären.. :wink:

aber eins ist klar.. idealerweise hat man zumindestens einen teil des tromes fürs heizen selber vom dach.. in der übergangszeit kann man dann deutlich günstiger heizen als bisher und bekommt das invest schneller zurück.. auch einer der gründe warum ich pv baue..
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neo-LW » Sa Okt 16, 2021 12:26

Moin,

da frage ich mich, warum man erst PV aufs Dach spaxt, und dann mit dem Strom heizt.

Da kann man auch gleich eine Brauchwassererwärmung auf dem Dach installieren.
Dann damit den Speicher-Zulauf temperaturmäßig etwas anheben.

Merke: Ein Warmwasserspeicher muss mindestens 60°C Innentemperatur haben,
sonst vermehren sich die Legionellen.

Niedertemperatur geht nur für Raumheizung.


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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Englberger » Sa Okt 16, 2021 13:11

weissnich hat geschrieben:das problem beim regnerativen ausbau ist ja nicht das pv und wind nicht konstant produzieren, sondern das man akw und kohlekraftwerke kaum regeln kann.. kohle sogar noch schlecher als akw.

Hallo,
hast du da profunde Kenntnisse?
Bin in Südafrika vor ein paar Jahren im Flieger neben einem deutschen Ingenieur gesessen, welcher mir erklärte, seine Firma sei Weltmarktführer in kontinuierlicher Wiegetechnik grosser Massen. Er besucht Kohlekraftwerke die mit dieser deutschen Technik arbeiten, und prüft nach.
Er sagte sie seien in der Lage ein mittleres Kohlekraftwerk in 30 Minuten von 20% Leistung auf 80% hochzufahren, ohne dass sich die Abgaswerte verschlechtern. Ob das stimmt weiss ich nicht, aber der Mann klang sehr glaubwürdig.
Gruss Christian
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neo-LW » Sa Okt 16, 2021 13:23

Moin,

können tut man Kohlekraftwerke regeln.

Zumindest einige. Explizit das Steinkohlekraftwerk Mehrum.

Nur will man das nicht unbedingt.
"Never tutch a running System."
Grundlastkraftwerke sind dafür gebaut, durchgehend mit voller Leistung zu laufen.
Deswegen wollen die Polen ja auch den Deutschen Zappelstrom nicht haben.

Wenn dann Stromüberschuss da ist, pumpt man Wasser in den Pumpspeicherwerken nach oben.
Das hat ja auch 70 Jahre super geklappt.
Nun soll aber Strom nach dem Zufallsprinzip in die Netze gedrückt werden.
Die großen trägen massen der Grundlastkraftwerke machen einen prima Sinus,
und haben eine super Minutenreserve, aber immer Hüh und Hott, war bei der Konstruktion
nicht im Lastenheft. Dafür braucht man kleinere Kraftwerke.
Die widerum haben dann keine Reserven für die Lastspitzen.


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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon weissnich » Sa Okt 16, 2021 13:36

Neo-LW hat geschrieben:Moin,

da frage ich mich, warum man erst PV aufs Dach spaxt, und dann mit dem Strom heizt.

Da kann man auch gleich eine Brauchwassererwärmung auf dem Dach installieren.
Dann damit den Speicher-Zulauf temperaturmäßig etwas anheben.

Merke: Ein Warmwasserspeicher muss mindestens 60°C Innentemperatur haben,
sonst vermehren sich die Legionellen.

Niedertemperatur geht nur für Raumheizung.


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okay ich oute mich mal ich hab tatsächlich auf deinen beitrag geklickt..*lacht

du meinst solarthermie.. ja theorethisch geht das.. aber es ist wirtschaftlich nicht darstellbar.. der aufwand fürST ist im vergleich zur pv recht hoch.. dann kann man strom halt immer und für vieles brauchen - ww nur fürs heizen und waschen.. zum heizen ST sogar noch schlechter wegen der winterlücke.. dann gibs noch weitere probleme bei ST - überhitzungen und dergleichen..

rechnet man es durch kommt man schnell drauf das man ne solarthermie heute nicht mehr bauen sollte.. zur zeit rechne ich auch öfter für zuschauer ob die ihre bestehenden ST beim pv aufbau nicht sogar besser abbauen.. ST wurd ja leider auch oft formatfüllend auf die besten dächer gepackt..

thema warmwasser und legionellen in privathaushalten kaum von belang.. aber wenn du es ansprichst.. ein konzept heisst übergabestation - also man erwärmt den speicher der das wasser erwärmt - das wird meistens bei einzel wps gemacht die heizung und ww verbinden..
bei reinen ww wps wird halt wie bei konventionellen heizungen eher wärmeres wasser produziert und in zeitabständen ein legionellenprogramm gefahren.. verlustwärme bleibt ja im aufstellungsraum da ist dass nicht ganz so tragisch.

@engelberger.. es gibt technik zum schnelleren steuern.. leider haben das aber nicht alle kohlekraftwerke.. und die betreiber haben natürlich auch interesse mit hoher leistung zu fahren.. zur zueit drosseln die eh garnichts.. strom ist knapp und teuer in europa aktuell..
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Kartoffelbluete » Sa Okt 16, 2021 13:38

@ Olli, bin gerade auch dabei, die Heizung und Warmwasserbereitung neu zu gestalten, eben weg vom Öl
Mir hat man erklärt: Bei einer Solarthermie hat man im Sommer bei viel Sonnenschein, das Problem, das
viel heißes Wasser produziert wird zu einem Zeitpunkt, wo man eigentlich kaum ein`s braucht. :roll:
Das kann sogar die Lebensdauer der Anlage reduzieren, wenn sie öfter zum kochen kommt.
Wenn man erst Strom produziert und die Wärmepumpe braucht gerade keinen, kann man ihn wenigstens einspeisen,
oder anderweitig verwenden.
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