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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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12534 Beiträge • Seite 802 von 836 • 1 ... 799, 800, 801, 802, 803, 804, 805 ... 836
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Do Aug 28, 2025 14:28

@langer711
Ich kann Deiner Argumentation halbwegs folgen.
Aber ich gehe vom vorhandenen komfotabelen Puffervolumen für größere Feststoffkessel bei den hier oft erwähnten alten Bauernhäusern aus.
Da sind gern 3000+x l verbaut.
Und wenn dann eine WP in der Übergangszeit neben dem Puffer auch das Haus bei Tag auf kompfortabele Wohntemperatur aufheizt, kannst noch einige KWh dazu rechnen die die WP beim täglich möglichst höchsten CoP in Wärme umsetzen und ins Haus und Brauchwasser einspeisen kann.
Im Gegensatz dazu hat der E- Akku nicht geringe Speicherverluste und aktuell auch noch ein höheres technisches Risiko.
Und dann ballert die WP ohne Wärmepuffer( dazu gehört eben auch ev. der beheizte Fußboden) erst mit einem niedrigeren CoP nach, wenn es draußen so kalt ist, dass die Bude schon auskühlt.

Alternativ dazu wird hier zunehmend PV um 3Kw als Inselanlage mit direkt angeschlossenem Tauchsieder im Puffer genutzt.
Das bringt zwar keinen CoP , aber darauf hat auch kein Staat oder Netzbetreiber Zugriff über Netzentgelte etc. .
In meinem Gedankengang wäre eine bezahlbare Gleichstrom- WP - Lösung über PV vom eigenen Dach, als Ergänzung zur Festbrennstoffheizung sinnvoll, welche außer der Spannungsversorgung für die Regelung nichts mit dem Stromnetz zu tun und hat.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 304 » Do Aug 28, 2025 15:18

langholzbauer hat geschrieben:Was haltet ihr z.B. von einer günstigen WP , wie es @ langer beschreibt, als Ergänzung zur vorhandenen Scheitholzanlage.
Ein guter Heizungsbauer kann die so einbinden, dass in der Übergangszeit und der Elektriker so anschließen , um zukünftig mit Smartzähler dann noch bei günstigen Stromtarif der Puffer bei Tageshöchsttemperatur auf 40-50°C aufgeheizt werden kann.
Wenn es draußen dunkel und kalt ist, macht man eben Feuer...

Ähnliches mache ich mit einem PV-Heizstab im Boiler, um mir das anfeuern in der Übergangszeit rein für WW zu sparen. Das ganze funktioniert aber nur an einer handvoll an Tagen. Wenn wie heute (Regenwetter/stark bewölkt) von der Solarthermie nichts kommt, kommt auch von der PV fast nichts. Wird nichtmal ansatzweise für den Speicher (Strom) reichen.

Wärme wird aber erstmal noch reichen. Die Puffer wurden seit Freitag durchgeheizt. In der Übergangszeit mit den niedrigen Vorlauftemperaturen bei denen sich eine Wärmepumpe wohlfühlen würde, kommt der großteil über die Puffer bzw. Solarthermie.

Und im Winter bei Minusgraden reichen 45°C hinten und vorne nicht. Bei -10°C kannst du mit mindestens 55°C rechnen. Damit der Kostenvorteil zu Öl und Gas so gut wie dahin und für Öl/Gas fallen keine zusätzlichen Kosten an, weil idR vorhanden. Die Anschaffung einer Wärmepumpe verursacht hier erstmal nur Kosten (für die Anschaffung) bei geringer bis keiner Ersparnis im laufenden Betrieb.

langer711 hat geschrieben:Viele Gebäude passen nicht zur Wärmepumpe.
Aber es sind mehr Gebäude mit WP realisierbar, als allgemein gefachsimpelt wird.

Du kannst fast jedes Gebäude mit Zentralheizung mit einer Wärmepumpe heizen. Bei Minusgraden und vielen Abtauvorgängen hilft der Heizstab zur Erreichung der notwendigen Vorlauftemperatur, sofern man den nicht abklemmt und sich dann wundert wieso die Bude nicht warm wird.

Das ganze ist einzig und allein ein Problem der hohen deutschen Strompreise. Streich mal die deutschen Netzentgelte und Steuern ...

weissnich hat geschrieben:wenn jemand eigenes holz nutzen kann ist das natürlich immer billiger.. ebenso wenn er einen eigenen ölbohrturm nebst raffinerie hat,.. also solche vergleiche bringen dann wenig.. wenn aber jeder in deutschland mit holz heizen will, werden die wälder vermutlich schnell weniger..

Du bist hier in einem landwirtschaftlichem Forum unterwegs. Holz und Hof gehören seit Ewigkeiten zusammen, sowohl für Bau als auch Heizung.

Und wie ich schon beschrieben habe, ist auch bei Gas/Öl der Kostenvorteil im Altbau oftmals zu gering (>Vorlauftemperatur!) um einen Austausch zu rechtfertigen. Dafür sind die Anschaffungskosten einfach zu hoch. Nicht ohne Grund werden im Altbau deutlich günstigere LLWP anstatt LWWP oä eingebaut um den Öl/Gasverbrauch etwas zu drücken.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Do Aug 28, 2025 15:58

304 hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Was haltet ihr z.B. von einer günstigen WP , wie es @ langer beschreibt, als Ergänzung zur vorhandenen Scheitholzanlage.
Ein guter Heizungsbauer kann die so einbinden, dass in der Übergangszeit und der Elektriker so anschließen , um zukünftig mit Smartzähler dann noch bei günstigen Stromtarif der Puffer bei Tageshöchsttemperatur auf 40-50°C aufgeheizt werden kann.
Wenn es draußen dunkel und kalt ist, macht man eben Feuer...

Ähnliches mache ich mit einem PV-Heizstab im Boiler, um mir das anfeuern in der Übergangszeit rein für WW zu sparen. Das ganze funktioniert aber nur an einer handvoll an Tagen. Wenn wie heute (Regenwetter/stark bewölkt) von der Solarthermie nichts kommt, kommt auch von der PV fast nichts. Wird nichtmal ansatzweise für den Speicher (Strom) reichen.

Das habe ich ja schon beschrieben.
Wobei das in modernen Häusern mit großem Puffervolumen schon einige dunkle oder kühle Sommertage überbrücken kann, wärend an all den sonnigen Tagen keine sonstige Öl oder Gasheizunge nur für Warmwasser einrrückt.
Es liegt im Ermessen jedes Hausbesitzers, ob er die aktuell ca.2000 € für so eine Tauchsiederanlage oder für den nächsten Urlaub ausgibt. :wink:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon AF85 » Do Aug 28, 2025 22:41

Deutschland verramscht soviel Ökostrom wie nie, und dennoch wird weiter kräftig ausgebaut. Wind und Sonne schicken keine Rechnung sagen unsere schlauen Energiewendeträumer ,aber die Wirklichkeit sieht anders aus, wir zahlen nämlich doppelt.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Fr Aug 29, 2025 1:48

Wer AF85 seinen letzten Post nicht glauben sollte, hier ein Link:

Bild: "Energie-Wahnsinn: Deutschland verramscht so viel Ökostrom wie nie! // Experte: „Steuerzahler müssen den Sonnenschein immer mehr fürchten“"

https://www.bild.de/politik/energie-wahnsinn-deutschland-verramscht-so-viel-oekostrom-wie-nie-68aecb455d3e123a945acb39

Bild hat geschrieben:...
Prof. Dr. Manuel Frondel, Leiter des Kompetenzbereiches „Umwelt und Ressourcen“ am Leibniz Institut für Wirtschaftsforschung, sagt BILD: „Negative Strompreise sind die Folge von hohen Überschüssen an Solarstrom. An sonnigen Tagen kann das Stromangebot die inländische Nachfrage erheblich übersteigen. Deshalb muss zusätzliche Nachfrage im Ausland geschaffen werden: Länder wie die Niederlande oder die Schweiz nehmen uns den überschüssigen Strom gegen Geld ab.“

Noch häufiger liegen die Strompreise knapp über null. „Dann verramschen wir den nicht benötigten Strom“, erklärt Frondel. Rutschen sie ins Minus, wird es besonders teuer. „Das ist wie eine Entsorgungsgebühr für Strommüll“, sagt Frondel.
...

Und dann wundert man sich, warum in Deutschland der Strompreis so hoch ist?
Und der Irrsinn geht ja weiter. Es wird fröhlich z.B. Freiflächen-PV gebaut. Wer braucht diese Kapazitäten? Wir brauchen den Strom, wenn der Kunde/Verbraucher ihn benötigt, nicht wenn mal die Sonne scheint oder der Wind weht.
Die politischen Planer der Energiewende scheinen das mit der Zusammensetzung eines venünftigen Strommixes nicht verstanden zu haben.
Oder stecken sich bestimmte "Eliten" die Taschen voll?
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langer711 » Fr Aug 29, 2025 3:57

Wenn in einem Haushalt schon großzügige Pufferspeicher vorhanden sind, ist das wieder eine andere Situation, als wenn der Speicher erst gekauft werden muss.

Darum sag ich ja:
Nicht pauschal schwarz/weiß denken.
Man muss sich damit leider auseinandersetzen und dann entscheiden.
Man sollte nix übers Knie brechen
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon TommyA8 » Fr Aug 29, 2025 6:38

Hier ein Bericht von Personen die in dem Bereich arbeiten und in meinen Augen sinnvolle Beiträge zu dem Thema leisten können:

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top- ... be91&ei=29

Meine Meinung:
Anlagen in Süd-Ausrichtung sollen als Einspeiseanlagen nicht mehr gefördert werden.
Bei Errichtung haben die einen Teil der Netzausbaukosten mit zu tragen (wie z.B. die aktuelle Regelegung dass ab 100kw eine eigene Trafostation gebaut (und bezahlt) werden muss).

Bei Ost-West Anlagen kann eine Förderung Sinn machen,
aber auch diese sollten sich an den Netzausbaukosten beteiligen müssen.

Es kann nicht sein, dass die breite Masse (meist ohne PV) die Gewinne derer mit PV bezahlen muss.

Aktuelle Beispiele in der Nähe:
Im Nachbardorf wollte eine Zimmerei auf den neuen Gebäuden (Hallen mit mehreren 100m2) das Dach mit PV belegen.
Geht nicht, das Netzt lässt das nicht zu weil die (private) Freiflächen PV am Dorfrand mit knapp 3Ha Fläche das Netzt "verstopft".

In der nahe gelegenen Kreisstadt wurde ein Parkhaus saniert.
Dort hätten 10 Ladesäulen für E-Autos installiert werden sollen.
Laut Netzbetreiber nicht möglich, das Stromnetz lässt maximal 2 zu.

Der Netzausbau für z.B. Freiflächenanlagen mit mehreren Ha frisst so viel Geld, dass für den Ausbau in der Stadt kein Geld mehr da ist.

Wenn es keine Vergütung mehr gibt werden neue Ideen (wie z.B. Heizstab im Boiler, Speicher, usw.) gefördert und die Technologie weiter entwickelt.
Das hat für die Energiewende und die breite Masse mehr Vorteile als die Förderung einiger privilegierter.

Das ist wie fedow oft so schön schreibt: Hätte man vor 20 Jahren 50 oder 100.000€ an der Börse investiert wäre man heute Millionär.
Ein großer Teil der Bevölkerung lebt in Mietwohnungen. Dort ist es (zumindest in Einheiten mit mehr als 4 Wohnungen) unmöglich PV Anlagen zu errichten oder zu betreiben.
Dort wird schon das laden von einem E-Auto schwierig bis unmöglich. Wer von denen hätte denn vor 20 Jahren 50 oder 100k€ investieren können?

Viele die hier schreiben haben einen eigenen Hof oder zumindest ein eigenes Haus.
Das schafft ganz andere Voraussetzungen, darf aber nicht verallgemeinert werden!

Grüße
Tommy
(der im Sommer eine Warmwasser WP mit einem Balkonkraftwerk unterstützt, im Winter mit Holz aus dem eigenen Wald heizt)
Interpunktion und Orthographie dieses Beitrages ist frei erfunden.
Eine Übereinstimmung mit aktuellen oder ehemaligen Regeln wäre rein zufällig und ist nicht beabsichtigt.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neuland79 » Fr Aug 29, 2025 14:24

weissnich hat geschrieben:schon interessant das es immer noch menschen gibt die glauben man benötigt bei einer wp eine fussbodenheizung.. :lol: :lol:

schon interessant das es immer noch menschen gibt die die energiewende feiern, sich selbst aber aus den kosten heraus ziehen :lol: :lol:
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon weissnich » Fr Aug 29, 2025 15:16

Neuland79 hat geschrieben:
weissnich hat geschrieben:schon interessant das es immer noch menschen gibt die glauben man benötigt bei einer wp eine fussbodenheizung.. :lol: :lol:

schon interessant das es immer noch menschen gibt die die energiewende feiern, sich selbst aber aus den kosten heraus ziehen :lol: :lol:



das interessanteste daran ist sicherlich, das ich auch noch ganz viele andere aus den kosten heraus ziehe.. z.b. hätte ich auch wege die zimmerei die thommy beschrieben hat grundsätzlich ein gutes stück aus den kosten zu ziehen :wink:
die grossen konzerne werden ja schon von der CDU aus den kosten herausgezogen..


aber um dich zu beruhigen ist ebenso interessant das meine pv sicherlich aktuell keine zusätzlichen netzausbaukosten verursacht..


zu den PV Parks.. hier seiht es leider meistens anders aus.. die grossen Konzerne die aktuell auf die Hausdach pv zeigen als "netzentgeldtreiber" haben gar kein problem damit irgendwo 500km von ihren Verbrauchern entfernt einen megapark zu bauen - auch wenn der strom nie da ankommt wo er verkauft wird.. man verdient ja auch am redispatch nochmal gutes geld..
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon fedorow » Fr Aug 29, 2025 21:38

langer711 hat geschrieben:Mensch, Fedorow, Du bist echt ne Leuchte.

Was soll man denn Deiner Meinung nach machen?
Die aktuelle Politik auf biegen und brechen boykottieren, aus Trotz Ölheizung und Diesel-Auto kaufen damit „die da oben sehen, das wir nicht mitmachen bei dem Quatsch!“?

Man sollte überlegen wem man seine Wahlstimme gibt. Deine Frage hatte ich doch ausführlich beantwortet : Diese 2 Punkte vom AfD Programm umsetzen, was alle anderen Parteien ausschliessen :
a) Kein bezahlter GEZ Staatsfunk mehr die täglich ihre Lobby und Mist verbreiten, und keine staatlich bezahlten NGO, also neutral aufgeklärte Bürger, danach ist Punkt b) möglich :
Punkt b) Volksentscheid bei allen wichtigen Entscheidungen wie in der Schweiz. Dort funktionierts.

Den Erfolg kann man am schweizer Franken ablesen, die härteste Währung weltweit.
oder hier
https://www.s-ge.com/de/article/aktuell ... ss-2024?ct
Schweiz liegt auf Platz 2 unter wettbewerbsfähigsten Ländern der Welt

Das hat doch alles seine Gründe. Die Schweiz braucht sicher keine EU oder Brüssel wie man sieht. Auch wenn sie euch das im TV erzählen.
Und nein, die Schweiz hat keine riesen Ölquellen oder sonstwas, das ist unser direktes Nachbarland. Also muss deren Erfolg und unser Abstieg schon andere Gründe haben als der Standort. An Putin oder Klima liegts also auch nicht. Ich würde es somit auf den Punkt bringen : Es liegt nur an der Politik und am Wähler. Nichts weiter.

Was ist Demokratie ? Das hat übrigens dieser schweizer Journalist dem Stegner ( SPD ) erklärt, wie eine wahre Demokratie funktioniert.
https://www.youtube.com/shorts/UnHW9p3BAcQ
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 304 » Fr Aug 29, 2025 22:20

TommyA8 hat geschrieben:Meine Meinung:
Anlagen in Süd-Ausrichtung sollen als Einspeiseanlagen nicht mehr gefördert werden.

Keine Vergütung mehr bei Negativpreisen oder (sofern noch kein Smartmeter) Begrenzung der WR-Leistung auf 60% der installierten Modulleistung helfen dem ganzen doch schon. Wegen ersterem scheitern doch schon ein halbes dutzend Freiflächenanlagen.

Für Eigenverbrauch ist dank Speicher mittlerweile wieder (wegen der Wintermonate) Südausrichtung zu bevorzugen.

TommyA8 hat geschrieben:
Das ist wie fedow oft so schön schreibt: Hätte man vor 20 Jahren 50 oder 100.000€ an der Börse investiert wäre man heute Millionär.

Wenn man vor 20 Jahren schon mit den Erkenntnissen von heute arbeiten hätte können. Ansonsten hätte man in der Finanzkrise und mit P&R Container, Wirecard und diversen Pleiten und Betrügereien zwischenzeitlich auch mehr als genügend wieder verloren. Und nicht vergessen, dass fedorow seine Gewinne noch gar nicht realisiert hat. Da kann noch viel dazwischenkommen.

Hätte man hingegen 50 oder 100k in die Bude gesteckt, hätte man das Geld sehr sicher angelegt.
Dank Inflation kosten die Investitionen mittlerweile auch ein vielfaches. Und die lokalen Kleinstbetriebe mit denen man das günstig umsetzen konnte sind mittlerweile auch fast vollständig ausgestorben.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langer711 » Fr Aug 29, 2025 22:41

Politik hin oder her, spielt eh keine Rolle.
Am Ende regiert das Geld, so sehe ich das.

Wenn ich ein E-Auto fahre und die Wärmepumpe statt Ölheizung betreibe, hat das rein finanzielle Gründe und/oder Spaß am Fahren.

Bei den Grünen gibts genausogut (*)Dusselköppe, wie bei allen anderen und auch bei den Blauen.
Und ebenso in jeder Partei gibt es hochintelligente Köpfe.
Demokratie sagt aus, das alle Menschen gleichberechtigtes Mitspracherecht haben.
Klingt erstmal richtig gut.
Das Problem dabei ist, das auch Leute wählen dürfen, die zu doof sind eine Uhr zu lesen.

Die 10% Wahlberechtigten, die den Kahn noch über Wasser halten mit ihrem Tun und Handeln haben nicht mehr viel zu melden in diesem Land.
Vielleicht ändert sich das irgendwann, aber bis es soweit ist ziehe ich mir meine Vorteile, wo es nur geht.
Getreu dem Motto: „wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht“
Und trotzdem hab ich einen Freundeskreis, mit dem ich meine Probleme gelöst kriege.
Da pack ich natürlich auch bei den Freunden mit an, logisch.

Edit: Begriff gesucht, der vom System nicht zensiert wird und trotzdem passt
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon fedorow » Fr Aug 29, 2025 23:40

langer711 hat geschrieben:Politik hin oder her, spielt eh keine Rolle.

Seh ich komplett anders und hab das doch eben begründet.
Warum und wieso hatte ich mit Beispielen z.B. Schweiz, Volksabstimmungen ( direkte Demokratie der Bürger ), neutrale Medien ohne NGO, usw, usw, gerade eben im letzten Beitrag nun wirklich ausführlichst beschrieben.
Incl den Links im Beitrag.
Das sind die Problemlöser und die kann nur der Wähler an der Wahlurne lösen, also nur über die Politik/Partei. Dazu muss man aber erstmal die Wahlprogramme durchlesen.

Es wird sicher keine gute Fee aus dem Märchenbuch auftauchen die das für euch erledigt. Das muss man den Hintern selber hochbekommen und das erledigen. Sonst geht der Abstieg wie die letzten 20 Jahre unvermindert weiter. Wobei es eigentlich schon zuspät ist. Dennoch oder gerade deshalb sollte man konsequent wählen.

Ich brauch eine Partei die diesen unsäglich zwangsfinanzierten Staatsfunk abschaltet und die mit Steuergelder finanzierten NGO absägt wie Antifa oder Omas gegen Rechts und der andere Müll.
Dazu noch Volksabstimmungen der Bürger wo jeder abstimmen kann.
Das geht nummal nur über die AfD und keine andere Partei. Das ist Fakt, sonst belügt man sich doch nur selber. Man sollte schon die Realität kennen.
Dann wären viele Probleme schon längst gelöst oder wären niemals aufgetaucht weil der Wähler also die Basis das über Volksabstimmungen ablehnt und regelt.

Was dann auch die Brandmauer erklärt weil die anderen Parteien diese Macht nicht abgeben wollen.
fedorow
 
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon fedorow » Sa Aug 30, 2025 0:53

langer711 hat geschrieben:Wenn ich ein E-Auto fahre und die Wärmepumpe statt Ölheizung betreibe, hat das rein finanzielle Gründe und/oder Spaß am Fahren.

Das wäre doch schon der nächste Punkt oder sagen wir : ein politisches und gewähltes Problem.
Klären wir mal die Bürger sachlich auf. In den USA ist CO² übrigens kein klimaschädliches Gas mehr. Das haben die in Brüssel und unsere Politik in D beschlossen. Sonst ist das nirgendwo ein Thema auf keinem Kontinent.

Lassen wir doch den neutral aufgeklärten Bürger ohne diesen Staasfunk abstimmen und entscheiden ob er Wärmepumpen oder E-Autos mit allerlei Steuersubventionen subventionieren und bezuschussen will und auf der anderen Seite Heizöl und Benzin über immer mehr Steuern wie CO² Abgabe jedes Jahr über weitere Steuern verteuern will.
Da werden doch sämtliche Marktgesetze über Steuern ausgehebelt. Schaut mal was heute auf 1 Liter Benzin nur an Steuern und Abgaben bezahlt werden.

Beispiel : Da frag ich mich, warum ist eigentlich der Wärmepumpenstrom günstiger als der reguläre Strom ? Ist doch wieder nur eine Subvention und Umverteilung. Und das obwohl es für die installierte Wärmepumpe schon hohe Steuergelder und Zuschüsse gab.
Das sind doch 5-fach Subventionen.
Vermutlich rechnet sich das ohne Subventionen nicht, denn sonst wären diese Gelder nicht nötig.
Sowas sind DDR Methoden und hat mit Sachverstand oder Logik wenig zu tun. Und die DDR mit ihrer Kommunisten Planwirtschaft war 1989 nunmal völlig runtergewirtschaftet was der Westen wieder sanieren und aufbauen musste. Das ist doch die Realität.
Dasselbe sehen wir doch bei PV oder WIndkraft.
Kann man alles machen und verzerren, aber sowas ist niemals auf Dauer nachhaltig. Denn irgendwann setzt sich doch der schlichte Markt durch. Das können Subventionen verzögern aber niemals verhindern. Der Markt setzt sich am Ende immer durch. Spätestens wenn das Geld alle ist.
Darum hab ich mal geschrieben viel Spaß wenn der Grundstücksbesitzer diesen 200 Meter Windkraftturm auf seine Kosten entsorgen und rückbauen muss, weil sich vorher der Betreiber abgeseilt hat. Das wird passieren. Und das wird früher passieren als viele denken.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langer711 » Sa Aug 30, 2025 0:54

Viel Blabla..
entscheidend ist nur eins:
Jetzt kann ich mich um mich kümmern, sofort.

An der Urne kann ich nur eine Richtung beeinflussen, die ich vielleicht in 20 Jahren erlebe.
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