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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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12535 Beiträge • Seite 27 von 836 • 1 ... 24, 25, 26, 27, 28, 29, 30 ... 836
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Falke » Sa Aug 14, 2021 18:53

@AF85
LOL
Zumindest der Herrschaftsbereich Österreichs unter den Habsburgern hat mal bis nach Mexico gereicht - ein Kaiser von damals hatte den Wahlspruch A.E.I.O.U.
(Alles Erdreich ist Österreich untertan)
Aber damals wie heute fehlen die Seekabel, die die Energie von drüben herüber pumpen könnten!


Und den Satz von @weisnix " dann verkaufen wir halt ein bischen weniger [Strom] nach österreich und frankreich.." wollte ich gar nicht mehr kommentieren (wie schon so oft).
Der versteht nicht, dass es weniger drauf ankommt wieviel GWh hin- und hergeliefert werden, sondern wann (in welcher Situation) und ergo zu welchem Preis!

A.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Trecker-fahrer » Sa Aug 14, 2021 19:19

Österreich hatte auch mal eine Kriegsmarine.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Labernich » Sa Aug 14, 2021 19:42

Ja, ein weltumspannendes supraleitendes Seekabelnetz das wär schon was feines. Elektrizität erzeugen "Just in Time", wo kein lästiger Speicher notwendig ist. Der Saft für den Morgenkaffee kommt aus Asien, Mittags machen wir selber, zumindest im Sommer und für die Netflix Serie am Abend kommt er aus Amerika.
Schöne neue Welt, aber genau so utopisch wie das was hier als ungeplante Energiewende geplant ist.
Ich liebe die Grünen wie mein Bier 4,9% und kaltgestellt!
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Trecker-fahrer » Sa Aug 14, 2021 20:30

Labernich hat geschrieben:Ja, ein weltumspannendes supraleitendes Seekabelnetz das wär schon was feines. Elektrizität erzeugen "Just in Time", wo kein lästiger Speicher notwendig ist. Der Saft für den Morgenkaffee kommt aus Asien, Mittags machen wir selber, zumindest im Sommer und für die Netflix Serie am Abend kommt er aus Amerika.
Schöne neue Welt, aber genau so utopisch wie das was hier als ungeplante Energiewende geplant ist.

Vor 30 Jahren haben viele Gestrige genau das gleiche über das neue „Internet“ geschrieben.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Paule1 » Sa Aug 14, 2021 21:06

Wird der Schwachsinn immer größer oder sind das Lösungen für die Zukunft :?:

24.06.2021 | Erneuerbare Energien, Stromspeicher, Speicher
Darum sind Stromspeicher für die Energiewende so wichtig
Bild
https://www.enbw.com/unternehmen/presse ... he4diytcmy
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Zement » Sa Aug 14, 2021 21:37

AF85 hat geschrieben:
weissnich hat geschrieben:der witz ist ja das wir mit der energiewende eher besser leben weil wir nicht alles geld aus dem land schaufeln.. die sonne und der wind schreiben keine rechnungen..


Mann kann sich alles schön reden , nur die Wirklichkeit sieht anders aus. Wie nennst du dann das, wenn wir unseren Flatterstrom aus PV und WK teilweise verschenken müssen und bei Flauten dann von den umliegenden Staaten Atom und Kohlestrom kaufen müssen, ist das nicht Geld aus dem Land schaufeln.

Machen wir doch seit Jahrzehnten schon, das Geld aus dem Land schaufeln . Kohle, Erdöl, Erdgas.
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Falke » Sa Aug 14, 2021 22:01

Kohle hat(te) Deutschland selber genug.

Ein Zitat noch aus Paules Link oben:
Die IEA geht davon aus, dass es bis 2040 mindestens eine Speicherkapazität von 10 Mio. Megawattstunden (MWh) braucht, um die weltweiten Klimaziele zu erreichen. Das ist fast das Fünfzigfache von dem, was es heute an globalen Kapazitäten bislang vor allem durch Pumpspeicherwerke gibt.
(Hervorhebung durch mich)

Der Bau von Pumpspeicherwerken für 10 TWh würde wahrscheinlich alleine durch die dafür nötige Zementproduktion den momentanen CO2 Gehalt der Luft verdoppeln.
Schöne Aussichten ...

(es sei denn, man schüttet die Dämme wie seinerzeit die Chinesen barfuß und mit Körben auf - dann wird man aber bis 2040 nicht fertig) :|

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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Zement » Sa Aug 14, 2021 22:05

Es wird jedemenge Steinkohle gekauft. Es kommt zb. aus Australien. Wert : an die 60 Milliarden Euro
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon weissnich » Sa Aug 14, 2021 22:14

ach es gibt ne ganze menge möglichkeiten strom zu speichern... pumpspeicher sind eher langzeitspeicher - davon benötigt man nicht so arg viele..

es gibt anders als user af85 glaubt nicht so arg viele stunden im jahr wo wir strom "verschenken" im gegenteil.. im winter waren dei franzosen heilfroh das wir welchen hatten, weil bei ihnen mal wieder ein grossteil der atomkraftwerke stand und es bedenklich kalt wurde.. im hochsommer gibts dann oft auch solche situationen wenn die flüsse zuwenige wasser für die kühlung der akws haben.. das ist dann etwas schlimmer als ne "flaute" die ja meistens räumlich beschränkter ist.. ihr sehr die alte technologie immer als so unfehlbar und zuverlässig an.. ih rmüsstet aber auch da mal die augen öffnen..
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neo-LW » Sa Aug 14, 2021 22:29

Moin,

die arg vielen Studen kann man hier nachlesen:

https://www.bhkw-infozentrum.de/wirtsch ... tiken.html

Es wurde nicht nur Strom verschenkt, er wurde kostenpflichtig entsorgt (verschrottet).

Aus dem Text:
"Das Jahr 2020 erreichte mit 298 negativen Stundenkontrakten (zzgl. vier Nullwerten)
einen neuen Rekordwert.
In den Monaten Februar bis Juli traten besonders viele negative Strompreise auf.
Im Februar gab es aufgrund von Winterstürmen besonders viel Windstrom."

Und es wird mit jeder neuen WKA mehr.

Daneben gibt es noch die 80%-Einspeisevergütung für WKA, die nicht laufen,
weil man deren Strom nicht braucht.
= Bezahlung von fiktivem Strom.


Olli
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Zement » Sa Aug 14, 2021 23:31

Neo-LW hat geschrieben:Moin,

die arg vielen Studen kann man hier nachlesen:

https://www.bhkw-infozentrum.de/wirtsch ... tiken.html

Es wurde nicht nur Strom verschenkt, er wurde kostenpflichtig entsorgt (verschrottet).

Aus dem Text:
"Das Jahr 2020 erreichte mit 298 negativen Stundenkontrakten (zzgl. vier Nullwerten)
einen neuen Rekordwert.
In den Monaten Februar bis Juli traten besonders viele negative Strompreise auf.
Im Februar gab es aufgrund von Winterstürmen besonders viel Windstrom."

Und es wird mit jeder neuen WKA mehr.

Daneben gibt es noch die 80%-Einspeisevergütung für WKA, die nicht laufen,
weil man deren Strom nicht braucht.
= Bezahlung von fiktivem Strom.


Olli

Hier kannst gleich hinterher setzen, das im Winter bei uns in Deutschland kein Strom mehr da ist, warum wird der Strom verschenkt?
.
Das was im Link so als negativpreis geschrieben steht, bedeutet auch nur, das wir den Strom zb. nicht für 5Cent/KWh verkaufen, sondern für 4Cent oder 3Cent , weil an der Strombörse nicht genügend eingedeckt war
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » So Aug 15, 2021 0:11

Weissnix, du lebst auf einem anderen Stern.

Auf jeden Punkt einzugehen, ist müßig.

Rechne dir mal aus, wieviel "Stromspeicher" man braucht, um über den Winter zu kommen.

Mal richtig zynisch und menschenverachtend: Man hätte ja die Katastrophe im Ahrtal nutzen können, um da jetzt einen großen Speichersee draus machen zu können, umsiedeln der Leute, die eh alles verloren haben. Das hat man vor gut 90 Jahren auch gemacht, um einen Truppenübungsplatz Bergen anzulegen und die Leute hatten nichts verloren, aber mußten weichen wegen höherer Ziele.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Vario_TA » So Aug 15, 2021 1:29

weissnich hat geschrieben:ich fahr ja kaum auto.

Dafür hast du aber erstaunlich viel Meinung zum Thema Langstrecke bei Elektroautos :roll:

weissnich hat geschrieben:also zumindestens für die wps die es bis jetzt gibt, gibt es auch genügend strom.. dann verkaufen wir halt ein bischen weniger nach österreich und frankreich.

Wir importieren bei geringer erneuerbarer STROMERZEUGUNG (hohe Residuallast) seit Jahren mit teils ziemlich hohen Leistungen Strom. Dass wir AUCH große Mengen exportieren, hilft dabei ja nicht. Oder willst du nur heizen, wenn gerade Wind weht? Und dass die Franzosen und Österreicher nicht einfach weniger Strom verbrauchen, damit wir damit unsere WP betreiben können, sondern ihre Kraftwerksleistung hochfahren, scheint auch noch immer nicht bei dir angekommen zu sein.

weissnich hat geschrieben:also videostreaming, handys, internet an sich usw.. da fragt niemand wo der strom herkommt.. ein paradox.

Wo kann ich ein Handy kaufen, das anders betrieben wird als mit Strom? Richtig: nirgendwo. Warum soll ich mir um die Antriebsart Gedanken machen, wenn es überhaupt keine Alternative gibt?
Videostreaming im Netz ist die umweltfreundlichste Art, einen Film zu schauen. Das Internet ist die Umweltfreundlichste Art, um diverse Informationen zu recherchieren, sich auszutauschen usw...
Die einzigen Möglichkeiten, das alles umweltfreundlicher zu machen, ist entweder die Verwendung regenerativer Energie (die ja unabhängig davon so schnell wie möglich ausgebaut werden sollte) oder der Verzicht auf die Nutzung. Letzteres ist gesellschaftlich nicht umsetzbar. Es gibt also effektiv nur eine einzige Möglichkeit und das ist erneuerbare Stromerzeugung. Daran gibt es auch überhaupt nichts weiter zu diskutieren oder zu hinterfragen. Oder was hättest du da gerne hinterfragt? Niemand hat je behauptet, dass Stromverbrauch irgendeiner Art gut für die Umwelt ist. Nur was willst du beim Stromverbrauch für Handys oder Streaming oder sonstwas hinterfragen? Es gibt dabei schlicht keine alternative "Antriebsart".

weissnich hat geschrieben:natürlich muss man regnerative energie auch ausbauen wenn man grün autofahren und grün heizen will, sonst wäre es ja nicht grün..

Sehr gut erkannt! Welchen Beitrag leisten zum Beispiel Elektroautos oder Wärmepumpen (also Energieverbraucher) nochmal zum Ausbau regenerativer Energieerzeugung? Den Teil muss ich irgendwie verpasst haben.

weissnich hat geschrieben:öhm.. du weisst schon das dunkelflaute in deutschland flächendeckend quasi niemals vorkommt.. ? und natürlich muss man auch speichermöglichkeiten finden.

Öhm... Du weißt schon, dass Wärmepumpen nicht die einzigen Stromverbraucher sind?
Dunkelflaute heißt nicht, dass garkeine Sonne und garkein Wind ist, sondern deutlich weniger. Und das kommt sehr häufig vor, insbesondere im Winter und Frühjahr, wenn der Heizbedarf besonders groß ist.

Dunkel wird es in Deutschland jede Nacht und im Winter besonders lange. Die zuverlässig abrufbare PV-Leistung liegt dementsprechend bei ziemlich genau 0% der installierten Gesamtleistung. Bei Windkraft sind es statistisch betrachtet rund 0,5%. Also auch ungefähr nichts. Damit lässt sich selbst bei extremer Überkapazität keine auch nur annähernd sichere Versorgung aufbauen.
Sobald die Erzeugung erneuerbaren Stroms unter die benötigte Leistung der Verbraucher fällt, muss ein zuverlässig regelbarer Einspeiser einspringen, sonst bricht das Netz zusammen. Das können natürlich auch Speicher sein, nur muss man die eben auch vorher füllen. Da der Winter normalerweise mehr als ein paar Tage dauert und es nicht mitten im Winter plötzlich ein paar Tage mit Sommersonne gibt, um Speicher aufzufüllen, müssen die Speicher entsprechend gigantisch sein (saisonale Speicherung), um Versorgungssicherheit ohne (sehr teure) Doppelstrukturen bei der Erzeugung mit fossilen Kraftwerken zu benötigen. Die neueste Analyse, die ich gesehen habe, nennt als Maßstab etwa 30TWh Stromspeicher allein in Deutschland für eine halbwegs sichere Versorgung, unter Umständen sogar deutlich mehr sprich richtung 40TWh. Dass das die nächsten 50 Jahre selbst für reiche Industrienationen wie Deutschland vollkommen utopisch ist, weißt du hoffentlich selbst.
Da es also ganz offensichtlich nicht möglich ist, elektrische Verbraucher mit erneuerbarer Energie schönzurechnen, muss für alle Anwendungen die Technik gewählt werden, die bei fossiler Energiebereitstellung die geringsten Emissionen verursacht. Das reduziert die Gesamtemissionen auf ein Minimum. Und das ist bei Heizungen meist mit Öl oder Gas der Fall, idealerweise natürlich als KWK-Anlage. Wärmepumpen sind nur für sehr geringe Temperaturen manchmal interessant. Klassische Heizkörper sind schon viel zu warm.

weissnich hat geschrieben:ach es gibt ne ganze menge möglichkeiten strom zu speichern... pumpspeicher sind eher langzeitspeicher - davon benötigt man nicht so arg viele..

Stimmt... für Deutschland bloß etwa 4.000 Stück in der Größe des derzeit größten Pumpspeichers Deutschlands bzw 15.000 Stück im Format des fünftgrößten Deutschlands. Das kann man ja am Wochenende mal eben bauen, nicht wahr? :wink:
Und am besten nutzen wir dafür die großen Gebirgszüge neben den WKA an der Nordseeküste. Wer kennt nicht die 2000er Berge in Ostfriesland? Sind zwar leider nur 2.000 Zentimeter aber wer wird den schon so genau hinsehen? :roll:

Dass parallel dazu natürlich erneuerbare Energiebereitstellung möglichst schnell ausgebaut werden muss, ist klar. Und wenn irgendwo erneuerbare Energie überschüssig sein sollte, dann ist dafür zu sorgen, dass sie gespeichert wird. Bis irgendwann mal von irgendeiner Energieform mehr erzeugt werden kann als verbraucht wird, vergehen noch Jahrzehnte. Sollte das mal absehbar sein, kann man sich immernoch überlegen, ob man gewisse Verbraucher auf andere Energieformen umstellt. Das dauert aber noch eine halbe Ewigkeit. Jetzt Verbraucher auf eine Energieform umzustellen, von der willkürlich gehofft wird, dass in ferner Zukunft mal genug davon vorhanden sein wird und dafür jetzt in Kauf zu nehmen, dass die Emissionen durch die schlechtere Nutzung der fossilen Energieträger steigen, halte ich für verantwortungslos.

weissnich hat geschrieben:ich bin ja nicht für eine wilde energiewende, sondern für eine kluge.. wenn man jetzt schnell durchführt was problemlos ist, kann man sich hinterher länger um die probleme kümmern

Genau das ist aber extrem unklug. Die Probleme auf morgen und übermorgen zu vertagen, ist in Sachen Klima fatal. Wir müssen JETZT die Probleme angehen. Sprich: fossile Energie mit maximaler Effizienz nutzen und schnellstmöglich regenerative Energie ausbauen.
Das, was jetzt schnell problemlos durchgeführt werden kann ist eine Änderung der Verbraucher. Die trägt aber nicht zu einer Verringerung der Emissionen bei, sogar im Gegenteil durch eine schlechtere Nutzung der fossilen Energieträger und keinerlei Änderung der erneuerbaren Energiemenge. Das ist genau das Gegenteil dessen, was erreicht werden soll.
Verbraucher jetzt auf eine der dreckigsten Energieformen (Strom) umzustellen, nur weil die leise Hoffnung besteht, dass diese in ferner Zukunft irgendwann mal sauber sein könnte, ist einfach absurd. Daran ist absolut nichts klug.
Mit der gleichen Willkür könnte man ab sofort Gasheizungen propagieren, weil irgendwann hoffentlich Biogas Erdgas ersetzen wird. Bei PKW genau das gleiche.

Sich willkürlich eine Energieform herauszupicken und zu behaupten, dass diese in Zukunft regenerativ sein wird und deshalb jetzt alle Verbraucher auf diese Energieart umgestellt werden sollten, ist nicht klug. Es ist naiv und schadet obendrein der Umwelt. Und ich finde es erschreckend, dass es tatsächlich Leute gibt, die darin irgendeine Logik sehen.


weissnich hat geschrieben: im winter waren dei franzosen heilfroh das wir welchen hatten, weil bei ihnen mal wieder ein grossteil der atomkraftwerke stand und es bedenklich kalt wurde..

Ja. Und was haben wir da gemacht? Kohlekraftwerke befeuert. Wind oder Sonne lässt sich jedenfalls nicht einfach so heraufbeschwören.

weissnich hat geschrieben:"flaute" die ja meistens räumlich beschränkter ist.

Kannst ja gerne mal nachschauen, wie "beschränkt" so eine Flaute wirklich ist... Du hast immer einen erheblichen Zeitanteil mit deutschlandweit unter 5% WKA Auslastung, oft auch unter 3%. Statistisch für ausreichende Versorgungssicherheit sind wie gesagt nur 0,5% der installierten Leistung verfügbar, wir müssten die Kapazitäten für 30GW sichere Leistung aus Wind etwa auf das 90-fache des heutigen Niveaus ausbauen. Das ist nicht ansatzweise realistisch oder gar sinnvoll.
https://energy-charts.info/charts/power ... ?l=de&c=DE

11.08.21 21:15 Uhr:
Gesamte Windstromerzeugung in Deutschland: 0,79GW. Dazu 0,00GW Sonnenstrom. Ein einzelner Feldhäcksler hat mittlerweile eine höhere Motorleistung als alle deutschen Windkraft- und PV-Anlagen zu diesem Zeitpunkt gemeinsam.
Und es ist jetzt nicht so, dass man dafür weit in der Zeitreihe zurückgehen muss.
Wer da ernsthaft argumentiert, dass "immer irgendwo Wind ist" und das auch noch für nennenswerte Stromerzeugung reicht, der hat schlicht und einfach keine Ahnung, was er da redet.

Und dummerweise ist der Stromverbrauch auch nicht räumlich beschränkt. Und auch nicht zeitlich.
Die Kapazität konventioneller Kraftwerke lässt sich sehr gut langfristig planen. Dass die Franzosen bei mehreren AKW gleichzeitig die Leistung drosseln mussten, war natürlich ein Planungsfehler. Passiert halt mal. Lies sich aber durch deutsche Kohlekraftwerke ausbügeln, die nämlich mal eben ihre Leistung erhöhen können. Das geht mit Wind und Sonne nicht. Da kann man eine Prognose erstellen, wie viel Ertrag erwartet werden kann und dann war's das. Keine Reaktion auf irgendwelche Sonderfälle möglich. Wenn ein Windrad ausfällt, können die beiden Nachbarwindräder die fehlende Leistung nicht kompensieren.
Die ausgefallene Kapazität der französischen AKW konnten die deutschen Kohlekraftwerke ausgleichen. Nicht die Windräder.
weissnich hat geschrieben:ihr sehr die alte technologie immer als so unfehlbar und zuverlässig an.

Nicht unfehlbar und zuverlässig. Aber viel besser planbar und regelbar.
Wind und Sonne kann man nicht planen. Wie viel Kohle man verfeuert, kann man auf das Kilogramm genau planen. Und das auch sehr kurzfristig.

Zement hat geschrieben:Das was im Link so als negativpreis geschrieben steht, bedeutet auch nur, das wir den Strom zb. nicht für 5Cent/KWh verkaufen, sondern für 4Cent oder 3Cent

Nein. Negativer Preis heißt negativer Preis. Für 2020 liegt der Negativrekord an der Strombörse bei -83,94€/MWh. Den sehr nahen Zusammenhang mit der Residuallast sieht man hier:
https://energy-charts.info/charts/price ... idual_load
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neuland79 » So Aug 15, 2021 6:42

Südheidjer hat geschrieben:Rechne dir mal aus, wieviel "Stromspeicher" man braucht, um über den Winter zu kommen.

weissnich könnte mit seiner PVA doch im Selbstversuch auf autark umstellen. Einfach Stromanschluß kündigen. Dunkelflauten ausgeschlossen und wenn doch, reicht der Speicher oder gibts Kerzen und noch ein kleines Windrad und eine Mini-Biogas(Kompost)anlage hinters Haus. Das wär doch mal was!

Südheidjer hat geschrieben:Mal richtig zynisch und menschenverachtend: Man hätte ja die Katastrophe im Ahrtal nutzen können, um da jetzt einen großen Speichersee draus machen zu können, umsiedeln der Leute, die eh alles verloren haben. Das hat man vor gut 90 Jahren auch gemacht, um einen Truppenübungsplatz Bergen anzulegen und die Leute hatten nichts verloren, aber mußten weichen wegen höherer Ziele.

Eine Talsperre mit Canion und viel Liege-Spiel-Wiese hätte was, vielleicht noch ein wenig (Lauf)Wasserkraft rein bauen. Sehr schick. Die Häuser müssen sich halt an den Hängen oder auf den Berg stapeln.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Zement » So Aug 15, 2021 7:12

Vario_TA hat geschrieben:
weissnich hat geschrieben:ich fahr ja kaum auto.

Dafür hast du aber erstaunlich viel Meinung zum Thema Langstrecke bei Elektroautos :roll:

weissnich hat geschrieben:also zumindestens für die wps die es bis jetzt gibt, gibt es auch genügend strom.. dann verkaufen wir halt ein bischen weniger nach österreich und frankreich.

Wir importieren bei geringer erneuerbarer STROMERZEUGUNG (hohe Residuallast) seit Jahren mit teils ziemlich hohen Leistungen Strom. Dass wir AUCH große Mengen exportieren, hilft dabei ja nicht. Oder willst du nur heizen, wenn gerade Wind weht? Und dass die Franzosen und Österreicher nicht einfach weniger Strom verbrauchen, damit wir damit unsere WP betreiben können, sondern ihre Kraftwerksleistung hochfahren, scheint auch noch immer nicht bei dir angekommen zu sein.

weissnich hat geschrieben:also videostreaming, handys, internet an sich usw.. da fragt niemand wo der strom herkommt.. ein paradox.

Wo kann ich ein Handy kaufen, das anders betrieben wird als mit Strom? Richtig: nirgendwo. Warum soll ich mir um die Antriebsart Gedanken machen, wenn es überhaupt keine Alternative gibt?
Videostreaming im Netz ist die umweltfreundlichste Art, einen Film zu schauen. Das Internet ist die Umweltfreundlichste Art, um diverse Informationen zu recherchieren, sich auszutauschen usw...
Die einzigen Möglichkeiten, das alles umweltfreundlicher zu machen, ist entweder die Verwendung regenerativer Energie (die ja unabhängig davon so schnell wie möglich ausgebaut werden sollte) oder der Verzicht auf die Nutzung. Letzteres ist gesellschaftlich nicht umsetzbar. Es gibt also effektiv nur eine einzige Möglichkeit und das ist erneuerbare Stromerzeugung. Daran gibt es auch überhaupt nichts weiter zu diskutieren oder zu hinterfragen. Oder was hättest du da gerne hinterfragt? Niemand hat je behauptet, dass Stromverbrauch irgendeiner Art gut für die Umwelt ist. Nur was willst du beim Stromverbrauch für Handys oder Streaming oder sonstwas hinterfragen? Es gibt dabei schlicht keine alternative "Antriebsart".

weissnich hat geschrieben:natürlich muss man regnerative energie auch ausbauen wenn man grün autofahren und grün heizen will, sonst wäre es ja nicht grün..

Sehr gut erkannt! Welchen Beitrag leisten zum Beispiel Elektroautos oder Wärmepumpen (also Energieverbraucher) nochmal zum Ausbau regenerativer Energieerzeugung? Den Teil muss ich irgendwie verpasst haben.

weissnich hat geschrieben:öhm.. du weisst schon das dunkelflaute in deutschland flächendeckend quasi niemals vorkommt.. ? und natürlich muss man auch speichermöglichkeiten finden.

Öhm... Du weißt schon, dass Wärmepumpen nicht die einzigen Stromverbraucher sind?
Dunkelflaute heißt nicht, dass garkeine Sonne und garkein Wind ist, sondern deutlich weniger. Und das kommt sehr häufig vor, insbesondere im Winter und Frühjahr, wenn der Heizbedarf besonders groß ist.

Dunkel wird es in Deutschland jede Nacht und im Winter besonders lange. Die zuverlässig abrufbare PV-Leistung liegt dementsprechend bei ziemlich genau 0% der installierten Gesamtleistung. Bei Windkraft sind es statistisch betrachtet rund 0,5%. Also auch ungefähr nichts. Damit lässt sich selbst bei extremer Überkapazität keine auch nur annähernd sichere Versorgung aufbauen.
Sobald die Erzeugung erneuerbaren Stroms unter die benötigte Leistung der Verbraucher fällt, muss ein zuverlässig regelbarer Einspeiser einspringen, sonst bricht das Netz zusammen. Das können natürlich auch Speicher sein, nur muss man die eben auch vorher füllen. Da der Winter normalerweise mehr als ein paar Tage dauert und es nicht mitten im Winter plötzlich ein paar Tage mit Sommersonne gibt, um Speicher aufzufüllen, müssen die Speicher entsprechend gigantisch sein (saisonale Speicherung), um Versorgungssicherheit ohne (sehr teure) Doppelstrukturen bei der Erzeugung mit fossilen Kraftwerken zu benötigen. Die neueste Analyse, die ich gesehen habe, nennt als Maßstab etwa 30TWh Stromspeicher allein in Deutschland für eine halbwegs sichere Versorgung, unter Umständen sogar deutlich mehr sprich richtung 40TWh. Dass das die nächsten 50 Jahre selbst für reiche Industrienationen wie Deutschland vollkommen utopisch ist, weißt du hoffentlich selbst.
Da es also ganz offensichtlich nicht möglich ist, elektrische Verbraucher mit erneuerbarer Energie schönzurechnen, muss für alle Anwendungen die Technik gewählt werden, die bei fossiler Energiebereitstellung die geringsten Emissionen verursacht. Das reduziert die Gesamtemissionen auf ein Minimum. Und das ist bei Heizungen meist mit Öl oder Gas der Fall, idealerweise natürlich als KWK-Anlage. Wärmepumpen sind nur für sehr geringe Temperaturen manchmal interessant. Klassische Heizkörper sind schon viel zu warm.

weissnich hat geschrieben:ach es gibt ne ganze menge möglichkeiten strom zu speichern... pumpspeicher sind eher langzeitspeicher - davon benötigt man nicht so arg viele..

Stimmt... für Deutschland bloß etwa 4.000 Stück in der Größe des derzeit größten Pumpspeichers Deutschlands bzw 15.000 Stück im Format des fünftgrößten Deutschlands. Das kann man ja am Wochenende mal eben bauen, nicht wahr? :wink:
Und am besten nutzen wir dafür die großen Gebirgszüge neben den WKA an der Nordseeküste. Wer kennt nicht die 2000er Berge in Ostfriesland? Sind zwar leider nur 2.000 Zentimeter aber wer wird den schon so genau hinsehen? :roll:

Dass parallel dazu natürlich erneuerbare Energiebereitstellung möglichst schnell ausgebaut werden muss, ist klar. Und wenn irgendwo erneuerbare Energie überschüssig sein sollte, dann ist dafür zu sorgen, dass sie gespeichert wird. Bis irgendwann mal von irgendeiner Energieform mehr erzeugt werden kann als verbraucht wird, vergehen noch Jahrzehnte. Sollte das mal absehbar sein, kann man sich immernoch überlegen, ob man gewisse Verbraucher auf andere Energieformen umstellt. Das dauert aber noch eine halbe Ewigkeit. Jetzt Verbraucher auf eine Energieform umzustellen, von der willkürlich gehofft wird, dass in ferner Zukunft mal genug davon vorhanden sein wird und dafür jetzt in Kauf zu nehmen, dass die Emissionen durch die schlechtere Nutzung der fossilen Energieträger steigen, halte ich für verantwortungslos.

weissnich hat geschrieben:ich bin ja nicht für eine wilde energiewende, sondern für eine kluge.. wenn man jetzt schnell durchführt was problemlos ist, kann man sich hinterher länger um die probleme kümmern

Genau das ist aber extrem unklug. Die Probleme auf morgen und übermorgen zu vertagen, ist in Sachen Klima fatal. Wir müssen JETZT die Probleme angehen. Sprich: fossile Energie mit maximaler Effizienz nutzen und schnellstmöglich regenerative Energie ausbauen.
Das, was jetzt schnell problemlos durchgeführt werden kann ist eine Änderung der Verbraucher. Die trägt aber nicht zu einer Verringerung der Emissionen bei, sogar im Gegenteil durch eine schlechtere Nutzung der fossilen Energieträger und keinerlei Änderung der erneuerbaren Energiemenge. Das ist genau das Gegenteil dessen, was erreicht werden soll.
Verbraucher jetzt auf eine der dreckigsten Energieformen (Strom) umzustellen, nur weil die leise Hoffnung besteht, dass diese in ferner Zukunft irgendwann mal sauber sein könnte, ist einfach absurd. Daran ist absolut nichts klug.
Mit der gleichen Willkür könnte man ab sofort Gasheizungen propagieren, weil irgendwann hoffentlich Biogas Erdgas ersetzen wird. Bei PKW genau das gleiche.

Sich willkürlich eine Energieform herauszupicken und zu behaupten, dass diese in Zukunft regenerativ sein wird und deshalb jetzt alle Verbraucher auf diese Energieart umgestellt werden sollten, ist nicht klug. Es ist naiv und schadet obendrein der Umwelt. Und ich finde es erschreckend, dass es tatsächlich Leute gibt, die darin irgendeine Logik sehen.


weissnich hat geschrieben: im winter waren dei franzosen heilfroh das wir welchen hatten, weil bei ihnen mal wieder ein grossteil der atomkraftwerke stand und es bedenklich kalt wurde..

Ja. Und was haben wir da gemacht? Kohlekraftwerke befeuert. Wind oder Sonne lässt sich jedenfalls nicht einfach so heraufbeschwören.

weissnich hat geschrieben:"flaute" die ja meistens räumlich beschränkter ist.

Kannst ja gerne mal nachschauen, wie "beschränkt" so eine Flaute wirklich ist... Du hast immer einen erheblichen Zeitanteil mit deutschlandweit unter 5% WKA Auslastung, oft auch unter 3%. Statistisch für ausreichende Versorgungssicherheit sind wie gesagt nur 0,5% der installierten Leistung verfügbar, wir müssten die Kapazitäten für 30GW sichere Leistung aus Wind etwa auf das 90-fache des heutigen Niveaus ausbauen. Das ist nicht ansatzweise realistisch oder gar sinnvoll.
https://energy-charts.info/charts/power ... ?l=de&c=DE

11.08.21 21:15 Uhr:
Gesamte Windstromerzeugung in Deutschland: 0,79GW. Dazu 0,00GW Sonnenstrom. Ein einzelner Feldhäcksler hat mittlerweile eine höhere Motorleistung als alle deutschen Windkraft- und PV-Anlagen zu diesem Zeitpunkt gemeinsam.
Und es ist jetzt nicht so, dass man dafür weit in der Zeitreihe zurückgehen muss.
Wer da ernsthaft argumentiert, dass "immer irgendwo Wind ist" und das auch noch für nennenswerte Stromerzeugung reicht, der hat schlicht und einfach keine Ahnung, was er da redet.

Und dummerweise ist der Stromverbrauch auch nicht räumlich beschränkt. Und auch nicht zeitlich.
Die Kapazität konventioneller Kraftwerke lässt sich sehr gut langfristig planen. Dass die Franzosen bei mehreren AKW gleichzeitig die Leistung drosseln mussten, war natürlich ein Planungsfehler. Passiert halt mal. Lies sich aber durch deutsche Kohlekraftwerke ausbügeln, die nämlich mal eben ihre Leistung erhöhen können. Das geht mit Wind und Sonne nicht. Da kann man eine Prognose erstellen, wie viel Ertrag erwartet werden kann und dann war's das. Keine Reaktion auf irgendwelche Sonderfälle möglich. Wenn ein Windrad ausfällt, können die beiden Nachbarwindräder die fehlende Leistung nicht kompensieren.
Die ausgefallene Kapazität der französischen AKW konnten die deutschen Kohlekraftwerke ausgleichen. Nicht die Windräder.
weissnich hat geschrieben:ihr sehr die alte technologie immer als so unfehlbar und zuverlässig an.

Nicht unfehlbar und zuverlässig. Aber viel besser planbar und regelbar.
Wind und Sonne kann man nicht planen. Wie viel Kohle man verfeuert, kann man auf das Kilogramm genau planen. Und das auch sehr kurzfristig.

Zement hat geschrieben:Das was im Link so als negativpreis geschrieben steht, bedeutet auch nur, das wir den Strom zb. nicht für 5Cent/KWh verkaufen, sondern für 4Cent oder 3Cent

Nein. Negativer Preis heißt negativer Preis. Für 2020 liegt der Negativrekord an der Strombörse bei -83,94€/MWh. Den sehr nahen Zusammenhang mit der Residuallast sieht man hier:
https://energy-charts.info/charts/price ... idual_load

Und wo ist das Problem?......... Eben da ist keins, außer das die Gewinnmarge in den Jahr kleiner ausfällt, es sei denn es wurde in dem Jahr insgesamt mehr ins Ausland verkauft.
Wir sind sind es sowieso es gewohnt, überschüssige Strom zu verkaufen. Das seit Jahrzehnten schon und wo ging es hin, na klar an die Nachbar-Staaten, wie zum Frankreich, oder Österreich der Strom abnehmen muss.
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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