Die Westküstenleitung von Tennet ist jetzt in Betrieb gegangen. In zwei Jahren soll auch die neue Verbindung an das dänische Stromnetz fertig werden.
Stück für Stück geht es vor ran.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/energ ... a1fb917fd2
Aktuelle Zeit: Mi Apr 01, 2026 12:00
Neuland79 hat geschrieben:AF85 hat geschrieben:Bayern hat stattdessen mehr PV, aber auch die liefern, genau wie Windräder, nicht ununterbrochen Strom. Deshalb wäre es nicht so unklug gewesen Isar2 weiter laufen zu lassen, aber das haben unsere Studienabbrecher erfolgreich verhindert.
Kein Problem, einfach alles ans Netz anschließen was geht. Netzstabilität, was ist das? Das regelt doch das Netz von alleine. Die Welt kann so einfach sein.
AF85 hat geschrieben:
Sollte mir eigentlich klar sein dass deine Intelligenz nicht so weit reicht um den Zusammenhang zu verstehen.
Neuland79 hat geschrieben:10 GW erneuerbare in SH. Na da haben sie ja noch weitere 20GW bis 2030 vor sich (~3GW pro Jahr).
forstfux1.0 hat geschrieben:langholzbauer hat geschrieben:Das ist doch nur die logische Fortsetzung der Vorgängerregierung.
Unter GroKo hat Altmeier die Netzbetreiber mit Garantiezinsen und beschleunigten Genehmigungsverfahren für ihre bisherige Untätigkeit belohnt...
Bitte erklär einmal wie die Erlösgenerierung für die Verteilnetzbetreiber aussieht, wie das funktioniert (was verdient ein NB?) und wie du es fair finden würdest. Garantiezinsen klingt so schrecklich einfach, kriegen die VNB - egal was sie tun - immer etwas garantiertes und woran bemisst sich das?
Und wo findet man die Untätigkeit? Was hätten die VNB und wann schon tun sollen?
langholzbauer hat geschrieben:@Neuland 79 kennt sich da besser aus.
Aber wenn statt einer Marktöffnung für internationale Investoren , den Netzbetreibern in einer Niedrigzinsphase höhere Kapitalerträge gesetzlich garantiert werden, statt erst mal die Lieferung ihrer bis dato nicht erfüllten Versorgungspflichten einzufordern, dann war das damals schon der politische Offenbarungseid vor dem Kapital.
Vor 4 Jahren standen schon in Norddeutschland und in der Nordsee viele WKA still, weil die Netzbetreiber zu wenig Interesse zeigten, diesen el.Strom bis nach Süddeutschland zu leiten.
Als Krone dieses Paradoxon investierten die Stadtwerke München in Windparks in Lappland und die ENBW fröhlich weiter in AgriPV in Brandenburg und MVP , statt sich um eine zuverlässige reale Energieversorgung im eigenen Stammgebiet zu kümmern, wo noch heute die letzten Meter über 50 bis zu 80 jährige Freileitungen auf Dachständern verteilt werden.
Energieversorgung ist Daseinsfürsorge und gehört immer staatlich geplant und überwacht .
Mit Ausschreibungsmodellen läuft das auf kommunaler und regionaler Ebene in manchen BL schon ganz gut.
forstfux1.0 hat geschrieben:....
Natürlich werden die Netzbetreiber auch (genug) Fehler gemacht haben und das Marktmodell funktioniert nicht überall, aber blind mit irgend Phrasen zu kritisieren ist eben etwas schwach. Was würdest du machen und den Markt wie regulieren?
Gazelle hat geschrieben:Die Krone des Paradoxons ist die Deutsche Bahn (DB).
Die hat auf Island in "Grünstromprojekte" investeirt, um sich so den Strom für den ICE als "Regenerativ" darzustellen.
Gazelle hat geschrieben:.
Heute sind es die Politiker, die den Ablasshandel betreiben.

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