Hallo zusammen, wollte nachfragen welche Entastsäge ihr benutzt. Dachte da an die MS 170, MS 171 und MS 180. Wo ist eigentlich der unterschied zwischen den dreien, beziehungsweise der 171 und 180. Ich habe da keinen gefunden. Die MS 150 C-E würde mir zum entasten auch sehr gut gefallen, sehr leicht, aber die ist mir zu teuer
Servus, um den Unterschied festzustellen einfach folgenden Link zur Stihl Website, die Sägen markieren und auf Vergleichen klicken. Schon werden die techn. Daten nebeneinander dargestellt und Du wirst sehen das es Unterschiede gibt.
Ich persönlich verwende eine MS 261 zum Entasten und nahezu allen anderen Arbeiten wie Durchforsten, etc mit Ausnahme der Starkholzfällung. Die MS 261 ist meine "Alltagssau" und hatte vorher schon ein 026 bis der MS Tod uns scheidete .
Die MS 17X oder 18X sind meines Erachtens zu schwach und mehr ein Spielzeug für den Garten oder Holzschnitzen aber nicht für den Wald gemacht...aber das ist nur meine Meinung und jeder ist sein Glückes Schmied selbst.
Trakto, beschreib uns erst mal, was du entasten willst. Reisig vom Baumschnitt aus dem Garten oder das andere Extrem " Äste " von 150 jährigen Buchen oder Eichen ? Für Erstes reichen die von dir beschriebenen. Beim Zweiten kann selbst eine MS 261 oder 362 oft keine Freude machen. Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
Kauf Dir eine gute gebrauchte Stihl 024 (AV), hat 3 PS, die wird locker Deine Anforderungen erfüllen. Ich habe auch so eine, wurde jetzt durch eine jüngere 241 ersetzt. Ich nehme diese Säge für 98 % aller arbeiten.
Eine 018C ist meine kleinste Säge. Für Kleinigkeiten ist die tatsächlich ganz brauchbar, entasten macht allerdings weniger Spaß, weil du dich mit der kurzen Schneidgarnitur ab einer gewissen Körpergröße doch ziemlich bücken musst.
Entweder nutze ich zum Entasten die 023 mit langer Garnitur oder gleich die 362.
Wer glaubt, nur weil die kleinen Sägen so schön leicht sind, dass es sich damit gut entasten lässt, der irrt.
Lieber eine etwas größere Säge (bis 261 oder ähnlichem) mit entsprechender Garnitur und einem Stammheber und dafür weniger bücken.
Aber das sieht vermutlich auch jeder etwas anders.
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
Hallo, also zu den kleinen Stihlsägen kann ich nichts sagen denn ich habe als leichte Entastungssäge eine Echo CSW 281 und die ist mit ihren ca 3KG einfach nur genial. Wenn wir Brennholz machen und z.B. Wipfel aufarbeiten greife ich immer wieder zu der kleinen Säge trotz das noch eine 550 xp vorhanden ist. Weichholz entasten bzw. leichte Fällarbeiten sind mit so kleinen Sägen problemlos möglich. Es ist schon klar das ab einer gewissen grösse eine 550xp oder eine 261 die bessere Wahl ist. Aber im Schwachholz oder bei Pflegearbeiten nehme ich immer die Leichte. Ich brauche auch keine Säge als Potenzmittel . Ebenso kann man mit einer 261 oder 550 einen Baum mit BHD 60 oder 70 cm zu fall bringen das geht.
Wissen ist Macht, nichts wissen macht auch nichts. Es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten!
So ist es! Die Arbeit so leicht gestalten wie möglich! Seilausstoß, Kunststoff-Windenseil, einige Holzer schrauben Seilgleiter ab um Gewicht zu sparen, leichte Schutzkleidung usw. ist Standard.
Beim Werkzeug handhabe ich es nicht anders. Zum Starkholz fällen schneide ich mit der 661, meine 362 CM ist meist in der Ficht unterwegs, die 261 Mädchen für alles, die kleine 193 für Kronen oder asten. Beruflich als auch privat.
______________________________________________________________________________________________________________________ Mancher redet grosse Worte und gebraucht nur kleine Münzen
Hallo ich benutze zum entasten die MS181 mit einer 35er Garnitur. Verwende aber die letzte Zeit meine MS280 mit einer 45er Garnitur, Grund dafür einfach weniger Bücken und größere Leistung, wobei von der Leistung die kleine auch reicht. Oft auch zu bequem um die Säge zu wechseln .
Also ich benutze die MS180 mit 30er Schwert seit Jahren zum entasten und zum fällen von kleinen Bäumen. Auch zum Ablängen ist sie primär im Einsatz - zum Teil auch bei Fixlängen.
Schneidleistung mit scharfer Kette ist in Ordnung, jedoch kein vergleich zu einer großen Säge (MS310)! Was aber auch auf das Gewicht zutrifft. Qualitativ ist die 310er um einiges besser - hatte an der MS180 schon einige Kleinigkeiten zu reparieren, obwohl sie viel neuer ist als die 310
Würde sie mir wieder kaufen - wobei ich sie jetzt nicht täglich nutze. Das Profis sich was anderes kaufen kann ich allerdings auch verstehen.
Die 170/180 sind für wenige "Stämme" bis 10 oder 15cm Durchmesser sicher nicht verkehrt. Bei einem 35er Schwert fehlt dann einfach die Kraft. Gerade beim Entasten brauchen die kleinen eine Weile, um die Kette wieder auf Arbeitstempo zu beschleunigen.
Eine 310er aus der Farmer-Serie ist natürlich wieder ein anderes Extrem - für die Leistung eigentlich zu schwer.
Die - in meinen Augen - perfekten Sägen zum Entasten sind die 241 und die 261, jeweils mit schmaler Schneidgarnitur. Perfekt was das Leistungsgewicht angeht.
Husqvarna hat da sicher auch vergleichbares im Programm.
"Die Gedenktafel für die Zweiten hängt unten in der Damentoilette."
Früher hatten wir MS180 und dann MS181. Mit denen kam ich nicht klar, für die Leistung zu schwer und träge in der Beschleunigung. Vor 6 Jahren hab ich dann meiner Frau ne MS 192C gekauft, super handlich und spritzig. Seit mein Frauchen die Säge hat ist Sie eine enorme Unterstützung für mich. Für mich hat sich der Mehrpreis für die 192er auf jeden Fall gelohnt.
Würde jetzt zu 35er Schwert tendieren, einfach wegen der Bückerei.
Selbst arbeite ich hauptsächlich mit ner 50ccm Huski das ist für mich die ideale Entastungsäge.
Dennoch finde ich die MS 192 bzw Nachfolger 193 eine sehr gelungene Säge.
Gruß Daniel
Erfahrungen macht man erst dann wenn man Sie bereits gebraucht hätte.......
Hallo zusammen, nach einem langen Gespräch mit dem Händler durfte die MS 170 und MS180 mal testen. Also zum entasten sind die doch nichts, hat der Händler wie auch ihr vorher schon gesagt. Dann bleibe ich doch bei der Dolmar 115. Trotzdem vielen dank an euch.
Meiner Meinung nach machen die Hobbysägen wenig Sinn, wenn ich mir da Leistungsgewicht und Handling anschaue würde ich mit sowas nicht glücklich. Eine Säge aus der Profiserie vereint Gewicht der "leichten" Hobbysäge mit Leistung der "Kräftigen". Natürlich muss man abwägen wie oft man so eine Säge braucht, aber ich denke Werkzeug sollte auch Spaß machen, selbst wenn man es nicht oft nutzt. Dafür hält die Profiserie evtl auch länger.
Meine Empfehlung wenns Stihl sein soll daher 241 oder 261, letztere habe ich auch seit dieser Woche als Ersatz für meine 550 Husky