automatiks hat geschrieben:Sabeth hat geschrieben:Hier scheint immer noch nicht klar zu sein, was jetzt passiert ist.
Es ist ein sehr aggressiver Keim in den Lebensmittelkreislauf gelangt, und der wird da bleiben und immer wieder zu Erkrankungen führen.
Das erste massive Auftreten fand in einem Biohof statt, das nächste Auftreten kann überall stattfinden.
Sabeth
Ich formuliere mal anders :
erstens : Das erste massive Auftreten fand auf einem Hof statt, der so von seiner Wirtschaftsweise überzeugt war, daß er es selbst bei einem hochsensiblen Produkt es nicht erforderlich gehalten ein ordentliches Riskio - und Hygienemanagment durchzuführen. Ein wesentliches Merkmal einiger BIO Betriebe. Das Riskiomanagment beschränkte sich auf diesem einzig allein darauf in einer GmbH zu führen. Damit im Schadensfall nicht das Riskio besteht, daß die Gesellschafter mit ihrem Privatvermögen haften müssen. Und das war auch der einzige Grund für eine GmbH, denn ein gärtnerischer Betrieb in dieser kleinen Größe hätte nie einer GmbH bedurft, denn der betrieb war eine Goldgrube, wohl auch weil man die Kosten für das Riskiomanagment gespart hatte und den Betrieb nicht auf einen sehr hochwertigen Hygienestandard ausgebaut hat. Also hat man es aus Geldgier billigenden in Kauf genommen, daß Menschen zu schaden kommen.
zweitens : Die Aufsichtsbehörden haben diesem Treiben über Jahre mit geschlossen Augen zugesehen und haben weder das Risikopotential erkannt, noch geeignete Maßnahmen angeordnet. War ja BIO.
drittens : Sollen jetzt alle einen erhöhten Aufwand tragen für Kontrollen und Auflagen, weil das Land Niedersachsen geschlafen hat und ein anderer geschlampt ? pro deutschem Landwirt wurden bisher etwa 20.000 € Kosten verursacht
Edit : Danke Estrell für den Hinweis, habs korrigiert !
Was ist der Unterscied zwischen Bio und Konvi sprossen? (Ich weiss es nicht...)
