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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Hosenträger » Do Okt 10, 2019 11:52

Wie haben im Oktober bisher ~60 Liter bekommen. Wir freuen uns über den Regen. Die Aussaat wird schon noch gehen, ist ja noch nichts versäumt.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Stoapfälzer » Do Okt 10, 2019 11:53

Ist nicht erlaubt gebeiztes Saatgut muss mit Erde bedeckt sein also zumindest mit der Egge oder dergleichen müsste man noch mal drüber fahren.

Hier jetzt im Oktober knapp 50 Liter Aussaat bis auf einen Fleck beendet aber einen kompletten Schnitt Gras haben wir noch stehen, momentan regnet es noch.

Gestern im Wald gewesen, mit der Haue an einem offenen Fleck ein Loch geschlagen zum Bäumchen pflanzen nach 10cm kommt´s trocken. :regen:
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Crazy Horse » Do Okt 10, 2019 13:59

Hier regnet's zur Zeit jeden zweiten Tag. Ich hab erst heute Morgen wieder 21mm ausgeleert. Ich glaub, wir haben schon weit über 100mm seit Ende September abbekommen und gesät ist auf der gesamten Gemarkung noch nichts, bis auf wenige Hektar Wintergerste.

Ich kann nur hoffen, dass es jetzt deutlich wärmer wird und die Äcker bald wieder befahrbar sind. Unsere Böden sind sehr tonhaltig und ich möchte nichts reinschmieren müssen.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon AEgro » Do Okt 10, 2019 14:32

Bei uns warens seit Ende September bis Gestern rund 125 l .
Wg. des Weiznes mach ich mit noch keinen Kopf, wenn ich auch dieses jahr früher säen wollte, wg. Herbstherbizidspritzung.
Bis Weihnachten ist es noch lang.
Für meine geplanten 3,3 ha Winterroggen auf extrem flachgründigem, tonigen Boden wird schon eher problematisch.
Körnermais und 60 % der Rüben stehen bzw. wachsen noch, ist aber alles im zeitlichen Rahmen.
Erste 40 % der Rüben auf 2 Seitenhang-Schlägen wurden vergangene Samstag Nacht gerodet.
Ging gerrade so.
Sieht jetzt halt noch mehr als besch...n aus.
Nicht gerade Bodenstruktur förderlich.
Am meisten Bauchweh hab ich aber im Moment wg. meiner Sojabohnen.
Abtrocknen werden wohl wieder, aber wie es mit dem Drusch wird, auf dem aufgeweichten Boden ?
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Crazy Horse » Do Okt 10, 2019 15:01

AEgro hat geschrieben:Bei uns warens seit Ende September bis Gestern rund 125 l .
Wg. des Weiznes mach ich mit noch keinen Kopf, wenn ich auch dieses jahr früher säen wollte, wg. Herbstherbizidspritzung.
Bis Weihnachten ist es noch lang.
Für meine geplanten 3,3 ha Winterroggen auf extrem flachgründigem, tonigen Boden wird schon eher problematisch.
Körnermais und 60 % der Rüben stehen bzw. wachsen noch, ist aber alles im zeitlichen Rahmen.
Erste 40 % der Rüben auf 2 Seitenhang-Schlägen wurden vergangene Samstag Nacht gerodet.
Ging gerrade so.
Sieht jetzt halt noch mehr als besch...n aus.
Nicht gerade Bodenstruktur förderlich.
Am meisten Bauchweh hab ich aber im Moment wg. meiner Sojabohnen.
Abtrocknen werden wohl wieder, aber wie es mit dem Drusch wird, auf dem aufgeweichten Boden ?
Gruß AEgro


Mit den Sojabohnen wirst Du dieses Jahr ne Pleite erleben, wenn die jetzt noch draußen stehen. Die gehören normal Ende September gedroschen, auch wenn die noch etwas Feuchtigkeit haben.
Und auch mit dem Winterroggen wirst Du wenig Freude haben auf den flachgründigen, tonigen Muschelkalkböden - es sei denn Du willst die Saatstärke deutlich anheben, was ein teurer Spaß ist. Da würde ich lieber nen Grannenweizen anbauen und mit der Saatstärke auf 450 Kö/m² raufgehen. Alternativ geht auch noch ne mehrzeilige Wintergerste. Die keimt zumindest recht schnell. Oder Dinkel ?

Irgendwie ist derzeit alles scheiße und ich hab auch noch nicht alle Äcker saatfertig. Einige muss ich noch grubbern - aber das so flach wie möglich. Abgespritzt hab ich schon alles. Ich hoff, dass ich bis 20. Oktober fertig werde, aber reinschmieren will ich auch nichts.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Bison » Do Okt 10, 2019 20:34

was soll bei roggen mitte oktober problematisch sein? wo mein roggen hinkommt steht noch mindestens eine woche könermais
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Crazy Horse » Do Okt 10, 2019 21:58

Bison hat geschrieben:was soll bei roggen mitte oktober problematisch sein? wo mein roggen hinkommt steht noch mindestens eine woche könermais


Auf 'nem nassen, schweren, klebrigen Tonboden brauchst Du Mitte Oktober nicht mehr mit 150-170 Kö/m² daherkommen, weil sich der Roggen unter diesen Bedingungen kaum noch bestockt. Und dieses Hybridsaatgut ist nicht wirklich billig.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Fr Okt 11, 2019 0:12

Daß Roggen keine Schmiere verträgt ist aber Grundwissen Landwirt.
Im Gegensatz zu deiner Aussage steht der Fakt, daß auf unserem Buntsandstein ab Saattermin Anfang November der Roggen sicherer ist als Weizen.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Bison » Fr Okt 11, 2019 9:05

Crazy Horse hat geschrieben:
Bison hat geschrieben:was soll bei roggen mitte oktober problematisch sein? wo mein roggen hinkommt steht noch mindestens eine woche könermais


Auf 'nem nassen, schweren, klebrigen Tonboden brauchst Du Mitte Oktober nicht mehr mit 150-170 Kö/m² daherkommen, weil sich der Roggen unter diesen Bedingungen kaum noch bestockt. Und dieses Hybridsaatgut ist nicht wirklich billig.

Warum soll auf so einem boden Roggen und nicht Weizen? Bei mir steht der Roggen ausschließlich auf dem leichten sandboden.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon anhilde » Fr Okt 11, 2019 9:07

Dieses vorhergesagte tolle Wetter am Wochenende verschiebt sich anscheinend täglich weiter. Eigentlich sollte es laut Vorhersage gestern schon trocken werden, und sonnig. Nix da, es regnet weiterhin, zwar nur wenig, aber das Zeitfenster zum abtrocknen wird immer kleiner...
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon AEgro » Fr Okt 11, 2019 9:29

Auf die Äcker soll kein Weizen.
Das wird/ soll werden ein " Spezialanbau " so extensiv wie möglich.
War mehrere Jahre jeweils 1- jährige Blühmischung, da für jede Kultur Grenzertragsstandort.
Das bedeutet, in ungüstigen Fall deckt der Ertrag die Unkosten nicht.
Ich will die Fläche 1-malig umbrechen, um die Möglichkeit zu haben, mit Herbiziden Unkraut ( vor allem Distel ) zu bekämpfen-möglicht billig.
Ab 2021 solls wieder Blühmischung o. ä. werden.
So hab ich mit anderen Grenzertragsäckern in Jahren vorher - ebenfalls mit Winterroggen - auch verfahren.
Für diesen Zweck bietet sich Winterroggen eher an als Weizen, da der Ertragseinbruch bei extensivem Anbau ohne Fungizide mit geringer Düngung wesentlich
geringer bleibt als mit Weizen.
Auserdem ist das Ausfallrisiko für Roggen wg. Frühsommertrockenheit auf solch schlechten Standorten auch geringer als mit jeder anderen Kultur.
Weizen scheidet also aus.
Wenns nichts wird, bau ich alibimäßig Sommergerste an, mit dem Wissen, daß ich auf jeden Fall drauflege.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Crazy Horse » Fr Okt 11, 2019 10:26

Bison hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:
Bison hat geschrieben:was soll bei roggen mitte oktober problematisch sein? wo mein roggen hinkommt steht noch mindestens eine woche könermais


Auf 'nem nassen, schweren, klebrigen Tonboden brauchst Du Mitte Oktober nicht mehr mit 150-170 Kö/m² daherkommen, weil sich der Roggen unter diesen Bedingungen kaum noch bestockt. Und dieses Hybridsaatgut ist nicht wirklich billig.

Warum soll auf so einem boden Roggen und nicht Weizen? Bei mir steht der Roggen ausschließlich auf dem leichten sandboden.


Roggen geht auch auf schweren Tonböden, aber da muss dann einfach die Bodenstruktur passen und der Boden schön krümeln. Nach jahrelanger flacher Mulchsaat ist das weniger ein Problem. Wenn Du aber regelmäßig mit dem Pflug kommst und jedes Mal wieder neue Tonwürste ziehst, die bestenfalls ein knackiger Frost zu sprengen vermag, dann wird das halt nichts.

Ich hab dieses Jahr von einem Vielpflüger und -grubbrer eine Fläche dazubekommen, und da siehst Du im Raps jede Lettenplatte, wo er irgendwie so gar nicht wachsen will. Roggen ist da ähnlich empfindlich. Auf meinem angrenzenden eigenen Acker habe ich auch solche Stellen drin, aber da hast Du dieses Jahr nicht den geringsten Unterschied zum besseren Boden gesehen. Das lag sicher an der Vorfrucht (Raps) und der guten Bodenstruktur nach der langen Trockenheit im letzten Jahr, aber sicher auch daran, dass ich seit 15 Jahren schon nicht mehr pflüge und die Bodenbearbeitung deutlich zurückgefahren habe. Das hat auch die Befahrbarkeit und Tragfähigkeit deutlich verbessert.

@AEgro
Warum baust Du auf diesen Böden nicht Hafer an? Der durchwurzelt den schweren Tonboden doch sehr viel besser als eine Mimose wie die Sommergerste. Hafer ist einfach massenwüchsiger und unterdrückt das Unkraut besser. Und nen Wuchsstoff gegen die Disteln kannst Du auch darin einsetzen.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon AEgro » Fr Okt 11, 2019 12:07

Soll ich den Hafer selber fressen ?
Hier gibts so gut wie keine Vermarktungsmöglichkeit dafür, bzw. die Abnehmer zahlen so wenig dafür ( Abwehrpreis ) daß niemand Hafer anbaut.
Dieses jahr habe ich mitbekonmmen, daß ein Landwirt mit seinem Hafer wg. zu geringem HL-Gewichts wieder heimgeschickt wurde.
Auf den fl.gründigen Böden könnte mir das leicht auch passieren.
Wie gesagt wäre So.Gerste auch nur eine Notlösung.
Nach meiner Erfahrung reichts bei den momentanen Sorten auch für ausreichden Vollgersteanteil als Braugerste.
Gruß AEgro
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Crazy Horse » Fr Okt 11, 2019 12:43

AEgro hat geschrieben:Soll ich den Hafer selber fressen ?
Hier gibts so gut wie keine Vermarktungsmöglichkeit dafür, bzw. die Abnehmer zahlen so wenig dafür ( Abwehrpreis ) daß niemand Hafer anbaut.
Dieses jahr habe ich mitbekonmmen, daß ein Landwirt mit seinem Hafer wg. zu geringem HL-Gewichts wieder heimgeschickt wurde.
Auf den fl.gründigen Böden könnte mir das leicht auch passieren.
Wie gesagt wäre So.Gerste auch nur eine Notlösung.
Nach meiner Erfahrung reichts bei den momentanen Sorten auch für ausreichden Vollgersteanteil als Braugerste.
Gruß AEgro



Bekommst Du für Futtergetreide (Roggen, Triticale, Wintergerste) denn mehr bezahlt als für nen Qualitätshafer?
Ich mein, Hafer ist doch ein gutes Kälberfutter (wegen des hohen Fettgehaltes) und Pferdehalter wird es bei Euch doch auch geben. Auf den wenigen Hektar, auf denen sonst die Blühmischung steht, ist das doch alles kein Thema. Und Hafer ist doch wirklich billig anzubauen (keine Fungis, bestenfalls mal nen Wachstumsregler). Ich bau zwar auch selten Hafer, aber ich hatte auch auf den schlechten Böden noch nie Probleme mit einem zu geringem hl-Gewicht.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Hosenträger » Fr Okt 11, 2019 12:58

AEgro hat geschrieben:Soll ich den Hafer selber fressen ?
Hier gibts so gut wie keine Vermarktungsmöglichkeit dafür, bzw. die Abnehmer zahlen so wenig dafür ( Abwehrpreis ) daß niemand Hafer anbaut.
Dieses jahr habe ich mitbekonmmen, daß ein Landwirt mit seinem Hafer wg. zu geringem HL-Gewichts wieder heimgeschickt wurde.
Auf den fl.gründigen Böden könnte mir das leicht auch passieren.
Wie gesagt wäre So.Gerste auch nur eine Notlösung.
Nach meiner Erfahrung reichts bei den momentanen Sorten auch für ausreichden Vollgersteanteil als Braugerste.
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