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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Neuland79 » Di Aug 09, 2022 14:16

langholzbauer hat geschrieben:Nach 17 Min. musste ich diesen Schwachsinn abstellen.

Gegen Ende wirds besser. Zum Thema Dürre. Wenn man auf die verdorrten Wiesen schaut, wächst dort nur noch Luzerne. Als Biobauer mit viel Lurzerne ist man da vielleicht doch im Vorteil?
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Isarland » Di Aug 09, 2022 14:36

Neuland79 hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Nach 17 Min. musste ich diesen Schwachsinn abstellen.

Gegen Ende wirds besser. Zum Thema Dürre. Wenn man auf die verdorrten Wiesen schaut, wächst dort nur noch Luzerne. Als Biobauer mit viel Lurzerne ist man da vielleicht doch im Vorteil?


Ich kenn den und will hier kein Tam Tam veranstalten. Nähere Infos per PN.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Di Aug 09, 2022 15:03

Neuland79 hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Nach 17 Min. musste ich diesen Schwachsinn abstellen.

Gegen Ende wirds besser. Zum Thema Dürre. Wenn man auf die verdorrten Wiesen schaut, wächst dort nur noch Luzerne. Als Biobauer mit viel Lurzerne ist man da vielleicht doch im Vorteil?

Das hatten wir in verschiedenen Faden schon sehr oft durch.
Die Luzerne ist die Königin der "Acker"-Futterpfanzen.!
Wo sie auf bisherigem Grünland nennenswerte Bestände bilden kann, zeigt sie damit an,dass der Standort besser für Wintergetreide geeignet wäre.
Und damit kommen wir an den Punkt, wo wir uns irgendwann früher mal fragten, warum Wässergräben in den vermeintlich frischen Wiesen eingezeichnet sind.
Es gab eben in der nachvollziehbaren Vorzeit schon Trockenphasen...
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon wastl90 » Di Aug 09, 2022 19:24

Isarland hat geschrieben:
Neuland79 hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Nach 17 Min. musste ich diesen Schwachsinn abstellen.

Gegen Ende wirds besser. Zum Thema Dürre. Wenn man auf die verdorrten Wiesen schaut, wächst dort nur noch Luzerne. Als Biobauer mit viel Lurzerne ist man da vielleicht doch im Vorteil?


Ich kenn den und will hier kein Tam Tam veranstalten. Nähere Infos per PN.

:lol: um den wird es auch nicht ruhig :lol: :gewitter: . Ich fahre häufig an seinen Flächen vorbei - zaubern kann der auch nicht!
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Hosenträger » So Aug 14, 2022 13:56

Nun war ich mal über den Tellerrand gugen.
Im Bodenseekreis habe ich Mais gesehen, welcher geradezu strotzte vor Kraft und Gesundheit! Also wenn Mais bei uns normal 3-4 Meter hoch wird, war der gewiss 5 oder 6 Meter hoch! Ich habe gewiß schon denn ein oder anderen schönen Mais gesehen, aber der übertraf jeden um längen.
Im Salzburger Land und Rottal ganz anders! Dort war der Mais zusammengerollt und welk wenn er gut war. Sojabohnen Gelb bis lichtes Braun. Ein Feld sahen wir in dem beim Mais tatsächlich nicht ein Blatt mehr Grün war, und die Kolben alle nach unten hingen, als hätte es da vor 2 Wochen strengen Frost gegeben, und der Mais ist vergessen worden zu ernten. Dementsprechend waren auch andere Feldkulturen und das Grünland(schon makaber die Bezeichnung).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon T4512 » So Aug 14, 2022 14:37

Hosenträger hat geschrieben:Nun war ich mal über den Tellerrand gugen.
Im Bodenseekreis habe ich Mais gesehen, welcher geradezu strotzte vor Kraft und Gesundheit! Also wenn Mais bei uns normal 3-4 Meter hoch wird, war der gewiss 5 oder 6 Meter hoch! Ich habe gewiß schon denn ein oder anderen schönen Mais gesehen, aber der übertraf jeden um längen.
Im Salzburger Land und Rottal ganz anders! Dort war der Mais zusammengerollt und welk wenn er gut war. Sojabohnen Gelb bis lichtes Braun. Ein Feld sahen wir in dem beim Mais tatsächlich nicht ein Blatt mehr Grün war, und die Kolben alle nach unten hingen, als hätte es da vor 2 Wochen strengen Frost gegeben, und der Mais ist vergessen worden zu ernten. Dementsprechend waren auch andere Feldkulturen und das Grünland(schon makaber die Bezeichnung).


Wir haben auf einem Feld mais von 40cm bis 2,60m. Vielleicht 30to im Schnitt. Produktionskosten 800€/ha. Pacht 350€.
Einnahmen vielleicht 900€ inklusive Krötensteuer. Aber gibt auch 10to Mais/ha. Also alles Silomais.
Und die Ackerbohnen scheinen dieses Jahr den Vogel abgeschossen zu haben. Da sind an vielen Pflanzen garkeine Schoten dran.
Und Rüben so dick wie dicke Möhren. So schlecht war es noch nie bei den Sommerkulturen. Wintergetreide war gut in unserer Region.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon 240236 » So Aug 14, 2022 15:04

Hosenträger: Im oberen Rottal sind die Maisbestände zum teil verhagelt aber durchwegs schön aufgrund der schweren, wasserhaltigen Böden. Im unteren Rottal sieht die Sache anders aus. Wasserdurchlässige Böden. Wo warst du im Rottal?
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon aldersbach » So Aug 14, 2022 20:34

Bevor ich weiter schreibe: auch bei mir hat es seit Wochen nicht geregnet und es ist viel zu trocken.
Aber Freitagabend. ich fange an zu Grubbern und beginne mit dem Feld das am weitesten entfernt ist. Nach einer halben Stunde beginnt ein richtig heftiger gewitterschauer. Jetzt meine Fragen an euch. Es war nass dass ich die Kleine Steigung mit Sperre fahren musste sonst wäre ich gestanden. Da gleichzeitig die Sonne schien habe ich nicht abgebrochen hätte ich das tun sollen?
Am Samstag habe ich dann die zwischenfrucht ausgesät und obwohl ich dieses Feld als letztes bearbeitete war es am Anfang noch grenzwertig feucht. Auch hier habe ich weiter gearbeitet weil ich mir dachte vielleicht bringt die Feuchtigkeit ja noch ein klein bisschen was. Nun die Frage an die Profis richtig oder falsch?
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Kleinbauer2.0 » So Aug 14, 2022 20:50

aldersbach hat geschrieben:Bevor ich weiter schreibe: auch bei mir hat es seit Wochen nicht geregnet und es ist viel zu trocken.
Aber Freitagabend. ich fange an zu Grubbern und beginne mit dem Feld das am weitesten entfernt ist. Nach einer halben Stunde beginnt ein richtig heftiger gewitterschauer. Jetzt meine Fragen an euch. Es war nass dass ich die Kleine Steigung mit Sperre fahren musste sonst wäre ich gestanden. Da gleichzeitig die Sonne schien habe ich nicht abgebrochen hätte ich das tun sollen?
Am Samstag habe ich dann die zwischenfrucht ausgesät und obwohl ich dieses Feld als letztes bearbeitete war es am Anfang noch grenzwertig feucht. Auch hier habe ich weiter gearbeitet weil ich mir dachte vielleicht bringt die Feuchtigkeit ja noch ein klein bisschen was. Nun die Frage an die Profis richtig oder falsch?

Wie immer: Saatbett geht vor Saatzeit.
Wenn man meint, selbst in der größten Dürre noch mit Sperre im Dreck wühlen zu müssen, dann hat man die Zeichen der Zeit wohl noch nicht erkannt.
Was heute ist, ist heute.
Was morgen ist, das ist erst morgen.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Crazy Horse » So Aug 14, 2022 20:59

aldersbach hat geschrieben:Bevor ich weiter schreibe: auch bei mir hat es seit Wochen nicht geregnet und es ist viel zu trocken.
Aber Freitagabend. ich fange an zu Grubbern und beginne mit dem Feld das am weitesten entfernt ist. Nach einer halben Stunde beginnt ein richtig heftiger gewitterschauer. Jetzt meine Fragen an euch. Es war nass dass ich die Kleine Steigung mit Sperre fahren musste sonst wäre ich gestanden. Da gleichzeitig die Sonne schien habe ich nicht abgebrochen hätte ich das tun sollen?
Am Samstag habe ich dann die zwischenfrucht ausgesät und obwohl ich dieses Feld als letztes bearbeitete war es am Anfang noch grenzwertig feucht. Auch hier habe ich weiter gearbeitet weil ich mir dachte vielleicht bringt die Feuchtigkeit ja noch ein klein bisschen was. Nun die Frage an die Profis richtig oder falsch?


Ich wunder mich sowieso, dass bei Euch das Grubbern geht, wenn es wochenlang nicht mehr geregnet hat. Aber wenn so viel Regen auf einmal kommt, dass es oberflächlich schmiert und man ohne Differential nicht mehr weiter kommt, dann lässt man's bleiben.

Warum lässt Du den Regen nicht erstmal richtig einziehen, bevor Du grubberst?
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » So Aug 14, 2022 21:06

alder! --- sbach,
Da,hast Du es, scheinbar fertig gebracht, in einem Dürrejahr den Boden zu verschmieren. :oops:
Sorry, aber vermutlich hätten ein rechtzeitiger Abbruch und die Weiterbearbeitung nach Verteilung respektive Versickerung des Wassers schon mehr DK am Schlupf gespart, als extra Anreise nach einem Tag.
Ich wünsche Dir, dass die Schäden im Bodengefüge nicht zu schlimm sind und im Winter raus frieren.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Hosenträger » So Aug 14, 2022 21:07

@ 240236
Bin in Bayrisch Gmain rüber und in Braunau wieder raus. Dann auf B12 bis A3 Poking.
Die verhagelten Bestände sind uns nicht entgangen. Die sind noch Grün, aber Hagelschäden sind auch nicht gerade gesundheitsfördernd für den Mais. Ganz zu schweigen, vom Erscheinungsbild des Maises. Da war das Allgäuer Seenland schon deutlich erquikender. Dort wurde alles geheut, oder zu Silage gemacht was nicht zur Grünfütterung gebraucht wurde. :prost:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon 240236 » So Aug 14, 2022 21:48

Hosenträger hat geschrieben:@ 240236
Bin in Bayrisch Gmain rüber und in Braunau wieder raus. Dann auf B12 bis A3 Poking.
Die verhagelten Bestände sind uns nicht entgangen. Die sind noch Grün, aber Hagelschäden sind auch nicht gerade gesundheitsfördernd für den Mais. Ganz zu schweigen, vom Erscheinungsbild des Maises. Da war das Allgäuer Seenland schon deutlich erquikender. Dort wurde alles geheut, oder zu Silage gemacht was nicht zur Grünfütterung gebraucht wurde. :prost:
Also zur Information, du bist im "unteren" Rottal gewesen und da sind die Böden kiesig wasserdurchlässig.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Groaßraider » So Aug 14, 2022 23:26

Hosenträger hat geschrieben:Nun war ich mal über den Tellerrand gugen.
Im Bodenseekreis habe ich Mais gesehen, welcher geradezu strotzte vor Kraft und Gesundheit! Also wenn Mais bei uns normal 3-4 Meter hoch wird, war der gewiss 5 oder 6 Meter hoch! Ich habe gewiß schon denn ein oder anderen schönen Mais gesehen, aber der übertraf jeden um längen.
Im Salzburger Land und Rottal ganz anders! Dort war der Mais zusammengerollt und welk wenn er gut war. Sojabohnen Gelb bis lichtes Braun. Ein Feld sahen wir in dem beim Mais tatsächlich nicht ein Blatt mehr Grün war, und die Kolben alle nach unten hingen, als hätte es da vor 2 Wochen strengen Frost gegeben, und der Mais ist vergessen worden zu ernten. Dementsprechend waren auch andere Feldkulturen und das Grünland(schon makaber die Bezeichnung).


Wo kommst du Vogel her?
Gruß R. M.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Neuland79 » So Aug 14, 2022 23:47

Bin heute durch Brandenburg gefahren. Das war nicht ein Feld. Alle Maisfelder sehen so aus. Entweder so niedrig wie auf dem Foto oder bis doppelte Höhe und komplett gelb.
Ob das Gestrüpp auf dem Feld bei Regen nochmal grün wird, weiß ich nicht, aber gefühlt hat es sich ausgemaist.

20220814_141950 (Large).jpg
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