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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Bonifaz » Mo Jan 09, 2023 22:44

Wir haben laut priv. Wetterstation MN 837 mm abbekommen Das sind 89% des langjährigen Mittel. Die ersten 3 Monate waren deutlich im Minus. Dann war nur noch der November knapp.
Die Verteilung während der Vegetationsperiode ging so, Also kein Grund zu Jammern
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon rottweilerfan » Fr Jan 13, 2023 19:56

wir haben die ersten 100 mm voll,schauerartig verstärkt bringt richtig wasser :)
Deutschland,ein Paradies für Schmarotzer und Taugenichtse...
" Der Rottweiler ",in seiner Familie gutmütig,treu und ergeben...
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Quereinsteiger13 » So Jan 15, 2023 10:13

Hatten letztes Jahr ca. 500mm, was unterdurchschnittlich ist und dabei waren 3 Monate mit weniger als 10mm. Seit ungefähr Weihnachten hat nun mit über 100mm die Regenzeit eingesetzt, was man nun auch am Füllstand des Edersees erkennt.
Dateianhänge
Resizer_16737740043131.jpg
Quereinsteiger13
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon AEgro » Mo Jan 16, 2023 11:03

Mal ganz was Neues.
Gerade bei uns Schnee(Regen)sturm bei + 2° C.
Es wird doch nichts liegenbleiben ? :lol:
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
AEgro
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon 2250 » Mo Jan 16, 2023 11:38

Hier mussten wir heute schon in den Winterdienst.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Sottenmolch » Mo Jan 16, 2023 18:12

Quereinsteiger13 hat geschrieben:... Seit ungefähr Weihnachten hat nun mit über 100mm die Regenzeit eingesetzt, was man nun auch am Füllstand des Edersees erkennt.



Naja. Letztlich hat der Füllstand keine Aussagekraft. Solange in den tiefen Lagen des Bodens nichts ankommt, ist bei erneuter Trockenheit schnell wieder die Kacke am Dampfen.

Dürremonitor
https://www.ufz.de/index.php?de=37937
Zuletzt geändert von Sottenmolch am Mo Jan 16, 2023 20:40, insgesamt 1-mal geändert.
Sottenmolch
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon böser wolf » Mo Jan 16, 2023 20:37

Sottenmolch hat geschrieben:
Quereinsteiger13 hat geschrieben:... Seit ungefähr Weihnachten hat nun mit über 100mm die Regenzeit eingesetzt, was man nun auch am Füllstand des Edersees erkennt.



Naja. Letztlich hat der Füllstand keine Aussagekraft. Solange in den tiefen Lagen des Bodens nichts ankommt, ist bei erneuter Trockenheit schnell wieder die Kacke am Dampfen.
https://www.ufz.de/index.php?de=37937

Auch bei uns hat es gut geregnet, seit Jahren trockengefallene Gräben führen wenigstens teilweise wieder etwas Wasser.
Was mich sehr erschrickt ist das auf vielen umliegenden Flächen , selbst auf Sand beim Regen Wasser auf den Flächen steht.
In ersterliene sind es Schläge auf denen 2022 Kartoffeln und rüben standen.
böser wolf
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Sottenmolch » Mo Jan 16, 2023 20:49

Wenn du meinen Link anklickst und die Wassersättigung der oberen Bodenschicht ansiehst, kannst du sehen, dass die Wassersättigung bei um die 100% liegt. Da steht schnell mal Wasser.
Bei mir hinterm Haus (Wiesengrund) ist es genauso. Am nächsten Tag ist es aber weg.

Die Märzenquellen laufen auch hier. Aber sie versiegen auch recht schnell wieder fast komplett. Früher sind sie bis in den Mai gelaufen, heutzutage ist je nachdem wie feucht das Frühjahr ausfällt auch schon im März Schluß.
Sottenmolch
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Mo Jan 16, 2023 20:57

Das Problem besteht aktuell darin, dass die Kapillaren in die tieferen Bodenschichten durch Luft verstopft sind.
Da kann das Wasser nicht so einfach versickern, wie in normalen Jahren und die Oberflächen sehen feuchter aus, als die Böden wirklich sind.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Neuland79 » Di Jan 17, 2023 2:06

Die Spremberg Talsperre ist noch nicht mal zu 2/3 voll. Da fehlen weitere 50cm. Das wird zwar noch werden, aber die nächsten 2 Wochen sind erstmal keine nennenswerten Niederschläge angesagt. Im Februar dann.
Viel interessanter ist aber die USA. Wenn es so weiter geht wie bisher ist 2030 mit dem Lake Mead und dem Lake Powell Schluß. Das wird noch ganz spannend.

Spremberg.JPG
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon böser wolf » Di Jan 17, 2023 7:06

langholzbauer hat geschrieben:Das Problem besteht aktuell darin, dass die Kapillaren in die tieferen Bodenschichten durch Luft verstopft sind.
Da kann das Wasser nicht so einfach versickern, wie in normalen Jahren und die Oberflächen sehen feuchter aus, als die Böden wirklich sind.

Ich sehe da noch andere Gründe!
Es sind Böden die eine intensive und tiefe Bearbeitung erfahren haben , dazu mehrmaliges überfahren bei hohen Radkappen in der Ernte und fehlende bodenbedeckung .
böser wolf
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Marian » Di Jan 17, 2023 10:56

Also hier ist es extrem offensichtlich.
Alle Flächen Vorfrucht Silomais. Böden gleich. Beim Schwiegervater Pflug im Frühjahr zu Mais und Pflug nach Mais zu Getreide. Aussaat KE+ Amazone D7 Schleppschar. Bei mir Grubber zu Mais und nach Messerwalze Grubber zu Getreide. Auch auf einer früher beim Vorpächter immer abgesoffenen Fläche nur eine kleine Pfütze. Sonst nirgendwo Wasser. Beim SV stehen überall kleine Seen. Einen Teil der zum absaufen neigt habe ich auch bei ihm nur gegrubbert. Da steht nur minimal etwas in 2 Fahrgassen. Er mag es nicht zugeben, sieht aber selbst woran es liegt. Unser Sand dankt gern das pflügen. Zu Mais passt das wenn nicht schon alles trocken ist gut. Aber den trockenen Boden so überlockern verzeiht er nicht.

Wir sind für den Januar schon bei knapp 90mm.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Di Jan 17, 2023 13:24

Klar kommen die Folgen der Bearbeitung noch dazu.
Hier steht das Wasser auch in den eben Wiesen, die nicht verdichtet sind.
Aber ich kann mich nur über jeden Tropfen freuen, der aktuell fällt und versickert.
Der nächste Sommer kommt bestimmt.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon germane » Fr Feb 03, 2023 11:45

Hier hat es die letzten Tage ca.15 cm geschneit und dann geregnet. Davor ein paar Tage Sturm.

Jetzt ist mir ein Verdacht gekommen:

Wenn Sturm ist, müssen die Windräder abgeregelt werden. In dem Zustand kommen dann Wolken (Regen) durch, die Windräder verdampfen keine Luftfeuchtigkeit und es kann schneien(regnen). Jetzt ist wieder trocken und Sturm.

Ich werde das jetzt mal beobachten, denn es wäre ein weiteres Argument für meine Theorie!
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Falscher Ansatz

Beitragvon adefrankl » Sa Feb 04, 2023 1:11

germane hat geschrieben:Hier hat es die letzten Tage ca.15 cm geschneit und dann geregnet. Davor ein paar Tage Sturm.

Jetzt ist mir ein Verdacht gekommen:

Wenn Sturm ist, müssen die Windräder abgeregelt werden. In dem Zustand kommen dann Wolken (Regen) durch, die Windräder verdampfen keine Luftfeuchtigkeit und es kann schneien(regnen). Jetzt ist wieder trocken und Sturm.

Ich werde das jetzt mal beobachten, denn es wäre ein weiteres Argument für meine Theorie!

Nein, an dieser Stelle ist der Ansatz falsch. Stürme haben soviel Energie, dass dort die Energieentnahme durch WKAs prozentual relativ gering ist (auch wenn diese nicht abschalten (würden).) Denn der Energiestrom (bezogen auf einen Querschnitt) wächst mit der dritten Potenz der Windgeschwindigkeit. Wenn z.B. WKAs bei 10 m/s bereits ihre Maximalleistung erreichen und bei 20 m/s abschalten, dann beträgt der Anteil der Windenergie die durch die WKA entzogen wird prozentual nur noch 1/( kurz vor dem Abschaltpunkt, im Vergleich zur Situation bis zum erreichen der Maximalleistung.
Die Windenergienutzung sollte sich am stärksten in Phasen mit relativ wenig Wind auf Wetter und speziell auch Niederschläge aus. Da ist zwar die tatsächliche Leistung der WKAs wesentlich geringer, aber prozentual macht dieser Energieentzug deutlich mehr aus. Daher sind die stärksten Effekt im Frühjahr und Sommer zu erwarten und die geringsten im Winter. Der Herbst ist komplizierter. Da gibt es einerseits die ruhigen Wetterlagen, bei denen eh kaum ein Lüftchen weht. Da ändern auch die WKAs kaum was und andererseits auch die Herbststürme.
Insgesamt würde ich insbesondere im Frühjahr eine Niederschlagsabnahme durch die WKAs erwarten, und da wirkt es sich auch am stärksten auf die Landwirtschaft aus. Könnte jetzt die Argumentation mit genauen Berechnungen und Datenreihen unterfüttern, aber das würde hier viel zu weit führen.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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