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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon NobbyNobbs » Di Mai 26, 2015 12:39

Jungspund hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:Ich kann es nicht mehr hören. Der ganze Süden klagt seit Wochen über zu viel Wasser und beschwert sich über dieses Luxusproblem, während wir hier in der Mitte halb verdursten. :gewitter:

Luxusproblem, aha. Manche denken schon daran den Mais ein drittes mal zu säen, weil immer wieder alles Land unter ist :roll:


"Zu viel" Wasser ist definitiv ein Luxusproblem im Vergleich zur Trockenheit. Wenn kein Wasser da ist, sinken die Erträge rapide bis zum Totalausfall. Zu viel Wasser (und wann kommt das schon mal vor?) sollte diese Effekte nicht verursachen, ganz im Gegenteil (es sei denn Lager und Co. werden zum Problem).
Mais ein 3. Mal gesät? Wie viel ist denn da runter gekommen, dass es so weit kam? Oder handelt es sich um blank geputzte Pflugflächen? Falls ja, liegt der Fehler jahresbedingt aber eher am System.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Jungspund » Di Mai 26, 2015 13:00

Seit 30.4. sind jetzt um die 170l, meiner (nach Pflug) war genauso unter Wasser, wie nebenan und drumrum nach Mulchsaat und Pflug.
Heut sinds wieder um die 6l gewesen.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon julius » Di Mai 26, 2015 13:08

Bei zuviel Wasser spielt der Boden eine große Rolle. Wir haben teilweise auch Kiesböden.
Da ist trotz zuviel Wasser alles im Lot weil das gesamte überschüssige Wasser im Boden versickert. Andererseits haben wir Böden die so eine Art Isolierschicht in 30 cm Tiefe haben, die das Wasser längere Zeit zurückhalt. Sind die oberen 30 cm Boden mit Wasser gesättigt steht das Wasser dort tagelang, oder es läuft am Hang ab. Auf diesen Böden ist das Maiskorn oder Keimling teilweise im Boden verfault und der Boden total verschlämmt. Da ist mit einem Hackgerät auflockern und nochmal Dünger nachstreuen angesagt. Nachsäen an den Fehlstellen kann man vergessen weil er sehr unregelmäsig aufläuft.
Da wäre ich mit einer Trockenperiode sicher besser bedient gewesen.

Beim Grünland und Getreide gibts bei ständiger Nässe schon weniger Probleme, abgesehen von bis zu 20 cm tiefen Fahrspuren im GL und Pilzkrankheiten im Getreide.

Seit 30.4. sind jetzt um die 170l, meiner (nach Pflug) war genauso unter Wasser, wie nebenan und drumrum nach Mulchsaat und Pflug.
Heut sinds wieder um die 6l gewesen.


Das geht noch halbwegs.
Bei uns sinds im Mai laut Wetterstation im Nachbarort 247 Liter.
Zuletzt geändert von julius am Di Mai 26, 2015 13:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon PhantomLord » Di Mai 26, 2015 13:11

Ich schätz beides ist ein großes Problem. Aber zu lange Trockenheit führt halt zum Totalausfall aller Kulturen. Ich trau mich garnicht hier Bilder einzustellen. Hier scheint dieses Jahr das gelobte Land zu sein für den Ackerbau. Wir befinden uns genau zwischen dem Gebiet mit zu wenig und zu viel Regen. Hier sind die Regenmengen schön verteilt gewesen und nie zu viel auf einmal. Im Mai bisher ca 75l
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon NobbyNobbs » Di Mai 26, 2015 13:23

julius hat geschrieben:Das geht noch halbwegs.
Bei uns sinds im Mai laut Wetterstation im Nachbarort 247 Liter.



Na gut, das hat ja auch schon nichts mehr mit normaler Witterung zu tun, das ist ja schon fast eine Naturkatastrophe. :shock:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon marius » Di Mai 26, 2015 13:52

PhantomLord hat geschrieben:Ich schätz beides ist ein großes Problem.


Hier hat es im März, April und Mai kaum geregnet. Trotzdem keimte der ende April gedrillte Mais und läuft sauber auf.
Bei einigen Experten die vorher noch Grünroggen siliert haben, liegt das Maiskorn hingegen noch im Boden.

Ich weiss nicht warum sich einige über die Trockenheit beklagen. Schaut mal nach Australien und USA dann seht ihr was eine wirkliche Trockenperiode ist.

Getreide sieht hier mit angepaßter Bestandesdichte auf guten Böden > 60 BP mit reichlich eingearbeiteter organischer Substanz trotz Trockenheit gut aus. Darum statt Silomais einfach mal Körnermais verkaufen und das gesamte Maisstroh flach einarbeiten. Getreidestroh ebenfalls. Das wirkt Wunder auch was die Kapillarwirkung betrifft durch deutlich verbessertes Bodenleben.

Sollte der Weizen jetzt zur Blüte und Kornfüllung noch ausreichend Regen sehen sind 10 Tonnen/ha möglich da er übers TKG einiges wieder ausgleichen kann.
Da würde ich mit den abgesoffenen Kulturen nicht tauschen wollen.
Meine Erfahrung ist wenn ein Acker mit angebauter Kultur tagelang mit Staunäße abgesoffen ist, fehlen automatisch zur Ernte 1/4 Ertrag. Das läßt sich durch nichts mehr ändern oder steuern.
Noch dazu fördert Staunässe Fußkrankheiten im Getreide wie Schwarzbeinigkeit und Halmbruch oder Kohlhernie bei Raps. Diese Sporen überdauern Jahre im Boden und befallen auch noch Nachfolgekulturen.

Dann doch meine derzeitige Trockenheit wenn ich wählen müßte. Nur dann bitte keine 20er Sandböden.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Welfenprinz » Di Mai 26, 2015 14:49

Auch wenn ich störe:
wir haben heut 15 ° Höchsttemnperqtur gehabt.

Am 26. mai. :!:

wieviel Tage über 20 hatten wir dies Frühjahr denn überhaupt schon.
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
Pfosten, die die Zäune halten, Zäune, die die Menschen spalten.
Hoffnung bleibt, dass diese Pfosten eines Tages mal verrosten.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Rohana » Di Mai 26, 2015 16:04

bei uns eher um 13 Grad, leichter Wind, sieht die ganze Zeit nach Gewitter/Regen aus aber nix passiert. Gestern hats wenigstens einmal den Boden nass gemacht...
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Bauerntrampel » Di Mai 26, 2015 16:45

Seit letztem Jahr glaube ich absolut, was die älteren in der Gegend immer sagen: die trockenen Jahre sind die guten Jahre. Im letzten Jahr hatten wir nämlich übermäßig viel Wasser. Abgesehen von Septoria, Gelbrost und Lager konnte dann aber auch der stehende, gesunde Weizen ertraglich nicht das bringen, was er optisch versprach. Einige km weiter mit Kiesunterlage wurden hingegen Rekorderträge gedroschen.
Staunässe ist also auch scheiße...
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon BauerBernd » Di Mai 26, 2015 16:56

Hi

Hier in der Region zwischen Limburg und Wetzlar hat es im März nach der Aussaat von Hafer und Sommergerste
schön verteilt über eine Woche rund 50 Liter geregnet. Der April brachte einzene minimale Schauer bis zum Monatswechsel in den Mai vom 27.4-3.5 nochmal rund 40 Liter, im Mai bisher kühle wechselhafte Witterung mit schwarzen Wolken die einfach kein Wasser fallen lassen wollen. Vergangene Woche drei Schauer jeweils 1 Liter mehr nicht der Boden ist knochentrocken.
Aber dennoch sieht das Getreide ordentlich aus, der Weizen Gott sei Dank dieses Jahr Ausnahmslos auf den schweren guten Böden. Der Raps steht auf den schlechten Böden prächtig ( Sherpa) da ist in den Schoten schon ordentlich Füllung drin. Wintergerste ebenfalls recht gut. Sommergerste und Hafer werden wohl nicht berühmt werden, treten
im Wachstum doch recht auf der Stelle. Im Juni nochmal 50 Liter und wir wären übern Berg.

Mais und Zuckerrüben der Kollengen treten auch auf der Stelle, gerade beim Mais konnte man die letzten 14 Tage kaum nennenswertes Wachstum beobachten.

V.G.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Raider » Di Mai 26, 2015 18:56

Welfenprinz hat geschrieben:Auch wenn ich störe:
wir haben heut 15 ° Höchsttemnperqtur gehabt.

Am 26. mai. :!:

wieviel Tage über 20 hatten wir dies Frühjahr denn überhaupt schon.



Bei uns isses auch nicht wärmer. Allerdings finde ich das gar nicht mal so übel. Dem Getreide und wohl auch dem Raps schadet das nicht. Im Gegenteil... Auch das Gras hatte eine sehr gute Qualität. Einzig dem Mais isses etwas zu kalt, aber dramatisch is es da auch noch nicht
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Quattrodevil » Di Mai 26, 2015 19:52

Heute hatten wir 11 Grad, am Donnerstag Nacht meldet der Wetterbericht drei Grad :shock:
Regen hatten wir mehr als genug
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Estomil » Do Mai 28, 2015 8:58

Grad mal die Wetterstaion kontrolliert. In den letzten 3 Monaten gab es ganze 50mm. Davon im Mai 20mm. Davon dann überwiegend in 3-4mm häppchen die dann auch recht schnell verdunsten. Auf den reinen Sandböden sieht man hier bereits Getreide das wohl ein totalausfall wird. Ich habe das glück, dass ich solche Standorte eigentlich garnicht habe und bisher noch mit einem normalen ertrag rechnen kann. Glücklicherweise habe ich den wachstumregeler einsatz dieses jahr reduziert sowie die Düngergaben vorgezogen.
Besonders das reichliche Düngerangebot hilft dem Weizen jetzt wohl über die runden.
Nachbarflächen die einfach zu spät waren sind bereits tot krank. Ich kann immerwieder sehen, dass man sich mit dem Flanzenschutz noch so viel mühe machen kann. In Stress situationen wie der trockenheit muss dünger und eine Gesunde Planze vorhanden sein. Ansonsten bricht alles zusammen.

Ich hoffe mal das bald regen kommt. Nen paar km weiter wird der Weizen schon beregnet....
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Badener18 » Fr Mai 29, 2015 12:59

Heute Nacht 0,9l. Der erste Regen seit 2 Wochen. Kartoffeln wurde schon künstlich beregnet.
LG
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Franzis1 » Fr Mai 29, 2015 13:13

Wir hatten im Mai um die 170 Liter im Kreis Biberach
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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