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Es geht uns alle an...!!!

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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309 Beiträge • Seite 8 von 21 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11 ... 21
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Beitragvon Brombeerfoerster » Mo Mai 07, 2007 14:44

So, dann wollen wir mal wieder ERNST werden und evtl. hier anknüpfen


H.B. hat geschrieben:Ist dir bewusst, was mit "anbinden" gemeint ist?

Das ist dann B.***(Zensur) Möchtest du in einem Land leben, in dem die Grenzen dicht gemacht wurden? Das hat bisher nirgends funktioniert!!


Nein !
Grenzen nicht dicht ABER gleiche Konditionen für ALLE :!:
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Beitragvon Brombeerfoerster » Di Mai 08, 2007 21:14

Watt'n los jetzt hier ???

Hat es euch die Sprache verschlagen ?
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Beitragvon H.B. » Di Mai 08, 2007 21:23

Thema ausgelutscht
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Beitragvon Brombeerfoerster » Di Mai 08, 2007 21:25

Och nööö
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Beitragvon timbermaster » Di Mai 08, 2007 22:18

Torge hat geschrieben:Ok denn werde ich mal wieder meinen Senf dazu geben wenns euch Recht ist..

Stimme dir vollkommen zu die gleichen Konditionen für alle würde zu einer gewissen fairness führen... so muss auch keiner beschissen werden damit andere überleben können...

Die Grenzen dicht wäre ja nun wirklich keine Lösung obwohl was wäre wenn die Grenzen so geregelt werden das nur noch das importiert wird was tatsächlich gebraucht wird??

Gruß Torge


ein Schritt in die Richtige Richtung...Grenzen dicht, ist nur im allgegenwärtigen Globalisierungswahn nicht zu machen.

Andererseits kann ich als Produzent nur das auf den Markt werfen, was auch gekauft wird. Jeglicher Produktionsüberhang im Anlagenbereich bis hin zu Gärtners Blümchen wird ohne Subvention zum Ladenhüter.

Und wenn der Landwirt es nicht schaft, ein Lebensnotwendiges Grundnahrungsmittel so wertvoll und knapp diesen Molkereikonglomeraten feil zu bieten, daß diese einmal zum Bittsteller werden, muß er sich des modernen Sklaventums, daß Ihm widerfährt, nicht wundern...

Auch wäre eine anhängende Diskussion, wie so etwas hinzubekommen wäre ganz Interessant... Bin mal gespannt!
Hermann Huber
...Energie aus der Natur
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Beitragvon SHierling » Mi Mai 09, 2007 7:26

Hallo,
also zum "dahinkommen" hätte ich dann einen Vorschlag. Wer "die gleichen Konditionen für alle" haben will, braucht "nur" die Erde einzuebnen, das Klima zu vereinheitlichen und die Biologie zu ignorieren. Ansonsten sind solche Vorschläge glatt am Leben vorbei, selbst wenn man jede Politik außen vor läßt.
Grenzen FÜR LEBENSWIICHTIGE PRODUKTE zu schließen ist nichts neues, das haben andere Länder, auch EU-Länder, ja auch, wo ist das Problem, wenn man sich als Staat eigene Lebensmittel erhalten will?
Die selben Produktionsbedingungen innerhalb eines Staates sind allerdings nicht zu schaffen, so lange der Erhalt von Produktionsmitteln - in diesem Fall Boden - von so einer Art "Geburts- und Erbrecht" abhängt anstatt von Leistung und Ausbildung. Zur Zeit leben 100% der Bevölkerung vom Grund und Boden einiger weniger Landbesitzer (weniger als 1%) . Dank (?) unserer Politik und unserem Staat ist aber dieses eine Prozent Grundbesitzer nicht in der Lage, seine Interessen durchzusetzen, weil das ganze - wirtschaftlich gesehen - ein im Grunde polypoler Markt ist, und - politisch gesehen - ein Prozent der Bevölkerung halt eine Minderheit ist. Selbst Ansätze von kollektiver Erpressung der Verbraucher (>BDM) haben darum politisch keine Chance.

Nur, um H.B. gleich wieder vorzubeugen: ich beschreibe die Situation, so wie sie ist. Das ist NICHT "Kommunismus", das ist Realismus. Und Ändern könnte man das, meiner Meinung nach, wie man alles auf der Welt ändern kann - mit Ausbildung und Fachkunde bei allen an Entscheidungen Beteiligten. Aber das hatten wir schon, dafür findet sich hierzulande halt auch keine Mehrheiten.

Grüße
Brigitta
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon Elisabeth » Mi Mai 09, 2007 7:55

Hallo Shierling,

zu deinem letzten Satz:
Ganz genau
diese Mehrheiten findest du hier nicht und schon gleich gar nicht unter (sehr vielen - aber nicht alle) Landwirten


Erinnert euch doch mal an die Misereorstudie: "Zukunftsfähiges Deutschland" von 1996,

http://de.wikipedia.org/wiki/Zukunftsf%C3%A4higes_Deutschland_%28Studie%29


was war dass für ein Aufschrei unter den (vielen, aber nicht alle) Bauern............ganz klar war ja auch der Bund Naturschutz und die Kirche beteiligt, wie können die nur wagen zu sagen........

Und was stand drin? Sehr vieles ist mittlerweile eingetroffen und wird immer wieder diskutiert , siehe hier.

Mein persönliches Fazit: Kann die Welt nicht ändern, kann aber mit politischen Entscheidungen und Konsumverhalten sehr wohl einen klitzekleinen Beitrag zu mehr Gerechtigkeit leisten. Mahl ehrlich, Leute, wer kauft z.B. fair gehandelten Kaffee ein.........


Lisa
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Beitragvon Tyler Durden » Mi Mai 09, 2007 8:38

Hallo,

sehe das ähnich wie brigitta,

Solange man sich das noch Luxusgut einer inländisch erzeugten Grundversorgung mit Nahrungsmitteln leisten will muss dies über Wettberwerbsverzerrende Maßnahmen geschehen. Seien es Zölle jeder Art, Subventionen oder Fördermaßnahmen. Anders ist der Kostenvorsprung den andere Nationen auf dem Gebiet der Nahrungsmittelproduktion, aufgrund von klimatischen, geographischen oder Vorteilen die aus einem Raubbau an der Natur resultieren, nicht wett zu machen. Ich erkaufe mir also ein heimisches Produkt das unter umständen bestimmten qualitativen Merklmalen und Kontrollen unterworfen ist, durch höhere Preise die aus dem Auslassen des Aussenhadels und der Aussenhandelsvermeidungskosten resultieren.
Würde man nun mit dem hier soviel beschworenen Konzept der gleichen chanchen für alle argumentieren käm es eben zu dem klassichen fall der komperativen kosten und die inländische produktion würde eben auf ein Aussenhandels verträgliches niveau fallen.

Aus deisen Gründen verstehe ich auch nit warum hier ein paar Gärtner auf der einen Seite lauthals den starken Konkurrenzdruck des Auslandes beweinen, nach einem Staat rufen der ihnen irgendwie zur Seite streht und auf der anderen Seite gleiche Chancen für alle fordern. Da hilft nur eins setzt euch auf den Hinttern und schaltet mal den Kopf ein wie man sich durch andere Strategien sichern kann.

Was das angesprochene beispiel mit der Milch angeht sehe ich da nicht viel Spielraum von der Angebotsseite her. Hier befinden wir uns in einem Markt der eine vollständige konkurrenz wiederspiegelt. Sprich man ist Mengenanpasser und kann an der Preisschraube nix drehen. Fallen die Preise kann meine einzigste reaktion eben nur sein kostengünstiger und mehr zu produzieren. Aber eben das ist ja nun nicht gewollt. Also wäre der Anfang wohl ein funktionierendes Quotensystem das auch die Produktion einschränkt. Also eine künstliche verknappung der MILCH. was ja auch sinn eines jeden quotensytems sein sollte, eine andere Aufgabe hat es nicht. Dazu ein kontrollierter aussenhandel und eine Nachfrageseite die auch dazu in der lage ist diese Produkte zu kaufen(Darum finde ich die momentanen Lohnfindungsprozesse auch nicht übertrieben, wenn man sich aunschaut das lie Löhne in den letzten Jahren real immer mehr sanken mit der Aussage ja die Konjunktur ist so schlecht, finde ich eine gewisse umverteilung hin zu den Löhnen nicht übertrieben.


gruß tyler
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Re: Es geht uns alle an...!!!

Beitragvon gerd gerdsen » Mi Mai 09, 2007 9:44

timbermaster hat geschrieben:Heute Abend um 21.55 auf VOX TV Spiegel TV Spezial ...sollte man sich anschauen!!!

Reportage
Vergiftete Geschenke - oder wie die EU Afrika in die Armut treibt

Es könnte das Forum direkt betreffen, da man auch hier über "Lebensmittel zu Energie" diskutieren sollte. Zumindest danach über die Sinnhaftigkeit unserer Subventionspolitik nachdenken sollte.

bhow ey, wenn man sich mal den ersten beitrag durchliest ist das hier aber ziemlich entglitten, oder ? aifrika in die armut treiben ? wieso waren die denn da schonmal reich ? die moralisten finden es offensichtlich besser wenn die menschen dort verhungern als wenn wir sie mit durchfüttern ! waffen hinschicken ist auch ok, machen ja auch alle gerne, aber die lebensmittel die wir hier nicht brauchen ... nein das geht nicht ... sicherlich ist das für die dortigen hirsebauern schlecht wenn wir unsere lebensmittel dort entsorgen, aber es ist doch zuerstmal ein verteilungsproblem, die organisationen die das eigentlich regeln sollten (kriegen ja genug kohle dafür ... auch aus den klingelbeuteln der kirche) kaufen sich lieber neue toyota landcruiser und stecken sich den rest in die eigene tasche .
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Beitragvon Komatsu » Mi Mai 09, 2007 10:12

Zuletzt geändert von Komatsu am Di Okt 30, 2007 10:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Elisabeth » Mi Mai 09, 2007 10:40

Die letzten zwei Beträge find ich...................einfach.................arm.


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Beitragvon Gress » Mi Mai 09, 2007 10:50

einfältig vielleicht,
aber allemal ehrlicher als die allermeisten Menschen hierzulande uns vorleben.....
Da bin ich auch lieber einfältig und dafür n bischen ehrlicher als die, die da wo es Ihnen nix kostet meinetwegen politisch korrekt , ökologisch oder eben "fair" sind . Wie gesagt solange es Ihnen wirklich nichts kostet .....

Nix für ungut , ist heut n komischer Tag für mich als Milchbauer, meine Kollegen demonstrieren für mehr Milchgeld aus Gründen bzw. mit Vorschlägen die ich nicht nachvollziehen kann - bin vielleicht n bischen durcheinander :?
Gress
 
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Beitragvon Komatsu » Mi Mai 09, 2007 12:26

Zuletzt geändert von Komatsu am Di Okt 30, 2007 10:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Tyler Durden » Mi Mai 09, 2007 13:12

@ihc833:

vieleicht solltest du dich mal neben Agrargeschichte, Wirtschaftsgeschichte, Technikgeschichte auch mal ein wenig mit der kolonialer Geschichte ausseinandersetzen. aber im Bett der Unwissenheit liegt man ja auch ganz gemütlich und kann sich seine Welt zurecht träumen. oder anders gesagt: wenn wir fast einen ganzen Kontinent ein paar Jahre versklaven und ausbeuten, dann einen Scherbenhaufen hinterlassenund uns dann quasi darüber amüsieren warum dieser Kontinent denn nun überhauptnicht seiner Armut entfliehen kann dann sind wir nur ignorante trottel die sich ihrer historischen verantwortung nicht bewußt sind.

geruhsame träume und Gruß

Tyler
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