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Es wird endlich mal Zeit......

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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106 Beiträge • Seite 3 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 8
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Beitragvon wahrheitanslicht » Mi Jun 17, 2009 12:16

[quote="SHierling"]Meine Güte, bin ich mal wieder froh, daß ich meine Schweine und Eier nicht an jeden verkaufe. Solche sollte man einfach nicht mehr füttern, dann lernen sie vermutlich am ehesten, wovon sie leben.[/quote]

Nettes Argument. Jeder kann sich seinen Markt selbst suchen. Die Politik versucht die NICHT-WETTBEWERBSFÄHIGEN-LANDWIRTE zu schützen. Nur das der Schuss damit nach hinten los gegangen ist. Klar brauchen wir die Landwirtschaft, aber sie soll sich wie jeder andere Marktteilnehmer auch selbst finanzieren. Fakt ist, die meisten Landwirte sind nicht Wettbewerbsfähig weil sie an der Nachfrage vorbei produzieren und dann heulen, das es z.B. zu viel Milch gibt und aufgrund des hohen Angebots keine angemessenen Preise mehr gezahlt werden. Einfaches Mittel. Angebot reduzieren. Dann stimmen die Preise wieder. Warum ist das so schwer zu verstehen? Fakt ist auch, das andere Länder sehr wohl Produkte wettbewerbsfähig anbieten können und zwar inkl. aufwendigem Transport. Warum gibt es Weintrauben aus Portugal, Getreide aus Amerika? Wenn die Landwirte wettbewerbsfähig produzieren würden, bräuchten wir doch nichts importieren oder?
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Re: Es wird endlich mal Zeit......

Beitragvon juergen515 » Mi Jun 17, 2009 12:17

wahrheitanslicht hat geschrieben:Was ich vorschlage? Ändert Eure Denkensweise, lernt endlich wirtschaftlich zu handeln. Versucht so Euren Job zu machen, das Ihr keine Subventionen und Zuschüsse benötigt.

Schrittweises Herunterfahren dieser Gelder. Überproduktion dadurch vermeiden, weil was am Markt nicht verkauft werden kann, wird nicht produziert, so einfach ist das.


und wenn (salopp gesagt) die "industrie" ihre gewinnspanne hält bist du der erste der schreit, dass lebensmittel viel zu teuer sind und die regierung dafür sorgen soll, dass du schön weiter "luxuriös" leben kannst und nicht die hälfte oder drei viertel deines einkommens für lebensmittel ausgeben musst...
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Beitragvon wahrheitanslicht » Mi Jun 17, 2009 12:20

[quote="juergen515"][quote="wahrheitanslicht"] [quote="juergen515"] [quote="wahrheitanslicht"]
Schnauze halten ist kein schlüssiges Argument sondern eine banale Aussage, die man in einer Kneipe losläßt wenn einem nichts mehr einfällt.

[/quote]

NEIN, in der kneipe gibts aufs maul! :idea:

und bitte:

lerne zitieren oder lass es... [/quote]

Welcome to my ignor-list. Btw Du verhälst Dich wie ein Schläger. Wer sich nicht mit Worten wehren kann, wehrt sich mit der Faust. Sorry, nicht mein Niveau. [/quote]

ich glaub ich kann mich im alltag besser mit worten wehren als die meisten, aber das tut nix zur sache....

wenn du englisch in deine texte einfließen lässt, dann richtig...

ich frage mich warum du nicht in die politik gehst, dich mit deinen tollen ideen und allmächtigen wissen ganz nach oben arbeitest und den markt revolutionierst....[/quote]


oh, ein "e" vergessen und jetzt komme ich gleich auf den Scheiterhaufen.

warum fragst Du Dich nicht, um was es wirklich geht. Nämlich um die Frage ob es nicht wirklich Zeit ist umzudenken. Mit was für Fragen Du Dich beschäftigst, interessant. Bleib bitte beim Thema.

Zum Thema revolutionieren: Betriebswirtschaftlich ist das alles schon erforscht, es ist nur eine Frage, wie man es in die Köpfe der Landwirte bekommt. Das Rad habe ich nicht neu erfunden.
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Beitragvon juergen515 » Mi Jun 17, 2009 12:20

wahrheitanslicht hat geschrieben:Fakt ist auch, das andere Länder sehr wohl Produkte wettbewerbsfähig anbieten können und zwar inkl. aufwendigem Transport. Warum gibt es Weintrauben aus Portugal, Getreide aus Amerika? Wenn die Landwirte wettbewerbsfähig produzieren würden, bräuchten wir doch nichts importieren oder?


du gluabst es gibt außerhalb der EU keine subventionen?
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Beitragvon SHierling » Mi Jun 17, 2009 12:22

wahrheitanslicht hat geschrieben:Nettes Argument. Jeder kann sich seinen Markt selbst suchen. Die Politik versucht die NICHT-WETTBEWERBSFÄHIGEN-LANDWIRTE zu schützen. (..)Wenn die Landwirte wettbewerbsfähig produzieren würden, bräuchten wir doch nichts importieren oder?

Stimmt. Aber eine wettbewerbsfähige Produktion ist nun mal n D nicht möglich, weil wir hier so Dinge wie WINTER haben, und weil Wettbewerb NIE (nicht nach den Regeln der Marktwirtschaft) NACHHALTIG ist.
Wettbewerb zerstört Lebensgrundlagen, da immer derjenige im (marktwirtschaftlichen) Vorteil ist, der Raubbau betreibt. (das geht mit Brandrodung los, und hört mit "nicht düngen" auf).

Und das ist dem Gemeinwohl (siehe Staatsziele....) nun mal nicht zuträglich.

Deine Thesen sind nett und niedlich, solange es um Industrieprodukte geht, aber sie erfassen nun mal nicht den dauerhaften Erhalt der Lebensgrundlagen (>> externe Kosten). Liegt - unter anderem - zB auch daran, daß "der Verbraucher", sofern er trotz der unelastischen Nachfrage überhaupt einen Einfluß hat, bei Lebensmitteln immer nur die Produktqualität beurteilen und ggf bezahlen kann, nicht aber die Prozeßqualität (bei ihrer Herstellung).
Zuletzt geändert von SHierling am Mi Jun 17, 2009 12:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon wahrheitanslicht » Mi Jun 17, 2009 12:25

[quote="juergen515"][quote="wahrheitanslicht"]Fakt ist auch, das andere Länder sehr wohl Produkte wettbewerbsfähig anbieten können und zwar inkl. aufwendigem Transport. Warum gibt es Weintrauben aus Portugal, Getreide aus Amerika? Wenn die Landwirte wettbewerbsfähig produzieren würden, bräuchten wir doch nichts importieren oder?[/quote]

du gluabst es gibt außerhalb der EU keine subventionen?[/quote]


Steht das da, oder versuchst Du etwas hinein zu deuten?
Fakt ist, wir haben schon jetzt Zugriff auf die meisten landwirtschaftlichen Erzeugnisse auf der ganzen Welt, weil wir die notwendige Kaufkraft haben und wir eine starke Währung haben. Möchte keine betriebswirtschaftliche Vorlesung halten. Halt Dich einfach an das Grundthema dieses Beitrags:

Landwirte arbeiten nicht wirtschaftlich und haben verlernt sich nach kaufmännischen Grundsätzen am Markt zu behaupten.
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Beitragvon Ölhand » Mi Jun 17, 2009 12:36

Lieber Herr Wahrheit ans Licht,
ich habe ihr Eingangsposting mit Interesse gelesen und muss sagen ich habe selten über so viel Dummheit gelacht.
Gut, die Landwirte produzieren zu viel, das ist richtig, aber nicht nur in Deutschland!
Gesetzt den Fall die deutsche Landwirtschaft würde von heute auf morgen aufhören, wo sollen die Arbeitskräfte hin? Haben sie mal die Arbeitslosenquote studiert?
Weiter, die deutschen Landwirte hören alle auf, es werden in Deutschland keine Landmaschinen mehr verkauft, ein Markt bricht weg, Entlassungen und Werkschließungen sind die Folge, wo sollen die Arbeitskräfte hin, die Arbeitslosenquote steigt!
Die Werkstätten welche durch die bäuerlichen Betriebe auch Arbeit hatten(Lamabuden, Dachdecker, Handwerker, usw usw.) verlieren einen Teil ihrer Kunden, wa ist wohl die Folge? Entlassungen, schließungen usw.
Wieder mehr Arbeitslose!
Übrigens hängt in deutschland jeder siebte Arbeitsplatz direkt oder indirekt an der Landwirtschaft, ich glaube genau so viele wie an der Autoindustrie!
Irgendwann merkt man dass zu viele Arbeitslose da sind und die Wirtschaft in den Keller geht, es werden weniger Autos verkauft, weniger Urlaub, weniger Luxusartikel und so weiter und so weiter. Folge, weitere Entlassungen!!!
Im gleichen Atemzug merken unsere uns mit Nahrungsmitteln versorgenden ausländischen Mitmenschen dass wir uns nicht mehr versorgen können und fangen an die Preise zu heben! Ich glaube ich brauche keinem halbwegs normal denkendem Menschen erklären was die Folge ist. Unser nationales Problem wird global!!

Ich hätte nichts dagegen mit der Landwirtschaft aufzuhören, kein Thema, verkloppe ich meine paar Hektar und es werden Betonburgen draufgebaut. Sollen auch von mir aus alle Landwirte aufhören, so viele Betonburgen können nicht gebaut werden um die ganze Fläche zu bebauen. Wenn sie nicht bebaut wird, wer pflegt denn dann die ganzen Flächen? Wie teuer wird denn wohl der ganze Spass?
Und noch eins, wenn die kleinen, in ihren Augen, nicht marktfähigen Betriebe aufhören, was passiert denn dann wohl? Es werden die großen Betriebe immer größer und produzieren genau so wie es angeblich von der Bevölkerung nicht gewünscht ist, um eben so billig zu produzieren wie es der Verbraucher wünscht.

Ihre ach so gepriesene freie Marktwirtschaft funktioniert leider nicht so wie sie es sich vorstellen, nicht in der Landwirtschaft und leider auch woanders nicht.
Warum hat Opel denn per Sofortzahlung zig Millionen bekommen? Ist das keine Subvention? Wo tauchen solche Gelder auf? Wo stehen die ganzen Sozialhilfeempfänger, Hartz4 Kindergeldempfänger, Abwrackprämienempfänger usw, sind das keine Subventionen? Nach ihrem Konzept denken die Landwirte nicht marktwirtschaftlich, was ist mit den Langzeitarbeistlosen, die denken auch nicht marktwirtschaftlich, wenn ihre Arbeitskraft nicht gefragt ist müssen sie sich was anderes einfallen lassen. Was ist mit den Firmen die dicke Subventionen einstreichen wenn sie sich woanders ansiedeln(hiesiges Beispiel Zwieback Brandt), was ist mit denen?
Subventionen müssen sein solange ein Staat exportieren will um Standort abhängige Nachteile zu neutralisieren. Ich rede nicht von Bodennachteilen und dergleichen, nein ich meine Nachteile in den Steuergesetzen, Umweltschutz, Sozialversicherungen usw, usw.

Erstmal nachdenken bevor man mit großen Tönen um sich wirft.

MfG, Ölhand

PS: Wenn sie die Konten der Bauern kennen, haben sie sich auch mal erkundigt wo die Gelder herkamen?
Zuletzt geändert von Ölhand am Mi Jun 17, 2009 12:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon juergen515 » Mi Jun 17, 2009 12:40

wahrheitanslicht hat geschrieben:
juergen515 hat geschrieben:
wahrheitanslicht hat geschrieben: Fakt ist auch, das andere Länder sehr wohl Produkte wettbewerbsfähig anbieten können und zwar inkl. aufwendigem Transport. Warum gibt es Weintrauben aus Portugal, Getreide aus Amerika? Wenn die Landwirte wettbewerbsfähig produzieren würden, bräuchten wir doch nichts importieren oder?


du gluabst es gibt außerhalb der EU keine subventionen?



Steht das da, oder versuchst Du etwas hinein zu deuten?
Fakt ist, wir haben schon jetzt Zugriff auf die meisten landwirtschaftlichen Erzeugnisse auf der ganzen Welt, weil wir die notwendige Kaufkraft haben und wir eine starke Währung haben. Möchte keine betriebswirtschaftliche Vorlesung halten. Halt Dich einfach an das Grundthema dieses Beitrags:

Landwirte arbeiten nicht wirtschaftlich und haben verlernt sich nach kaufmännischen Grundsätzen am Markt zu behaupten.


du sagst andere länder sind fähig wirtschaftlich zu produzieren, bsp getreide aus amerika: auch hier gibts subventionen

deutsche landwirte sind auch fähig mit subventionen wirtschaftlich zu produzieren.

genau wie Amerika,
wo ist jetzt der unterschied, wo ist der sinn deiner aussage mit anderen ländern?
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Re: Es wird endlich mal Zeit......

Beitragvon hans g » Mi Jun 17, 2009 12:46

wahrheitanslicht hat geschrieben:
Was ich vorschlage? Ändert Eure Denkensweise, lernt endlich wirtschaftlich zu handeln. Versucht so Euren Job zu machen, das Ihr keine Subventionen und Zuschüsse benötigt.

Schrittweises Herunterfahren dieser Gelder. Überproduktion dadurch vermeiden, weil was am Markt nicht verkauft werden kann, wird nicht produziert, so einfach ist das.

wenn ich meinen antrag bz.agrargelder NICHT bis zum 15.5.d.j. abgebe,habe ich einen massiven WIRTSCHAFTLICHEN nachteil :!:
da ich schweine verkaufe,weiss ich,dass dort MARKT herrscht d.h. bei ner produktion von über 100% des verbrauchs in D,kann der preis nur steigen,wenn massiv in NICHT-EU staaten exportiert wird oder irgendwo ne seuche herrscht---hab deshalb im moment WENIGER schweine.
wie soll das mit dem"schrittweisen herunterfahren der gelder"funktionieren vor dem hintergrund,dass die politik diese gelder für wahltaktische zwecke missbraucht.
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Beitragvon Guido85 » Mi Jun 17, 2009 13:59

Eine Bitte an die Admins schmeißt das Threat mit samt dem Kerl aus dem Forum.
An alle anderen Forenteilnehmer. Schreibt nichts mehr der Typ ist unbelehrbar!

Gruß
Guido
Der Vorteil der Klugheit liegt darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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Beitragvon automatix » Mi Jun 17, 2009 14:26

Guido85 hat geschrieben:Eine Bitte an die Admins schmeißt das Threat mit samt dem Kerl aus dem Forum.
An alle anderen Forenteilnehmer. Schreibt nichts mehr der Typ ist unbelehrbar!

Gruß
Guido


nur weil er eine unbequeme Meinung vertritt, sich nur die Rosinen rauspickt, auf denen er rumhacken kann und sachliche Argumente ignortiert wird er nicht rausgeschmissen.
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Beitragvon automatix » Mi Jun 17, 2009 14:28

@diewahrheitanslicht: laß bitte das zitieren, deine Beiträge sind durch die falschen Zitate kaum lesbar.

ansonsten:
du würdest dich wundern, was die Preise machen, wenn Deutschland und die EU all ihre Nahrung auf dem Weltmarkt einkaufen wollen würde.
Wenn die eigene Produktion erst zerstört ist hängt man am Tropf der anderen - Genfood, Hormonfleisch, Hormonmilch usw.
Wenn dir das schmeckt, gerne, ich hab keine Lust, mein Essen aus der Tschernobylecke oder aus den USA zu bekommen.
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Beitragvon SHierling » Mi Jun 17, 2009 14:42

automatix hat geschrieben:
Guido85 hat geschrieben:Eine Bitte an die Admins schmeißt das Threat mit samt dem Kerl aus dem Forum.
An alle anderen Forenteilnehmer. Schreibt nichts mehr der Typ ist unbelehrbar!

Gruß
Guido


nur weil er eine unbequeme Meinung vertritt, sich nur die Rosinen rauspickt, auf denen er rumhacken kann und sachliche Argumente ignortiert wird er nicht rausgeschmissen.


Eine "unbequeme" Meinung wäre ja noch zu ertragen, wenn er wenigstens zuhören (zulesen?) würde. Aber genau DIE Sorte unbelehrbarer "Managertypen" ist es doch, die mit Pauschal-Vorurteilen , veralteten Lehrbuch-Hypothesen und völlig unbeleckt jeder Fachkunde inzwischen jeden, aber auch JEDEN Wirtschaftszweig hier in die Grütze reitet. Und dafür dann auch noch so viel Steuergelder kassiert, daß der gesamte Agrarhaushalt "Peanuts" sind ...

Nee, ehrlich, auf solche hab ich auch kein Bock.
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Beitragvon automatix » Mi Jun 17, 2009 14:54

SHierling hat geschrieben:
automatix hat geschrieben:
Guido85 hat geschrieben:Eine Bitte an die Admins schmeißt das Threat mit samt dem Kerl aus dem Forum.
An alle anderen Forenteilnehmer. Schreibt nichts mehr der Typ ist unbelehrbar!

Gruß
Guido


nur weil er eine unbequeme Meinung vertritt, sich nur die Rosinen rauspickt, auf denen er rumhacken kann und sachliche Argumente ignortiert wird er nicht rausgeschmissen.


Eine "unbequeme" Meinung wäre ja noch zu ertragen, wenn er wenigstens zuhören (zulesen?) würde. Aber genau DIE Sorte unbelehrbarer "Managertypen" ist es doch, die mit Pauschal-Vorurteilen , veralteten Lehrbuch-Hypothesen und völlig unbeleckt jeder Fachkunde inzwischen jeden, aber auch JEDEN Wirtschaftszweig hier in die Grütze reitet. Und dafür dann auch noch so viel Steuergelder kassiert, daß der gesamte Agrarhaushalt "Peanuts" sind ...

Nee, ehrlich, auf solche hab ich auch kein Bock.


es zwingt dich ja keiner, auf solche einzugehen.
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Re: Es wird endlich mal Zeit......

Beitragvon frank1973 » Mi Jun 17, 2009 15:06

wahrheitanslicht hat geschrieben:das Landwirte lernen kaufmännisch zu denken!!!

Jeder Markt regelt Angebot und Nachfrage. Es kann nicht sein, das Landwirte erst nachsehen wieviel Subventionen sie bekommen und dann erst was sie produzieren. Gegenüber jedem anderen Selbständigen haben sie enorme Vorteile, durch günstige Altersversorge (und Zuschüsse), günstige Krankenversicherung etc.

Ich kann dieses Gejammer nicht mehr hören. Werdet endlich fähig wie jeder Selbständige den Markt zu analysieren und dann das herzustellen, was sich am besten verkaufen läßt und nicht wo es die meisten Subventionen gibt. Das ist eine Abzocke sondergleichen. Die Landwirte erwirtschaften unter 3 % des Bruttosozialproduktes aber erhalten nahezu 40 % der EU-Mittel. Ist doch nicht normal oder?

Und wenn ein Betrieb über Jahre nicht läuft und überwiegend nur auf Zuschüsse angewiesen ist, dann muß man die KONSEQUENZEN ziehen und die Landwirtschaft aufgeben.

Bevor jetzt wieder das ganz große Gejammer anfängt:
Jedem kleinen Kaufmannsladen geht es genauso. Wer ständige Minus einfährt und Subventionen ist nichts anderes als ein Ausgleich von MISSMANAGEMENT muss seinen Laden schließen und etwas anderes machen. Umschulen, normal arbeiten gehen. Es kann nicht sein, das eine kleine winzige Gruppe dermaßen das Geld in den Popo gepustet bekommt.

Jetzt kommen sicher einige Neunmalschlaue und erzählen einen von wegen es würden dann alle verhungern, oder wir alle müssten teurere Lebensmittel kaufen. Jungs, das ist alles Quatsch.
Ein Markt regelt das automatisch. Wer sich zutraut unterhalb eines Marktpreises, der immer durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird zu produzieren, der wird seine Ware verkaufen können. BWL-Grundwissen!
Marktteilnehmer die es nicht schaffen zum Marktpreis zu produzieren werden einfach vom Markt verschwinden, so ist das eben. Dann kaufen wir eben günstiges Fleisch aus anderen Ländern, USA zum Beispiel. Alle anderen Früchte sind mittlerweile aus allen Ländern günstig zu bekommen. Früchte aus Chile, Spanien etc. Wir sind nicht mehr darauf angewiesen, das es ausgerechnet deutsche Produkte sein müssen.

Werdet wach und ändert etwas an Eurem eingefahrenen Denken der letzten 50 Jahre. So geht es nicht weiter und das sehen die meisten der Nicht-Landwirte genauso. Trotz Subventionen in Millionenhöhe an Südzucker zum Beispiel zahlen wir mehr als das Doppelte für Zucker, als der Weltmarktpreis ist. Kann man sich tot lachen. Wir sollten Zucker aus Kuba importieren. Viele Speisen Süssigkeiten basieren auf Zucker, einer der wichtigsten Rohstoffe. Genau da gibt es Einsparungspotential ohne Ende. Und wenn ich diese Milchbauern höre. "Ich kann die Produktion nicht zurück fahren". Einfach lachhaft, in Zeiten hoher Nachfrage war es auch kein Problem aufzustocken. Worüber ihr weint, ist das sogenannte "unternehmerische Risiko" mit dem ihr im Gegensatz zu allen anderen Berufsgruppen nicht klar kommt!!!

Was vollkommen falsch ist, ist, das diese Subventionen der Allgemeinheit zu Gute kommen. Das ist dermassen falsch. Die Lebensmittelpreise gerade für Gemüse sind enorm gestiegen. Es kommt uns also nicht zugute, dann können wir auch darauf verzichten. Das Geld ist bei der Subventionen des Mittelstandes der auch noch im Gegensatz zu den Landwirten Arbeitsplätze schafft besser aufgehoben. Dann fahren wir lieber die Landwirte vor die Wand. Ihr wisst gar nicht, welch elitären Status ihr gerade habt, aber glaubt mir, lange wird das nicht mehr dauern, bis auch der Rest von Deutschland wach wird.

Dann dieses Gejammer von wegen wir haben alle einen 14-Stunden Tag.

OK, ihr liefert Euch das beste Argument um besser auf der Fabrik arbeiten zu gehen. Mit dem gleichen Zeitaufwand könnt ihr fast 2 Einkommen erzielen. Hört auf zu jammern, tut es einfach.

Thema Überproduktion.

Ihr wundert Euch warum ihr keine Marktgerechten Preise bekommt?
Weil jedes Jahr in der EU Lebensmittel im Wert von einigen Milliarden vernichtet wird. Warum vernichten moderen Menschen Lebensmittel? Weil es Produzenten wie Euch gibt, die komplett am Bedarf und somit auch am Markt vorbei produzieren.

Ergebnis dieser Betrachtungen:

Landwirte haben es verlernt kaufmännisch zu handeln.
Landwirte können nicht unternehmerisch denken, nur wenn es um Subventionen geht.
Landwirte sind besser gestellt als jeder anderen Selbständige aber jammern.
Landwirte verbrauchen trotz geringer Leistungsfähigkeit einen Großteil der EU-Gelder
Landwirte sind immer arm (angeblich) Ich war lange genug Bankkaufmann um die Konten der armen Bauern zu kennen. Denen geht es nicht schlecht. Es ist kaum jemand überschuldet.
Landwirte produzieren zu viel und am Markt vorbei.

So, das könnt ihr erst mal sacken lassen, das Euch einer seine Meinung gesagt hat, aber obacht, egal mit wem ich spreche, jeder teilt meine Meinung. Einen schönen Tag noch Ihr schlauen Bauern.
Wenn du ein Mutiger Mann bist dann schreib alles was du hier kundtust auf ein paar grossen Plakate und stelle dich mal in Frankreich(die Franzosen bekommen noch mehr als wir)an eine Getreidegenossenschaft oder einen Landhandel.Ich Wette du stehst keine 10 Minuten bist du weg vom Fenster.Wenn du der Meinung bist dass die Deutschen Landwirte mit ihren Subventionen nicht Kaufmännisch denken können oder es verlernt haben,dann Prüfe bitte mal was alles Subventioniert wird und ist.Ohne Subvetionen würde die GANZE WELTWIRTSCHAFT ZUSAMMENBRECHEN.
Es gibt 3 Dinge die im Leben zählen:Schnelle Trecker,schnelle Mahlzeiten und schnelle Frauen. https://www.youtube.com/watch?v=toyN81wZzLw
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