SHierling hat geschrieben:Ich frage mich schon seit langem, wie Grünlandumbruchverbot bzw. verpflichtende Grünlandeinsaaten mit der angestrebten Veganisierung der Bevölkerung vereinbar ist. Oder anders gefragt: WER soll das Gras fressen, das auf diesen Flächen wächst ?
Die Idee ist, das Gruenland immerwaehrend und ohne Duenger abzuernten und als Kompost oder Biogassubstrat zum duengen der veganen Gemuese zu nutzen.
Das auch Gruenland irgendwovon wachsen muss ist nicht bekannt.
Selbes Prinzip gilt fuer alle "rein pflanzlichen Duenger", im Moment ueberwiegend Oliventrester (Griechenland, faellt am wenigsten auf), Nebenprodukte der Braugerstenverarbeitung, Bohnenschrot (!), oder eben diverse Komposte (Ohne Wuermer, Wurmhumus ist verboten).
Das entsteht alles aus dem Nichts zum Wohle der Veganer.....
Ich bin vor Jahren mal mit unserem Öko-Verein auf Ausflug gefahren. Ein Betrieb an den Ausläufern des bay. Waldes zur Donau hin, hat 13 ha Wiese kompostiert und damit 5..6 ha Gemüse gedüngt. Das Gemüse war teilweise sehr dunkelgrün, so dass ich auf Überdüngung getippt habe.
So was läuft dann unter Kreislaufwirtschaft im Bio-Landbau.
Und wenn man mal LW-Politik mit Verstand machen würde, dann müssten der Oliventrester, der Bohnenschrot.... für Bio-Betriebe zu 100% aus Bio-Höfen stammen. Und auch nicht mit Haar-Pellets oder Hornspänen aus Massentierhaltung das Bio-Gemüse düngen.

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet