stulli hat geschrieben:Hi. Man muss auch den Bewegungsradius der Wildtiere beachten. Für einen Hasen ist 1ha noch überschaubar, für eine maus schon nicht mehr. Nach der Ernte sind 20 ha aber für die meisten Tiere eine Wüste. Da bieten die kleinen Flächen durch die unterschiedlichen Früchte doch mehr Deckung und Rückzugsmöglichkeiten.
Sowas haben sie mir frueher auch beigebracht, und nein, es stimmt einfach nicht. Nach der Wende sind ganze Heerscharen von Biologen in den Osten gezogen um unter vielen OHs und AHs irgendwelche Voegel und Kleintiere zu zaehlen (Ortolane zB )) , die sie nur noch vom Hoerensagen kannten.
Die Stoerungen sind wesentlich geringer, und was das Grenzen umpfluegen angeht: weniger Grenze, weniger umpfluegen. Wenn ueberhauptjemand pfluegen muss.
Zieht auch mal die Bevoelkerungsdichte mit ein, wo 150 bis 250 Einwohner rumlatschen bringen auch kleine Flaechen nix. Das ist eine leere Diskussion, genau wie mit den kleinen und grossen Betrieben und der Tiergesundheit.
Uns hilft nur eine kollektive BIO Umstellung und ein Infrastrukturstreik oder die bedingungslose Unterwerfung. Dazwischen gibt es keine strategische Alternative, es sei denn man ist BLÖD.
Was ist mit Streik/Selbstversorgung pur? Bio lebt mir zu viel vom Nischendasein. Wenn auf 90% der Flaechen Pflanzenschutz betrieben wird und Schaedlingsbekaempfung, dann muss ich mich auf unter 10% Insellagen nicht hinstellen und OH, ES GEHT! schrei(b)en. Wenn das mal umgekehrt aussehen sollte sieht das anders aus.
