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Europawahl - Ergebnis

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon SHierling » Sa Jun 01, 2019 19:13

stulli hat geschrieben:Hi. Man muss auch den Bewegungsradius der Wildtiere beachten. Für einen Hasen ist 1ha noch überschaubar, für eine maus schon nicht mehr. Nach der Ernte sind 20 ha aber für die meisten Tiere eine Wüste. Da bieten die kleinen Flächen durch die unterschiedlichen Früchte doch mehr Deckung und Rückzugsmöglichkeiten.

Sowas haben sie mir frueher auch beigebracht, und nein, es stimmt einfach nicht. Nach der Wende sind ganze Heerscharen von Biologen in den Osten gezogen um unter vielen OHs und AHs irgendwelche Voegel und Kleintiere zu zaehlen (Ortolane zB )) , die sie nur noch vom Hoerensagen kannten.
Die Stoerungen sind wesentlich geringer, und was das Grenzen umpfluegen angeht: weniger Grenze, weniger umpfluegen. Wenn ueberhauptjemand pfluegen muss.

Zieht auch mal die Bevoelkerungsdichte mit ein, wo 150 bis 250 Einwohner rumlatschen bringen auch kleine Flaechen nix. Das ist eine leere Diskussion, genau wie mit den kleinen und grossen Betrieben und der Tiergesundheit.

Uns hilft nur eine kollektive BIO Umstellung und ein Infrastrukturstreik oder die bedingungslose Unterwerfung. Dazwischen gibt es keine strategische Alternative, es sei denn man ist BLÖD.


Was ist mit Streik/Selbstversorgung pur? Bio lebt mir zu viel vom Nischendasein. Wenn auf 90% der Flaechen Pflanzenschutz betrieben wird und Schaedlingsbekaempfung, dann muss ich mich auf unter 10% Insellagen nicht hinstellen und OH, ES GEHT! schrei(b)en. Wenn das mal umgekehrt aussehen sollte sieht das anders aus.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon Max M » Sa Jun 01, 2019 19:18

T5060 hat geschrieben:Uns hilft nur ein Infrastrukturstreik oder die bedingungslose Unterwerfung. Dazwischen gibt es keine strategische Alternative, es sei denn man ist BLÖD.

Der Meinung bin ich inzwischen auch. Soll doch die grüne Hure selber den Pfluch ziehen....
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon bauer hans » Sa Jun 01, 2019 19:37

meyenburg1975 hat geschrieben:Mit 58 wollt ich die Stiefel in die Ecke stellen. Ich denke die knapp 14 Jahre werd ich wohl noch durchkommen.

das hatte der wachstumsbetrieb hier auch vor,aber junior hatte nach der lehre erst bwl angefangen,jetzt physik,dann "innen sack gehauen".
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon urw » Sa Jun 01, 2019 20:02

SHierling hat geschrieben:Muss das erst so kommen wie in Daenemark, kein Brotweizen mehr und 30% Ferkelverluste, ...
Was gibt es in DK an Ersatz für Brotweizen- und Ferkel-verluste ?
Im März 2014 hat das BVerfG festgestellt, daß Teile des ZDF-Staatsvertrages verfassungswidrig sind. Parteifunktionäre sitzen demnach im Verwaltungs- & Fernsehrat und nehmen Einfluß auf die Berichtserstattung.
Rudolf Z. (z. Berliner Morgenpost)
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon marius » Sa Jun 01, 2019 21:33

bauer hans hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Mit 58 wollt ich die Stiefel in die Ecke stellen. Ich denke die knapp 14 Jahre werd ich wohl noch durchkommen.

das hatte der wachstumsbetrieb hier auch vor,aber junior hatte nach der lehre erst bwl angefangen,jetzt physik,dann "innen sack gehauen".
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Also als Wachstumsbetrieb mit 58 die Stiefel in die Ecke stellen könnt ihr mal schön vergessen.
Da würde ich eine Europallete voller neuer Gummistiefel bestellen. :mrgreen:
Da ist weiteres zupachten angesagt wenn ihr überleben wollt.
Denn bei konventionellen Betrieben werden nahezu alle Förderungen, also Steuegelder rigoros gegen 0 gefahren.
Das werden und müssen die Grünen im Auftrag ihrer Wähler umsetzen.

Und das bei steigenden nationalen Auflagen, also steigenden Kosten zusätzlich zur Inflation.
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Jun 01, 2019 22:39

T5060 hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Mit 58 wollt ich die Stiefel in die Ecke stellen. Ich denke die knapp 14 Jahre werd ich wohl noch durchkommen.


Und von was willst du dann leben,wenn dein Hof eine Allmende ist ?

Straßenverkauf von Blühflächen-Honig ?


Man war ja nicht gezwungen, sein Geld immer in den Hof zu investieren...
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Jun 01, 2019 22:45

bauer hans hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Mit 58 wollt ich die Stiefel in die Ecke stellen. Ich denke die knapp 14 Jahre werd ich wohl noch durchkommen.

das hatte der wachstumsbetrieb hier auch vor,aber junior hatte nach der lehre erst bwl angefangen,jetzt physik,dann "innen sack gehauen".
chef ist jetzt 60,tochter übernimmt.

Ob Wachstums- Nebenerwerbs- oder Nischenbetrieb, Übergabe innerhalb oder außerhalb der Familie muss doch irgendwann geregelt sein...
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon Lonar » So Jun 02, 2019 9:15

Neue Forsa Umfrage:
https://www.zeit.de/politik/deutschland ... eliebtheit
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon Zement » So Jun 02, 2019 9:39

Lonar hat geschrieben:Neue Forsa Umfrage:
https://www.zeit.de/politik/deutschland ... eliebtheit

Bei Emnid sieht das schon völlig anders aus :
Da sind Die Grünen bei 20%

https://www.wahlrecht.de/umfragen/emnid.htm
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon DWEWT » So Jun 02, 2019 10:05

Manfred hat geschrieben:Wie war das neulich? Haupterwerbslandwirtschaft ist oft nichts anderes, als sich vorzulügen, dass man die den Gewinn übersteigenden Opportunitätskosten nicht anderweitig einfacher einfahren könnte? :wink:

Die Buchführungsergebnisse zeigen ja, dass die Nebenerwerbler nicht schlechter wirtschaften als die Haupterwerbler.
Wie gut jemand ausgebildet ist, hängt weniger von der Formalität der Ausbildung sondern vom Willen und der Fähigkeit zur Aneignung des benötigten/gewünschten Wissens ab.


Warum bewirtschaften einige Kollegen denn ihre Betriebe im NE, wenn sie so "gut" sind wie HE-Betriebe. Oder ist die HE-Wirtschaft für eben diese Betriebe alternativlos? Die Aussage zur den Opportunitätskosten, trifft, deiner Aussage zufolge, auf beide Betriebsarten zu. Ist dann die Entscheidung NE oder HE eine Frage der Größe, der Betriebsleiterfähigkeit, der nicht Auslastung durch nur einen Job, des Erhaltes der Beschäftigung der Fam.-Ak, der Vermeidung des öffentlichen Eindruckes des Scheiterns, des Hinausschiebens des Auslaufens des Betriebes oder wo liegt der Grund?
Nein, ich bin nicht der Ansicht, dass der Betriebsleiter, begleitend zu seiner Tätigkeit, sich das notwendige Rüstzeug für seinen Beruf aneignen können sollte. Oder ist das bei den Medizinern, Juristen, Handwerkern u.a. Berufsgruppen auch so? Er sollte hochqualifiziert einsteigen und sein Wissen durch die Praxis vervollständigen.
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon bauer hans » So Jun 02, 2019 10:13

DWEWT hat geschrieben:
Warum bewirtschaften einige Kollegen denn ihre Betriebe im NE, wenn sie so "gut" sind wie HE-Betriebe. Oder ist die HE-Wirtschaft für eben diese Betriebe alternativlos?

ich kenne einige nebenerwerbler und die sind wirklich gut.
die verzichten aber ungern auf ihr monatliches gehalt,weil sie vorsichtig sind,weil sie so organisiert sind,dass es arbeitsmäßig rund läuft oder weil sie für ne gute rente sorgen wollen.
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon anhilde » So Jun 02, 2019 10:23

DWEWT, Du hast teilweise m.E. sehr theoretische Ansichten. Natürlich ist heute “learning on the Job” völlig unumgänglich. Die Entwicklung in vielen Bereichen ist sehr sehr schnell, da gibt es z.B. an der Uni eben nicht immer den wirklich neuesten Stand. Aus meiner Branche kenne ich z.B. die lustigen theoretischen Ansätze aus der Forschung die für deren dafür gemachte Spielbeispiele toll funktionieren. Mit der Komplexität im realen Leben sind die Ansätze nicht verwendbar. Hab mal auf einer Konferenz einen Forscher von der NASA getroffen. Der war wirklich clever, er war überzeugt quasi mathematisch die Korrektheit von Computer Programmen beweisen zu können. Für ein simples “hello world” hat sein Ansatz dann aber eine Dreiviertelstunde rechnen müssen...

Top Ausgebildet sind die meisten erst nach vielen vielen Jahren in einem Bereich und viel viel Detailarbeit und richtiges vernetzen von gelerntem geht erst wenn man in vielen angrenzenden Bereichen zum Experten geworden ist. Kommt heute m.E. kaum noch vor, weil alles immer schnell schnell gehen muss.
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon DWEWT » So Jun 02, 2019 10:43

Okay, ich ergänze meine Aussage. Eine hohe Qualifikation, angereichert mit praktischem Wissen und reflektierter Erfahrung, ist die beste Voraussetzung für eine Betriebsleitereignung.
Um Erfahrung reflektieren zu können, braucht es allerdings Wissen.
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon Botaniker » So Jun 02, 2019 12:52

DWEWT hat geschrieben:
Warum bewirtschaften einige Kollegen denn ihre Betriebe im NE, wenn sie so "gut" sind wie HE-Betriebe. Oder ist die HE-Wirtschaft für eben diese Betriebe alternativlos? Die Aussage zur den Opportunitätskosten, trifft, deiner Aussage zufolge, auf beide Betriebsarten zu. Ist dann die Entscheidung NE oder HE eine Frage der Größe, der Betriebsleiterfähigkeit, der nicht Auslastung durch nur einen Job, des Erhaltes der Beschäftigung der Fam.-Ak, der Vermeidung des öffentlichen Eindruckes des Scheiterns, des Hinausschiebens des Auslaufens des Betriebes oder wo liegt der Grund?


Evtl. ist der Betrieb nicht groß genug für den Haupterwerb?
Soll vorkommen.
Wachsen um jeden Preis ist auch nicht immer der wahre Jakob.

Ich jedenfalls habe den größten Respekt vor Nebenerwerblern und bin froh um jeden. Sonst wären wir nicht mehr 1% von der Bevölkerung sondern nur noch 0,x% und hätten noch weniger zu melden.
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon marius » So Jun 02, 2019 19:47

Naja, die Grünen EU weit sind für Landwirte ( noch ) weitgehend harmlos da die meisten Mitgliedstaaten die Ideen der Grünen ( noch ) nicht umsetzen werden.

Schlimmer siehts im seit Jahrzehnten vom Wohlstand geprägten D. aus.

Der Grüne Regionalpolitiker den ich persönlich gut kenne und ab und an bei unserem Vereinstreffen plaudere hat wie fast alle Grünen die konv Landwirtschaft auf der Todesliste.
Der geht, wie ich, davon aus das die Grünen mit deutlicher Mehrheit bei den kommenden Wahlen in D. abschneiden, was ja nun schon neueste Umfragen langsam bestätigen.
Somit haben sie die Regierungshoheit zwar nicht in der EU, aber sehr wohl in D. Und hier werden sie loslegen.

Angeblich sind für diesen Fall gesalzene Gesetzesänderungen im Gespräch. Da auch die EU wegen Nitrat in D. Druck ausübt, wollen die Grünen z.b. verpflichtende Grünlandeinsaaten ( Dauergrünland ) für bestimmte Äcker gesetzlich vorschreiben, u.a. in Hanglagen, Wasserschutzeinzugsgebieten in allen Zonen, Entlang von allen Gewässern, sensible Gebiete, u.v.m. sowie natürlich ein dauerhaftes Umbruchverbot für alle Flächen in D, was in Bayern durch das Volksbegehren bereits läuft.
Diese Ackerrechte von Zwangseinsaaten wären somit wertlos.

Und dann wäre ja noch die Senkung der Treibhausgasemissionen um mindestens 40 % die laut EU umgesetzt werden muss bis 2030. Ein gefundenes Fressen für die Grünen um der konv. Landw nochmal eins auszuwischen.

Nun wird mancher sagen das wäre glatte Enteignung, stimmt, aber das sind Volksbegehren auch und das GG mit der dort verankerten Enteignung zum Wohl der Allgemeinheit hatte ich im Forum schon mehrmals verlinkt, und euch dieses Szenario schon vor Jahren angekündigt.

Ist also alles im NU umsetzbar und die deutsche Bevölkerung befürwortet das auch noch mit Applaus.
Dazu noch jeder weitere Ideen im Umwelt und Tierschutzbereich die ich hier garnicht nennen darf weil ihr sonst vom Stuhl kippt.
Aber das betrifft nat. auch micht als Hobbylandwirt und weitgehender Verpächter, da auch Grundstücksbesitzer.

Naja, gut, sowas sind derzeit nur kleine Ideen von kleinen regionalen Politikern und stecken noch in den Kinderschuhen, aber das würde ich nicht unterschätzen. Die Zeit tickt für die Grünen und die werden für ihre Wähler liefern was einen weiteren Zulauf bedeutet. Die Grünen könnten in ganz D. ähnlich mächtig werden, wie die CSU bei euch in Bayern zu besten Zeiten.

Und bevor wieder einer rum die Ecke kommt mit steigenden Nahrungsmittelpreisen. Zum einen wandert Stück für Stück Fläche aus der Biogasproduktion zurück in die Nahrungsmittelproduktion mit heute gigantischen Erträgen bei Milch, Fleisch, Getreide was die Top Betriebe ernten.
Noch dazu spielt es für den Weltmarktpreis überhaupt keine Rolle wenn im regionalen kleinen D. die konv Landwirte 20 % , 30 % weniger erzeugen würde. Das ist ein kleiner Furz.
Und selbst wenn : Das gleicht die eben genannte Biogasfläche mehr als aus.
Nahrungsmittelpreise werden so sicher nicht steigen, wohl aber wird das Einkommen der dt. Landwirte deutlich sinken nach diesen Maßnahmen.
Somit meine Aussage seit Jahren das von euch nur wenige % der konv Landwirte überleben werden und die werden mit Ldw. sicher nicht reich. Aber auch Bio werden ihre Probleme bekommen, Stichwort, z.b. Massentierhaltung.
Und nochmal zu den knappen Nahrugsmittel und höheren Preisen von denen manche träumen wenn das eintreffen solte : Ich hatte schon drauf verwiesen das selbst die Jahrhundertdürre in ganz Europa die alle Bios und konv. Landwirte getroffen hat keine Auswirkung auf den Weltmarktpreis hatte.
Wer glaubt das die paar deutschen Landwirte durch weniger Produktion wegen grüner Gesetzesänderungen den Weltmarktpreis dauerhaft anheben hat keine Ahnung wie globale Preisdfindung an den Börsen funktioniert.
Zuletzt geändert von marius am So Jun 02, 2019 20:04, insgesamt 1-mal geändert.
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