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Europawahl - Ergebnis

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon Qtreiber » Fr Mai 31, 2019 22:08

kaltblutreiter hat geschrieben:
germane hat geschrieben:Es gibt Landwirte, die haben keine ldw. Fachausbildung (35%), aber woanders eine höhere Qualifikation. Wie ordnest Du diese ein?


Da frage ich mich doch, warum sie dann als Landwirte arbeiten. Nur aus Spaß an der Freud? Oder haben sie in der "höheren Qualifikation" keinen Fuß in die Tür bekommen?

O, o, dünnes Eis, ganz dünnes Eis. Nein, nicht mich betreffend ;-)

Hab' nen Freund, der ist als Elektroingenieur bei der Bundesbahn (A 14) und bewirtschaftet im Nebenerwerb 100 ha, weil er immer vom eigenen Bauernhof geträumt hat.
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon Qtreiber » Fr Mai 31, 2019 22:10

Cowboy82 hat geschrieben:Ich muss sagen, ich habe die Grünen nicht gewählt, aber pervers finde ich schon, dass die meisten Landwirte durch die Grünen profitiert haben (PV auf Scheune/Stall/ Freifläche, Biogasanlage, Windkraftanlagen aufm Acker, aber trotzdem nicht die Grünen wählen...
Mit einer Schwarzen Regierung wäre das nicht möglich gewesen!
Aber trotzdem wird von den Bauern immer wigge CDU gewählt! (Die dafür Jahrzehnte gesorgt haben, dass die Großen immer größer werden, und durch die Überproduktion natürlich der Preis fällt)
Ich verstehs einfach nicht...

Wenn's nur danach ginge, was gut für MICH und mein Geschäft ist, müsste ich von Anfang an Grün wählen......aber man hat ja auch Verantwortung......
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon Neo-LW » Fr Mai 31, 2019 23:01

Moin,

bfg 4006 hat geschrieben:
Und weil das so gut geklappt hat mit der Wahl und den jungen Leuten bei den Grünen ,
möchten die Grünen das Wahlrecht ab 16 einführen.

Die FDP möchte "modern" sein, und springt auf den selben Zug auf, und fordert das gleiche.

In 15 Jahren dann : Wahlrecht ab 10, weil da noch Potential ist.........

:



Und endlich die Volljährigkeit mit 18 durchsetzen.

Es kann doch nicht sein, daß die Kids behaupten mit 18 alles zu dürfen,
aber im Strafrecht gibt es eine Sonderklausel, die das Wachstum bis zum 21 Lebensjahr ausdehnt.

Strafmündigkeit mit 10 Jahren - auch für Ausländer.

Dann das Mindesalter vom Bundespräsidenten von 40 auf 18 Jahre reduzieren ?


Olli
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon Südheidjer » Sa Jun 01, 2019 1:17

Man muß auch die Flächen sehen, die ein Qualifizierter bewirtschaftet und welche Flächen ein nicht im Agrarbereich ausgebildeter Nebenerwerbler macht, z.B. als ererbt. Die beiden Betriebe in meiner Verwandtschaft, die als Vollerwerb laufen, da haben beide entweder landwirtschaftliche Lehre oder Agrar-Studium, also in meinen Augen sind die vom Fach. Davon mal abgesehen, daß die mit Landwirtschaft aufgewachsen sind. Und die Flächen sind satt 3-stellig.

Wenn ich jetzt auf den Trichter kommen sollte, die eigenen paar ha mal wieder nach 2 Generationen selber zu machen......das würde was geben. Andererseits, ich halte mir einen Junglandwirt mit seinem Senior warm, mit denen man im Fall der Fälle sicher was zusammen machen könnte.
Als Einzelkämpfer ohne Ausbildung wäre ich verraten und verkauft........aber ich bräuchte wohl auch nicht den Ertrag der Fläche. Wieviele dieser Luxus-Bauern gibt es eigentlich.....5 - 20 ha geerbt und wir mokeln mal 'n beten, wumpe, was bei rauskommt.
Die guten Betriebe, brauchen Profis, ansonsten wird das nichts, höchstens eine Befriedigung des Egos und man hat vielleicht steuerliche Vorteile.

Und was die Wahl anbelangt: Die einzige Rettung der beiden urspünglichen Volksparteien CDU (hast 'nen Trecker und 'ne Kuh...") und SPD sehe ich darin, daß man das Wahlrecht dahingehend ändert, daß nur Kerle ab 40 wählen dürfen. Keine Jüngeren und keine Mädels. Dann würde das Ergbnis auch wieder OK sein. Alternativ wäre im Bildungsbreich was zu machen, aber das fruchtet erst in 20-30 Jahren.
Es gab übrigens mal den Radikalenerlass:

https://de.wikipedia.org/wiki/Radikalenerlass
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon SHierling » Sa Jun 01, 2019 1:44

DWEWT hat geschrieben:Die Ansprüche an unseren Beruf sind sehr vielseitig und sie sind in den vergangenen 30 Jahren immens gestiegen. Die Berechnung einer Futterration in qualitativer, quantitativer und ökonomischer HInsicht, setzt Fachwissen voraus, das nicht einfach so weitergegeben wird. Anbau-, Dünge- und PS-Maßnahmen, können heute nicht mehr aus dem traditionellen Wissen heraus geplant und getätigt werden. Dass immer noch viele Kollegen lediglich auf traditionelle Wissens- und Erfahrungsvermittlung setzen, kann man gelegentlich in Diskussionen erfahren. Da ist dann, abseits des eigenen Betriebes, relative Funkstille.


Ist ja alles richtig, aber was nutzt Dir die beste Ausbildung in der Landwirtschaft, wenn die Rahmenbedingungen von Menschen bestimmt werden, die absolute Laien sind?

Wir werden alle satt, wir haben gute Ertraege, unsere Tiere sind gut versorgt, und ok, mehr Ausbildung IM Agrarbereich ist mit zunehmendem verfuegbaren Wissen wie ueberall anders auch von Vorteil. Es gibt seit Jahrzehnten Fortschritte in Tier- und Umweltschutz und fuer Leute, die das nicht selber lernen gibts Beratung.

Und das ist alles fuern Arsch, wenn Dir die Gesetzgebung , weil sie auf die Stimmen der Laienmehrheiten und Bambisyndromer angewiesen ist, staendig in die Suppe spuckt.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon Neo-LW » Sa Jun 01, 2019 1:51

Moin,

neuer Berufszweig auf den Schlachthöfen:

Totkitzler

Die (lila) Rinder werden ab sofort totgekitzelt.


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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon stamo+ » Sa Jun 01, 2019 5:46

Südheidjer hat geschrieben:Wenn ich jetzt auf den Trichter kommen sollte, die eigenen paar ha mal wieder nach 2 Generationen selber zu machen......das würde was geben.

Jau, das würde was geben, nämlich satt Gewinn (wenn du nicht in einer Hochpachgegend wohnst, sogar deutlich mehr als das Verpachten bringt), viel Spaß, neue Freunde unter Tieren und Menschen und einen renovierten Maschinenpark. Kann ich dir absolut empfehlen!
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon DWEWT » Sa Jun 01, 2019 6:08

SHierling hat geschrieben:
Und das ist alles fuern Arsch, wenn Dir die Gesetzgebung , weil sie auf die Stimmen der Laienmehrheiten und Bambisyndromer angewiesen ist, staendig in die Suppe spuckt.


Wenn wir ehrlich sein wollen, müssen wir eingestehen, dass extrem wenig Innovation aus der Landwirtschaft heraus geboren wurde/wird. Es war nicht die Idee der Landwirte, z.B. DDT, E605, Atrazin uam. nicht mehr einsetzen zu wollen. Das Ablösen der Anbindehaltung durch die Laufställe, war nicht die Idee der Landwirte sondern wurde durch eine geführte Förderung bewerkstelligt. Das Ende der Käfighaltung bei den Legehennen wurde per Gesetz eingeläutet. Hätte es keinen massiven Einfluss von außen gegeben, würden womöglich noch heute Schweine in Koben gehalten. Dass einige Male über das Ziel hinaus geschossen wurde (z.B. Biotopkartierung) ist darauf zurückzuführen, dass sich einige Zeitgenossen aus Politik und Verwaltung profilieren wollten. Leider hat die Landwirtschaft, aufgrund ständigen Nörgelns und z.T. unsachlichen Argumentierens, sich als Gesprächspartner ansatzweise disqualifiziert. Heute fällt es schwer, berechtigte Bedenken an die Politik heranzutragen. Unsere Lobbyisten, z.B. in Form des DBV, haben erheblich dazu beigetragen.
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon DWEWT » Sa Jun 01, 2019 6:12

stamo+ hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben: einen renovierten Maschinenpark.


Genau das, ist das Stichwort. NE-Landwirtschaft ist häufig nichts anderes als der Erhalt der Berechtigung zum steuerfreien Schlepperfahren! Absurd!
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon Manfred » Sa Jun 01, 2019 6:44

Wie war das neulich? Haupterwerbslandwirtschaft ist oft nichts anderes, als sich vorzulügen, dass man die den Gewinn übersteigenden Opportunitätskosten nicht anderweitig einfacher einfahren könnte? :wink:

Komm mal wieder runter von deinem Tripp.
Die Buchführungsergebnisse zeigen ja, dass die Nebenerwerbler nicht schlechter wirtschaften als die Haupterwerbler.
Wie gut jemand ausgebildet ist, hängt weniger von der Formalität der Ausbildung sondern vom Willen und der Fähigkeit zur Aneignung des benötigten/gewünschten Wissens ab.

Ansonsten hat Bauer Hans alles Nötige gesagt.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon stamo+ » Sa Jun 01, 2019 6:45

DWEWT hat geschrieben:
stamo+ hat geschrieben: einen renovierten Maschinenpark.


Genau das, ist das Stichwort. NE-Landwirtschaft ist häufig nichts anderes als der Erhalt der Berechtigung zum steuerfreien Schlepperfahren! Absurd!

NE-Landwirtschaft schafft Artenvielfalt und Lebensqualität.
Besser die Nebenerwerbler steuerfrei fahren lassen als den 300-ha-Betrieb noch mit 300€ pro ha zu subventionieren. Absurd!
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon bauer hans » Sa Jun 01, 2019 6:57

DWEWT hat geschrieben:
Wenn wir ehrlich sein wollen, müssen wir eingestehen, dass extrem wenig Innovation aus der Landwirtschaft heraus geboren wurde/wird. Es war nicht die Idee der Landwirte, z.B. DDT, E605, Atrazin uam. nicht mehr einsetzen zu wollen. Das Ablösen der Anbindehaltung durch die Laufställe, war nicht die Idee der Landwirte sondern wurde durch eine geführte Förderung bewerkstelligt. Das Ende der Käfighaltung bei den Legehennen wurde per Gesetz eingeläutet. Hätte es keinen massiven Einfluss von außen gegeben, würden womöglich noch heute Schweine in Koben gehalten. Dass einige Male über das Ziel hinaus geschossen wurde (z.B. Biotopkartierung) ist darauf zurückzuführen, dass sich einige Zeitgenossen aus Politik und Verwaltung profilieren wollten. Leider hat die Landwirtschaft, aufgrund ständigen Nörgelns und z.T. unsachlichen Argumentierens, sich als Gesprächspartner ansatzweise disqualifiziert. Heute fällt es schwer, berechtigte Bedenken an die Politik heranzutragen. Unsere Lobbyisten, z.B. in Form des DBV, haben erheblich dazu beigetragen.

nichts ist so beständig wie der wandel in der landwirtschaft!
das bestreben des menschen ist,körperliche arbeit zu vermeiden und gleichzeitig eine immer sichere lebensgrundlage zu erreichen,allerdings ist nicht allen die fähigkeit dazu gegeben.
die veränderungen in der landwirtschaft haben sich durch knapper werdende arbeitskräfte (industrialisierung) und zunehmende wissen über effektivere methoden entwickelt.
heute kommen populistische entscheidungen der politik dazu,denen man im grunde nichts entgegen setzen kann.
dazu kommt,bauern produzieren unflexibel unelastische güter.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon DWEWT » Sa Jun 01, 2019 7:17

stamo+ hat geschrieben:NE-Landwirtschaft schafft Artenvielfalt und Lebensqualität.
Besser die Nebenerwerbler steuerfrei fahren lassen als den 300-ha-Betrieb noch mit 300€ pro ha zu subventionieren. Absurd!


Belege für deine 1. Aussage?
Warum sollten größere Betriebe, die die gleichen ökologischen Leistungen bringen, anders gefördert werden als kleinere Betriebe? Kleinbetrieben fällt es, aufgrund ihrer Kleinflächenstruktur, schwer, z.B. bei der Grünlandmahd von innen nach außen zu mähen. Bei 20ha Schlägen ist das gar kein Problem. Wenn es dazu noch angrenzende Hecken, Baumreihen oder Holzungen gibt, ist das ideal. Noch gestern sah ich eine Doku über die Landwirtschaft in den alten Bundesländern. Es war schön anzusehen, wie die relativ kleinen Flächen, aufgrund unterschiedlicher Nutzung, ein buntes Bild abgaben. Bei genauem Hinsehen konnte man erkennen, dass die Flächen direkt ineinander übergingen. Kein Feldrain, keine Hecke oder gar Holzung "beeinträchtigten" das Landschaftsbild. Naja, ist ja auch klar, dass aufgrund fehlender Fläche die Bearbeitung bis direkt an die Grenze erfolgen muss.
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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon Neo-LW » Sa Jun 01, 2019 7:18

Moin,

na, sollen wir im Mai etwas anderes produzieren, wie im Juli ?

Haben die Stadtbewohner gar keinen Bezug mehr zu Vegetationsperioden und zu den Jahreszeiten ?

Ja, ich weiß, Erdbeeren im Dezember sind Pflicht.


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Re: Europawahl - Ergebnis

Beitragvon Grimli » Sa Jun 01, 2019 7:36

DWEWT hat geschrieben:
stamo+ hat geschrieben:NE-Landwirtschaft schafft Artenvielfalt und Lebensqualität.
Besser die Nebenerwerbler steuerfrei fahren lassen als den 300-ha-Betrieb noch mit 300€ pro ha zu subventionieren. Absurd!


Belege für deine 1. Aussage?
Warum sollten größere Betriebe, die die gleichen ökologischen Leistungen bringen, anders gefördert werden als kleinere Betriebe? Kleinbetrieben fällt es, aufgrund ihrer Kleinflächenstruktur, schwer, z.B. bei der Grünlandmahd von innen nach außen zu mähen. Bei 20ha Schlägen ist das gar kein Problem. Wenn es dazu noch angrenzende Hecken, Baumreihen oder Holzungen gibt, ist das ideal. Noch gestern sah ich eine Doku über die Landwirtschaft in den alten Bundesländern. Es war schön anzusehen, wie die relativ kleinen Flächen, aufgrund unterschiedlicher Nutzung, ein buntes Bild abgaben. Bei genauem Hinsehen konnte man erkennen, dass die Flächen direkt ineinander übergingen. Kein Feldrain, keine Hecke oder gar Holzung "beeinträchtigten" das Landschaftsbild. Naja, ist ja auch klar, dass aufgrund fehlender Fläche die Bearbeitung bis direkt an die Grenze erfolgen muss.


Die derzeitigen und Zukünftigen Nachteile durch jeden Baum oder Wald hinsichtlich Naturschutz, Beschattung usw. sind aber schon bekannt ?
Es gibt dann auch noch Regionale unterschiede! Hier in Westfalen mit 20-30-40% Waldanteil beneiden wir jeden Rheinländer mit unter 10% Waldanteil an der Betriebsfläche.
Von Wald und Hecken in Hofnähe alten Eichen oder Buchen direkt am Hof noch gar nicht zu sprechen.
Das sind alles freiwillige Naturschutzleistungen ohne Gegenleistung die aber jedesmal Strafgeld kosten wenn sie nicht mehr eingehalten würden oder Baugenehmigungen behindern (Ersatzaufforstung).
Dazu kommt das diese Ackerflächen oftmals über Jahrhunderte hinweg Streifenweise gerodet und mit Plaggen Esch kultiviert wurden. Wer nun mit einer 36 m Pflanzenschutzspritze auf einem 15 m breiten Plaggeneschstreifen drehen will und noch 3 m Hecke haben will n8
Aber wie oben erwähnt können bei diesen Betrieben durchaus genug zu Pflegende Wallhecken oder Holzungen vorhanden sein die liegen dann vielleicht ein paar hundert teilweise auch 5 km weiter entfernt. Arbeit die vorhanden ist aber nicht direkt sichtbar scheint wenn man nur in eine Richtung schaut. :klee:
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