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Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon egnaz » Mo Nov 04, 2019 13:54

T5060 hat geschrieben:Bei den Zinsen und der Manpower, da haue ich mir 2.000 cbm Fahrsilo und 1.500 cbm Güllepott hin.

Bist du zertifizierter Fachbetrieb?
Gruß Eckhard
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon T5060 » Mo Nov 04, 2019 14:08

egnaz hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Bei den Zinsen und der Manpower, da haue ich mir 2.000 cbm Fahrsilo und 1.500 cbm Güllepott hin.

Bist du zertifizierter Fachbetrieb?


Den Güllepott kann man weder technisch noch kostengünstig selbst erstellen.
Das Fahrsilo kann ich mir selbst hinstellen und einen der es zertifiziert finde ich alle mal.
Die Wasserbehörden hier im Umfeld versuchen ohnehin nicht mit mir in Kontakt zu kommen.
Die würden mir auch nicht die Kompetenz in Abrede stellen wollen,
denn wenn sie das tun, drehe ich den Spiess rum.
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon egnaz » Mo Nov 04, 2019 14:18

Bist du Reichsbürger, oder warum sollten die aktuellen Gesetze für dich nicht gelten?
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... 2873136961
Gruß Eckhard
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon T5060 » Mo Nov 04, 2019 14:43

egnaz hat geschrieben:Bist du Reichsbürger, oder warum sollten die aktuellen Gesetze für dich nicht gelten?
https://www.google.com/url?sa=t&source= ... 2873136961


Lese mal den Verordnungstext genau und übersetze den in die Praxis, aus Sicht eines praxiserfahrenen Bau - und Verwaltungsrechtlers.
Mit der Verordnung können wir noch ganz gut leben. Ich muss da nicht mal die Grenzen der VO ausreizen. Das passt alles.
Ich will das hier auch nicht öffentlich diskutieren, weil der Feind ja mit liest.

Im übrigen ist seit 1984 belegt, dass Jauche/Gülle selbst in Kies und Sand nach ca. 50 cm selbstabdichtend sind. Sickersaft geht tiefer, ist aber wasserlöslich und stellt nur eine temporäre Gefahr fürs Grundwasser dar.

Selbst in Chemieanlagen ehem. DDR war nach ca. 1 - 2 m in Lößlehm auf 90 % der Fläche der Boden sauber
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon Estomil » Mo Nov 04, 2019 15:30

Guellepoette sind nie weg und lassen sich immer nutzen. Meist halt für Gülle die ja auch in reinen Ackerbauregionen gern genutzt wird.
Ich hatte aber zb nach meinem letzten Neubau die Anfrage ob man den nicht als Futterlager in Form von schlempe oder Stärkewasser Mal für ein Jahr nutzen könnte.
Selber machen kann man am solchen poetten allerdings meist wenig.
Den Pott in Edelstahl zu bauen sollte man als Alternative aber im Kopf haben. Die werden auch nach 25 Jahren noch für hübsche summen gehandelt.

Einen Fahrsilo hingegen kann man immer mit extrem viel Eigenleistung bauen. Erdarbeiten und sickersaftkanaele gehen immer. Unterbau zumindest grob. Wobei der graeder der einem das dann alles auf Höhe bringt nicht die Welt kostet. Wer weit in vorraus plant kann zb auch öfter Mal vernünftigen Unterbau Schotter umsonst bzw für die Transportkosten ergattern. Da fallen in vielen Regionen oft grosse Mengen an.
2017 konnte ich gute 35lkw Ladungen Sandsteinschotter bekommen der bei einem Schotterweg Rückbau anfiel.

Also verneunftig planen, vorbereiten und sich gute günstige Firmen suchen. Dann geht vieles auch deutlich günstiger.
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon DWEWT » Mo Nov 04, 2019 20:24

T5060 hat geschrieben:
Selbst in Chemieanlagen ehem. DDR war nach ca. 1 - 2 m in Lößlehm auf 90 % der Fläche der Boden sauber


Du solltest deine Erkenntnisse mal den Mitarbeitern der Fa. MDSE mitteilen. Die sind seit der Wende bestrebt, die Altlasten aus DDR-Zeiten im Gebiet Bitterfeld-Wolfen zu kartieren und danach zu heben und durch hochwertige technische Verfahren aus der Welt zu schaffen. Leider verfügen diese Leute nicht über deinen Wissensschatz und müssen z.T. bis zu 40m tief eingesickerte Schadstoffe heben. Selbst in der mehr als 4 km weit entfernten Muldeaue kommen Schadstoffe wieder ans Tageslicht, bzw. an die Nase. Benzole führen dazu, dass das in der Aue gewachsene Gras weder verfüttert noch sonst einer sinnvollen Verwendung zugeführt werden darf. Es muss aufwendig entsorgt werden. Vor diesem Hintergrund erscheint dein Gerede wieder mal als das was es fast immer ist, nämlich als Gesabbel!
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon T5060 » Mo Nov 04, 2019 22:23

@DWEWT : Das ist das Problem von euch Foren-Grünlingen, dass ihr das weder richtig lest noch verstehen wollt. Ich habe geschrieben "auf 90 % der Betriebsfläche aus Lößlehmböden". Das es dort massig Verschleppung aus Deponien und Altablagerungen gibt weis ich sehr genau, aber genau diese Flächen habe ich ja nicht gemeint. Insofern bleibt dein Angriff, das was du kannst : Ein großes Drama verantstalten in dessen Durcheinander du versuchst nach oben zu treiben. An deiner Stelle würde ich mir besser Gedanken machen, wie fragwürdiges Gemies aus Spanien nach 1000 km Transport auf einmal gute BIO Ware wird. :mrgreen:
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon Marian » Di Nov 05, 2019 9:10

@DWEWT
@T5060

Ich möchte euch bitten nicht jedes Thema vom eigentlichen Sinn und der Frage weg zu führen und euch dann im Spiel: wer weiß mehr zu verrennen. Das hilft allen die ein Thema interessant finden sehr die Übersicht und Lust am und im Thread nicht zu verlieren.
Nettigkeiten könnt ihr per privater Nachricht oder der gleichen auch austauschen.

Back to Topic.
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon Teddy Bär » Di Nov 05, 2019 10:06

Wenn ich mir so ansehe wer in unserer Gegend die meisten Silageballen macht, das sind nicht die kleinen Betriebe, sondern die Betriebe mit 500+ Rindern. Die machen zwar grosse Fahrsilo voll mit dem Häcksler, aber machen zusätzlich noch hunderte Silageballen. Vor allem auf Flächen die weiter vom Hof entfernt liegen.
Ich hab das bisher auch so gemacht Die Flächen nahe am Dorf mit dem eigenen Ladewagen eingefahren, und die Flächen weiter weg hab ich Silageballen gemacht.
Für die Flächen weiter weg hab ich sonst 2 zusätzliche Ladewagen vom Lohner benötigt, oder gleich den Häcksler mit 6 Abfahrern. Das kostet auch viel Geld.
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon langholzbauer » Di Nov 05, 2019 10:20

Jetzt kommen wir langsam der Geschichte näher. :wink:
Bei Ballensilage sinken i d R mit zunehmender Entfernung die Transportkosten/ha Erntefläche.
Und das nicht nur wegen der höheren Verdichtung sondern auch, weil Ballensilage auch bei höheren Ts-Gehalten noch gut siliert und somit weniger Wasser umhergefahren werden muß.
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon Estomil » Di Nov 05, 2019 12:40

Die Transportkosten werden wohl kaum grossartig anders sein wenn die annähernd gleiche Menge Material bewegt werden will. Der einzige Unterschied ist, dass das nicht sofort passieren muss und man selbst mehr machen kann.

Das macht allenfalls Sinn wenn es sich um kleine Ecken handelt...
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon T5060 » Di Nov 05, 2019 13:34

Die weit entfernten Flächen passen nicht in den Ablauf einer Silagekette. Deshalb macht man die 5 - 15 ha im Nachgang als Ballen.
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon meyenburg1975 » Di Nov 05, 2019 13:38

Am besten stößt man solche Flächen gleich ab.
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon T5060 » Di Nov 05, 2019 14:10

meyenburg1975 hat geschrieben:Am besten stößt man solche Flächen gleich ab.


Das sind die Güllenachweisflächen, obwohl die nie viel Gülle sehen.
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon meyenburg1975 » Di Nov 05, 2019 14:54

Weit entfernte Grünlandflächen sind Zeit- und Geldfresser, das weiß ich noch aus alten Zeiten.
Wir pachten/kaufen seid 30 Jahren Grünland ausschließlich, wenn es direkt an unseren Flächen anliegt.

Kostet die Milch 30ct und weniger, verdient man nix auf der Straße, kostet sie 40ct und mehr, braucht man sie nicht...
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