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Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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152 Beiträge • Seite 7 von 11 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon Alla gut » So Nov 03, 2019 14:31

Eagl ob Heu oder Sillage ,ich fahr die Ballen oft wenn ich nicht oder kaum über die Straße muß mit der Presse und der Gabel in der Fronthydraulik zusammen .
Einen in der Presse ,einen an der Gabel in der Fronthydraulik .Wenn ich gerade kein Helfer habe .
OK habe auch nur einen kleinen Nebenerwerbsbetrieb .

Mit einer Presswickelkombi währen theoretisch drei Ballen möglich ,den ersten pressen und wickeln,ablegen ,mit der Rohrgabel in der Fronthydraulik aufnehmen ,den zweiten pressen und wickeln und auf dem Wickler lassen und dann nochmal die Kammer füllen .
So könnte man mit einer Fahrt drei Ballen zum Lager /nach Hause bringen .
Im Heu würde das auch gehen ,nur halt ohne Folie .

Macht das von euch wer so ?
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon 304 » So Nov 03, 2019 15:27

Ich fahre die Ballen mit jeweils einer Ballengabel im Front und Heck und staple die dann mit der Ballenzange (Frontlader) am Hof.
Tieflader könnte ich zwar problemlos leihen, aber mangels Druckluft am Zweitschlepper lasse ich das bei den geringen Entfernungen lieber bleiben. (Rennaufsicht ist hier des öfteren unterwegs).

Da ich derzeit über den Sommer noch grün füttere, nutze ich die Siloballen i.d.R. um den Rest vom grünfüttern wegzubringen bevor der zu alt wird. Wegen Zeitversatz beim Aufwuchs lässt sich leider nicht alles gleichzeitig silieren und wegem dem Rest mache ich nicht extra das Silo auf. Normalerweise spreche ich mit anderen Betrieben im Dorf ab, damit der Lohner auch gut beschäftigt ist.
Gemäht wird erst, wenn die Presse Zeit hat. Funktioniert wunderbar.

Dieses Jahr lief es leider etwas aus dem Ruder. Silos noch nicht komplett entleert bis zum 1.Schnitt und nichtmal den 1. Schnitt ins Silo gebraucht. Rest vom 1. Schnitt und alle Folgeschnitte musste ich bis auf einige Cobs aus Platzmangel komplett einwickeln.
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon T5060 » So Nov 03, 2019 15:44

Einhorn64 hat geschrieben:
Fl0815 hat geschrieben:https://youtu.be/A-rGVkKEZoM
Vielleicht interessant für Dich


Krass, Nicht mal 50 Biomilchkühe in Ösiland und der reine Grünlandbetrieb kann mit 200Ps, eigener Presswickelkombi(Premium, nagelneu),
Zweitschlepper wäre als Hauptschlepper wohl eher überdimensioniert, und alles nur für sich selbst, Lohnarbeit: keine Lust drauf.
Haben die Milchpreise über 1€?


Du brauchst eine gescheite Fleckviehherde, gutes Grundfutter und ansonsten ein wenig Sparsamkeit. Dann klappt das so.
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon Sönke Carstens » So Nov 03, 2019 16:25

Alla gut hat geschrieben:
Macht das von euch wer so ?


Wenn man sonst nichts zu tun hat. :lol:

Bei mir kommt der Lohner mit der Press-Wickel Kombination, die legt die Ballen schon immer auf der platten Seite ab.
Meistens lasse ich den Ballenwagen auf dem Voracker stehen und sammel die Ballen dann mit der Ballengreifer ein, immer 2 übereinander die Lade ich dann auf den Ballenwagen, so sind 28 oder 32 Ballen je nach Ballenwagen recht schnell verladen.
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon xaver1 » So Nov 03, 2019 18:19

Macht das von euch wer so ?[/quote]

Ich hab 2 Flächen, Hanglage oberhalb von Siedlungen, da reicht es mir bezüglich Bodenbelastung, wenn der LU mit dem Ballen 200m fahren muß, um den Ballen gefahrlos auszuwerfen zu können.
Dafür hat er dann auf anderen Flächen 30 Ballen am Stück, damit er mir nicht unzufrieden wird :wink: .
Preis für 125er, 6-fach, 23Messer, 16,8 Euro.

mfg
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon Alla gut » So Nov 03, 2019 18:53

MarlboroMann hat geschrieben:
Alla gut hat geschrieben:Macht das von euch wer so ?

komplizierter und langsamer geht es wohl kaum noch :regen:


Na ja wer alles in Eigenarbeit macht ,im Einmannbetrieb ,nicht mehr wie 10ha auf einmal ,alles arrondiert ist ......

So brauch ich nicht ständig umsteigen und den Schlepper wechseln ,in der Wiese mit dem Frontladerschlepper rumeiern ,den Anhänger an und abkuppeln am Frontladerschlepper .
Ich nehm zwei Ballen mit einer Fuhre mit ,mit Presswickelkombi gingen drei .
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon Einhorn64 » So Nov 03, 2019 20:35

Wenn die Entfernung Wiese- Stapel(Wickel)Platz über 1km ist, lohnt fast immer der Anhänger.
Aber wenn die Lage arrondiert ist, durchschnittlich ca 250- 400m zu fahren sind, dann macht es Sinn mit der Heckgabel 2Ballen, Frontlader/hydraulik 1 Ballen zu Transportieren.
Wenn es im 1 Mann verfahren läuft sind dann auch solche Sachen wie Ballentransport mit Presse und FH, oder mit Wickler und 1 Ballen in der Front sinnvoll.
Ich nehme auch gerne an der FH einen Ballen aus den entfernteren Ecken mit und lege am näheren Vorgewende ab, bremst beim Pressen wenig, aber das sammeln mit dem Wickler geht bedeutend schneller.
Gewickelte Ballen auf der Wiese ist bei uns auch wegen der Krähen sinnlos.
T5060 hat geschrieben:Einhorn64 hat geschrieben:
Fl0815 hat geschrieben:
https://youtu.be/A-rGVkKEZoM
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Haben die Milchpreise über 1€?


Du brauchst eine gescheite Fleckviehherde, gutes Grundfutter und ansonsten ein wenig Sparsamkeit. Dann klappt das so.

Na, das sah aber in keinster weise "schwäbisch" aus...
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Mo Nov 04, 2019 6:08

Zum Ösi Bauern: Ein Grundstück am richtigen Fleck macht vieles Möglich. Vielleicht hat er noch viel Wald dabei oder einige Ferienwohnungen. Oder ist einfach nur ein guter Betriebsleiter. Oder der 200 Vario und die Göweilkombi werden 8 Jahre abgeschrieben und dann an einen Bifke gut verkauft.
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon Alla gut » Mo Nov 04, 2019 6:42

Genau das gibt es überall, in jeder Ortschaft ,in Mitteleuropa .
Der Eine hat eine Top Firma ,geerbt oder halt Bauplätze verkauft .
Es soll auch Lottogewinne geben .
Um die Steuerlast zu drücken wird halt dann ein Lohnunternehmen gegründet oder eine Vorzeigelandwirtschaft aufgebaut .

Mit solchen Leuten kann man als " Normalsterblicher" nicht mithalten wollen und nicht mithalten sollen ,das geht in die Hose .

Und die Marketing Strategen von Göweil haben mit dem Filmchen genau das erreicht ,was sie wollten .
Sie wollten provuzieren und so mancher denk ich muß jetzt Göweil fahren ,dann geht es mir so wie dem jungen Bauern im Film .
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon DWEWT » Mo Nov 04, 2019 7:06

Einhorn64 hat geschrieben:Aber wenn die Lage arrondiert ist, durchschnittlich ca 250- 400m zu fahren sind, dann


....dann, kann der Betrieb auch nur 12,56ha groß sein.
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon Teddy Bär » Mo Nov 04, 2019 7:45

So trocken wie es diesen und letzten Sommer war, da war doch sehr wenig Futter bei uns. Wenn ich dann nur 2 Ballen pro ha presse und Zeit genug habe, dann fahre ich die Ballen auch mit der Kombi zusammen. Etwa an den Waldrand.
Auch haben wir viele Hänge, da kann man mit dem Ladewagen gar nicht reinfahren. Mit der Kombi geht das wenns trocken ist problemlos. Nur muss dann ein Frontladerschlepper mit, der die Ballen hinter der Presse auffängt. Oder ich muss mit der Presse jeden Ballen rausfahren. Das ist mit der Solo Presse aber auch schon so gewesen. Das kostet natürlich alles sehr viel Zeit.
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon Einhorn64 » Mo Nov 04, 2019 8:56

Was spricht dagegen den "Nahbereich" direkt zum Stapelplatz zu befördern, während man die entfernteren Wiesen mit dem Anhänger räumt?
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Mo Nov 04, 2019 9:03

Nach diversen Berechnungen von Futterexperten wie Thaysen oder der Top Agrar hat man nach 8 Jahren Rundballenwickeln die selben Kosten erreicht wie mit einem Fahrsilo. Grob gesagt. Und so ein Betonbunker oder Apsaltplatte hält doch an die 30 Jahre finde ich.

Bei der Betriebsgröße vom TE würde ich wenn schon auf Eigenmechanisierung bei den Rundballen gehen. Inkl. Ballensammelwagen oder 2 Plattformwagen für 40 Ballen.
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Re: Fahrsilo oder Wickelballen: Kosten auf lange Sicht!

Beitragvon Ede75 » Mo Nov 04, 2019 9:40

DWEWT hat geschrieben:
Einhorn64 hat geschrieben:Aber wenn die Lage arrondiert ist, durchschnittlich ca 250- 400m zu fahren sind, dann


....dann, kann der Betrieb auch nur 12,56ha groß sein.


Bei 250m DURCHSCHNITT komme ich auf 78,5ha mögliche Fläche
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