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Fendt 412 - lahme Krücke???

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
Thema gesperrt
91 Beiträge • Seite 3 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7

Beitragvon kikifendt » Mi Mär 12, 2008 8:27

heavyfarmer hat geschrieben:Da wirst du Recht haben. Die Auslegung der 600er war einfach auf Zugkraft und Hubkraft, also für den Acker. Wie schon geschrieben, ist der 400er ein Allroundschlepper.

Auf die Bauart wollte ich eigentlich nicht so hinaus. Es geht mir mehr um den Vergleich 4 gegen 6 Zylinder und Synchrongetriebe gegen leistungsverzweigt -
Irgendwo musste ja der erhebliche Unterschied 612-312 kommen bei der reinen Zugkraftmessung auf Asphalt. Der Wirkungsgrad ist wohl doch erheblich unterschiedlich, was natürlich bei den meisten Arbeiten kompensiert wird durch die optimale Motorauslastung.
Kurzum: Ich brauche auf der Straße wohl mehr PS beim Vario wenn dieser genauso schwer sein sollte wie der herkömlichen Getriebeschlepper.

Drillt ihr bis an der Leistungsgrenze?
Dann müßt ihr ja ganz schön schnell fahren, bzw. schweren Boden haben. :shock:

Aber nach deinem Vergleich kann man dann ja schon sagen, dass 4 Zylinder nicht schlechter sind wie 6 Zylinder beim Vario, vorausgesetzt man bringt die Kraft auf den Boden - das verstehen die Leute aber irgendwie noch nicht bei uns. :)
Die machen sich nur lustig wenn ich über 4 Zylinder spreche. :-D


Leute, die darüber lachen, haben keine Ahnung von Motoren - und Getriebetechnik.

Der Vergleich mit dem Drillen war auf einer Fendt - Vorführung als ich den 412 als Vorführschlepper gefahren bin (ich war ja Landmaschinenmechaniker). Wir hatten schweren Boden (tL), so dass man mit Grenzlastregelung fahren konnte. Zu Haus haben wir nicht so schwere Böden. Ich weiß auch noch nicht, wie schnell man da fahren kann, weil der Schlepper noch ganz neu ist und ich noch nicht damit gedrillt habe.
kikifendt
 
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Beitragvon pcfreak » Mi Mär 12, 2008 9:26

kikifendt hat geschrieben:
heavyfarmer hat geschrieben:Wo wohnst Du denn? :-D

Ich versteh es aber nicht so ganz, warum die 4 Zylinder nicht so gut ziehen sollen. In der Theorie auf dem Prüfstand können sie doch auch mithalten.
Hubraum ist durch nichts zu ersetzen außer durch noch mehr Hubraum - das sollte aber doch bei einem Variogetriebe egal sein wenn der Motor im Optimum gehalten wird. :roll:
hmmm...

Ist auch schwer zu vergleichen, ich weiß ja auch nicht wieviel PS meiner und der 312er wirklich haben. Jedenfalls haben die anderen 3 mit denen ich das Güllefass haben auch nur 125er 6Zylinder und sind mein ich schneller auf Touren wie der 312er.
409 und 410 werden jedenfalls ja auch mehr gebaut. :wink:

Grüße

PS ich beneide Dich aber ja um den 412er, mit TMS? :cry:


Nein, ohne TMS. Mit Tempomat kann man die Motordrehzahl genauso gut anpassen. Kein Problem.

Kann auch sein, dass der 412er aufgrund des Variogetriebes mit dem 612er mithalten kann. Ich finde, er geht recht gut für 128 PS. Hat jetzt erst 21 Stunden drauf und geht schon besser, wie am Anfang. Aber ohne es probiert zu haben, würde ich es nicht behaupten.




wie erst 21h drauf??

kann mich noch dunkel an deine bilder erinnern, das ist aber schon einige wochen her :)

was machste denn mit dem schlepper? nur in den hof stellen und fotografieren? oder auch mal was arbeiten.... :roll:
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Beitragvon automatix » Mi Mär 12, 2008 10:55

mal blöd gefragt, was treibst du im februar/märz, damit du stunden auf den schlepper bekommst?
ein bissl güllegefahren, das war bisher alles, da kommt man halt nicht viel stunden drauf....
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Beitragvon ares656 » Mi Mär 12, 2008 12:28

Güllefahren, Pflügen(für spinat, Kartoffeln, Kartoffelpflanzen). Sind aber eher ausnahmen,da nicht jeder diese kulturen anbaut, aber 100h habe ich in den letzten 3 Wochen wohl auf unseren Ackerschlepper gesessen (inkl Gülleschaukeln).
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Beitragvon kikifendt » Mi Mär 12, 2008 13:40

Ja genau. Meine Vorredner haben alles geschrieben. Nur etwas Gülle gefahren, aber auch noch lange nicht alles, weil es viel zu nass war bis jetzt. Und ein bissche Dünger vom Landhandel geholt. Da kommt man nicht auf viele Stunden.
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Beitragvon Fendt-Master » Mi Mär 12, 2008 14:50

Also ich glaube auch nicht das der 412er neh lahme Krücke ist, und auch für schwerste Bodenbearbeitungen geeignet ist.
Aber ich habe auch schon mal neben den 412 einen 312 Vario
ausprobiert und der ging genau so gut wie der 412, war sogar durch sein geringerse Eigengewicht etwas spritziger und Dynamischer als der 412.

Mfg
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Beitragvon Deutz150 » Mi Mär 12, 2008 14:58

Das kann ich auch bestätigen
Wir sind den 415er und den 312er mal Probe gefahren, wobei der 312er spritziger war, als der 415er, vielleicht liegts auch dran, dass der 415er ne gößere Entübersetzung hat
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Beitragvon lagavulin » Mi Mär 12, 2008 15:39

@ Deutz150,
die Endübersetzung ist unwichtig ob ein Fahrzeug spritzig ist oder nicht, das Getriebe soll doch die Übersetzungen anpassen, oder?

Wenn der 312 spritziger ist als ein 415, dann stimmt etwas nicht, entweder ist der 312 hochgezüchtet oder der 415 bringt seine Leístung nicht.
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Beitragvon Brenner77 » Mi Mär 12, 2008 15:48

Hallo,

hab häufig von der Verwandschaft für den Silierzeitraum 1. Schnitt Gras und Mais ein 412 Vario BJ. 2004.

Von der Bequemlichkeit her Weltklasse,

ABER beim Kipper ziehen kein Vergleich mit nem alten 311 LSA mit 100 PS, der macht den Vario nass!!! Von spritzig will ich gar nicht reden, am Berg musst mit der Drehzahl komplett hoch. Dann is auch der Verbrauchsvorteil weg.

Zum Spritzverbrauch noch eines, wenn der im leicht hügeligen Gelände richtig gefordert wird (1. Schnitt Front- u. Heckscheibenmäher je 3 m von Pöttinger ohne Aufbereiter) säuft der mehr als der 6900 John Deere mit 135 PS.
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Beitragvon heavyfarmer » Mi Mär 12, 2008 17:34

@ lagavulin

Spritzigkeit muss man ja relativieren. Beim 312er geht das Getriebe bis ca. 48 glaub ich und beim 4er vielleicht bis 65 ungefähr. Also sollte der 312er vom Wirkungsgrad des Getriebes schon spritziger sein wenn es um 0-40 km/h geht, gerade mit Last. :wink:

Lahme Krücke ist deshalb ja auch eine schlechte Threadüberschrift, es kommt halt darauf an was man macht. Der Motor ist top keine Frage. Und wenn prozentual wenig Kraft fürs Vorwärtskommen gebraucht wird wie beim fräsen ist ein himmelweiter Unterschied zum Güllefass auf 50 km/h zu bekommen.
Deswegen glaube ich das Brenner auch wohl. Beim Grasmähen würde der 412er den 311er aber wohl platt machen. :lol:
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Beitragvon lagavulin » Mi Mär 12, 2008 19:13

Heavyfarmer, dann meinst Du, dass das Getriebe im 400er Vario einen schlechten Wirkungsgrad hat?
Dann muss ich aber künftig in jedem Thread wo Fendt als das ultimative Straßenfahrzeug gepriesen wird hierauf verweisen, oder?

Der Unterschied dürfte nicht so groß sein wie gesagt die Übersetzung wird angepasst!
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Beitragvon heavyfarmer » Mi Mär 12, 2008 22:10

Der Unterschied dürfte nicht so groß sein wie gesagt die Übersetzung wird angepasst!

Das ist nunmal Fakt, dass der 412er einen schlechteren Wirkungsgrad auf 40 km/h hat, dafür einen besseren auf dem Acker. Da brauchen wir ja wohl nicht zu diskutieren. :roll:
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Beitragvon heavyfarmer » Mi Mär 12, 2008 22:18

Zusatz:
Im Vergleich zum 312er.
Natürlich hat ein leistungsverzweigtes Getriebe einen schlechteren Wirkungsgrad wie ein Synchrongetriebe wenn man einen Durchschnitt zieht durch die Geschwindigkeiten bis z.B. 50 km/h, die Praxis kann natürlich durch die optimale Auslastung des Motors in den meisten Fällen überzeugen.
Wie gesagt, die Threadüberschrift lässt viel Spielraum auf Antworten...
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Beitragvon Pumuckel » Do Mär 13, 2008 8:23

ist es nicht so, dass das Fendt getriebe bei zuhnehmender Geschwindigkeit an Wirkungsgrad gewinnt da der Mechanische anteil steigt ?
Das soll doch auch der Grund sein warum man mit der Straßenstufe nicht Ackern darf, da der Hydrostatische Anteil dann zu hoch ist. Fendt gibt doch an, das bei Höchstgeschwindigkeit der Mechanische anteil bei ca 100% liegt.
MfG
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Beitragvon kikifendt » Do Mär 13, 2008 8:34

heavyfarmer hat geschrieben:Der Unterschied dürfte nicht so groß sein wie gesagt die Übersetzung wird angepasst!

Das ist nunmal Fakt, dass der 412er einen schlechteren Wirkungsgrad auf 40 km/h hat, dafür einen besseren auf dem Acker. Da brauchen wir ja wohl nicht zu diskutieren. :roll:


Das ist absolut richtig. Bei 40 km/h hat der 312 definitiv einen Vorteil, weil er voll mechanisch fährt. Er kann hier also seine Leistung am Effektivsten übertragen. Dafür kann ich dann auf dem Acker im Fahrbereich 1 fahren und hab mit dem 400er Vorteile. Hat alles sein für und wider. Natürlich hat der 300er auch eine geringere Getriebemasse, was geringere Panschverluste und evtl. Vorteile zur Folge hat. Von dem günstigen Leistungsgewicht mal ganz abgesehen. Das ist jedoch beim 415 das Gleiche.

Dass der 311er LSA besser gehen soll, leuchtet mir jedoch nicht ganz ein. Dem Motor konnte ich noch nie was abgewinnen. Er ist vielleicht elastisch, aber wenns ans Eingemachte geht, fehlt ihm einfach Leistung als Sauger.
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