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Fendt Vario

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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Re: Fendt Vario

Beitragvon Holgi1982 » Mo Okt 31, 2011 13:04

Na das ist doch mal eine klare und vernünftige Erklärung! Besten Dank :prost:
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Re: Fendt Vario

Beitragvon Weinbauer » Mo Okt 31, 2011 13:21

ich habe jetzt den ganzen beiträge durchgelesen und frage mich auch, wozu da ein kupplungpedal vorhanden ist. wie wärs mit einem blick in die betriebsanleitung? fendt wird doch sicher einen grund haben, das pedal zu verbauen. könnten sonst ja kosten sparen und das pedal inkl. dazugehöriger mechanik bzw. elektronik einfach weglassen.
oder wird das als argument für den preis gebraucht: "bei fendt erhalten sie noch den komfort einer kupplung, damit der verlust des schaltens nicht so schwerfällt, natürlich kostet dieses hochwertige pedal auch etwas." :)

oder ist es vll. zum anfahren und anhalten doch sinnvoll die kupplung zu treten. wäre dann ähnlich wie das opticruise von scania, also das alte.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Re: Fendt Vario

Beitragvon Holgi1982 » Mo Okt 31, 2011 13:32

Ich denke mal in erster Linie zählt die Kupplung als Sicherheitseinrichtung. Denn im Notfall (Kind läuft auf die Strasse) tritt man aus Reflex die Kupplung und die Bremse. Wenn da nun keine Kupplung ist und man erst draufkommen muss den N Knopf zu drücken biste bereits mit dem 2. Hänger übers Kind drübergefahren.

Angenehm ist im übrigen wenn man beim Auto nur Schaltgetriebe gewöhnt ist und dann mal einen Automatik fährt. Wenn dann plötzlich etwas unerwartetes kommt und man aus reflex "auskuppeln" will. :twisted: :twisted: :twisted:
Kann schnell zum Auffahrunfall führen! :regen:
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Re: Fendt Vario

Beitragvon matti_1 » Mo Okt 31, 2011 15:26

aNiederbayer hat geschrieben:
matti_1 hat geschrieben:
matti_1 hat geschrieben:Wenn du unter Last od. Motorbremswirkung die "Kupplung" schnell kommen lasst, passiert im Getriebe dass selbe wie wenn du beim Haus durch zu schnelles versperren einer Wasserleitung einen Wasserschlag hast!


sry dass ich lachen muss :D aber das ist schon eine sehr genaue Beschreibung der Vorgänge beim Kuppeln ;)

auch wenn es sich für dich wie eine Lastschaltstufe anfühlt, es IST keine Lastschaltstufe ;)
ich hab mir das ganze heute mal auf den Diagnoseseiten angeschaut:
drückt man neutral, fällt der Hydraulikdruck aprupt auf 5-15 bar ab, die Getriebeübersetzung (sichtbar im Diagnosefenster 1 dort wird die Übersetzung in einem Bereich von 0-10000 angezeigt) wird aber konstant der aktuellen Geschwindigkeit UND der aktuellen Motordrehzahl weiterhin angepasst! (selbiges beim Kupplungpedal treten)
schaltet man die Gruppe passiert vorerst mal das gleiche, der Druck fällt auf 5-15 bar (anzeichen dafür dass neutral geschalten wird), gleichzeitig wird die Übersetzung angepasst (sieht man auch wieder im D1) und die Gruppe wird umgeschalten! ist dies geschehen, schließt das Ventil wieder, das neutral schaltet (deine Wasserleitung ;) ) und den Druck haut's aprupt wieder auf seine 300-500 bar Betriebsdruck (sichtbar im Diagnosefenster 2).
Das von mir angesprochene Schwimmstellungsventil ist ein Proportionalventil, das mit dem neutralknopf oder beim Stufenwechsel nur zwischen ganz zu und ganz auf geschalten wird, benutzt man das Kupplungspedal, wird es langsam geschlossen, das erklärt auch das seltsame anfahrverhalten, wenn man mit der Kupplung aus dem Stand wegfahren möchte...


Also du meinst das ein schwarzweiß Ventil den Fahrbereich schaltet und 500 Bar in den Triebsatz jagt.... :lol:
Wenn dass so wäre würde der Triebsatz nach ein paar Schaltvorgängen unter Last im Arsch sein....
Fendt schreibt in der Bedienungsanleitung dass man das so machen soll....wir machen dass Zuhause so....beim Lohner fahren auch alle so!
Die Erklärung (Vergleich) mit dem Wasserschlag (Ölstau) ist so damit es verständlich wird wass passiert wenn mann die Kupplung schnalzen lässt- nicht alle hier haben LMT gelernt und sind glaub ich dankbar für verständliche Vergleiche usw......oder?
Wenn man den Bereich während der Fahrt wechselt passiert Folgendes du Nase: Das Getr. Steuergerät moduliert die Schnellfüllzeit über ein PWM Ventil langsam an. (Axialmotor fährt auf null...Schaltvorgang...dann wird die vorherige geschw. langsam angesteuert)
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Re: Fendt Vario

Beitragvon aNiederbayer » Mo Okt 31, 2011 18:07

matti_1 hat geschrieben:Also du meinst das ein schwarzweiß Ventil den Fahrbereich schaltet und 500 Bar in den Triebsatz jagt.... :lol:
Wenn dass so wäre würde der Triebsatz nach ein paar Schaltvorgängen unter Last im Arsch sein....
Fendt schreibt in der Bedienungsanleitung dass man das so machen soll....wir machen dass Zuhause so....beim Lohner fahren auch alle so!
Die Erklärung (Vergleich) mit dem Wasserschlag (Ölstau) ist so damit es verständlich wird wass passiert wenn mann die Kupplung schnalzen lässt- nicht alle hier haben LMT gelernt und sind glaub ich dankbar für verständliche Vergleiche usw......oder?
Wenn man den Bereich während der Fahrt wechselt passiert Folgendes du Nase: Das Getr. Steuergerät moduliert die Schnellfüllzeit über ein PWM Ventil langsam an. (Axialmotor fährt auf null...Schaltvorgang...dann wird die vorherige geschw. langsam angesteuert)


ich hab nichts von einem schwarzweiß Ventil gesagt...
aNiederbayer hat geschrieben:Das von mir angesprochene "Schwimmstellungsventil" ist ein Proportionalventil


geht doch! wieso kommst du jetzt erst mit den genauen Erklärungen? Aber wenn man sich schon die mühe macht das Pedal zu benutzen, dann lässt doch wohl keiner die "Kupplung schnalzen"...
unter Last schalte ich trotzdem weiterhin ungern... seitdem ich mal beim ackern versehentlich auf den Knopf gekommen bin und ich fast an der Frontscheibe gelandet bin, lass ich das lieber...
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Re: Fendt Vario

Beitragvon aNiederbayer » Mo Okt 31, 2011 18:16

ich hab übrigends auch kein LMT gelernt... daher wäre ich dir für eine Erklärung, die irgendwo zwischen der Wasserleitung und der fachbegrifflichen Erklärung (wie wsl viele hier) sehr dankbar!
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Re: Fendt Vario

Beitragvon aNiederbayer » Mo Okt 31, 2011 18:23

Weinbauer hat geschrieben:ich habe jetzt den ganzen beiträge durchgelesen und frage mich auch, wozu da ein kupplungpedal vorhanden ist. wie wärs mit einem blick in die betriebsanleitung? fendt wird doch sicher einen grund haben, das pedal zu verbauen. könnten sonst ja kosten sparen und das pedal inkl. dazugehöriger mechanik bzw. elektronik einfach weglassen.
oder wird das als argument für den preis gebraucht: "bei fendt erhalten sie noch den komfort einer kupplung, damit der verlust des schaltens nicht so schwerfällt, natürlich kostet dieses hochwertige pedal auch etwas." :)

oder ist es vll. zum anfahren und anhalten doch sinnvoll die kupplung zu treten. wäre dann ähnlich wie das opticruise von scania, also das alte.



Das Pedal war v.a. in den Zeiten vor TMS noch unverzichtbar um z.B. Maschinen anzukuppeln, da man da meistens keine Hand für den Joystick mehr frei hat... außerdem muss es gedrückt werden um den Schlepper zu starten.
Der Sicherheitsaspekt mag wohl auch eine Rolle spielen, v.a. bei denen die Schaltgetriebe gewohnt sind...
ich persönlich hab mich schon absolut daran gewohnt, dass ich das Teil nicht brauche, von daher drück ich immer nur das Bremspedal... was mir aber schon ein Paar mal zum Verhängnis wurde... fährt man nämlich im Fahrbereich 1 mit gespeicherter Drehzahl (z.B. beim Kreiseln mit 1900 Upm) dann hat man keine Chance das Ding mit der Bremse anzuhalten... im Fahrbereich 2 fällt beim Treten der Bremse der Drehzahlspeicher raus...
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Re: Fendt Vario

Beitragvon Epxylon » Mo Okt 31, 2011 21:08

Um das ganze mal zu klären:

Das Kupplungspedal geht auf ein Proportionalventil, dieses lässt einfach nur Öl aus dem Hochdruckkreis heraus. Das Ventil für die Kupplung ist hydraulisch über Pentosin angesteuert.
Die Turbokupplungsfunktion läuft auch über ein Proportionalventil allerdings elektrisch.

Zum Thema Bereichsschaltung: Die Bereichsschaltung ist eine normale Synchronschaltung.
Sie kann nur geschaltet werden, wenn der Triebsatz drucklos ist und die Getriebeübersetzung die Schaltung ausgleichen kann (Damit sich der Triebsatz quasi nicht verschaltet) Das geht während der Fahrt dazu braucht die Kupplung nicht getreten zu werden.
Bei den alten Varios muss man stehen und die Neutral Taste drücken. Bei einigen kann man auf das "schalten-während-der-fahrt" umrüsten durch eine Bandendeprogrammierung in der Werkstatt. Das geht nicht bei allen!!!!
Der Schlepper schaltet nur wenn es wirklich geht.
Dabei gibt es eine Ausnahme: Es gibt noch alte Softwarestände die einfach so schalten. Sind meistens Schlepper die nicht den regelmäßigen Wartungen unterliegen.


Der TMS Schieberegler teilt die Geschwindigkeit den Fußpedals auf.
Wenn man ihn auf 50km/h stellt ist 50% Gas 25km/h wenn man ihn auf 5km/h stellt sind 50% Gas 2,5 km/h

Nochmal zum Thema Neutral Taste: Ich sage es oft und gerne wieder: Diese Taste hat keine mechanische Funktion!!!!!!

Die N Taste öffnet das Ventil für die Turbokupplungfunktion und regelt das Getriebe auf Neutral bzw. auf den Nullpunkt der Verstellung.
0 ist nicht der Nullpunkt, der Nullpunkt kann zwischen 300 und -300 liegen. Je nach Justierung.

Wenn man die Bereichsschaltung betätigt dann wird einfach nur umgeschaltet (mit Anpassung der Getriebeübersetzung) und das war es.
Die Bereichsschaltung lässt sich nur manuell auf Neutral stellen oder nach einer Justierung.
In ganz seltenen Fällen auch wenn sie nicht schalten kann oder ein Fehler vorliegt.


Zum Thema schalten: Die 4 ich sag mal Lastschaltsstufen dienen zur einstellung der Regelempfindlichkeit oder um es einfacher zu sagen:
Wie stark das Getriebe schaltet.
Wenn man den Hebel einmal nach vorne drückt wird bei Stufe 1 ein 0,1 km/h Schritt gemacht, bei Stufe 2 ein 0,25km/h Schritt, bei Stufe 3 ein 0,5 km/h Schritt, bei Stufe 4 ein 1km/h Schritt. In diesem Schritten regelt das Getriebe auch.

Es schaltet nicht wirklich, denn das Getriebe regelt die Übersetzung ja stufenlos. Allerdings lässt es sich mit dem Begriff leichter erklären.

Wenn man also beim pflügen in Stufe 4 fährt regelt das Getriebe in ca. 1km/h Schritten und dann fängt dieses "hoch und runterschalten an" Daher auf dem Acker immer in Stufe 3, besser Stufe 2.
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Re: Fendt Vario

Beitragvon matti_1 » Mo Okt 31, 2011 21:59

Zum Thema schalten: Die 4 ich sag mal Lastschaltsstufen dienen zur einstellung der Regelempfindlichkeit oder um es einfacher zu sagen:
Wie stark das Getriebe schaltet.
Wenn man den Hebel einmal nach vorne drückt wird bei Stufe 1 ein 0,1 km/h Schritt gemacht, bei Stufe 2 ein 0,25km/h Schritt, bei Stufe 3 ein 0,5 km/h Schritt, bei Stufe 4 ein 1km/h Schritt. In diesem Schritten regelt das Getriebe auch.

Stimmt nicht ganz, stellt euch das folgende als Tabelle vor...(werte bei Motornenndrehzahl) 818tms ohne chip :lol:

STUFE / 1x ANTIPPEN / 0-50km/h
I ... 0,2-00,5km/h* ... 250-45,5 sec
II ... 0,5km/h ... 45,5 sec
III ... 1km/h ... 23,8 sec
IV ... 2km/h ... 10 sec


*In Stufe I ist die Geschwindigkeitsveränderung über die Tastatur am Amaturenbrett von 0,02 bis 0,5 km/h einstellbar. :wink:
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Re: Fendt Vario

Beitragvon Epxylon » Di Nov 01, 2011 20:18

Aus der Betriebsanleitung abschreiben kann jeder :wink:

Mir ging es nicht um die genauen Werte sondern nur darum wie man die "Regelempfindlicheit" richtig bedient.
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Re: Fendt Vario

Beitragvon matti_1 » Mi Nov 02, 2011 13:56

Epxylon hat geschrieben:Aus der Betriebsanleitung abschreiben kann jeder :wink:

Mir ging es nicht um die genauen Werte sondern nur darum wie man die "Regelempfindlicheit" richtig bedient.


Ja, klar...
Aber die 10sec auf 50 brauchta mit dem Chip weit nimmer :lol:
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