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Finanzkrise...Was ist eigentlich Geld ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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107 Beiträge • Seite 4 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
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Re: Finanzkrise...Was ist eigentlich Geld ?

Beitragvon Paulo » Sa Nov 27, 2010 18:39

Oberpfälzer hat geschrieben:
... Wenns wirklich mal hart kommen sollte (wie bei einem totalen wirtchaftlichen Zusammenbruch), dann hole ich mir vom Banker meines Vertrauens den Schlüssel für das Schließfach und hole es mir, bevor es vom Staat eingezogen wird. ...


Für die Krisenzeit wünsch ich Dir jetzt schon guten Appetit, beim verspeisen Deiner Goldmünzen :mrgreen: :mrgreen: :lol: !
http://media.loomee-tv.de/wp-content/up ... e.cfm_.jpg
..und Servus!
Ich steh auf "einfache" Technik:-)

http://www.schlueter-traktoren.de/
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Re: Finanzkrise...Was ist eigentlich Geld ?

Beitragvon Dschingis_Khan » So Nov 28, 2010 2:26

Es kommt zu keinem zusammenbruch denk ich mir mal. Es wird "nur" ein Reset der Staatsschulden durchgeführt. Die Privaten Schulden bleiben schon erhalten. Für den Reset brauchen wir aber ein "Großereigniss". Eine Naturkatastrophe oder ein Atomgau käme da schon gerade passend. Die Amis werden da schon nachhelfen...
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Re: Finanzkrise...Was ist eigentlich Geld ?

Beitragvon Kugelblitz » So Nov 28, 2010 3:08

Also meine Tussy bekommt nur noch was zu fressen gegen "Naturalien" :mrgreen: :lol:
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Re: Finanzkrise...Was ist eigentlich Geld ?

Beitragvon meyer wie mueller » So Nov 28, 2010 9:52

Hallo

das mit dem Reset der Staatsschulden ist sehr plausibel. So ging es bei den beiden anderen "Währungsreformen" auch. /Ein Symptom ist der Ankauf von Schuldverschreibungen klammer Statten durch die EZB oder die kommenden EU-Schuldverschreibungen (wie nannten sie das? gemeinsame EU-Anleihen?)

Ich denke aber, es wird keine Rückkehr zu den nationalen Währungen mehr geben, genau so wenig, wie es nach der Inflation zu einer Renaissance der Landeswährungen gekommen ist (keine Schillige, Batzen, Heller, Kreutzer, Thaler ........ mehr) In der Übergangszeit gab es natürlich lokale Notwährungen.
So was kann ich mir auch vorstellen. Jetzt schon gibt es eine Art Notwährung in verschiedenen "Tauschzirkeln". Und wenn solche Tauischzirkel schon vorher etabliert sind, dann ist der Crash für die Mitglieder zumindest abgefedert.

Gruß
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Re: Finanzkrise...Was ist eigentlich Geld ?

Beitragvon CarpeDiem » So Nov 28, 2010 10:10

Ein "Reset" der Staatsschulden wird da geschrieben. Wie soll das denn gehen, ohne einen wirklichen Währungsschnitt zu machen? Bei den ganzen Überlegungen wird eigentlich immer vergessen, dass die Schulden der öffentlichen Hand = Vermögenswerte in privater Hand, in Form von Pfandbriefen, Schuldverschreibungen u.ä.m. sind. Deshalb glaube ich viel mehr, dass man einen Weg wählt die Schulden einfach durch eine höhere Inflationsrate weg zu inflationieren. Das klappt eigentlich hervorragend und keiner merkt es so richtig. In kleinerem Umfang hatten wir doch das schon bei der EURO Einführung und keiner hat sich beschwert.
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Re: Finanzkrise...Was ist eigentlich Geld ?

Beitragvon Franzis1 » So Nov 28, 2010 10:23

Aktien werden wertlos und von den Chinesen aufgekauft.Landwirte haben nur noch unkostet bekommen aber für ihre Erzeugnisse kein Geld und müssen somit ihr Hab und Gut fast verschenken das Land geht an Araber und Chinesen.
Viele Schweine-viele Scheine,zu viele Schweine zu wenig Scheine. Der Mensch steht nicht mehr im Mittelpunkt sondern Fledermaus, Saatkrähe der Wolf und der Biber. In D. haben Ökos mehr zu sagen als Angie und die Regierung.
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Re: Finanzkrise...Was ist eigentlich Geld ?

Beitragvon meyer wie mueller » So Nov 28, 2010 16:17

Hallo

die Staatsschulden sind ja nur Schulden, die der Staat im Namen der Bürger aufgenommen hat. Als Pfand ist das Eigentum der Bürger hinterlegt.
Also, was kann der Staat machen, damit er seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann?

A) Durch erhöhte Steuern das Geld bei den Bürgern, so sie etwas haben, reinholen (politisch kaum durchzusetzen)
B) Die Schulden entwerten durch Geldentwertung = Inflation (sehr beliebt, läuft aber öfters aus dem Ruder)
C) Staatsbankrott erklären und die Schulden des Staates für nichtig erklären (wurde in der Geschichte schon öfters mit Erfolg gemacht; damit fährt man die ganze Wirtschaft an die Wand)

Jedes Szenario führt zur Verarmung breiter Gesellschaftsschichten. Am meisten verlieren diejenigen, die auf Barvermögen, Aktien oder Staatsanleihen gesetzt haben. Immobilienbesitzer sind meist auch am Arsch gekniffen, da sie weiterhin Grundsteuern zahlen müssen (ohne entsprechende Einkünfte) oder Zwangsanleihen aufgebrummt bekommen.
Gold ist bei einem Zusammenbruch der Währung und des Wirtschaftskreislaufs auch kein sicherer Hafen kann aber immer noch als Ersatzwährung dienen. (Schmuckgold ist allerdings nahezu wertlos; es wird erzählt der reiche Freiherr xyz aus Ostpreußen hatte auf der Flucht jede Menge Schmuck mitgenommen, aber er musste einen Goldring gegen ein Pfund Butter eintauschen (gegen die selbe Summe in Reichsmark hätte er aber gar nichts bekommen!)

Gruß

Unter Reset verstehe ich ein Szenario ähnlich dem Staatsbankrott
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Re: Finanzkrise...Was ist eigentlich Geld ?

Beitragvon Dschingis_Khan » So Nov 28, 2010 22:09

Ist schon toll, wir erleben die nächsten Jahre einen Supercrash und eine Währungsreform.

Für alle die der Meinung sind hohe Schulden aufnehmen zu müssen, um schlauerweise durch eine evt. Inflation davon zu profitieren: Lest euch mal das kleingedruckte in den allgemeinen Geschäftsbedingugen eurer Hausbank durch. Bei meiner Bank steht zumindest drin, dass im Falle nicht zu erwartender Ereignisse der Kredit glatt gestellt werden muss

War letze Woche bei einen Vortrag von Dr. Merl. Der war Vorstandsvorsitzender der HessenLB und hat dieselbige ohnen nennenswerte Verlust duch die Finanzkrise 09 gebracht. Anschliessend war er der oberste Schirmherr über die 500 Milliarden Bankenhilfe

Der hat im kleinen Kreise von ca. 50 Personen gesagt, dass man keine großen Schuldenberge anhäufen soll, die Banken holen sich die Kredite zurück, bevor die Inflation sie auffrisst. Da wird manch einer in "Schwulitäten" kommen sagte er. Und weil dann viele Kredite gekündigt werden, sinkt der Wert z.B der Immobilien stark, weil die wenigsten flüssig sind und verkaufen müssen.

Am besten kommt man durch die nächste Finanzkrise (die spätestens in 5 Jahren eintritt) duch eine gute Immobilie, also wenn du Geld aufm Konto hast, dann Immos kaufen. Alles ander is nix gut...Gold braucht dann kein Mensch. Und das wichtigste: Keine Schulden haben!!!
Zuletzt geändert von Dschingis_Khan am Di Nov 30, 2010 9:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Finanzkrise...Was ist eigentlich Geld ?

Beitragvon Ernst-August » So Nov 28, 2010 23:27

Wir erleben gar nichts. Das geht immer so weiter und Gutti wird Bundeskanzler und auch noch gewählt. Der wird aber dann später vom Mossad gestürzt und dann um die Ecke gebracht oder eben in die Badewanne. So war es schon immer. Irgendwann wird die EU zum Beitrittskandiadaten der Russischen Förderation und wir sind alle Probleme los. Als langjähriger Verfechter Putin´s Ideen kriege ich dann natürlich einen schönen Posten !
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Re: Finanzkrise...Was ist eigentlich Geld ?

Beitragvon Quattro » Mo Nov 29, 2010 13:06

Dschingis_Khan hat geschrieben:Gold braucht dann kein Mensch. Und das wichtigste: Keine Schulden haben!!!


Ich denke da bischen anders, denn Gold in kleinen Abmessungen, z.B. Ring, Kette, Münzen, kann als Überbrückungswährung dienen. Was waren den früher Golddukaten? Nichts anderes als Zahlungsmittel. Wenn unser Währungssystem zusammenbrechen sollte (hoffentlich nicht gleich Morgen), wie willst du dann beim Metzger was kaufen, wenn dieser dein Papiergeld ablehnt? Aber ein Stückchen Gold wird immer sein Wert erhalten, egal wie der Kurs der Spekulanten aussieht. Der Basiswert bleibt, weil Gold nicht nachgebaut werden kann, wie das Papiergeld. Also denke ich, kann es nicht schaden, eine kleine Menge von Schmuck oder Goldmünzen, in Reserve zu haben. Sollte alles gut gehen, kann ich diese "Ware" ja wieder zu Geld machen. Schaut mal bei eBay nach unter "Goldschmuck", wie dort momentan die Preise explodieren! Die zahlen dort weit über dem offiziellen Goldpreis für solche Sachen. Also ist es ein Zeichen, dass die Nachfrage da ist.
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Re: Finanzkrise...Was ist eigentlich Geld ?

Beitragvon meyer wie mueller » Mo Nov 29, 2010 15:04

Hallo

auch die Euro-Silberzehner können weiterhin als "Kleingeld" verwendet werden, denn die behalten ja auch einen Materialwert (ähnlich wie im Kaiserreich: Da gab es die 10 und 20-Markstücke aus Gold und die kleineren Werte in Silber bis runter zur halben Mark)

Wenn man sich da einige zurücklegt, dann tut es nicht weh, und man hat -wenn es ganz schlecht kommt - ein (hoffentlich akzeptiertes) Übergangszahlungsmittel.

Gruß
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Re: Finanzkrise...Was ist eigentlich Geld ?

Beitragvon Avicenna » Mo Nov 29, 2010 15:26

Natürlich hat Silber einen materiellen Wert, nur leider sehr geringen. Glaube der ist so bei 70 ct/g. Da mußt schon einen Haufen mitbringen, wenn du ein Kilo Fleisch kaufen möchtest. Außerdem glaube ich dass die einfachen Leute den aktuellen Wert nicht kennen, aber den von Gold wird jeder einigermaßen umrechnen können Anhand von Prägestempel im Schmuck. Sonst müßten wir auf Warenumtausch umsteigen, und das wird schwierig für die meisten. Was tauscht eigentlich ein Harz IV Empfänger um? Den haben die Behörden doch schon alles abgenommen!
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Re: Finanzkrise...Was ist eigentlich Geld ?

Beitragvon meyer wie mueller » Mo Nov 29, 2010 18:49

Hallo

auch bei der Goldwährung/Ersatzwährung brauch ich "Kleingeld". Wer will schon ein Pfund Butter oder ein halbes Pfund Wurst mit einem Krügerrand bezahlen?

Und für Silber, das zwar nur einen niedrigen Preis pro Gramm hat, aber doch einen materiellen Wert besitzt, wird sich sehr schnell ein Tauschkurs einpendeln. Ohne Silbermünzen wird die Goldwährung nicht funktionieren!

Gruß
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Re: Finanzkrise...Was ist eigentlich Geld ?

Beitragvon Ernst-August » Mo Nov 29, 2010 19:11

Für ein Liter Milch täten es auch 5 kg Stahlschrott.... das sehe ich dann nicht so eng.
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Re: Finanzkrise...Was ist eigentlich Geld ?

Beitragvon Quattro » Mo Nov 29, 2010 19:59

A ja? Und wer einen Kasten Bier kaufen möchte muß mit dem Leiterwagen Alteisen rannkarren. Es muß ja nicht gleich ein Krügerrand sein.
Einen Goldring in 333 Gold gibt es schon für 10 Euro zu kaufen. Denke, dass in solchen Fall niemand Kleingeld braucht, sondern es geht dann ums Überleben! Ich könnte wetten, dass die Regierungen schon heimlich eine Ersatzwährung gedruckt haben. Die wird dann auf den Markt geworfen und gegen die alte Währung umgetauscht, so 1: 10000000 und mehr! Deswegen sind alle Anlagen in Papierform für mich Tabu. Aktien stellen zwar den Wert eines Unternehmens da, aber kaufen kann ich mir davon nichts. Aber Gold in Aktien umtauschen, die dann spottbillig wären, das ist denkbar. Hurrraaa - ich werde reich!!!!
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