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Fragen zum richtigen Schweißen

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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91 Beiträge • Seite 4 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Fragen zum richtigen Schweißen

Beitragvon Altmeister » Mo Dez 17, 2012 18:22

berndisame hat geschrieben:@Falke
Berufsschweisser bin ich halt nicht, aber halten tut es :D
Gruß


Gut geklebt ist besser als schlecht geschweißt.
Altmeister
 
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Re: Fragen zum richtigen Schweißen

Beitragvon berndisame » Mo Dez 17, 2012 18:30

Ja eh, hinlegen- das hätts gebracht! :roll:
Da war de "Scher- mi - neta" dagegen :D

Naja, i habs ja nur sicherheitshalber eingeschweisst- hätt ohne die auch gehalten mein ich halt.
Waagrecht Schweiss ich schöner- aber das wird schon werden- jetz hab ich wieder bissl was dazugelernt
Man bildet sich ja weiter fort, und bekommt mehr erfahrung :prost:

Gruß
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Re: Fragen zum richtigen Schweißen

Beitragvon Merlin82 » Di Dez 18, 2012 21:55

Mir fehlen die Worte. :(

Einerseits versuchen wir hier Anfängern einige Tipps zu geben, dann werden Dinge empfohlen z.B. basischer MAG Fülldraht der nur sinnvoll mit großen Pulsgeräten 7000 Euro aufwärts verschweißt werden kann bzw. für Dünnblech gar nichts taugt (Nix für ungut Holzprofi :wink: ) und am Ende ist eh alles egal weil es ja sowieso hält - oder auch nicht :shock: .

Es geht hier darum einem ungeübten Anfänger einige gute Hinweise zu geben. D.h. er soll erst einmal vernünftig die Maschine einstellen lernen und dann sehen was beim Schweißen passiert -> Gefühl für Lichtbogen und Schmelze bekommen :!:

Ich kann es nur nochmals sagen: Fangt einfach mit E-Hand (Stabelektroden) an, legt wenn möglich alles in Wannenlage, passt auf, dass euch keine Schlacke oder Schmelze vor läuft, keine Schlacke in der Naht eingeschlossen wird. Wenn ihr das richtig drauf habt, dann die gleiche Übung in steigender Position. Danach ggf. mit MAG anfangen.

Wer aber einmal richtig gut und vernünftig mit der Elektrode umgehen kann wird MAG "privat" nicht brauchen.

Das E-Hand (Stabelektroden) Schweißen ist im Gegensatz zum MAG/MIG Schweißen wesentlich unempfindlicher auf Handlingfehler.

MAG ist das Verfahren, wobei man die meisten Schweißfehler ungesehen produzieren kann.

Wer dennoch auch viel Dünnblech schweißen will sollte ggf. auch gleich ein günstiges WIG/E-Hand Kombigerät in Erwägung ziehen.

Und als Schlusswort: FINGER WEG VON FALLNÄHTEN wenn es nicht unbedingt sein muss :!: :klug:

Ich klinke mich hiermit aus der Diskussion aus. Wer was wissen will gern über PN.

MfG

:prost:
Zuletzt geändert von Merlin82 am Mi Dez 19, 2012 13:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Fragen zum richtigen Schweißen

Beitragvon robs97 » Mi Dez 19, 2012 12:29

Merlin82 hat geschrieben:Mir fehlen die Worte. :(

Wer dennoch auch viel Dünnblech scheißen will sollte ggf. auch gleich ein günstiges WIG/E-Hand Kombigerät in Erwägung ziehen.

MfG
:prost:


Mir fehlen die Worte. :( :(

Konnte ich mir jetzt nicht verkneifen :prost: :prost:
Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes setzt,
es gibt jeden Tag jemanden der bequem darunter durchlaufen kann.
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Re: Fragen zum richtigen Schweißen

Beitragvon Fadinger » Mi Dez 19, 2012 15:06

Hallo!
robs97 hat geschrieben:
Merlin82 hat geschrieben:Mir fehlen die Worte. :(

Wer dennoch auch viel Dünnblech scheißen will sollte ggf. auch gleich ein günstiges WIG/E-Hand Kombigerät in Erwägung ziehen.

MfG
:prost:


Mir fehlen die Worte. :( :(

Konnte ich mir jetzt nicht verkneifen :prost: :prost:

Was willst Du denn?
Die Einen sch***** Schrauben, die Anderen Blech ...
Und die Steigerungsform ist dann eben Dünnblech ... :lol:

:prost:

Gruß F
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Re: Fragen zum richtigen Schweißen

Beitragvon berndisame » Sa Dez 22, 2012 9:58

Servus!!
Hab heut mal eine Elektrodenraupe geschweisst :)

FOX KE 2,5 mm Kern durchmesser.
Schweissstrom- ca. 100 A
Brachte ich sofort und Problemlos zum Zünden.
Habe es mit OHV gelernt in der Schule gg

BILD0328.JPG
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Gruß
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Re: Fragen zum richtigen Schweißen

Beitragvon Holzprofi » So Dez 23, 2012 21:40

berndisame hat geschrieben:Servus!!
Hab heut mal eine Elektrodenraupe geschweisst :)

FOX KE 2,5 mm Kern durchmesser.
Schweissstrom- ca. 100 A
Brachte ich sofort und Problemlos zum Zünden.
Habe es mit OHV gelernt in der Schule gg


Böhler OHV :arrow: Ohne Hirn Verschweißbar :lol:

Die FOX KE ist eine RC (Rutil Cellulose) Elektrode, da sollte es weder beim Zünden noch beim Verschweißen zu Problemen kommen.
Der Einbrand sieht schlecht aus :?
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Re: Fragen zum richtigen Schweißen

Beitragvon berndisame » Mo Dez 24, 2012 9:05

Servus!!!!

@Holzprofi

gg Ja, das mit den OHV hat mein Lehrer in der Schule damals auch gesagt :lol: Solche hab ich auch daheim :wink:

Was meinst du?
Schlechter Einbrand-
Liegt das an zu geringer Stromstärke, oder am Falschen Lichboganabstand??

Boehler EV 50- A 2,5 * 250, hab ich auch ein Packerl daheim- birng ich auch problemsos zum Zünden :D
Gruß
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Re: Fragen zum richtigen Schweißen

Beitragvon lodar » Di Dez 25, 2012 15:06

Fadinger:

Und die Krönung ist dann wohl der hier von seite 1?: (gekürzte Fassung)

Mein Lehrer hat gesagt- von unten nach oben Scheissen!
:mrgreen:
lg
Erwin


Deutz DX 85 mit Forstkran KTS 6,30.
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Re: Fragen zum richtigen Schweißen

Beitragvon berndisame » Di Dez 25, 2012 15:40

lodar hat geschrieben:Fadinger:

Und die Krönung ist dann wohl der hier von seite 1?: (gekürzte Fassung)

Mein Lehrer hat gesagt- von unten nach oben Scheissen!
:mrgreen:



Steignaht- besser als Fallnaht hab ich gmeint ;)
nur nicht so professionell ausgedrückt :prost:
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Re: Fragen zum richtigen Schweißen

Beitragvon JohnDeere3040 » Di Dez 25, 2012 15:45

berndisame hat geschrieben:nur nicht so professionell ausgedrückt :prost:

:mrgreen: :regen: :prost:
Mein Lehrer hat gesagt- von unten nach oben Scheissen!
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Re: Fragen zum richtigen Schweißen

Beitragvon Altmeister » Di Dez 25, 2012 21:45

berndisame hat geschrieben:Servus!!
Hab heut mal eine Elektrodenraupe geschweisst :)


Hallo,

für einen Lernwilligen ist die gezeigte Schweißnaht gut. Sie ist mit einigen Fehlern behaftet,
welche aber mit einer guten Anleitung behoben werden können.

Der Strom war etwas zu hoch eingestellt, die Stromstärke liegt bei dieser Elektode
bei etwa bei 90A. Endscheidend dafür ist aber das Schmelzbad und nicht unbedingt
die Anzeige des Einstellknopfes.

Bei der Übungsnaht hast Du die Elektrode zu stark gerissen, dieses ist am Bogenverlauf
der Raupe zu erkennen. Der Bogenverlauf sollte wie ein Halbkreis aussehen.

Eine ruhigere Elektrodenführung bekommst Du, wenn Du die Oberarme locker an den
Oberkörper legst und ruhig und gleichmäßig atmest.
Versuche den Unterschied des Schmelzbades von der Schlacke zu erkennen.
Dann kannst Du auch erkennen, wenn die Schlacke vor den Lichtbogen springt.

In dem Fall ist der Lichtbogen sofort abzureißen, weil sonst ein Schlackeneinschluss
verbleibt.

Versuche jetzt erst mehrfach eine einfache Raupe aufzutragen.
Üben, Üben, Üben. Später mehr

Altmeister
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Re: Fragen zum richtigen Schweißen

Beitragvon GüldnerG50 » Di Dez 25, 2012 21:50

Hallo.

Die besten Anleitungen zum Schweißen schreibt einfach der Altmeister.... Da kommt einfach die Erfahrung zum Tragen....

Respektvolle Grüße von angehenden Industriemechaniker...
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Re: Fragen zum richtigen Schweißen

Beitragvon berndisame » Mi Dez 26, 2012 9:50

Serus!

@Altmeister
Vielen Danke für die Tipps- sind echt lehrreich!!! :D
Wer ich so weiterüben :prost:
Gruß
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