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Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Fungizid Im Winterweizen

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Mai 09, 2012 21:02

Wini hat geschrieben:Eigentlich lautet der Thread ja "Fungizid im Winterweizen" und nicht Wachstumsregler.

Bei den dünnen Beständen aufgrund der Frosteinwirkung würde ich derzeit in Franken
weder das eine noch das andere einsetzen.

Höchstens ein billiges Mittel gegen den aufkommenden Mehltau aufgrund der Feuchtigkeit.

Gott sei Dank hat es geregnet.


Es ist im Moment eine Mischung aus beidem, aber ist doch nicht schlimm...
Ich habe auch noch kein Fungizid im Weizen eingesetzt, beobachte insbesondere den Asano allerdings genau. Dieses Jahr ist komplett anders als die anderen was die Niederschlagsverteilung angeht. Momentan kann man jedenfalls zurecht von höherem Krankheitsdruck ausgehen,
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Re: Fungizid Im Winterweizen

Beitragvon Burschi07 » Mi Mai 09, 2012 21:50

Stoapfälzer hat geschrieben:Und zum Schluß noch eins gerade mit Wachstumsreglern und "kurzspritzen" sollte man keine Experimente machen den man kann sich auch ganz schnell die Ähre und somit auch den Ertrag kurzspritzen (später CCC Einsatz...).


Das ist mal eine praxisnahe, verständliche Aussage. "Beim verspäteten CCC-Einsatz wird die Ähre gestaucht" . Keine Einwände.
Das leuchtet schon mehr ein als "Es ist pflanzenbaulich schwachsinnig kurz vor EC39 CCC auszubringen" NOBBYNOBBS,
das warum? bleibst du nämlich schuldig.
Ich werd morgen in EC31/32 CCC+Moddus ausbringen (oder glaubst Du alle Triebe im Schlag haben immer genau das gleiche EC-Stadium?)
und im EC37 lass ich das CCC weg.
Das hat nix damit zu tun dass ich "Bäuerchen" nix neues ausprobieren will sondern dass man als Nebenerwebslandwirt
nicht immer alle Maßnahmen 100%ig termingerecht durchführen kann. Das weiss ich selber dass das ein beschissener Zeitpunkt ist.
Aber ich werd jetzt nicht wenn ich die Mittel schon alle daheim im Schrank habe extra für 2 ha ein Medax Top kaufen.
Nächstes Jahr werd ich mir dann fest vornehmen in EC31 die WR-Maßnahmen durchzuführen.

Jetzt könntest Du mir aber trotzdem noch verständlich erklären warum MedaxTop so ähnlich wirkt wie CCC+Moddus
aber nur Medax Top ab EC32 pflanzenbaulich sinnvoll ist und die Ähren nicht staucht.
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Re: Fungizid Im Winterweizen

Beitragvon Crazy Horse » Do Mai 10, 2012 9:23

Wini hat geschrieben:Eigentlich lautet der Thread ja "Fungizid im Winterweizen" und nicht Wachstumsregler.

Bei den dünnen Beständen aufgrund der Frosteinwirkung würde ich derzeit in Franken
weder das eine noch das andere einsetzen.

Höchstens ein billiges Mittel gegen den aufkommenden Mehltau aufgrund der Feuchtigkeit.

Gott sei Dank hat es geregnet.



Mehltau ist sortenabhängig und meist ein Problem von zu mastigen "weichen" Beständen, die etwas zu viel Stickstoff gesehen haben. Bei der (verbliebenen) Wintergerste und der Triticale hab ich jetzt noch keinen entdeckt. Hier hat es aber auch nicht wirklich viel geregnet. Die 16mm am Wochende waren da schon ein absolutes Highlight. Im März und April sind zusammengenommen keine 30mm gefallen.

Ich würd auch gern was zum Weizen sagen, aber hier steht ja praktisch nichts mehr, weil fast aller umgebrochen wurde. Wenn auf der gesamten Gemarkung noch 10ha Winterweizen stehen, ist das viel. Ich hab leider auch nur noch 80ar, die ich vollständig zur Saatgutvermehrung benötige. Und da werd ich allenfalls ne Ährenbehandlung mit nem billigen Azol machen.
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Re: Fungizid Im Winterweizen

Beitragvon julius » Do Mai 10, 2012 17:18

Aber nochmal kurz zum CCC.
Warum ist es denn im WW nur bis EC 31 zugelassen ? Früher war es auch im Terpal C drinn und da war es bis EC 49 zugelassen. Bei Triticale ist CCC noch heute bis EC 37 zugelassen.

Was passiert wenn man CCC im WW im EC 37 anwenden würde ? Nur wenig Wirkung oder richtet man Schaden an oder normale Wirkung aber nur keine Zulassung ?
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Re: Fungizid Im Winterweizen

Beitragvon Crazy Horse » Do Mai 10, 2012 18:53

julius hat geschrieben:Aber nochmal kurz zum CCC.
Warum ist es denn im WW nur bis EC 31 zugelassen ? Früher war es auch im Terpal C drinn und da war es bis EC 49 zugelassen. Bei Triticale ist CCC noch heute bis EC 37 zugelassen.

Was passiert wenn man CCC im WW im EC 37 anwenden würde ? Nur wenig Wirkung oder richtet man Schaden an oder normale Wirkung aber nur keine Zulassung ?


Wohl eher Ersteres. CCC wirkt relativ langsam und kürzt in diesem Stadium nicht mehr groß ein. Ohne einen Wirkungsbeschleuniger macht der CCC-Einsatz zu diesem Zeitpunkt keinen Sinn. Außerdem lastet auf CCC eine 63-tägige Wartezeit.
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Re: Fungizid Im Winterweizen

Beitragvon Stoapfälzer » Do Mai 10, 2012 18:59

Wini hat geschrieben:Eigentlich lautet der Thread ja "Fungizid im Winterweizen" und nicht Wachstumsregler.



Hab den Titel geändert jetzt dürft ihr euch ungezwungen austoben :mrgreen:

Anbei noch 2 Bilder von einer meiner Flächen die ich heut behandelt hab.

Grubberweizen, Vorfrucht Silomais es sehen aber nicht alle Bestände so top aus bei mir ich hab auch lückige vorallem auf gepflügtem Land.
Dateianhänge
2012-05-10 19.14.51.jpgbear.jpg
2012-05-10 19.14.51.jpgbear.jpg (120.22 KiB) 2926-mal betrachtet
2012-05-10 19.13.34.jpgbear.jpg
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Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Fungizid Im Winterweizen

Beitragvon julius » Do Mai 10, 2012 21:47

Crazy Horse hat geschrieben:
julius hat geschrieben:Aber nochmal kurz zum CCC.
Warum ist es denn im WW nur bis EC 31 zugelassen ? Früher war es auch im Terpal C drinn und da war es bis EC 49 zugelassen. Bei Triticale ist CCC noch heute bis EC 37 zugelassen.

Was passiert wenn man CCC im WW im EC 37 anwenden würde ? Nur wenig Wirkung oder richtet man Schaden an oder normale Wirkung aber nur keine Zulassung ?


Wohl eher Ersteres. CCC wirkt relativ langsam und kürzt in diesem Stadium nicht mehr groß ein. Ohne einen Wirkungsbeschleuniger macht der CCC-Einsatz zu diesem Zeitpunkt keinen Sinn. Außerdem lastet auf CCC eine 63-tägige Wartezeit.


Das könnten die Gründe sein, warum nur es nur bis EC 31 zugelassen ist.
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon 818er » Fr Mai 11, 2012 8:46

So nun will ich hier auch mal was schreiben wie wir hier in S.-H. unsere Bestände behandeln(Ostküste).

In EC 30 mit 1,5 l CCC + 0,25 l Moddus. Als Fungizid habe ich 1,2 l Capalo + 0,1 l Vegas reingenommen da sich bei uns eine frühe ''Grundreinigung'' bewährt hat.

In der nachlage EC 31/32 max. 0,6 l CCC( wegen der sonst zu starken Ährenkürzung) + 0,3 l Moddus als Fungizide Nachlage 0,5 l Aviator + 0,1 l Vegas bei Mehltau Sorten.

In 37/39 wird wahrscheinlich nochmal 0,5 l Aviator o. Adexar Appliziert. Bei Lageranfälligen Sorten evtl. 0,2 l Camposan Extra

So in etwa habe ich meinen Weizen behandelt.

Der Weizen steht zum größten teil gut bis sehr gut da, bei den restlichen Flächen sind doch einige Auswinterungsschäden zu beklagen. Auf diesen Flächen wird der Ertrag im Normalfall noch 50-70 dt/ha erreichen.

Wenn bedarf ist stelle ich die Tage mal Bilder von unseren Beständen rein.

Gruß Kai
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und wenn man sie häufig genug wiederholt, werden diese Menschen sie irgendwann glauben!
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon Fossi » Fr Mai 11, 2012 11:23

Wenn bedarf ist stelle ich die Tage mal Bilder von unseren Beständen rein.


Das ist immer gut - weil interressant --> mal sehen, wie's in anderen BL aussieht.
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon ackerking » So Mai 20, 2012 10:47

@818: Warum schon in EC 30 ein Fungizideinsatz? Und dann in EC31 gleich nochmal?
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon ropa_eurotiger » So Mai 20, 2012 13:25

818er hat geschrieben:So nun will ich hier auch mal was schreiben wie wir hier in S.-H. unsere Bestände behandeln(Ostküste).

In EC 30 mit 1,5 l CCC + 0,25 l Moddus. Als Fungizid habe ich 1,2 l Capalo + 0,1 l Vegas reingenommen da sich bei uns eine frühe ''Grundreinigung'' bewährt hat.


Moddus ist in WW nur von Stadium 31 bis 49 zugelassen :!: Würd ich so nicht anwenden, nicht dass es mal Probleme gibt. :klug:

818er hat geschrieben:...In der nachlage EC 31/32 max. 0,6 l CCC( wegen der sonst zu starken Ährenkürzung) + 0,3 l Moddus als Fungizide Nachlage 0,5 l Aviator + 0,1 l Vegas bei Mehltau Sorten...


CCC ist nur bis BBCH 31 zugelassen. Problematik siehe oben :!:
Außerdem ist die Gesamtmenge von Moddusin WW max. 0,4 l/ha und somit bei Dir (0,25l + 0,3l = 0,55l) überschritten :!:

818er hat geschrieben:In EC 30 mit .... 1,2 l Capalo + 0,1 l Vegas reingenommen... .

In der nachlage EC 31/32 ...als Fungizide Nachlage 0,5 l Aviator + 0,1 l Vegas bei Mehltau Sorten.

In 37/39 wird wahrscheinlich nochmal 0,5 l Aviator o. Adexar Appliziert. Bei Lageranfälligen Sorten evtl. 0,2 l Camposan Extra...

Gruß Kai


Sei mir nicht böse, aber das würd ich so auf keinen Fall machen :!:

Weil,

1. Laut Empfehlung Carboxamide nur einmal in der Spritzfolge stehen sollen wegen der Resistenzgefahr (amtliche Empfehlung :!:)

2. Meiner Meinung nach das stetige Reduzieren von Fungiziden die Resistenzgefahr deutlich erhöht :!: :klug:

Ich würde lieber bei Carboxamiden (und anderen Fungiziden auch) einmal die volle Aufwandmenge applizieren als 2-3 Mal jeweils nur 50 bis 70 %. Wenn ich 2 Fungizidbehandlungen fahre, dann reduzier ich auf 80% der Regelaufwandmenge, tiefer geh ich nicht :!:
MfG ropa_eurotiger

Keiner stirbt als Jungfrau, denn das Leben fickt jeden !!!

Manche haben einen Horizont mit dem Radius r=0 und das nennen sie dann ihren Standpunkt !
[17:59:03] ladyesprit: das ist hier keine vagina
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Jun 04, 2012 11:45

Wahnsinn, was hier dieses Jahr im Weizen-allerdings nur in der weit verbreitet angebauten Sorte "Asano"-abgeht. Gelbrost. Das gab es hier noch nie. Braunrost ist gängig, Septoria auch, aber Gelbrost?? Habe den Weizen bisher auch nicht behandelt, da die Bestände nicht so toll sind (Auswinterung), dass sich eine Zweifach-Strategie lohnen würde. EC55 und überall die typischen Nester. Jetzt muss gehandelt werden.
Auf Grund der Umstände, dass nur JB ASANO Befall aufzeigt, zweifel ich einmal mehr die öffentlichen Einstufungskriterien an. Es ist schon lustig, dass hier ein Matrix, der die Note 7 trägt, keinen Befall aufzeigt, aber ASANO, der glaube mit 4 eingestuft ist, jetzt epedemieartig befallen wird. Alles Käse....
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon forenkobold » Mo Jun 04, 2012 11:57

Bist Du sicher, dass es Gelbrost ist? Bei uns ist in ausgewinterten Beständen vor allem an den Lücken.. aber auch in den Fahrgassen ein starker Befall von Weizenverzergungsvirus festzustellen. Auch in Lückiger Wintergerste. Wird von Zikaden übertragen die vorwiegend in Lücken anlanden.
Asano zeigt dieses Jahr aber auch seine ausgezeichnte Kompensationsfähigkeit. Ich habe in ausgedünnten Beständen (allerdings sehr lockere) Ähren mit 17 Zentimeter Länge gemessen.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Jun 04, 2012 12:34

forenkobold hat geschrieben:Bist Du sicher, dass es Gelbrost ist? Bei uns ist in ausgewinterten Beständen vor allem an den Lücken.. aber auch in den Fahrgassen ein starker Befall von Weizenverzergungsvirus festzustellen. Auch in Lückiger Wintergerste. Wird von Zikaden übertragen die vorwiegend in Lücken anlanden.
Asano zeigt dieses Jahr aber auch seine ausgezeichnte Kompensationsfähigkeit. Ich habe in ausgedünnten Beständen (allerdings sehr lockere) Ähren mit 17 Zentimeter Länge gemessen.



Ja, 100%ig sicher. Ich hab Agrarwissenschaften studiert, das krieg ich noch hin zu beurteilen. Es ist nesterweise der typische in Streifen angeordnete Befall zu beobachten. Ich hab selbst kaum meinen Augen getraut. Hier ist Geldrost absolut unüblich. Den kennt man ja mehr von den Küstengebieten..
Was Asano angeht, geb ich dir vollkommen recht. Aus ausgangs Winter ein paar wenigen Pflanzen hat er es geschafft, noch einen recht ordentlichen Bestand zu entwickeln. Die Ähren sind auch sehr sehr schön. Nichtsdestotrotz sind da nicht mehr als 7 oder 8 t drin. Daher 1x-Behandlung. Hätte ich dann dieses Jahr besser mal vorgezogen. Wobei ich jetzt nicht denke, das nicht in den Griff zu bekommen. Mit einer guten Mischung aus Strobilurin, Epoxiconazol und Carboxamid kann man das noch abstoppen...
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon Crazy Horse » Mo Jun 04, 2012 13:54

Ich kenn einige, die letztes Jahr noch ausschließlich den Asano hatten und ihn heuer schon nicht mehr angebaut haben, weil er sich einfach nicht für Gebiete mit ausgeprägter Frühjahrstrockenheit eignet. Und ich bin fast froh, dass es der Asano war, der bei mir fast vollständig ausgewintert ist, weil ich so schon gar nicht in Versuchung komme, ihn nochmals anzubauen. Auf unserer Gemarkung baut nur noch einer ihn an und dieser jener hat den verbliebenen Rest einfach stehen lassen und Sommergerste reingesät. Sieht zwar irgendwie scheiße aus, wird aber eh nur als Futtergetreide verwertet.

Einmal mehr ist mir aufgefallen, dass Asano auch dieses Jahr wieder sehr schwach bestockt hat und entgegen seines eigentlichen Habitus (mal wieder) sehr kurz geblieben ist. Er war auch der erste Weizen, der bei der Trockenperiode im Mai die Blätter eingerollt hat. Sowas hab ich weder beim Kredo noch beim Tobak erlebt, die sich noch erstaunlich gut entwickelt haben. Saatgut hab ich jetzt doch noch in Hülle und Fülle.

Ich will die Sorte Asano nicht schlecht machen (hab auch schon sehr schöne Bestände gesehen), aber für unsere Trockenregion eignet sich der nicht

http://www.isip.de/coremedia/generator/ ... 29128.html
(Gelbrost im Asano)
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