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Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon Crazy Horse » Mi Jun 06, 2012 12:01

ropa_eurotiger hat geschrieben:
Crazy Horse hat geschrieben:...das sündhaft teure Broadway eingesetzt, ...


Also auf einem Windhalmstandort - wie bei mir - ist es meines Erachtens eine günstige Lösung mit ca. 40 €/ha (aus den amtl. Empfehlungen) und vor allem sehr sicher :!: Ein sauberer Acker ist mir lieber als auf jeden Cent zu schauen, wobei - wie bereits gesagt - Broadway mit 130g/ha + 0,6 FHS von den Hektarkosten her eher im unteren Bereich anzusiedeln ist.

P.S. Habe gestern die Fusariumbehandlung in Weizen (nach Körnermais, teilweise pfluglos) mit 2,0 - 2,5 l Osiris /ha gefahren. Gott sei Dank sind wir von Auswinterungsschäden verschont geblieben, Ertragserwartung hier bei 90 + dt/ha. :klug:


Windhalm ist hier weniger das Problem. Dafür haben wir aber mit Ackerfuchsschwanz und Trespen zu kämpfen, v.a. weil die Schlaggrößen nicht allzu groß sind und auch sehr viel von außen einwandert. Die Trespen sind in den letzten Jahren zu einem großen Problem geworden und haben die Wintergerste (zugunsten der Triticale) etwas zurückgedrängt. Und wenn Du Trespe bekämpfen willst, darfst Du nicht kleckern. Außerdem brauchst Du ein gutes Netzmittel, z.B. einen Rapsmethylesther.

Normalerweise setze ich gegen die Trespe Attribut ein, aber Attribut braucht schon etwas Bodenfeuchte um sicher zu wirken. Bei uns hat's im März aber gerade mal 4,5mm geregnet. Und im Durum brauch ich auch kein Attribut einzusetzen. Deshalb ist meine Wahl auf Broadway gefallen.
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon 1055 » Do Jun 07, 2012 10:08

Ich habe in einem Feld die Ährenbehandlung verpasst, aber genau in diesem Feld wurde dieses Jahr noch keine Fungimaßnahme durchgeführt.
Beraten wurde ich mit 1l Folicur/ha +0,7 Danadim Progress als Insektizid.
Die Sorte Julius ist laut Sortenpass anfällig für Ährenfusarium. Also aus der Blüte ist er schon eine Woche raus.

Lohnt es noch 0,3 Opus Top mit bei zu mischen?
„ Wer bewirkt, dass dort, wo bisher ein Halm wuchs, nun mehr zwei Halme wachsen, der hat mehr für sein Volk getan als ein Feldherr, der eine Schlacht gewann“ (Friedrich der Grosse)

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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon nitroklaus » Fr Jun 08, 2012 15:32

ich habe auch eine frage zur ährenbehandlung. ab welcher ertragserwartung würdet ihr eine ährenbehandlung durchführen?
da bei uns doch ein paar bestände recht dünn stehen weis ich nicht ab wann sich die ährenbehandlung lohnt. wäre euch dankbar wenn ihr mir helfen könntet!
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon forenkobold » Fr Jun 08, 2012 15:37

Kommt ganz drauf an....

wenn du aufgrund nicht erfolgter Ährenbehandlung wegen erhöhter DON-Werte anschließend Sondermüll erntest, hätt es sich schon bei 50dt gelohnt.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon 1055 » Fr Jun 08, 2012 16:08

nitroklaus hat geschrieben:ich habe auch eine frage zur ährenbehandlung. ab welcher ertragserwartung würdet ihr eine ährenbehandlung durchführen?
da bei uns doch ein paar bestände recht dünn stehen weis ich nicht ab wann sich die ährenbehandlung lohnt. wäre euch dankbar wenn ihr mir helfen könntet!


Also ich habe bei dem einem zu behandelnden Schlag durch Auswinterung und Wassermangel auch nur noch eine Ertragserwartung von ca 3-4 to/ha.
Da aber alles Z_Saatgut war, hat sich mir gar nicht die Frage gestellt ob behandeln oder nicht.
Zumal es in der Blüte geregnet hat, und auch für die und nächste Woche Regen angesagt ist.
So wie Forenkobold schreibt, es nutzt nix, wenn du das Korn an den Biogaser geben musst wegen zu hohen Don Werten.
Mittlerweile nimmt bei uns auch nicht mehr jede BGA das Korn, weil es angeblich nicht gut für die Bakterien sein soll.

Ich hatte jetzt 1l Folicur+0.6l Opus Top angesetzt. Das Opus Top auch nur weils ein Rest war.
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon Guido85 » Fr Jun 08, 2012 21:57

Bei uns hat einer heute Nachmittag seinen Weizen behandelt. Ständig hat es geregnet, aber er ist als weiter gefahren, so kann man auch Geld verschwenden.

Gruß
Guido
Der Vorteil der Klugheit liegt darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon nitroklaus » So Jun 10, 2012 9:15

habe gestern auch einen teil meines weizens behandelt mit input classic. wenn das wetter hält werde ich nächste woche den rest machen.
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon Crazy Horse » So Jun 10, 2012 14:03

nitroklaus hat geschrieben:ich habe auch eine frage zur ährenbehandlung. ab welcher ertragserwartung würdet ihr eine ährenbehandlung durchführen?
da bei uns doch ein paar bestände recht dünn stehen weis ich nicht ab wann sich die ährenbehandlung lohnt. wäre euch dankbar wenn ihr mir helfen könntet!


Es kommt halt immer auf
- die Getreideart
- die Sorte
- die Vorfrucht
- die Witterung zum Zeitpunkt der Blüte
- und auf die Verwendung an.

Generell fahr ich recht ungern nach dem Ährenschieben und schon gar nicht während der Blüte noch mal durch den Bestand, aber manchmal geht's einfach nicht anders, weil einfach das Risiko zu hoch ist.

Im Auswuchsjahr 2010 hat man recht deutlich gesehen, wo eine Ährenbehandlung erfolgt ist, und wo nicht. Dort, wo eine Ährenbehandlung stattgefunden hat, haben sich die Schwärzepilze erst sehr viel später breitgemacht und auch die Fallzahlen waren tendenziell besser. Ein Taspa hätte es damals aber auch getan

Ich hab gestern im Durum auch ne Ährenbehandlung gemacht - zum einen deshalb, weil zuvor noch keine Blattbehandlung erfolgt ist, und zum anderen, weil der Durum hochanfällig für Ährenfusariosen ist. Da darf ich einfach kein Risiko eingehen.
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon Fossi » Mi Jun 13, 2012 8:18

Generell fahr ich recht ungern nach dem Ährenschieben und schon gar nicht während der Blüte noch mal durch den Bestand, aber manchmal geht's einfach nicht anders, weil einfach das Risiko zu hoch ist.


Wieso?
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon angusy » Di Mai 21, 2013 15:12

Welche Witterung sollte für eine Fungizid-Aplikation eigentlich herrschen (Wärme, Luftfeuchtigkeit, Blattfeuchte etc.)?
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
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Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon angusy » Mi Mai 22, 2013 18:46

Gut, dann stelle ich meine Frage halt anders:

Kann man bei den arktischen Temperaturen Fungizid im Weizen applizieren?
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon forenkobold » Mi Mai 22, 2013 18:54

wenns nicht gerade friert.. ja
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon angusy » Mi Mai 22, 2013 19:01

Da ich nachts nicht fahren wollte, wird es diesbezüglich keine Probleme geben.

Vielen Dank.

Die Frage war aber eher dahin zu verstehen, ob es wettertechnisch auch sinnvoll ist?
Oder wäre die Wirkung bei wärmerer Witterung besser?
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon Crazy Horse » Do Mai 23, 2013 8:15

Die Wirkstoffe werden halt langsamer aufgenommen bei kühlen Temperaturen, was natürlich auch die kurative Wirkung verzögert. Andererseits bauen sich die Wirkstoffe bei kühlen Temperaturen auch nicht so schnell ab.
Zur Not musst Du eben die Azolmenge etwas erhöhen, um die Wirkstoffkonzentration anzuheben. Die schützende Wirkung tritt aber sofort ein.
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Re: Fungizid und Wachstumsregler im Winterweizen

Beitragvon Forchhammer » Di Mai 28, 2013 19:53

Weiss wer, von was diese Einschnürungen im 3. Blatt des Winterweizens kommen?
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