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Fusarium Winterweizen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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86 Beiträge • Seite 2 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon thüringerland » Mi Mai 21, 2014 15:17

Hallo wenn Du eine Fusariumbekämpfung machen möchtest müssen die Ähren voll entwickelt sein also ende Ährenschieben- bis mitte Blüte,
bei dem derzeitigen heißen Wetter würde ich von PSM Maßnahmen abraten.
Warum sollte Skyway/Osiris Schäden verursachen ? Sind doch zur Abschlußbehandlung zugelassen.
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon angusy » Mi Mai 21, 2014 15:54

Dass das richtige Entwicklungsstadium vorhanden sein muss, ist mir klar und hatte ich ja auch so geschrieben (dachte ich jedenfalls).

Bezüglich Skyway etc. solltest Du mal die Suchfunktion bemühen, dann erkennst Du auch den Sinn und Hintergrund der Frage. Konkret wäre interessant, ob es diesbezüglich neuere Erkenntnisse gibt.

Nur weil etwas zugelassen ist, bedeutet das ja noch lange nicht, dass es nicht doch schädigen kann.
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon thüringerland » Mi Mai 21, 2014 17:23

also ich gehe ja von meinen Erfahrungen bezüglich Skyway Xpro aus die sind zwar vom Vorjahr wo ca. 50ha mit 1,25l/ha behandelt wurden,es gab keine Blattverätzungen.
Bezüglich Tau oder nach Regen kann man die Wassermenge reduzieren (laut meinem Berater) ich persönlich würde da aber nichts ändern muß aber jeder selber entscheiden.
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Mai 21, 2014 17:49

angusy hat geschrieben:
Wann sollte mann denn nun gezielt gegen Fusarium-Infektion vorgehen (natürlich nur bei dem Weizen, der bis dahin schon blüht)? Vor einem Regenereignis, zwischen den Schauern (falls möglich) oder wenn das Wetter sich wieder beruhigt?



Ich muss auch dem kompletten Weizen seine Abschlussbehandlung geben. Fahre ab dem Wochenende immer zwischendurch, wie es wettertechnisch passt. Alles schaffe ich eh nicht an einem Tag und den richtigen Zeitpunkt zu treffen ist reines Lotteriespiel. Verabschiede dich mal davon, vorrangig Fusarium zu bekämpfen. Sieh es lieber als Breitbandmaßnahme.
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon kimba1809 » Mi Mai 21, 2014 18:23

Was empfehlt ihr denn dieses Jahr? Ich wollte nächste Woche die Abschlussbehandlung machen ( ca. EC 61) und die Fusarium-Wirkung als eventuelle Nebenwirkung mit berücksichtigen.

Welches Mittel mit welcher Menge:
- Prosaro
- Orisis
- Folicur
- Taspa + Matador
- Proöine + Don Q
- .....???
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon NobbyNobbs » Mi Mai 21, 2014 19:14

Ich bin ja absoluter Osirisfan. Dieses Produkt hat mich immer überzeugt, ist fantastisch formuliert.
Ich setze es jetzt auch ein. 1,5 - 2 l/ha Osiris + 0,6 l/ha Skyway
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon Mad » Mi Mai 21, 2014 20:17

Ich fahre wieder meine bevorzugte Mische. Ampera + Input Classic + Break Thru. Dieses Jahr wohl in höheren Aufwandmengen, weil die Sache noch heikel werden kann, wie Nobby bereits sagte. Aktuell scheint der Gelbrost zu schlafen, weil es heiß und trocken ist. Aber evtl. kann er nach Niederschlägen (morgen Abend Gewitter angesagt) nochmal ausbrechen. Und wenn er es nicht ist, kann man auf jeden Fall mit Braunrost rechnen.

Achja. Und natürlich wegen der Fusariengefahr.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon julius » Mi Mai 21, 2014 21:17

Ich fahr zur Abschlußbehandlung ( meist eine Fusariumbehandlung ) eigentlich immer mit dem Standart 1,25 Input Classic, nachdem ich ein Bixafen, dieses Jahr 1,25 Skyway vorgelegt habe.
Input Classic hat ja eine breite Wirkung + Fusarium und das Preis/Leitungsverhältnis passt somit. Bei bremsender Vegetation aufgrund einer längeren Regenperiode und somit hohen Infektionsbedingungen kann sich diese breite Wirkung trotz der späten Gabe durchaus auszahlen. Und viel teurer als z.b. ein karglich wirkendes Prosaro zur Fusariumbekämpfung ists auch nicht.
Ausserdem hab immer wenig Lust irgendwelche Mixungen aus mehreren Produkten herzustellen.
julius
 
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon Bauerntrampel » Do Mai 22, 2014 6:11

Mich wundert immer, wieviel Input Classic benutzen. Meines Wissens nach hat das doch 20m Gewässerabstand? Gibt es bei euch keine Gräben?
voro hat geschrieben:Die Ochsen solltet ihr nicht melken!
Schmeckt nicht!

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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon Mad » Do Mai 22, 2014 6:51

Bauerntrampel hat geschrieben:Mich wundert immer, wieviel Input Classic benutzen. Meines Wissens nach hat das doch 20m Gewässerabstand? Gibt es bei euch keine Gräben?


Meine Gräben sind aber auch nur "gelegentlich wasserführende Oberflächengewässer".
Die periodisch wasserführenden liegen dieses Jahr nicht an meinen Weizenschlägen.

Desweiteren wären es in meinem Fall 15m, weil ich 90% Abdriftmindernde Düsen habe.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon Schnortz » Do Mai 22, 2014 7:23

Ich halte von Input classic zu einem so späten Zeitpunkt nichts, besonders in hohen Aufwandmengen ist mir das zu viel Morpholin das sowieso nicht gebraucht wird, dann lieber Proline, dürfte auch noch billiger sein
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon CarpeDiem » Do Mai 22, 2014 7:24

Einen wirklichen Schutz vor Fusarium gibt es nicht. Ob da nicht das billigste Mittel gerade gut genug ist, frage ich mich oft.Viele Behandlungen dienen allein der Gewissensberuhigung. Die Sache mit dem Gewässerabstand ist interessant. M.E. der allerhäufigste Verstoss der Lw in der Praxis, dabei relativ einfach zu kontrollieren!
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon NobbyNobbs » Do Mai 22, 2014 8:15

Schnortz hat geschrieben:Ich halte von Input classic zu einem so späten Zeitpunkt nichts, besonders in hohen Aufwandmengen ist mir das zu viel Morpholin das sowieso nicht gebraucht wird, dann lieber Proline, dürfte auch noch billiger sein



Sehe ich genauso. Input setze ich wenn vorne. Das Tebu passt mir da als Ergänzung wesentlich besser hin.


julius hat geschrieben:karglich wirkendes Prosaro zur Fusariumbekämpfung ists auch nicht.
Ausserdem hab immer wenig Lust irgendwelche Mixungen aus mehreren Produkten herzustellen.


Was gibt dir Grund zur Annahme dass Prosaro im Vergleich zum Input "karglich" sei?
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon julius » Do Mai 22, 2014 10:58

NobbyNobbs hat geschrieben:
julius hat geschrieben:karglich wirkendes Prosaro zur Fusariumbekämpfung ists auch nicht.
Ausserdem hab immer wenig Lust irgendwelche Mixungen aus mehreren Produkten herzustellen.


Was gibt dir Grund zur Annahme dass Prosaro im Vergleich zum Input "karglich" sei?


Man sieht in dem Link unten doch, dass Input Classic dem Prosaro überlegen ist. Neben Mehltau besonders bei den wichtigen Weizenkrankheiten wie DTR oder Septoria.
Bekannt ist auch, das Ramularia zunehmend in allen Getreidearten, also auch im Weizen ein Problem werden kann, hier ist ebenfalls Input dem Prosaro überlegen. Wobei hier selbst Input keine berauschende Wirkung zeigt aber eben doch etwas besser als Prosaro.
Gehört zwar in einen anderen Thread : Aber bei den wichtigen Gerstenkrankheiten wie Netzflecken, Rhynchosporium ist Input ebenfalls dem Prosaro überlegen. Input kann ich somit flexibel im Weizen und der Gerste jederzeit anwenden, während ich Prosaro aufgrund der dürftigeren Wirksamkeit eigentlich nur bei der Weizen-Ährenbehandlung angewendet habe. Aber dafür ist mir der Preis zu teuer.
Wenn ich, wie auch dieses Jahr, im Weizen leistungsstarke Fungis mit voller Aufwandmenge verwende, kam ich bisher immer mit nur 2 Fungi-Überfahrten incl Fusariumbehandlung klar. Ansonsten muß ich 3 x rein.
Wenn die Bestände die Blüte, Milchreife schnell durchlaufen dürfte auch ein Prosaro zur Abschlußbehandlung ausreichen. Aber wenn sichs durch Regenperioden verzögert, bietet Input den besseren Schutz.

http://www.lallf.de/Getreidefungizide.518.0.html
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon julius » Do Mai 22, 2014 11:45

NobbyNobbs hat geschrieben:
Schnortz hat geschrieben:Ich halte von Input classic zu einem so späten Zeitpunkt nichts, besonders in hohen Aufwandmengen ist mir das zu viel Morpholin das sowieso nicht gebraucht wird, dann lieber Proline, dürfte auch noch billiger sein



Sehe ich genauso. Input setze ich wenn vorne. Das Tebu passt mir da als Ergänzung wesentlich besser hin.




Ich seh das etwas anders.
Ich setz vorne ein Bixafen, aus dem einfachen Grund das ich dadurch den Trocken.- und Hitzestress reduziere.
Zitat Bayer : Durch Bixafen wird auch die Trockenstress- und Hitzetoleranz, sowie die Assimilationsleistung des
Getreides verbessert.

Und 2 x ein Bixafen also zusätzlich zur Ähren ( Fusarienbehandlung ) mach ich auch Resistenzgründen nicht, da Bixafen ein rel hohes Resistenzrisiko haben, ähnlich wie Strobi.
Und zur Fusariumbehandlung sollte man die 1,25 Input ohnehin nicht reduzieren.
Und wie eben im anderen Beitrag schon erwähnt : Wenn sich die Vegetation durch Regenperioden verzögert, brauch ich die vollen 1,25 Input auch als normale Abschlußbehandlung ( ohne Fusarium ) in EC 49-59, da ich dann nicht nochmal reinfahren will.
Das erwähnte Proline wäre auch eine Möglichkeit, nur hab ich dann eine schlechte Wirkung gegen Roste, was immer wichtiger wird.
julius
 
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