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Fusarium Winterweizen

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Fusarium Winterweizen

Beitragvon Wiefele » Mi Mai 18, 2011 9:14

Hallo,
wollte mal eure Meinung dazu erfragen was Ihr davon haltet zur Ährenbehandlung im Winterweizen gegen Fusarien Folicur einzusetzen. Es handelt sich bei dem Weizen überwiegend um die Sorte Torras (A). Hintergrund meiner Frage ist der, daß ich dieses Jahr schon zwei Fungizidanwendungen beim Weizen durchgeführt habe. Die 1. mit Amistar Opti + Galdio und die zweite mit Matador. Um die Ausgaben für PSM etwas in Grenzen zu halten und auch Aufgrund der niederen Ertragserwartung möchte ich zur Ährenbehandlung nun auf ein etwas günstigeres Mittel zugreifen und anstatt Prosaro nun Folicur einsetzen. Welche Erfahrungen habt Ihr, zu was ratet Ihr?
MfG
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon ropa_eurotiger » Mi Mai 18, 2011 9:46

Hallo,

Vorfrucht :?:
Bodenbearbeitung :?:
Fusariumgefährdete Sorte :?:

Also ich würd so "vorsichtshalber" nix gegen Fusarium spritzen. Warte mal ab ob es in der Hauptinfektionszeit, der Blüte, überhaupt Niederschläge gibt und somit eine Fusariumsprizung notwendig machen.
MfG ropa_eurotiger

Keiner stirbt als Jungfrau, denn das Leben fickt jeden !!!

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[17:59:03] ladyesprit: das ist hier keine vagina
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon CarpeDiem » Mi Mai 18, 2011 10:08

Alternative wäre ja, wenn wirklich in der Blüte Regen einsetzt, mit Don-Q zu fahren. Kostet dich ca. 15 € ha. Aber auch Folicur sagt man ja eine gute Wirkung gegen die Fusarosen nach. Ich werde dieses Jahr allerdings gar nix machen, da ich in einigen Schlägen wegen fehlender Niederschläge den Totalausfall befürchten muss.
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon Wiefele » Mi Mai 18, 2011 10:30

Hallo,
ein Totalausfall ist bei uns nicht zu befürchten, allerdings auf leichten Böden wird es Ertragsminderungen von über 50% bei Weizen und Wintergerste geben.
Vor allem der spät gesäte Weizen hat sich aufgrund des früh eingesetzten Winters und der Trockenheit schecht bestockt. Der früh gesäte Weizen ist auf guten Böden noch befriedigend. Allerdings ist der Weizen bedingt durch die Trockenheit auch sehr gestresst und unterliegt einem höheren Krankheitsdruck. Deshalb auch meine zweite Fungi-Maßnahme. Mehltaubefall und Rost wurde festgestellt. Auch Getreidehähnchen sind schon im Anmarsch.
Die Kopfgabe werde ich nächste Woche geben, die Menge werde ich um ca. 30% reduzieren, auf die Abschlussspritzung möchte ich nicht verzichten, allerdings wie schon angesprochen möchte ich um Kosten zu reduzieren hier ein günstigeres Mittel einsetzen.
MfG
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon madanf » Mi Mai 18, 2011 12:48

Ich habe weder in der WG noch im WW bisher ein Fungizid gespritzt.
Es sind bisher keine Infektionen dank der Trockenheit erkennbar.
Ährenbehandlung im WW ist event. wieder interessant da Gewitter vorhergesagt sind.
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon Fossi » Mi Mai 18, 2011 12:59

Man sollte vielleicht auch bedenken, daß eine Fungizidbehamdlung auch den Trockenstreß nimmt...
Das sollte natürlich kein Grund für eine solche Maßnahme sein!

Eine Fungizidbehandlung macht doch nur Sinn, wenn man absehen kann, daß diese auch wirtschaftlich ist, also: Krankheitsdruck bestimmen und abwägen, ob & wie die Fungizidbehandlung erfolgen soll. Wenn Du unbedingt Folicur fahren möchtest & Du ein schlechtes Gewissen wg. den Fusarien hast, dann nimm noch ein anderes Mittel mit. War aber schon mal Thema hier...
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon 1055 » Do Mai 19, 2011 6:17

so wie es bei mir momentan ausschaut, wird aus meiner einmal strategie auch nix mehr :(
gestern musste ich in einem schlag (Pegasoss neigt auch zu halmbruch) einen mehltau befall festgestellt, der befall ist zwar noch nicht überall, aber wo er auftritt, hat er auch schon die blätter erfasst.
da ich die planzenschutzmaßnahmen von einem lu durchführen lasse, und auch meine budget in der kostenrechnung schon angekratzt ist, stellt sich mir jetzt die frage was sinnvoller wäre.

1. nur den mehltau zu bekämpfen mit vegas +moddus und zu hoffen das keine weitere krankheit mehr in erscheinung tritt
oder
2. den mehltau zu bekämpfen und die kostspielige vorbeugende maßnahme gegen den rest der krankheiten mit durchführen zu lassen.
z.b. mit capalo+moddus
opus top deckt ja laut lektüre keinen halmbruch ab.
die capalo anwendung soll ja bei voller aufwandmenge mit 54 €/ha zu buche schlagen, empfiehlt es sich denn eine geringere aufwandmenge zu fahren, und den rest beim ährenfusarium mit einen teil Don-Q zu ergänzen?
oder
3. jetzt proline in halber menge+ vegas gegen den mehltau, und dann in BBCH 51 den rest proline ohne don-q?
der weizen befindet sich in BBCH37-39 und hat seine 180N drauf.
eigentlich wollte ich für eine einmal strategie in BBCH51 nur max 50€/ha mit proline aufwenden, das hat sic h wohl jetzt geschissen :evil:
„ Wer bewirkt, dass dort, wo bisher ein Halm wuchs, nun mehr zwei Halme wachsen, der hat mehr für sein Volk getan als ein Feldherr, der eine Schlacht gewann“ (Friedrich der Grosse)

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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon julius » Fr Mai 20, 2011 11:11

Fusariumbehandlung ist bei mir in Triticale und WW Standard. Hatte einige male bei vermeintlich geringerem Infektionsdruck darauf verzichtet und bei der Ernte kam das Böse erwachen. Bei den derzeitigen Getreidepreisen werde ich ohnehin nicht darauf verzichten.
Musste dieses Jahr den WW bereits in EC 32 behandeln. Ging deshalb von 3 Behandlungen aus. Jetzt steht der WW bei EC 39 und ist noch gesund. Hoffe ich kann mit der 2 Durchfahrt noch bis EC 61 -65 warten dann wärens dieses Jahr auch nur insg. 2 Fungi Behandlungen. WW auf guten Böden hat jetzt insg. 215 kg N drauf.

1055 hat geschrieben:2. den mehltau zu bekämpfen und die kostspielige vorbeugende maßnahme gegen den rest der krankheiten mit durchführen zu lassen.
z.b. mit capalo+moddus
opus top deckt ja laut lektüre keinen halmbruch ab.

@ 1055
Meinst du nicht das es jetzt in EC 37 -39 für eine Halmbruchbehandlung (Pseudocercosporella herpotrichoides) in deinem WW zu spät ist ?
Die sollte eigentlich bis spätestens EC 32 erfolgen.
julius
 
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon 1055 » Fr Mai 20, 2011 18:04

yo hast recht, darauf wies mich mein händler auch hin...

beim capalo ist es übrigens geblieben, auf dem anderen schlag hat er mir input aufgeschrieben.
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon 1055 » So Mai 22, 2011 14:45

bei der heutigen feldbeschauung konnte ich sehen das der pegasoss schon die ähre schiebt, stellenweise ist sie schon komplett draussen, nur an den stellen wo der boden immer feucht war ist der weizen noch nicht soweit, alles in allem ist bei dem schlag zu 90% die ähre vorhanden.
mein händler hatte mir aufgrund des geringen mehltau und septoria befalls 0.7l input pro x aufgeschrieben, was wir eigentlich morgen spritzen wollten. da ich wie oben schon geschrieben keine eigene spritze habe, erfolgt die arbeit durch einen lu.
ferner sollte noch 10kg bittersalz, und0,7 danadim übers blatt gegeben werden.

nun meine frage, input sichert ja meines wissens nach auch ährenfusarium ab, wie lange müsste ich warten um jetzt nur noch eine überfahrt zur behandlung zu brauchen, also ab wann kann man frühestens die ähre behandeln?
da ich ja sonst die halbe aufwandmenge fahren würde, würde ich noch einen teil don-q zugeben, ist das möglich?
also der krankheitsdruck ist jetzt nicht so groß das ich sofort behandeln muss.
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon CarpeDiem » So Mai 22, 2011 15:43

Eine Behandlung gegen Fusarium ist nach herrschender Meinung nur dann (teil)-wirksam wenn das Getreide in der Vollblüte steht. Input hat sicher eine Wirkung gegen Fusarium, aber wohl auch nur zu diesem Zeitpunkt.

Nur warum machst du dir denn wegen dem Fusarium überhaupt grosse Sorgen??? Trockener Boden, kein Lager, kein Regen in der Blüte dann wird es keinen Druck geben.
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon 1055 » So Mai 22, 2011 15:59

also bei uns hat sich die lage ein wenig entspannt, es gab die letzten tage ausreichend regen, dadurch hat sich auch auf den trockenen standort der weizen gut erholt, klar, ne rekord ernte wirds sicher nicht, aber jetzt gar nix machen wollte ich auch nicht, gut 4t/ha sind noch drin.
wie ich schon geschrieben habe, ein mehltau und septoria befall ist ja schon vorhanden.
also wie lange dauert es denn vom ährenschieben bis zur blüte?

man hat bei mir richtig gesehen wie der boden dank dem regen die vorhanden nährstoffe freigegeben hat.

gabs bei dir etwa immer noch keinen regen carpe??
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon CarpeDiem » So Mai 22, 2011 18:18

Die letzten Tage immerhin zwei Liter, das Ganze kann man jetzt ziemlich vergessen! Das Getreide wird sich nicht mehr erholen. Bin gespannt ob es zur Kornfüllung kommt.
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon Meini » So Mai 22, 2011 18:25

CarpeDiem hat geschrieben:Die letzten Tage immerhin zwei Liter, das Ganze kann man jetzt ziemlich vergessen! Das Getreide wird sich nicht mehr erholen. Bin gespannt ob es zur Kornfüllung kommt.



gute frage :cry:
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Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon angusy » Mi Mai 21, 2014 14:49

So langsam steht bei uns der Pflanzenschutz-Endkampf im Weizen an. Daher kram ich mal das Thema nach oben.

Frühe Sorten blühen bei uns, andere befinden sich irgendwo in den 50ern, Tobak zum größten Teil noch bei 39.

Regen ist für die nächsten Tage vorhergesagt (grundsätzlich kein Fehler).

Wann sollte mann denn nun gezielt gegen Fusarium-Infektion vorgehen (natürlich nur bei dem Weizen, der bis dahin schon blüht)? Vor einem Regenereignis, zwischen den Schauern (falls möglich) oder wenn das Wetter sich wieder beruhigt?

Wie sieht es mit der Wachsschicht und möglichen Schädigungen durch z.B. Skyway/Osiris aus?
Welfenprinz hat geschrieben:
Kreuzschiene hat geschrieben:Habt Ihr schon einmal eine Kiefer umarmt?


ich hab schon mal am Baum gebumst.
Aber keine Chinesin.
Und dabei übers Gerstenfeld geguckt.
Zählt das?
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