Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Feb 12, 2026 9:12

Fusarium Winterweizen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Antwort erstellen
86 Beiträge • Seite 6 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
  • Mit Zitat antworten

Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon PhantomLord » Di Mai 27, 2014 20:07

es ging um eine fusarium doppelbehandlung also 2x2l.
aber du hast insofern recht, als dass das mittel gewechselt werden muss :

Weizen und Triticale (BBCH 61- 69)
gegen Fusarium-Arten zur Verminderung der Mykotoxinbildung
2,5 - 3,0 l/ha in 200 – 400 l Wasser/ha
Die Anwendung erfolgt bei Befallsgefahr ab Blühbeginn (BBCH 61) bis Ende der Blüte (BBCH 69).
Max. Zahl der Behandlungen:
- in dieser Anwendung 1
- in der Kultur bzw. je Jahr 2
(WA721) Anwendung insbesondere zur Reduktion der Mykotoxinbelastung durch Bekämpfung der Ährenfusariosen an Getreide in befallsgefährdeten Beständen aufgrund ungünstiger Vorfrucht, Bodenbearbeitung, Sortenwahl und Witterung.
PhantomLord
 
Beiträge: 259
Registriert: Mo Okt 07, 2013 11:00
Wohnort: Schwäbische Alb
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon Todde » Di Mai 27, 2014 22:11

Mal mit dem Hersteller Kontakt aufgenommen?
Meist haben die recht gute Beratungs-Hotlines, leider nutzt die keiner.

300-400 Liter sind aus meiner Sicht keine Fursariumbehandlungen, sondern das gilt für die reinen Abschlussbehandlungen.

Hat hier niemand die Empfehlungen von NU-Agrar?
Könnte mir vorstellen, dass reine Fusarium-Behandlungen mit wenig Wasser gefahren werden.
Ich frag morgen mal nach bei meinem Berater.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon bindes » Di Mai 27, 2014 23:30

Die Tage hat hier wo jemand aus einem "Praxisblättchen" die Azolmengen gepostet, die aktuell nicht unterschritten werden sollten.
Um bei Osiris zu bleiben mit Metconazol, ergäbe das bei der maximalen Aufwandmenge von 3l/ha und 180l/ha Wasser genau den genannten Wert von 45g je 100l Spritzbrühe. ( 27,5g x 3l = 85,5g / 180l = 0,4583g/100l)

In einem "Wochenblättchen", war ein Fusarienartikel und dort steht geschrieben, dass der effektivste Zeitpunkt für eine solche Behanldung ist, wenn die Ähren circa 30-40% geschoben wären.
Ein Mensch des Hauses, aus dem Osiris kommt, erwähnte mal, dass auch beim perfekten Behandlungstermin "nur" circa 70% Wirkungsgrad erziehlt werden (könnten).

Ist's eigentlich sinnfrei, dem Weizen nochmal etwas Bittersalz mitzugeben in der Ähre?
bindes
 
Beiträge: 409
Registriert: Sa Dez 22, 2012 1:18
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon Todde » Di Mai 27, 2014 23:45

bindes hat geschrieben:Die Tage hat hier wo jemand aus einem "Praxisblättchen" die Azolmengen gepostet, die aktuell nicht unterschritten werden sollten.
Um bei Osiris zu bleiben mit Metconazol, ergäbe das bei der maximalen Aufwandmenge von 3l/ha und 180l/ha Wasser genau den genannten Wert von 45g je 100l Spritzbrühe. ( 27,5g x 3l = 85,5g / 180l = 0,4583g/100l)


Das scheint gewissemaßen Sinn zu machen. Denn man brauch ja eigentlich "hohe" Konzentrationen.

In einem "Wochenblättchen", war ein Fusarienartikel und dort steht geschrieben, dass der effektivste Zeitpunkt für eine solche Behanldung ist, wenn die Ähren circa 30-40% geschoben wären.

Wenn das heute wer schreibt, dann sollte man diese Person und den Redakteur in Rente schicken.
Da wird ja nun wirklich kein widersprechen, dass das einfach dumm ist.
Fusarium kann nicht vorbeugend behandelt werden, jedenfalls von keinem Wirkstoff der hier am Markt ist.

Ein Mensch des Hauses, aus dem Osiris kommt, erwähnte mal, dass auch beim perfekten Behandlungstermin "nur" circa 70% Wirkungsgrad erziehlt werden (könnten).


Wirkungsgrad gegen was? Fusarium wird auch mit Osiris auftreten, nur der DON-Gehalt kann gesenkt werden und der ist letztendlich entscheidend.
Schönes Wetter und eine fusariumtolerante Sorte haben einen wesentlich höheren Wirkungsgrad. Nur leider ist die Landwirtschaft kein Wunschkonzert.
Gentechnik könnte Fusarium sicher beseitigen, nur wer soll sich damit beschäftigen?
Züchter verkaufen keine Sorte die ausdrücklich kein Fusarium bekommt, dazu schauen wir Bauern auf andere Eigenschaften.

Ist's eigentlich sinnfrei, dem Weizen nochmal etwas Bittersalz mitzugeben in der Ähre?

Meinst Du der braucht jetzt noch Magnesium? Vielleicht nimmt der noch den Schwefel aus dem Bs mit, aber mehr auch nicht.
Was am Bs hilft wäre, wenn Du einen hohen ph-Gehalt im Spritzwasser hast.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon bindes » Mi Mai 28, 2014 0:04

Wenn das heute wer schreibt, dann sollte man diese Person und den Redakteur in Rente schicken.
Da wird ja nun wirklich kein widersprechen, dass das einfach dumm ist.
Fusarium kann nicht vorbeugend behandelt werden, jedenfalls von keinem Wirkstoff der hier am Markt ist.

Er sagt nicht, dass es pauschal vorbeugend hilft. Er meint, dass wenn Infektionsgefahr gegeben ist, das der richtige/beste Termin ist. Andere sagen zur Blüte. Manche sagen, der Weizen blüht sofort nach dem Ährenschieben (verdeckte Blüte) und wenn die Beutel rauskommen, ist's eigentlich gelaufen.

Die 70% Wirkungsgrad (genaue Zahl wird Niemand haben), wäres das maximale Erfolgserlebnis, wenn zum Infektionszeitpunkt das Fungizid trifft. Daher ja, Fusarien werden auch mit Osirs (weiterhin) auftreten. Außer man bekämpft in EC65 die Infektion mit dem Pflug, denn wer dann pflügt, hat keine Ähren mit Fusarien nachher.

Der DON-Gehalt wird mit Osirs durch die, gehoffte, gestoppte Infektion mit Fusarien gemindert. Dadurch bilden sich am Ende nur weniger Fusarien, die dann Toxine bilden. Wenn das nachher der Fall ist und aus dem Ruder zu laufen scheint, sollte erst DON-Q eingesetzt werden um dies zu minimieren, nicht zu verhindern.
So hab ich's zumindest verstanden.

Hier das Bild hab ich grad gefunden. Das sagt, wenn man es glauben darf, dass mit weniger Wasser, mehr Erfolg erreicht wird - unabhängig von Einfach oder Doppeldüsen. (Wobei hier nicht explizit die Fusarienbehandlundlung gemeint ist)
Dateianhänge
duesen.jpg
duesen.jpg (104.55 KiB) 1426-mal betrachtet
bindes
 
Beiträge: 409
Registriert: Sa Dez 22, 2012 1:18
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon PhantomLord » Mi Mai 28, 2014 3:14

PhantomLord hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:Splittinganwendungen machen insofern keinen Sinn, da du für die erwünschten Effekte von bis zu 50 % F.reduktion hohe Konzentrationen brauchst.


Im aktuellen Getreidemagazin steht zu den Mindestkonzentrationen:
Pro 100l Spritzbrühe:
80g/ha Prothioconazol oder
100g/ha Tebuconazol oder
45g/ha Metconazol oder
200g/ha Prochloraz


bei 150l würde man mit 2,5l/ha auskommen
Zum Termin: das mit 30-40% der Ähre geschoben ist, ist pauschal gesehen, Quatsch. Aber du hast richtig gesagt, dass es der richtige Zeitpunkt sein könnte. Allerdings wäre es zu dem Zeitpunkt schwierig vorherzusagen ob nicht bessere Termine noch kommen.
Aber die Untersuchungen der LfL Bayern sind interessant. Auch zum üben der eigenen Einschätzung des Gefahrenpotentials.
Erst Seite 9 mit dem Klimadiagramm anschauen und sich überlegen wann die beste Behandlung wäre, dann weiterblättern und anhand der Versuchsergebnisse kontrollieren
2006 ist einfach: http://www.hortigate.de/Apps/WebObjects/ISIP.woa/vb/bericht?nr=30052
2004 ist etwas schwieriger, klima Seite 8: http://www.hortigate.de/Apps/WebObjects/ISIP.woa/vb/bericht?nr=29509
2013, S.17: http://www.maiskomitee.de/web/download.aspx?path=/web/upload/documents/kh_docs/versions/97d51b8f-0673-4bde-a8bc-ed3e87373865.pdf&type=inline&file=2_Weigand_Fusarium_in_Getriede-Strategien_zur_Begrenzung_des_Risikos_20121023.pdf&module=4
@Todde: Ich bezieh mich auf Schöneberger. Zum einen auf einen Vortrag von ihm en ich gesehen hab und der Artikel, aus dem die oben genannten Werte stammen, ist auch von ihm.
PhantomLord
 
Beiträge: 259
Registriert: Mo Okt 07, 2013 11:00
Wohnort: Schwäbische Alb
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon superuser » Mi Mai 28, 2014 7:56

PhantomLord hat geschrieben:
PhantomLord hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:Splittinganwendungen machen insofern keinen Sinn, da du für die erwünschten Effekte von bis zu 50 % F.reduktion hohe Konzentrationen brauchst.


Im aktuellen Getreidemagazin steht zu den Mindestkonzentrationen:
Pro 100l Spritzbrühe:
80g/ha Prothioconazol oder
100g/ha Tebuconazol oder
45g/ha Metconazol oder
200g/ha Prochloraz


bei 150l würde man mit 2,5l/ha auskommen
Zum Termin: das mit 30-40% der Ähre geschoben ist, ist pauschal gesehen, Quatsch. Aber du hast richtig gesagt, dass es der richtige Zeitpunkt sein könnte. Allerdings wäre es zu dem Zeitpunkt schwierig vorherzusagen ob nicht bessere Termine noch kommen.
Aber die Untersuchungen der LfL Bayern sind interessant. Auch zum üben der eigenen Einschätzung des Gefahrenpotentials.
Erst Seite 9 mit dem Klimadiagramm anschauen und sich überlegen wann die beste Behandlung wäre, dann weiterblättern und anhand der Versuchsergebnisse kontrollieren
2006 ist einfach: http://www.hortigate.de/Apps/WebObjects/ISIP.woa/vb/bericht?nr=30052
2004 ist etwas schwieriger, klima Seite 8: http://www.hortigate.de/Apps/WebObjects/ISIP.woa/vb/bericht?nr=29509
2013, S.17: http://www.maiskomitee.de/web/download.aspx?path=/web/upload/documents/kh_docs/versions/97d51b8f-0673-4bde-a8bc-ed3e87373865.pdf&type=inline&file=2_Weigand_Fusarium_in_Getriede-Strategien_zur_Begrenzung_des_Risikos_20121023.pdf&module=4
@Todde: Ich bezieh mich auf Schöneberger. Zum einen auf einen Vortrag von ihm en ich gesehen hab und der Artikel, aus dem die oben genannten Werte stammen, ist auch von ihm.


Es geht nicht darum so wenig Wirkstoff, wie möglich zu verwenden, sondern darum die richtige Konzentration zu erwischen. Durch die schlechteren Wirkungsgrade verbietet sich eine Reduktion der AWM!
superuser
 
Beiträge: 200
Registriert: So Dez 02, 2007 19:19
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon Tobi. » Mi Mai 28, 2014 12:25

Wie ist eigentlich Hafer als Vorfrucht in Bezug auf Fusarien einzuordnen?
Tobi.
 
Beiträge: 484
Registriert: Mo Aug 22, 2011 20:21
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon PhantomLord » Mi Mai 28, 2014 15:09

superuser hat geschrieben:Es geht nicht darum so wenig Wirkstoff, wie möglich zu verwenden, sondern darum die richtige Konzentration zu erwischen. Durch die schlechteren Wirkungsgrade verbietet sich eine Reduktion der AWM!

Genau, es geht darum die Richtige Konzentration auf die Ähre zu bekommen. Mir ist der Kommentar insgesamt etwas zu undifferenziert. Ich vertrete hier auch keine großartige Reduzierung der Aufwandmenge, aber Ausgangspunkt des Gesprächs war eine eventuelle Doppelbehandlung. Niemand der rechnen kann, wird dabei als 1. mit 3l Osiris und als 2. mit 1,25l Input Classic fahren, außer es ist schwülwarm, gewittert ständig stark und die Vorfrucht ist Mais. In Extremfällen kann das Wirtschaftlich sein. Aber mit oben genannter Variante sind wir lauf Liste bei ca. 140€ !!!!!

Wenn ich nur einmal fahre und deutliches Infektionswetter da ist, fahr ich natürlich volle Aufwandmenge. Ist aber n Wetter wie 2012, bei dem während der gesamten Blüte Infektionswetter herrscht und jemand überlegt sich eine Doppelbehandlung, dann würde ich nicht mit oben genannter Folge fahren sondern mit billigeren Mitteln
Zuletzt geändert von PhantomLord am Mi Mai 28, 2014 23:58, insgesamt 1-mal geändert.
PhantomLord
 
Beiträge: 259
Registriert: Mo Okt 07, 2013 11:00
Wohnort: Schwäbische Alb
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon Kathrine » Mi Mai 28, 2014 19:17

Hier gehts auch um Fusarienbekämpfung im Weizen...http://www.agrarheute.com/weizen-fusarium
Dachte, das könnte euch interessieren.
Landei Apfelfan und hundebegeistert.
Benutzeravatar
Kathrine
 
Beiträge: 69
Registriert: Mi Apr 30, 2014 12:58
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Fusarium Winterweizen

Beitragvon zwiebe » Mi Mai 28, 2014 19:56

Kathrine hat geschrieben:Hier gehts auch um Fusarienbekämpfung im Weizen...http://www.agrarheute.com/weizen-fusarium
Dachte, das könnte euch interessieren.



Leider ein wenig seicht.
Zu Dr. Schönberger: Ich erwarte zu den Feldtagen ein Azorenhoch mit 34 Grad und nach der Weizenernte ab den 9. Juli regen...
zwiebe
 
Beiträge: 530
Registriert: Di Dez 02, 2008 19:20
Nach oben

Vorherige

Antwort erstellen
86 Beiträge • Seite 6 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6

Zurück zu Ackerbau

Wer ist online?

Mitglieder: 210ponys, Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot], Mad, MikeW, Stoapfälzer

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki