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ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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89 Beiträge • Seite 2 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Beitragvon Henner » Di Feb 10, 2009 17:25

Hi. Die passende Rasse für Dich könnte Welsh Black sein.
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Beitragvon kleinlandwirt » Di Feb 10, 2009 19:14

Das Problem hat man ja schon im Sommer, wenns mal eine Woche ununterbrochen regnet.

Man kann die Futterraufe und die Tränke gar nicht so schnell verschieben auf der Weide, wie der Dreck rauskommt.

Wenn ich sehe, das Sauwetter nimmt kein Ende, dann kommen die Viecher halt 2-3 Tage in den Stall

Ist für mich weniger Zeit- und Arbeitsaufwand, da es egal ist, ob ich das Futter in die Futterraufe karre oder auf dem Futtertisch ablege. Vor allem spar ich mir die Zeit und den Aufwand, die kaputten Flächen wieder herzurichten, da ohne sofortige Nachsaat ausser Ampfer nichts anwächst.
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Beitragvon MF4355 » Di Feb 10, 2009 19:23

Moin,
Komme auch aus Schleswig Holstein. Habe drei Fleckvieh-Fresser, die bis Weihnachten komplett auf der Weide standen. Mittlerweile sind sie in einem Offenstall mit Auslauf und befestigtem Untergrund. Wenn die für deine Verwendungszwecke nicht zu schwer sind, würde ich dir auch diese Rasse empfehlen. Sie sind sehr ruhig im Umgang und zutraulich, was den Umgang erheblich erleichtert. Und sogar die Frauen aus meiner Familie mögen die, obwohl sie eigentlich was gegen Kühe haben...

Gruß MF 4355
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon Pearl » So Aug 02, 2009 23:31

Halte Mutterkühe, Hinterwälder. Stalle sie im Oktober im Laufstall mit draußen befestigtem Bereich auf, im April gehts wieder raus. Möchte den Kühen ein Dach über den Kopf bieten, da zu möchte ich auch meine Weiden über Winter schonen statt zertreten zu lassen, Stroh im Stall zu streuen finde ich sinnvoller als wie man es öfters sieht Stroh auf die zermatschte Weide zu werfen. Lasse im Winter besamen, kann so in der Stallzeit die Brunst besser beobachten und muss die brünstigen Kühe nicht extra von der Weide holen.
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon Rinderzüchter » Mo Aug 03, 2009 13:35

Habe auch vor, mit der Mutterkuhhaltung anzufangen. Nach langem studieren in allen möglichen Bereichen habe ich mich für die Herefords entschieden. Sollen BEstens für die ganzjährige Freilandhaltung geeignet sein
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon Pearl » Di Aug 04, 2009 9:32

Kann sagen ich bin super zufrieden mit den Hinterwäldern, leichter Knochenbau bei 120 cm Stockmaß, dabei gute Muskulatur mit viel Fleischansatz, laut Metzger: sehr gut Fleischausnutzung bei wenig Fett, Qualität vom Fleisch spitze, sehr beliebt bei Feinschmeckern, zart, saftig, fein marmoriert. Kenne viele, die Hinterwälder ganzjährig im Freien halten. Da Ursprung im Schwarzwald sind die raues Wetter gewöhnt. Im Futter genügsam. Wenn Du Dich für Hinterwälder interessierst, habe Fotos und Rasse Infos auf www.bergwaldhof-1.de
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon joey90 » Sa Aug 28, 2010 21:54

hi
Ich würde mir auch überlegen die Kühe auf eine Weide zu lassen aber meine frage ist was die Kühe bei Bremsenstichen machen? Die Weide wär dan nämlich neben nen Bach und ner recht nassen Fläche wo die Ficher in massen sind. Und wie lange brauchen die kühe an die umgewöhnung das sie drausen sind?
Kann es vorkommen das die Tiere mal aphauen und versprengt werden?

mfg joey
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon Flo95 » So Aug 29, 2010 23:13

Hallo
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Re:

Beitragvon Flo95 » So Aug 29, 2010 23:16

h
Zuletzt geändert von Flo95 am Do Jan 13, 2011 20:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon Lettlandbauer » Fr Sep 03, 2010 5:50

Moin zusammen,

wir leben seit Juli 2009 in Lettland und halter Mutterkühe im Winter im freien auf einer Betonierten Fläche mit Weidegang.
Die Tiere sind aus verschiedenen Rassen Angus,Charo., Lim., und Milch Fleischkreutzungen.
Letzten Winter hatten wir -31,5°c und 80 cm Schnee und das ganze 4 Monate lang.
Die Liegefläche haben wir fast jeden Tag eingestreut.
Die Kälber haten die möglichkeit in einen Überdachten Kälberschlupf zu gehen.
Gefüttert haben wir Heu und ab -10°c Silo. Die Tiere haben das sehr gut verkraftet.
Wenn bei -22°c Kälber geboren werden mußt du schnell dabei sein um sie trocken zu reibe und schnell an die Kuh zu bringen.
Da sind unserer meinung nach Angus am besten geeignet, weil die sehr lebensfroh sind.
Wichtig ist das immer Wasser und ausreichen gutes Futter da ist.

Viele Grüße aus Lettland

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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon SHierling » Fr Sep 03, 2010 7:39

Wenn bei -22°c Kälber geboren werden mußt du schnell dabei sein um sie trocken zu reibe und schnell an die Kuh zu bringen.


Wozu muß denn sowas überhaupt sein? Da ist nun wirklich NICHTS, aber auch GAR NICHTS mehr "tiergerecht" dran, und erst recht nichts artgerechtes, und kein Mensch kann mir erzählen, er wäre auf solche widernatürlichen Zustände angewiesen!
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon wäldervieh » Fr Sep 03, 2010 20:51

Eine Geburt bei minus 22 Grad :shock: das kann ich beim besten Willen nicht glauben,da würden dir ja die
Handschuhe beim trockenreiben des Kalbes anfrieren.Nein das glaub ich nicht wenns Kalb raus ist und auf dem Boden liegt würde das doch innerhalb 2 Minuten am Boden festfrieren.Und du schreibst bis minus 10 Heu ,kälter minus 10 Silage ,würde sagen andersrum gehts .
Kenne einen hier der hat so ca .40 bis 50Rinder draussen über den Winter das geht ,der hat ebene Flächen
auf Kiesboden ,der streut um die Futterraufen viel Stroh ein ,daneben eine eingestreute "Cover all"Halle und die Weide ist ein 2ha grosser Acker der im Frühjahr eh gepflügt wird .Trotzdem die Behörden sehen es bei dem auch nicht gerne.
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon Lettlandbauer » Sa Sep 04, 2010 5:33

moin,

es geht bei -22°c, darfst aber nicht am Stroh sparen. Die Liegefläche muß immer trocken sein.
Und Silo füttern geht auch es darf nur nicht zu nass sein. Dann bekommen die die Ballen schon gut auseinander.
Kanst auch Heu füttern, würde aber dann sagen das da Kraftfutter bei gegeben werden muß.
Zugegen ein Stall wäre besser aber alles auf ein mal geht nicht bei einem neu Anfang.
Hier werden ca. 90% der Mutterkühe drausen gehalten. War letzte Woche in Estland da waren nur große Betriebe ab 3-4hundert Tiere und alles unter freiem Himmel.

mfg

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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon SHierling » Sa Sep 04, 2010 10:03

Lettlandbauer hat geschrieben:Zugegen ein Stall wäre besser aber alles auf ein mal geht nicht bei einem neu Anfang.

Sorry, aber das ist Quatsch. Gerade bei einem Neuanfang ist es absolut überflüssig, den Bullen so beizustellen, daß Kälber im tiefsten WInter ohne Stall fallen. Hier stehen auch jede Menge Herden ganzjährig draußen, aber die haben dann auch alle Frühjahrsabkalbung, teilweise über den Sommer und bis in den frühen Herbst, das die Kälber aus dem gröbsten raus sind vor dem schlechten Wetter - aber nicht im Winter.
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon Olga » So Sep 05, 2010 10:14

Mal ganz abgesehen davon, dass die Ausgangsfrage vor mehr als einem Jahr gestellt wurde und es sich nun also nicht mehr um einen "Neuanfang" handeln dürfte :wink: , gibt es Rinderrassen, die so robust sind, dass sie durchaus ganzjährig auf der Weide gehalten werden können. Einen ausreichend großen Unterstand halte ich jedoch für wichtig.

Unseren Angus-Rindern macht Kälte nichts aus, auch den Kälbern nicht. Problematisch ist eher Nässe bzw. nasskaltes Wetter, wie z.B. Schneeregen. Dann sollten die Tiere sich unterstellen können und zum Ruhen ausreichend Stroh zur Verfügung haben, dh. so viel, dass sie trocken liegen können.

Der letzte Winter war ja wirklich ein "richtiger" Winter. Unsere Kühe und Jungtiere und auch unser erst im November geborenes jüngstes Kalb waren durchweg kerngesund. :D

Da Kühe asaisonal sind, lassen sich Kalbungen im Winter zuweilen gar nicht vermeiden, wenn ganzjährig ein Bulle mitläuft. Ein trockener Unterstand sollte, wie gesagt, zur Verfügung stehen, aber den hat Lettlandbauer ja auch erwähnt.
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