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ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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89 Beiträge • Seite 3 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon SHierling » So Sep 05, 2010 10:23

Olga hat geschrieben:Da Kühe asaisonal sind, lassen sich Kalbungen im Winter zuweilen gar nicht vermeiden, wenn ganzjährig ein Bulle mitläuft. Ein trockener Unterstand sollte, wie gesagt, zur Verfügung stehen, aber den hat Lettlandbauer ja auch erwähnt.


Kühe (Hausrinder) sind nicht von je her asaisonal, sie sind im Lauf der Domestikation mit zunehmender Stallhaltung asaisonal gemacht / gezüchtet geworden! Freilebende Rinder sind SAISONAL, und wenn man der Meinung ist, seine Rinder im Freiland halten zu müssen, dann hat man auch dafür zu sorgen, daß entsprechende Haltungsbedingungen vorliegen.

Es ist in keiner Weise "tiergerecht" (und außerdem verboten) Haustiere wie Wildtiere zu halten, ohne eben diese im Lauf der Zuchtgeschichte entstandenen Unterschiede auszugleichen. Den Bullen rechtzeitig aus der Herde zu nehmen liegt in der Verantwortung des Tierhalters.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon Olga » So Sep 05, 2010 11:43

SHierling hat geschrieben:Es ist in keiner Weise "tiergerecht" (und außerdem verboten) Haustiere wie Wildtiere zu halten, ohne eben diese im Lauf der Zuchtgeschichte entstandenen Unterschiede auszugleichen. Den Bullen rechtzeitig aus der Herde zu nehmen liegt in der Verantwortung des Tierhalters.


Die Tiere werden ja nicht "wie Wildtiere" gehalten, wenn sie einen trockenen Unterstand zur Verfügung haben, mit Heu oder Silage reichlich gefüttert werden und stets frisches Trinkwasser bekommen.
(In meinen Augen ist, nebenbei gesagt, so manch eine Stallhaltung weit weniger "tiergerecht".)
Natürlich muss man domestikationsbedingte Unterschiede ausgleichen, aber hier ging es ja um die Frage, welche Rasse robust genug ist für ganzjährige Freilandhaltung.

Das Kalben im Winter muss nicht sein, klar. Aber wenn es passiert, kommen robuste Rassen wie Angus, Galloway oder Highland Cattle durchaus gut damit zurecht.
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon Angus70 » So Sep 05, 2010 15:39

n8
Zuletzt geändert von Angus70 am Mo Sep 20, 2010 20:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon Lettlandbauer » So Sep 05, 2010 19:56

Bei reinen Angus und bei Anguskreuzungen sind fast keine probleme.
Die Kälber sind auch bei kälte vitt das sie sofort nach wenigen min. an die Kuh wollen.
Da gegen sind Char. sehr träge und brauche da schon etwas hilfe.
Wie Angus 70 schon sagt ist die trockene kälte und Schnee sind nicht das problem, sondern nässe und Temperaturen um null, wenn die Tiere mit nem krummen Buckel da stehen.
Hab schon Betriebe gesehen wo die Stalltüre offen war und die Kühe blieben frei willig drausen im Schnee stehen.
Meiner Meinung nach geht es den Kühen schlechter die im Winter in Ställen gehalten werden wo vor angst vor Kälte alle Luftritze zu gestopft werden und das Kondenswasser an der wand runter läuft!

Gruß aus Lettland
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon wäldervieh » So Sep 05, 2010 20:14

Kann schon sein ,ich experimentier auch schon seit ein paar Jahren mit ein paar Rindern mit Winterfreilandhaltung rum ,erfrohren ist noch keines ,das Problem sind die Weiden die sehen im Frühjahr wie
Acker aus ,und dann wächst dort auch nur noch "Unkraut"von alleine.Wenn ich Mitte der 90er wüsste was ich heut weiss dann hätte ich die letzten Ackerflächen um den Hof herum nicht zu Grünland gemacht .Hinterher ist man immer schlauer.
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon Olga » So Sep 05, 2010 20:43

Angus70 hat geschrieben:Die weit aus meisten Kühe ziehen es vor draussen abzukalben statt im Stall obwohl ca 10m2 pro Kuh Stallfläche vorhanden ist .


Eben das ist interessant. Ich habe unsere Kühe auf der Weide beim Kalben beobachtet und gesehen, wie viel sie sich zwischen den Wehen bewegen, gehen, sich mal hinlegen, wieder aufstehen... Ich vermute, sie kalben so viel leichter als in einer 10 m² Stallbox. Zusätzlich gehört es zum natürlichen Instinkt einer kalbenden Kuh, sich von der Herde zu separieren. Das kann sie im Stall schlecht machen.
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon Lettlandbauer » Mo Sep 06, 2010 5:24

Moin,

wir haben einen Betonierten Hofplatz von ca.4000m² da können sich die Tiere frei bewegen und bei verlangen auch auf die Weide.
Im Winter halten die sich aber nur um die Futterraufen auf, wo auch immer gut eingestreut ist.
Beim abkalben ist klar entvernen sich die meisten von der Herde, nicht alle.

So Endlich noch mal schönes Wetter, fangen heute an auf den Heuflächen 2 Schnitt zu machen.


Bis dann Lettlandbauer
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon heinzi the chicken » Do Sep 09, 2010 19:08

SHierling hat geschrieben: Den Bullen rechtzeitig aus der Herde zu nehmen liegt in der Verantwortung des Tierhalters.


naja, klar sollte der raus! Aber die Frage ist denn wohin mit dem "Monster", der die Stalleinrichtung eben auseinander nimmt. Und zu den anderen Mastbulllen lassen, das geht auch nicht. Und alleine lassen darf man nach Bio.V eh nicht und würde eh nicht gehen, sonst würde er sich selbst Zutritt zu den Kühen verschaffen, oder gar beim Nachbarn landen. In ihren Herden sind Bullen wie Schlaftabletten, trennt man sie aber, werden sie ziemlich unruhig.
Aber wenn du darauf bestehst, dann werde ich gleich mal Verhütungsmittel für Zuchtbullen googln! :google: :klug:

MFG
M
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon SHierling » Do Sep 09, 2010 19:27

heinzi the chicken hat geschrieben: die Frage ist denn wohin mit dem "Monster", der die Stalleinrichtung eben auseinander nimmt.

Ich kann DIr ja bei Gelegenheit mal die Bullenställe und Bullenweiden hier in der Gegend fotografieren, noch sind ja alle draußen.

ANsonsten überlegt man sich sowas vorher - es kann ja wohl kaum im Sinne der guten fachlichen Praxis sein, das die Kälber bei -22° gebpren werden, nur weil der Halter nicht in der Lage ist, seinen Bullen zu handeln.

Olga hat geschrieben:
Angus70 hat geschrieben:Die weit aus meisten Kühe ziehen es vor draussen abzukalben statt im Stall obwohl ca 10m2 pro Kuh Stallfläche vorhanden ist .


Eben das ist interessant. Ich habe unsere Kühe auf der Weide beim Kalben beobachtet und gesehen, wie viel sie sich zwischen den Wehen bewegen, gehen, sich mal hinlegen, wieder aufstehen... Ich vermute, sie kalben so viel leichter als in einer 10 m² Stallbox. Zusätzlich gehört es zum natürlichen Instinkt einer kalbenden Kuh, sich von der Herde zu separieren. Das kann sie im Stall schlecht machen.


Das heißt aber noch lange nicht, daß die Kuh, die sich absondern will, deswegen nicht trotzdem gerne eine halbwegs tiergerechte Umgebung für ihr Kalb vorziehen würde und "freiwillig" im Schnee steht. Andersrum wird ein Schuh draus: 10m² je Tier sind nur dann halbwegs zu ertragen, WENN das eine Einzelbox ist, d.h. wenn das Bedürfnis nach Absonderung schon erfüllt ist! Wenn der Stall im WInter überwiegend genutzt wird, dann ist da keine Absonderung möglich - kein WUnder, daß die Tiere ihre Kälber dann lieber in den Schnee legen. Notgedrungen - nicht freiwillig.

Eine vernünftige Aussage bekommt man nur dann, wenn der Kuh auch alle Möglichkeiten zur Verfügung stehen (Wahlversuch), d.h. zusätzlich zu einem Stall auch ein anderer Stall, in dem sie in Ruhe abkalben kann zur Verfügung steht. (bzw eine entsprechend strukturierte Umgebung, in der ein Absondern auch innerhalb eines Großraumstalles möglich ist)
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon heinzi the chicken » Do Sep 09, 2010 20:15

SHierling hat geschrieben:Ich kann DIr ja bei Gelegenheit mal die Bullenställe und Bullenweiden hier in der Gegend fotografieren, noch sind ja alle draußen.


Den Hochsicherheitstrakt will ich sehen, wo doch glatt jemand vor hat einen einzelnen Zuchtbullen im April-Juni auf der Weide zu halten, und alleine der Aufwand.....
Mach ruhig mal ein paar Bilder von deinen Drähten und wir können entscheiden ob das einen 1,2 tonnen Charolias, limo oder FV bullen aufhält.
Was denkst du, dass mein Boxenlaufstall aus Latten und Plastikstangen besteht?
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon wäldervieh » Do Sep 09, 2010 20:24

Das ist für mich auch keine Frage .Der Deckbulle gehört zur Herde und das das ganze Jahr über !Einzelhaltung
egal ob Weidekoppel oder Stall ,das geht nicht ,der fängt zu spinnen an .Wenn sich halt Abkalbungen für die harten Wintermonaten ankündigen muss halt ein passender Stall bzw.Abkalbebox zu Verfühgung stehen.
Der "Frau Doktor SHierling"fehlts halt manchmal einwenig an Praxiserfahrung .
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon Master2 » Fr Sep 10, 2010 9:59

Sorry, auf welchem Dampfer fährst Du denn? "für ganzjährig draußen: ..also keine Galloways u. Highlands" ???
Bist Du ein Zuckerbäcker u. alles andere, als ein Landwirt? Es ist doch umgekehrt: Genau die besagten überstehen den Winter locker! Ist da irgendwo eine Schraube locker?
P.S.: Ist hier ein Oberbayer eventuell dabei- mit Jungbullen? Dann meld dich direkt:
master314@freenet.de
Viele Grüße! Master
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NordlichtSH hat geschrieben:Moin, moin,
bin neu hier, habe aber das Rinderforum seit längerem verfolgt. Wir haben die Landwirtschaft vor ein paar Jahren aufgegeben, jedoch möchte ich die Hauskoppel (ca. 3 ha) gern dazu nutzen, 2-3 Rinder in ganzjähriger Freilandhaltung zu halten. Ich weiß selbst, dass in dieser Größenordnung damit kein Geld zu verdienen ist, sondern das ein Zusatzgeschäft für mich wird. Möchte das ja aber auch als Hobby machen, etwas fürs Auge auf der Koppel habel sowie was leckeres in der Tiefkühltruhe und damit nicht meinen Lebensunterhalt bestreiten....

Zu meiner Frage: Welche Rasse würdet ihr mir empfehlen. Ich suche eine Rasse, die schon auch eine gute Ausschlachtung hat, sich aber auch für die ganzjährige Freilandhaltung eignet (also keine Highland oder Galloway). Soweit ich das verstanden habe, hat sich die Meinung der "Experten" dahingehend geändert, dass eigentlich jede Rasse für die ganzjährige Freilandhaltung im Grunde geeignet wäre. Eine Art Unterstand als Schutz werde ich trotzdem bauen - muss mir aber noch überlegen, in welcher Form genau. Die Rasse sollte jedoch natürlich robust und leichtkalbig sein. Zudem sollte es auch ein friedliches Gemüt haben, da auch meine Frau, die selbst keine Erfahrung mit Rindern hat, mal einspringen kann, wenn ich nicht da bin.

Bis jetzt sympatisiere ich mit Deutsch Angus oder aber Blonde d'Aqutaine. Insbesondere über die Blonden habe ich hier noch kaum etwas gelesen.... Was meint ihr?

Schönen Gruß
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon Master2 » Fr Sep 10, 2010 10:01

PROTEST an den, der sagte "Bei minus 15°C geht Abkalben noch locker" (???) Da müsste man die Tierschützer hinschicken! Er bagatellisiert die pure Tierquälerei ! Das nasse Kalb erfiert in Minuten! Er will uns für seine Tierquälerei auch noch eine Apologetik (Schein-Entschuldigungsbegründung) hier liefern! Ich war bei zig Stallkalbungen dabei! Das Junge dampft -und nun bei minus 15°C???
Draußen im Schnee abkalben- muss das sein ? Wo bleibt das Fachwissen? Man kann der Kuh in den Tagen vor den Wehen Platz schaffen im Stall, z.B. 3 Plätze (ungetrennte Boxen), statt nur 1 Box mit 10 m²; Andere müssen dafür weg bleiben! Platz mit Latten abgrenzen! Futter dort nur für sie; (Evtl. Salzleckstein an diesen Paltz) Wenn sie das weiß, wird sie nicht zum Abkalben in den Schnee hinaus gehen. Evtl. Infra-Rotlicht-Strahler dazu - mit Gitter geschützt gegen Verbrennung ! Das wird sie auf jd. Fall vorziehen.
Zu Absonderungsverhalten: Man kann der Kuh das erleichtern, sofern vorhanden beim Haus, mit einem Schuppen mit Stroh u. "guten Sachen" (Kraftfutter), sie täglich dorthin führen und füttern, mit üblicher Kette locker anbinden, sodass sie das als IHR Refugium sieht und wenn man sie dann nach Tagen los lässt, vor dem Kalben, dann wird sie zum Kalben diesen Platz selber aufsuchen; a bisserl Psychologie ist halt vonnöten. Da muss natürlich, jederzeit - nur für sie zugänglich, Futter u. Wasser sein (Evtl. +18 °C Wasser im Eimer vom Wohnhaus geholt) wird sie "persönlich" getränkt! Mit Speck fängt man Mäuse. Falls der Infrarot-Strahler im Schuppen ist, geht sie sowieso dahin. 10.9.2010, Grüße aus Bayern! Master
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heinzi the chicken hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben:Ich kann DIr ja bei Gelegenheit mal die Bullenställe und Bullenweiden hier in der Gegend fotografieren, noch sind ja alle draußen.


Den Hochsicherheitstrakt will ich sehen, wo doch glatt jemand vor hat einen einzelnen Zuchtbullen im April-Juni auf der Weide zu halten, und alleine der Aufwand.....
Mach ruhig mal ein paar Bilder von deinen Drähten und wir können entscheiden ob das einen 1,2 tonnen Charolias, limo oder FV bullen aufhält.
Was denkst du, dass mein Boxenlaufstall aus Latten und Plastikstangen besteht?
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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon Master2 » Fr Sep 10, 2010 10:36

Kleine Schulphysik: Wer eine kleine Ahnung von Physik hat, weiss, dass die Kuh mindestens 1,2 kW Wärmeleistung hat. Vorsicht! Leistung [kW] ist nicht Energiemenge [kWh]. D.h., soviel nach Wärmelesitung nach außen abgibt, wie ein 1,2 kW bzw. 1200 Watt Strahler.
Das entspricht also mehr als einer elektr. (mittlere) Kochplatte =1000 W); Momentan-Leistung ist nicht Energiemenge. Beispiel: Dein Auto leistet im Standgas 1 kW, bei Vollgas z.B. 60 oder 90 kW; Die Energiemenge der Kuh ist in 24 h wieviel? P(Power) = Leistung und W ist (Work); W= P x t = 1,2 kW x 24 h = 28,8 kWh; Zum Vergleich: 1 Liter Heizöl enthält ca. 11 kWh Energiemenge oder Work; also die Kuh heizt wie (28,8 kWh : 11 kWh/Liter= 2,6 Liter Heizöl in 24h. Wer diese Wärme durch den Wind darußen weg strömen lässt, ist eben ein Dilettant. Das musst du alles ranfüttern!
Im Winter, falls kein Stall vorhanden: Wann endlich kommen alle Bauern drauf: Maschinenhallen ausräumen, die Maschinen im Winter unter Plastikfolien einwickeln und die Hallen, Schuppen, Maschinen-Unterstände endlich für die Kühe im Winter zu nutzen ?
Die Kühe viel Wärme [Im Stall], jede, wie gesagt, ist wie ein 1200 Watt- Strahler; Also: hier ist eine Gesetzes-Vereschärfung nötig! Hallen u. Schuppen sind genug da, liegt nur Gerümpel, kaputte Maschinen, altes Holz oder Maschinen drin [Die müssen warm haben-:)?],. 20 Kühe ergeben 20x 1,2 kW = 24 kW, also soviel, wie dein 24 kW Brenner im Keller das Haus heizt- ständig! Und das einfach wegströmen lassen- draußen ?
Was lernt man eigentlich in Landwirtschaftlichen Berufsschulen ? Etwas ärgerlich am 10.9.2010 ! The Master
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Dagegen sind Char. sehr träge und brauche da schon etwas hilfe.
Wie Angus 70 schon sagt ist die trockene kälte und Schnee sind nicht das problem, sondern nässe und Temperaturen um null, wenn die Tiere mit nem krummen Buckel da stehen.
Hab schon Betriebe gesehen wo die Stalltüre offen war und die Kühe blieben frei willig drausen im Schnee stehen. Meiner Meinung nach geht es den Kühen schlechter die im Winter in Ställen gehalten werden wo vor angst vor Kälte alle Luftritze zu gestopft werden und das Kondenswasser an der wand runter läuft!

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Re: ganzjährige Freilandhaltung von Mutterkühen

Beitragvon Angus70 » Fr Sep 10, 2010 16:39

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Zuletzt geändert von Angus70 am Mo Sep 20, 2010 20:25, insgesamt 1-mal geändert.
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