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Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Ein interessanter Schwerpunkt der immer mehr an Bedeutung gewinnt und in einem Landwirtschaftsforum nicht fehlen sollte.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Mi Mär 13, 2019 22:31

? und was möchtest du uns damit sagen??? Bist du etwas verwirrt?
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon T5060 » Mi Mär 13, 2019 23:54

Flecki_aus_Bayern hat geschrieben:? und was möchtest du uns damit sagen??? Bist du etwas verwirrt?


Der hatte :prost: zuviel RUM in den Schokoeis-Kugeln :prost:

Manches Depot ist ohne Verneblung nicht zu ertragen.

Nochmal zum Thema Erhalt des Familienvermögens. Der Spagat zwischen
- Finanzierung des betrieblichen Wachstums,
- der Altersversorgung
- und der Erbschaftssteuer-Problematik
ist nicht einfach.

Sowas wurde an der Uni in Göttingen auch NIE gelehrt, trotzdem bestimmt die Göttinger Agrarbetriebslehre noch das Denken der Beratung in der Republik.
Die SÜDZUCKER hat sich die letzten Wochen vollständig von einer Strategie über "Wachstum auf den Weltmärkten" verabschiedet und somit die Göttinger Lehre überworfen
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon LUV4.0 » Do Mär 14, 2019 6:33

marius hat geschrieben:
Wenn man die oben füttert, kommt unten das Ergebnis raus.
.



Das ist bei meinen Kühen auch so :prost:.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon marius » Do Mär 14, 2019 17:33

LUV4.0 hat geschrieben:
marius hat geschrieben:
Wenn man die oben füttert, kommt unten das Ergebnis raus.
.


Das ist bei meinen Kühen auch so :prost:.


Das hab ich zum Glück längst hinter mir. Aber meine Kühe hatte ich früher VORNE gefüttert. :mrgreen:
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon marius » Do Mär 14, 2019 17:49

T5060 hat geschrieben:Nochmal zum Thema Erhalt des Familienvermögens. Der Spagat zwischen
- Finanzierung des betrieblichen Wachstums,
- der Altersversorgung
- und der Erbschaftssteuer-Problematik
ist nicht einfach.



Also ich seh da keinen Spagat :
Betriebliches Wachstum ist für 90 % der aktuellen Betriebe reine Geldvernichtung weil die eh keine Zukunft haben. Und das heute investierte kostet nach der Aufgabe Unterhalt. Also eine doppelte Kapitalvernichtung.

Altersvorsorge ist kein Problem. Allerdigns nicht mit faulen Anlagen wie Silber mit denen Fleckie aus Bayern nach eigenen Angaben in den letzten Jahren rund 70 % verloren hat. :mrgreen:
Von 50 Dollar ( 1980 und 2011 ) runter auf heute 15 Dollar.
Und schlägt das seit Jahren positive Börsenumfeld um, gehts mit Silber weiter abwärts, siehe Krise 2008 mit einem Silberpreisverfall auf damals 8 Dollar. Auch Gold hat bei der Krise 2008 rund - 30 % verloren.

Vor faulen EM Anlagen hatte ich schon vor Jahren gewarnt.

Allerdings läßt sichs damit gut traden. Mit Papiersilber natürlich ohne Mwst und sonstiger völlig überteuerter Kosten und Lagerkosten.

Und Apros EM und Altersvorsorge, nochmal schwierig weil Gold und Silber in Deutschland vom Staat kalt enteignet und eingesammelt wurden :
https://de.wikipedia.org/wiki/Goldverbot

Da nützt auch ein Bankschliessfach nichts weil das ebenfalls staatlich " geleert " wird bevor man dran kommt.

Das Spiel wird sich sicher wiederholen und in Zeiten vom gläserenen Bürger ist das im Gegensatz zu früheren Verboten auch kein Problem lückenlos umzusetzen und zu überwachen.

Angesehen von den paar anonymen Tafelkäufen wie z.b. bei Oberpfälzer, aber dieses Schwarzgeld muss irgendwann später wieder in den Geldkreislauf zurückgebracht werden was bei lückenlos überwachten Konten unmöglich sein wird.

Bleiben u.a. wie erwähnt Aktien.
Das Absichern gg. Kursverlusten von bestehenden noch steuerbefreiten Altbeständen hatten wir schon. Die und den Steuervorteil verkauft man nicht.
Ansonsten.
Das gute, man kann,was viele nicht wissen, auch bei fallenden Kursen Cash mit Akien verdienen, sofern man shorts kauft.
PS, mit shorts sind keine kurzen Hosen gemeint, was mancher Bauersmann in Gummistiefel wie Fleckie jetzt sicher vermuten wird. :lol:
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon Flecki_aus_Bayern » Do Mär 14, 2019 21:07

Der Marius hat wirklich einen an der Waffel....
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon marius » Sa Mär 16, 2019 10:40

Apros Geldanlage.
Der Beitrag gehört eigentlich hier rein :

marius hat geschrieben:Naja, Strafzinsen auf den Konten wird an ein Bargeldverbot gekuppelt werden.
Das läuft dann offiziell unter der Rubrik : Terrorismus.-,Straftaten.- sowie Schwarzgeldbekämpfung.
Hat aber in Wirklichkeit andere Hintergründe.

Etwas verzögert wird dann ein Goldverbot incl Silberverbot mit Enteignung und Abgabepflicht folgen.
Durch das Bargeldverbot können die Goldbesitzer, welche ihre Ware nicht abliefern, später leicht aufgespürt werden, denn wenn sie ihre Goldware irgendwann verkaufen und das Cash wieder zurück in den Geldkreislauf bringen wollen, fliegen sie auf.
Es kann beim Bargelverbot wirklich jeder Cent über jahrzehnte lückenlos rückverfolgt werden. Der Goldbug hat da keine Chance ungestraft aus der Sache rauszukommen, sofern er seine Ware beim Verbot nicht freiwillig ablieferte.

Es gab in Deutschland sowohl ein Gold.- als auch ein Silberverbot für den Privatbesitz mit Enteigung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Goldverbot

Das wird sich wiederholen bin ich mir absolut sicher, nur haben die Behörden dieses mal alle Trümpfe in der Hand.
Man hat ja gesehen wie selbst der schlaue Bayern U. Hoeneß mit dem anonymen schweizer Konto, ganz schnell in den Bau einwanderte, und sein Schwarzgeld wurde damals noch ohne Bargeldverbot aufgedeckt.
Mit Bargeldverbot ist dann wirklich alles nochmal deutlich gläserner als es heute eh schon ist.

Vor Jahren hatte ich einen hohen 6 stelligen Betrag aus Hongkong auf mein Konto übertragen. Ein reiner Kontoübertrag zwischen meiner Person.
Hab deshalb das Geldwäschegesetz mit Meldepflicht ignoriert.

Naja, kurz danach stand dann ein Überfallkommando vor meiner Tür mit Hausdurchsuchungsbefehl.
Einer hat schon mit der Taschenlampe in die Güllegrube geleuchtet. Ich sagte zum Scherz da liegt kein Schwarzgeld sondern nur ein paar Leichen drin. Der wollte mir dann umgehend Handschellen anlegen.
Ich hatte ja schon den Steuerprüfer im Haus, aber der ist im Vergleich dazu ein Kindergeburtstag.
Naja.
Ich konnte, vor die mein Haus zerlegten dann über Depot und Kontoauszüge alles sofort lückenlos vor Ort nachweisen. Da es sich um legale Gelder handelte, sind sie dann unvermittelt wieder abgezogen.
Eine saftige Geldbusse war trotzdem fällig wegen Missachtung des Geldwäschegesetzes - Meldepflicht, die ich über meinen 1a Rechtsanwalt und Gerichtsverhandlungen dann noch deutlich senken konnte.

Nachdem das Geldwäschegesetz nun nochmal deutlich verschärft wurde, sollen heute angeblich bis zu 100 000 Euro Strafe möglich sein, allein bei unterlassener Meldepflicht, selbst wenn alles mit den Geldern in Ordnung ist.

Jede Bank hat gesetzlich verpflichtend einen " Compliance Officer Money Laundering ", der Transaktionen auf den Konten, die unters Gweldwäschegesetz fallen, überwacht und verdächtiges meldet.

Naja, also schon aus diesen Gründen kommt für mich Gold und Silberbesitz nicht in Frage, abgesehen von ETC zum traden.
Denn beim kommenden Goldverbot, wovon ich sicher ausgehe, sind dann Probleme vorprogrammiert.
Denn wegen ein paar versteckter Goldbarren die ich beim Verbot nicht abliefere, geh ich sicher nicht in den Knast.
Was dem ein oder anderen durchaus passieren kann.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon T5060 » Sa Mär 16, 2019 12:33

Also ich hab Gutachten gemacht an einem Grundstück wo sehr wenige qm für Böschungsanpassung Trasse gebraucht wurden.

Das Grundstück ist eines der am schönsten gelegenen Grundstücke Deutschlands.
In dem gesamten Bereich gehört nicht ein Grundstück mehr einer normalen Person, alles Gesellschaften und juristische Personen.
Ansprechpartner des Eigentümers ist immer eine Rechtsanwaltskanzlei mit allen Vollmachten,
die sich wieder von einer anderen Kanzlei für Verwaltungsrecht vertreten lassen.

Forderung der Eigentümer : 4.300 € / qm
Bodenrichtwert : 1.200 € / qm
Tatsächliche Kaufpreise von 2.000 - 3.500 €

Ich will das jetzt nicht auskommentieren, jeder der das Geschäft kennt, weis was da abgeht.
Die Finanzverwaltung steht bei extrem hochpreisigen Grundstücken mit dem Rücken zur Wand
und bundesweit werden in dem Segment Millarden am Fiskus vorbei geschafft,
die auch nicht mit ehrlicher Arbeit erworben wurden.

Im vorliegenden Fall waren dann die Baukosten einer kleinen Stützwand schon billiger wie die Verfahrenskosten einer Enteignung.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon "schwabe" » Sa Mär 16, 2019 22:17

Hey Marius

Hast ja recht mit dem goldverbot sowas kann durchaus mal wieder kommen (getreu dem motto: Besondere Situationen erfordern besondere Masnahmen) Aber : jemand der heute noch Gold kauft und das nicht anonym macht dem ist eh nicht zu helfen !
"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand, denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon hat"
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon marius » Sa Mär 16, 2019 23:28

Naja.
Apro kommendes Edelmetall Verbot.
Also anonym kaufen wäre nicht das Problem.
Zeit und Geld hab ich genug, setz mich hinters Steuer, fahr in die Stadt und kauf anonym Tafel.
Sogar gut möglich das Gold steigt.
Nur, das bringt mir nichts. Es wird beim kommenden Goldverbot, wie bisher, drakonische Strafen geben. Als Goldbesitzer sitzt man auf der selben Stufe wie ein Drogendealer.
Mit einem Bargeldverbot rechne ich in spätestens 5 Jahren, in diesem Radius + -wird ein Goldverbot incl Silberverbot folgen müssen wenn man realistisch bleibt.

Könnte ich die Zeit 50 Jahre zurückschrauben, würde ich es vielleicht riskieren, Gold kaufen und verstecken, aber wir sind jetzt schon gläsern, und werden noch gläserner, z.b.ü. d.e. k. Bargeldverbot. Dann ist jeder einzelne Cent Jahre und lückenlos rückverfolgbar.

Fazit : Selbst der anonyme Goldkauf bringt mir bei einem Goldverbot nichts, weil der illegale Goldbesitz, dann früher oder später aufgedeckt wird. Natürlich mit all seinen Konsequenzen für den Besitzer, und die werden richtig ungemütlich werden.
Sowas beeinträchtigt meine Lebensqualität erheblich, und vermeide ich deshalb von vorne rein.

Apro Merkelpolitik....
Ich würde diese Merkelsche Politik als sozialistisch bezeichnen.
Fehler wurden aber jede Menge gemacht. Die mit Abstand größten Fehler beruhen aber nach wie vor aus Schuldgefühlen der Nazizeit - Helfersyndrom.

Früher musste noch ein trojanisches Pfed gezimmert werden um den Feind zu unterwandern, heute reicht eine Politik wie in Deutschland um ein Land in den Abgrund zu reissen.

Dieser Eisklotz wird das Schiff letztlich zum Kentern bringen.

Merkels Politik, naja. Sie pumpt einen platten Reifen auf. Was schonmal gut ist, aber sie weiss nicht das bei 3 oder 4 Bar Schluss ist. Da wird weitergepumpt bis er platzt.
Irgendwann, 5 vor 12 wird sie dann winkend abtreten, und der Nachfolger muss den fliegenden Tomaten und faulen Eier ausweichen, die eigentlich Merkel gelten.

Merkel hat es geschafft, in wahren Boomzeiten wo jeder deutsche arbeitende Bürger mehrfach über Steuern abgezockt wurde, die realen Schulden weiter deutlich auszudehnen, incl der nicht berücksichtigten Target Salden usw.

In diesen Boomzeiten müssen die Rentner, die Deutschland nach dem 2. Weltkrieg mit aufgebaut und ein Leben lang Steuern bezahlt haben, mit Zahnlücke Pfandflaschen sammeln damit sie ihre Miete und Strom bezahlen können.

Ein Armutszeugnis und nur noch lächerlich.

Aber der Deutsche, incl Landwirtschaft als Paradebeispiel, ist sehr leidensfähig.
Gibt man ihnen einen Tritt in den Hintern, halten sie noch beide Wangen hin. Sowas sind wahre Verlierertypen aber eben sowas in Kombi mit üppigen Sozialleistungen wirkt wie ein Magnet in alle Welt was spätestens seit 2015 eingetreten ist.
Früher bezeichnete man solche Gutmenschen-Gestalten, wie wir sie haben, mit den Worten " damit lässt sich kein Krieg gewinnen " was voll ins schwarze trifft.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon T5060 » So Mär 17, 2019 1:49

Ja früher war alles besser, stimmt aber nicht :

https://www.hr-fernsehen.de/sendungen-a ... 53576.html

Wer 2007 in Gold investiert war, hat bis heute unter Berücksichtigung der Inflation richtig Geld verbrannt und durch den Bergbau schwere Umweltschäden verursacht.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon bauer hans » So Mär 17, 2019 9:42

T5060 hat geschrieben:Ja früher war alles besser, stimmt aber nicht :


Doch,im STERN steht ein bericht über superreiche,die heute mehr rendite denn je erzielen,weil sie sehr wenig steuern zahlen.
früher hätten die sich um ihre leute gekümmert,werkswohnungen gebaut,zuschüsse gewährt etc.
Scholz prüft die einführung einer vermögenssteuer,die 18 milliarden bringen könnte.
im interview:
eine 28 jährige erbin,die ihre halbe milliarde erbschaft zu 100% versteuern würde,na dann :prost:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon Oberpfälzer » So Mär 17, 2019 10:06

Naja, abgeben kann man Gold ja später immer noch, wenn der Besitz tatsächlich verboten werden sollte. Aber lieber hab ich dann was, was der Staat von mir haben will als wertloses Papiergeld oder Sparbücher, womit ich dann vielleicht allenfalls noch den Holzofen anheizen kann.
Ich sage es nochmal: Bis 7500 Euro (vor ein paar Jahren noch 15000 Euro, warum wohl die Senkung...., das alleine sollte schon nachdenklich machen...) sind Goldkäufe nicht anzeigepflichtig. Das heißt, man kann ja entweder an mehreren Tagen bei einem Händler z.B. jeweils für 7499 Euro Gold kaufen oder in der Stadt bei mehreren
Händlern an einem Tag für diesen Betrag ohne dass die Käufe dem Staat gemeldet werden.
Aber natürlich stellt sich dann die Frage, was mit dem Gold machen? Ich würde es halt an mehreren (!) Stellen daheim aufbewahren und diese Orte nur absoluten Vertrauenspersonen verraten bzw. sie aufschreiben und den Brief an einem Ort verstecken, an dem man ihn auch findet, wenn einem was passiert...

Aber grundsätzlich glaube ich auch, dass Goldbesitz irgendwann wieder verboten wird. Wenn der Euro kollabiert, dann ist es wohl soweit. Dann wird das eingezogene Gold zur Alimentierung der dann Heerscharen von einheimischen Sozialhilfeempfängern und den bekannten Millionen eingewanderten Armutsmigranten benötigt werden, da die sonst alles kurz und klein hauen...

Meine Devise als "kleiner Mann" aktuell, der keine realistische Möglichkeit hat im außereuropäischen Raum (damit meine ich nicht dritte Welt Gebiete) Grundbesitz zu erwerben und dorthin zu verschwinden (ansonsten wäre ich schon in Kanada...): JETZT alles an Haus und Hof erneuern, was irgendwie reparaturbedürftig ist oder ersetzt werden muss. Es könnte sein, dass das in ein paar Jahren nur noch schwer möglich sein wird...
In meinem Haus könnten wir dank Holzheizung und Holzofen auch bei einem landesweiten Notfall bzw. Ausnahmesituation eine Zeit lang ohne Probleme aushalten. Brunnenwasser haben wir für die Tiere im Stall auch. Momentan bin ich noch am Umrüsten der elektrischen Anlagen im Stall (Beleuchtung, Melkanlage), damit wir da in ein paar Minuten auf das Notstromaggregat umschalten können.
Ich denk, mehr kann man nicht machen, außer sich vielleicht noch nen großen Klopapier- und Zahnpastavorrat anzulegen und eventuell noch ne Knarre unters Bett zu legen..., ohne dass man sich in Richtung Wahnvorstellungen entwickelt. Hab auch keinen Bock in permanenter Zukunftsangst zu leben... Aber, wenn man sich ein bisschen die Lage in D und der Welt anschaut und vergleichbaren Situationen in der Geschichte gegenüberstellt, dann kann man da schon gewisse Befürchtungen bekommen...
Großartig sparen macht momentan keinen Sinn. Auf Aktien oder dergleichen hab ich keinen Bock bzw. keine Lust und Zeit mich damit zu beschäftigen. Dafür bin ich in meiner Freizeit zu gern draußen und arbeite nebenberuflich in meiner kleinen LW oder treibe Sport. Mit Fonds hab ich bis jetzt eher neutrale Erfahrungen gemacht. Sprich keine großen Gewinne, zudem hab ich keine Lust permanent die Provisionen bzw. Abschläge an die Bankster abzudrücken... Hab ich alles auf Null gestellt.
Ab und an mach ich kleine Edelmetallkäufe, die aber wohl dann im Fall der Fälle tatsächlich rückabgewickelt werden müssen. Eine entschädigungslose Enteignung gab es dafür aber auch noch nie in Deutschland, selbst im dritten Reich nicht.

Vielleicht wäre es gar nicht so dumm, sich mit Schmuck als sicherem Hafen zu beschäftigen. Goldschmuck war z.B. in Deutschland im Gegensatz zu Münzen und Barren noch nie verboten. Außer im dunkelsten Kapitel Deutschlands für die bekannten Minderheiten. :roll:
Ne schönen Oldtimer könnte man sich auch noch in die Garage stellen oder wenn man sich damit auskennt ein paar Kunstgegenstände. Ich hab aber leider an beidem kein besonderes Interesse und kenn mich damit auch nicht aus.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon LUV4.0 » So Mär 17, 2019 12:00

Ein Bargeldverbot wäre das Ende jeder Regierung. Inklusive Bürgerkriegsähnliche Zustände.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon T5060 » So Mär 17, 2019 12:31

LUV4.0 hat geschrieben:Ein Bargeldverbot wäre das Ende jeder Regierung. Inklusive Bürgerkriegsähnliche Zustände.


Für ein Bargeldverbot bräuchten wir erst mal eine sichere Stromversorgung und JEDER ein Bankkonto. :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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