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Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Ein interessanter Schwerpunkt der immer mehr an Bedeutung gewinnt und in einem Landwirtschaftsforum nicht fehlen sollte.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon Tinyburli » Sa Sep 18, 2021 0:10

Unsere Kontosuche gestaltet sich günstiger als erwartet:
VR- Bank und Sparkasse bieten Vereinskonten mit sehr niedrigen Sätzen an:
VR- Bank: Pro Monat 2,50 € , pro Überweisung 0,12 €
Sparkasse: monatlich nur 0,98 € und pro Überweisung nur 8 Cent!
Die vorgedruckten Formulare kosten nichts extra.

Wie geschrieben machen wir dann die Auszahlung des Jagdpachts mit den Überweisungsträgern manuell, dass die Genossen Ihre IBAN- Nummer in die Formulare reinschreiben und die Kassiererin nur noch den Betrag, Name und Unterschrift.

Dann geht das auch ganz günstig bei uns und die Scheckeinlösungsgebühren fallen weg!
Mit freundlichen Grüssen
Tinyburli
 
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon T5060 » Sa Sep 18, 2021 0:16

Die Politik hat NULL Gestaltungsspielraum und schon gar keine Steuererhöhungsspielräume.
Momentan versucht jeder irgendwie sein Geld, in irgendwas zu parken was noch einen Wert hat.
Das werthaltigste ist aktuell ein halbautomatisches Sturmgewehr. Haben die meisten aber nicht. Ist auch schwer zu beschaffen und wenn steht Knast drauf.

Die Maßgaben für Berlin und Brüssel werden in Davos festgelegt und dort wird auch festgelegt, wer in Deutschland was zu sagen hat.

Nur in Davos haben die sich verkalkuliert. Afrika, Indien und China sind am Siedepunkt. Süd - und Nordamerika kommen ihrer Aufgabe als Welternährer nicht nach.

Höhere Abgeltungssteuer ? Mehr Abgeltungssteuer wie nach einem fast 100 % igen Kursanstieg geht doch gar nicht mehr.

Was nutzt dem Staat 40 % Abgeltungssteuer bei fallenden Kursen ? Überlegt mal, da fällt gar keine Steuer mehr an

Ob ich bei der BASF Aktie bei 3,30 Divi nun 80 Cent oder 1,20 Abg.St. zahle ist Wurst.
Richtig knallen tut es doch erst, wenn die Aktie um 20 € steigt.

Wenn Berlin hier rumkaspert, ist das geld hier ganz schnell weg, dann purzeln die Kurse, dann nimmt der Staat auch bei 100 % Steuer keinen Cent mehr ein.

Deshalb alles easy, solide weitermachen, wird schon irgendwie klappen.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon Südheidjer » Sa Sep 18, 2021 0:59

julius hat geschrieben:
bauer hans hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:Ich kenne auch die Steuergestaltungsmöglichgkeiten, die man als Land- und Forstwirt hat. Erzähl mir also keinen vom Pferd.

da kann man gewinne wieder in LuF reinvestieren,mehr nicht.

Ja stimmt, keine Ahnung was Südheidjer da für seltsame Vorstellungen hat. Und in unnötiges Zeug zu investieren nur um Steuern sparen was soll das bringen ?

Schau mal auf deine Steuererklärung und du wirst sehen, daß da Positionen dabei sind, die kein angestellter Knecht geltend machen könnte. Sollte das das nicht der Fall, dann wechsel den Steuerberater oder lese dich selbe in Thematik ein. Wenn du die Möglichkeiten nicht nutzt, die dir der Staat bietet, dann biste selber Schuld. Jammern auf hohem Niveau.

Und wenn ich so lese, was du bzgl. Aufbau deines Wertpapierdeports schreibt's, dann bin ich da vermutlich einen Zacken mehr investiert, es würde mich also auch treffen.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Sep 18, 2021 7:33

Südheidjer hat geschrieben:Ich halte eine Besteuerung von Kapitalerträgen mit dem persönlichen (Einkommen)Steuersatz für richtig.
Maximal 42% bis ca. 270 Tausend Euro und das als Alleinstehender ist machbar. Familien haben da eine noch höheren Betrag.
Die Frage ist, ab wann man 42% zahlen soll. Julius, schau dir mal an, was einem alleinstehenden Arbeitnehmer bei 60 Tausend Euro Jahreseinkommen abgezogen wird. Dazu addiere dann noch die Sozialabgaben, die auf "Arbeitgeberseite" gerechnert werden, obwohl sie streng genommen zu deinem Verdienst und deinen Abgaben dazu gerechnet werden müßten. Da wirst du Augen machen.
Ich kenne auch die Steuergestaltungsmöglichgkeiten, die man als Land- und Forstwirt hat. Erzähl mir also keinen vom Pferd.

Die Kapitalertragssteuer sollte oberhalb der Einkommensteuer liegen. Also ersteres anheben und zweites absenken. Wird aber sicher nicht kommen.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon julius » Sa Sep 18, 2021 9:07

julius hat geschrieben:Ich glaub da werden bald viele Unternehmen und ihr Vermögen aus Deutschland abwandern

Der aus dem Fernsehen bekannte Unternehmer Frank Thelen hat das gestern auch angekündigt

Der ehemalige "Die Höhle der Löwen"-Investor Frank Thelen wird nach der Bundestagswahl Deutschland möglicherweise verlassen. Zuvor hatte Thelen bereits getwittert, eine rot-rot-grüne Regierung hätte "verheerende Folgen" für den Standort Deutschland

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Frank-Th ... 10813.html

Selbst ohne Linke also nur bei rotgrün SPD und grüne dann mit der FDP wird rotgrün den Ton angeben und nicht die kleine FDP mit nur 10 %. Das wird dann auch nicht viel besser.

Wenn die auswandern wo sollen dann die Steuereinnahmen herkommen ? Die reichen heute schon nicht. Immer mehr Steuern zahlen die wo dann noch hier sind und arbeiten ? Auch das wird nicht reichen.
Als Landwirt geht auswandern schlecht die sind hier gebunden also immobil und somit der Politik hilflos ausgeliefert egal was die für Sauereien noch anstellen. Und mit der geänderten Wegzugsteuer ab 01.01.2022 kann man das sowieso vergessen sonst wirds teuer. Das ist schon fast Erpressung der Politik. Diese Altparteien brauchen sich doch nicht mehr wundern wenn immer mehr Protest wählen also AfD. Ich hoffe die kommen weit über 10 % diesmal besser wären 20 %
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon T5060 » Sa Sep 18, 2021 10:26

Thelen ist ein Investor und Berufsschwätzer, als einen klassischen Unternehmer würde ich ihn jetzt mal nicht bezeichnen. Er muss halt jetzt auch seine Fonds verkaufen, damit die Kohle reinkommt und er das Risiko seines eigenen Portfolios besser verteilen kann.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon ChrisB » Sa Sep 18, 2021 11:33

Hallo Südheidjer,
was haben Landwirte für Vorteile gegenüber von Unternehmern oder Gewerbetreibenden?
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon bauer hans » Sa Sep 18, 2021 11:57

meyenburg1975 hat geschrieben:Die Kapitalertragssteuer sollte oberhalb der Einkommensteuer liegen. Also ersteres anheben und zweites absenken. Wird aber sicher nicht kommen.

das ist unlogisch,weil kapitalertrag auch einkommen ist.
die pauschale abgeltungssteuer von 25% ist ein instrument des staates,sicher und ohne aufwand kapitalerträge zu erfassen,weil die bank das bei fälligkeit sofort übernimmt.
hab das ergänzt,um zu erklären,warum die pauschale abgeltungssteuer vorteile für den staat hat.
Zuletzt geändert von bauer hans am Sa Sep 18, 2021 19:00, insgesamt 1-mal geändert.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Sep 18, 2021 13:24

Dann stimmst Du ja immerhin schon mal überein, dass es unlogisch ist, Kapitalerträge niedriger wie das übrige Einkommen zu besteuern :prost:
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon Manfred » Sa Sep 18, 2021 13:58

Die Theorie ist ja eigentlich, dass das Unternehmen vorher bereits Gewerbesteuer etc. bezahlt hat, auf die ausgeschütteten Gewinne.
Wirklich greifen tut das alles nicht, wegen der unzähligen Gestaltungsmöglichkeiten.

Das wäre der große Reiz eines Steuermodels wie von Kirchhoff etc. vorgeschlagen.
Dann würden alle Gewinne an der Quelle besteuert und bei ausgeschütteten Gewinnen die bereits bezahlten Steuern mit den Steuerzahlungen des Zahlungsempfängers verrechnet.
Sprich hat das Unternehmen darauf bereits 30% bezahlt und mein Steuersatz liegt bei 25%, erhalte ich die Differenz zurück und umgekehrt.

Das aktuelle System ist völlig ungerecht und Großanleger mit entsprechenden internationalen Gestaltungsmöglichkeiten zahlen fast gar keine Steuern, während Leistungsträger mit mittleren Einkommen als Angestellte oder Einzelunternehmen extrem belastet werden.

Die Frage ist, wie man die internationalen Unternehmen und Verschiebereien vernünftig besteuern kann.
Für jedes denkbare Besteuerungsmodell gibt es gleich wieder Umgehungsmodelle.
Mein Ansatz wäre, den Gewinn internationaler Unternehmen anteilig gemäß dem Umsatz im jeweiligen Land zu besteuern.
Wenn eine Internetfirma z.B. 10 Milliarden Gewinn erzielt und 10% Ihres Umsatzes in Deutschland macht, dann wären 10% des Gewinns hier zu versteuern.
Als Umgehungsmodell könnte das Unternehmen dann aber z.B. künstlichen Umsatz in Ländern mit niedriger Steuer generieren.
Kirchhoff schlägt vor, für solche Unternehmen die Besteuerungsgrundlage zu ändern und den Umsatz statt den Gewinn zu besteuern. Dann würden die Unternehmen anstreben, einen mögl. hohen Gewinn je Umsatz zu erzielen. Das ist aber bei etwas nachdenken auch schwer in fairer Weise zu Regeln, weil unterschiedliche Branchen und selbst verschiedene Unternehmen einer Branche sehr Unterschiedliche Verhältnisse von Umsatz zu Gewinn haben können, aus verschiedensten Gründen.
Eine "globale" (eher, für alle Ländern die mitmachen) Mindeststeuer für Unternehmensgewinne hat auch ihren Reiz, da stellt sich aber gleich wieder die Frage, wie diese Steuern gerecht verteilt werden können auf die Ländern, in denen das Unternehmen tätig ist.
Ein weiterer Ansatz wäre, diese Unternehmen in übersichtlichere Strukturen zu zerschlagen.

Gelöst werden muss das Problem der Besteuerung internationaler Konzerne jedenfalls.
Die steuerlich höher belasteten kleineren Unternehmen werden sonst fast alle verschwinden, wie im Einzelhandel etc. schon weitgehend geschehen, weil diese kostenmäßig durch die unfaire Besteuerung nicht konkurrenzfähig sind.

Was wären denn eure Vorschläge zur Lösung der Besteuerung internationaler Unternehmen?
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon Grimli » Sa Sep 18, 2021 15:00

Das machen die in Australien so mit
Fully Franked Credits...
https://en.wikipedia.org/wiki/Dividend_imputation
Das Unternehmen hat bereits 30% Pauschalsteuer bezahlt...der Investor bekommt nach 46 Tagen Haltedauer (AU)einen Franking Credit von 30 % auf die Dividende on Top. Liegt die persönliche Einkommensteuer niedriger wird ausbezahlt liegt die persönliche Einkommensteuer höher muss nachbezahlt werden.
Für Ausländer fällt aber trotzdem 30% Quellensteuer an somit : Quellensteuer 30% - Franked Credit 30% = +- 0 Steuerlast
Verbleibt die deutsche Kapitalertragssteuer.
Eisenerzfirmen wie BHP Billiton oder Fortescue Metals zahlen solche Fully Franked Dividends. Rio Tinto aus GrossBrittannien ist von vornherein Quellensteuer befreit.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon Manfred » Sa Sep 18, 2021 16:26

Das löst aber nur das Problem, wie man bereits versteuerte Auszahlungen mit der Steuerlast des Empfängers verrechnet.

Die große Frage ist, wie man die internationalen Konzerne zu packen kriegt, um sie fair analog zu kleineren Unternehmen zu besteuern.
Man könnte natürlich die Gewerbesteuer abschaffen und nur noch ausgeschüttete Gewinne besteuern. Dann würde aber fast jeder irgendeine Kapitalgesellschaft gründen und sein Vermögen darin parken.
Wenn dann nur noch für den Konsum Geld ausgeschüttet wird, könnte man sich die Einkommensteuer aber auch gleich sparen und nur noch direkte Konsumsteuern erheben, was wiederum Schwarzarbeit und Schmuggel massiv begünstigen würde.

Deshalb möchte ich ein durchgriffiges Steuersystem über alle Unternehmensformen hinweg.
Gewinne, die in D erwirtschaftet werden, sollten alle nach gleichen Regeln besteuert werden.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Sep 18, 2021 16:30

Dividenden sind doch in den Unternehmen größtenteils abzugsfähig, oder versehe ich mich da.

Internationale Konzerne wird man wohl nur mit internationalen Lösungen zu packen bekommen. Richtigerweise sollten Gewinne da versteuert werden wo sie anfallen
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon T5060 » Sa Sep 18, 2021 16:52

Ab 60.000 € p.A. aus Kursgewinnen und Dividenden rentiert sich eine GmbH, die Steuerlast sinkt dann auf bis zu 5 %
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon Südheidjer » Sa Sep 18, 2021 17:56

ChrisB hat geschrieben:Hallo Südheidjer,
was haben Landwirte für Vorteile gegenüber von Unternehmern oder Gewerbetreibenden?

Die Gestaltungsmöglichkeiten und Absetzbarkeit von Kosten sind vermutlich ähnlich. Den Unterschied gibt es zu Angestellten und ihren Möglichkeiten, auf ihre Besteuerung Einfluss zu nehmen. Beispielsweise kannst du als Land-/Forstwirt anteilig dein Fahrzeug mit seinen Betriebskosten geltend machen. Als Angstellter hast du nur die Kilometerpauschale zum Arbeitsplatz für die Steuer. Die ist unabhängig von den wahren Kosten und weit unter dem, was du da als Land-/Forstwirt und vermutlich auch als anderer Gewerbetreibender an Steuerersparnis bekommst. Hat dich schon mal das Finanzamt nach Fahrtenbuch gefragt, um Privat- und Betriebsfahrten aufgelistet zu bekommen?
Büro, Computer, Telefon, Porto, u.s.w alles, was (auch) für deinen Betrieb notwendig ist wirst du vermutlich ansetzen. Was ist mit den Kosten, die auf deiner Hofstelle anfallen? Die landen doch sicher auch teilweise in deiner Steuererklärung. Als Angstellter ist dein Haus schlicht dein Privatvergnügen. Da kannste den Handwerkerlohn etwas ansetzen, aber mehr fällt mir da erstmal nicht ein.
Willst du z.B. den heimischen Computer als Angestellter bei der Steuer geltend machen, dann mußt du das plausibel begründen. Die Nutzung muß meines Wissens nach schwerpunktmäßig beruflich sein, also über 50%. Ich als Softwareentwickler habe das bisher ohne Zickerein machen können (wobei ich zwei Rechner habe, einen mit Schwerpunkt privat, den ich auch nicht steuerlich abgesetzt habe und einen, den ich rein beruflich nutze), aber bei meinen Kumpels mit anderen Berufen würde das mindestens Nachfragen vom Finanzamt geben.
Motorsäge, Axt, Spaten und Schaufel....alles Betriebsausgaben, aber nutzt du die nicht auch privat ?
Schau mal in deine Steuerunterlagen und überlege, welche Ausgaben du davon auch als Angesteller hättest und ob du die dann als Angestellter steuerlich absetzen könntest.
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