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Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Ein interessanter Schwerpunkt der immer mehr an Bedeutung gewinnt und in einem Landwirtschaftsforum nicht fehlen sollte.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon Neo-LW » Sa Sep 18, 2021 18:04

Moin,

es gab mal jemanden, der hat seine Familie als GmbH angemeldet.

So waren in der Buchführung alle Ausgaben (Kleidung, Ernährung, Schulsachen)
als Ausgabe eingetragen.

Das wollte derjenige dann mit seinen Einkünften verrechnen, und nur auf den Gewinn
Steuern zahlen.

Das Finanzgericht hat das Geschäftsmodell nicht akzeptiert.

Dann gibt es ja noch die Heimwerker.
Es gibt Leute, die bauen steuerfrei ein Haus.
D.h. sie führen keine Lohnsteuer für die von ihnen geleistete Arbeit ab.
Das soll sich ja demnächst ändern.
Auf die Artikel im Baumarkt kommt dann eine zusätzliche Lohnersatzsteuer i.H. von 20 %.
Nur Unternehmer brauchen die nicht bezahlen.
So muss dann Hein Mück auf einen Wasserhahn den 20 % Aufschlag bezahlen,
weil er ja dem Klempner mit Schwarzarbeit Konkurenz macht.


Olli
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon T5060 » Sa Sep 18, 2021 18:49

Neo-LW hat geschrieben:Moin,

es gab mal jemanden, der hat seine Familie als GmbH angemeldet.

Olli


Und was ist, wenn die Ehefrau samt Tochter ne "gewerbliche" ist ?
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon bauer hans » Sa Sep 18, 2021 19:05

meinen rechner kann ich nicht absetzen,weil ich pauschal abgeltungssteuer bezahle.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon julius » Sa Sep 18, 2021 19:07

bauer hans hat geschrieben:meinen rechner kann ich nicht absetzen,weil ich pauschal abgeltungssteuer bezahle.

sowas setzt man über die Buchführung im Betrieb ab, also den betrieblichen Anteil. Privatanteil kann man eh nicht absetzen.
julius
 
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon julius » Sa Sep 18, 2021 19:14

Südheidjer hat geschrieben:Die Gestaltungsmöglichkeiten und Absetzbarkeit von Kosten sind vermutlich ähnlich. Den Unterschied gibt es zu Angestellten und ihren Möglichkeiten, auf ihre Besteuerung Einfluss zu nehmen. Beispielsweise kannst du als Land-/Forstwirt anteilig dein Fahrzeug mit seinen Betriebskosten geltend machen. Als Angstellter hast du nur die Kilometerpauschale zum Arbeitsplatz für die Steuer. Die ist unabhängig von den wahren Kosten und weit unter dem, was du da als Land-/Forstwirt und vermutlich auch als anderer Gewerbetreibender an Steuerersparnis bekommst. Hat dich schon mal das Finanzamt nach Fahrtenbuch gefragt, um Privat- und Betriebsfahrten aufgelistet zu bekommen?

Das finde ich auch richtig so und ist gerecht.
Das hat dann wenig mit Steuergestaklung zu tun weil die Kosten doch tatsächlich anfallen. Da gibts keine unberechtigte Steuerersparnis.
Der Arbeiter kann so seine " betrieblichen " Fahrten zur Arbeit steuerlich absetzen. Passt dann.
Und ich hab als Landwirt einen Privatanteil und Betriebsanteil. Passt auch. Ich fahr auch mit dem PKW und Anhänger zum Schlachthof, zur Zuchtviehauktion und kauf Betriebsmittel mit dem PKW beim Landhändler oder Baumarkt ein.
Ist also schon berechtigt so.
julius
 
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon Südheidjer » Sa Sep 18, 2021 19:27

Julius, als Angestellter kannst du die einfache Wegstrecke zur Arbeit mit 30 Cent ansetzen (demnächst wohl etwas mehr). Der Angestellte fährt aber hin und zurück zur Arbeit, hat also die doppelte Wegstrecke.
Beispiel: Die Entfernung zur Arbeitsstelle sind 40 km. Dann kann der Arbeitnehmer für 40 km 30 Cent ansetzen. Er ist aber 80 km gefahren, weil hin und zurück.
Der Selbstständige setzt die komplett gefahrenen Kilometer an und anteilig alle Kosten, die für das Fahrzeug im Unterhalt anfallen. Da ist nichts "gerecht". Gerecht wäre, wenn der Angestellte genauso seine anfallenden Kosten für die Fahrt zur Arbeit ansetzen könnte.
Und 30 Cent pro Kilometer kriegste auch nur mit einem sparsamen Gebrauchtwagen hin. Die meisten Leute liegen mit ihren Fahrzeugen weit darüber.
Als Selbstständiger sammelst du brav alle Belege die dich der Unterhalt des Fahrzeugs kostet und die fließen in die Steuererklärung ein. Und wenn das Fahrzeug 80 Cent pro Kilometer kostet, dann setzt du auch diese 80 Cent an, nicht pauschal 30 Cent.
Zuletzt geändert von Südheidjer am Sa Sep 18, 2021 19:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Sep 18, 2021 19:30

Südheidjer hat geschrieben:
ChrisB hat geschrieben:Hallo Südheidjer,
was haben Landwirte für Vorteile gegenüber von Unternehmern oder Gewerbetreibenden?

Die Gestaltungsmöglichkeiten und Absetzbarkeit von Kosten sind vermutlich ähnlich. Den Unterschied gibt es zu Angestellten und ihren Möglichkeiten, auf ihre Besteuerung Einfluss zu nehmen. Beispielsweise kannst du als Land-/Forstwirt anteilig dein Fahrzeug mit seinen Betriebskosten geltend machen. Als Angstellter hast du nur die Kilometerpauschale zum Arbeitsplatz für die Steuer. Die ist unabhängig von den wahren Kosten und weit unter dem, was du da als Land-/Forstwirt und vermutlich auch als anderer Gewerbetreibender an Steuerersparnis bekommst. Hat dich schon mal das Finanzamt nach Fahrtenbuch gefragt, um Privat- und Betriebsfahrten aufgelistet zu bekommen?
Büro, Computer, Telefon, Porto, u.s.w alles, was (auch) für deinen Betrieb notwendig ist wirst du vermutlich ansetzen. Was ist mit den Kosten, die auf deiner Hofstelle anfallen? Die landen doch sicher auch teilweise in deiner Steuererklärung. Als Angstellter ist dein Haus schlicht dein Privatvergnügen. Da kannste den Handwerkerlohn etwas ansetzen, aber mehr fällt mir da erstmal nicht ein.
Willst du z.B. den heimischen Computer als Angestellter bei der Steuer geltend machen, dann mußt du das plausibel begründen. Die Nutzung muß meines Wissens nach schwerpunktmäßig beruflich sein, also über 50%. Ich als Softwareentwickler habe das bisher ohne Zickerein machen können (wobei ich zwei Rechner habe, einen mit Schwerpunkt privat, den ich auch nicht steuerlich abgesetzt habe und einen, den ich rein beruflich nutze), aber bei meinen Kumpels mit anderen Berufen würde das mindestens Nachfragen vom Finanzamt geben.
Motorsäge, Axt, Spaten und Schaufel....alles Betriebsausgaben, aber nutzt du die nicht auch privat ?
Schau mal in deine Steuerunterlagen und überlege, welche Ausgaben du davon auch als Angesteller hättest und ob du die dann als Angestellter steuerlich absetzen könntest.


Die Möglichkeiten sind aber begrenzt, da großartig was hin- und herzuschieben. Ein Betriebsprüfer kann auch mal über den Hof laufen und zB die ganzen betrieblichen Reparaturarbeiten begutachten, die in der Buchführung landen.
Als wir ober ausgebaut haben, einmal für privat und einmal zwei Azubizimmer mit vernünftigem Bad, mussten die Kosten auch plausibel aufgeteilt werden. Das man selber die Billigdusche hat und die Azubis die 5 mal teurere nimmt einem auch keiner ab.
Natürlich werden auch Dinge vom Betrieb privat mal genutzt, aber das hält sich in Grenzen. PKW zB haben wir auch schon seit Jahren einen ausschließlich für den Betrieb. Da möchten man auf nem Kuhbetrieb in der Regel auch nicht mit auf Tour :mrgreen:
In kleinere Betrieben, die möglicherweise selten oder nie geprüft werden, mag man mehr machen können. Die Betriebsprüfer sind in der Regel nicht blöd. Größere Summen finden die aber eher zB bei Abschreibungsgeschichten. Da sind auch größere Steuerersparnisse möglich, als bei nem privat genutzten Spaten :wink:
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon Südheidjer » Sa Sep 18, 2021 19:38

meyenburg, plausibel muß das alles schon sein. Sonst gibt's spätestens bei der Betriebsprüfung Ärger. Ich kenne auch einen Fall, wo der Steuerberater es übertrieben hatte und ein paar Jahre später bei der Betriebsprüfung war Heulen und Zähneklappern.
Und bedenke immer: Auch Kleinvieh macht Mist. Kleine kontinuierliche Ersparnisse über viele Jahre summieren sich auch auf.
Jedes Jahr 1000,- Euro Steuern sparen macht nach 20 Jahren 20.000 Euro. Da kann man als genügsamer Alleinstehender 1 Jahr von leben.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon julius » Sa Sep 18, 2021 19:41

Ja ein Steuerprüfer schaut sich das schon genauer an.

Julius, als Angestellter kannst du die einfache Wegstrecke zur Arbeit mit 30 Cent ansetzen (demnächst wohl etwas mehr). Der Angestellte fährt aber hin und zurück zur Arbeit, hat also die doppelte Wegstrecke.

Da gibts schon auch mal Gestaltungsmöglichkeiten. Da kenne ich einige die sind umgezogen zur Freundin oder Freund. War der Weg vom neuen Wohnort zur Arbeit länger als vorher wurde der Wohnort sofort geändert. War der Weg zur Arbeit kürzer als vorher hat man den Wohnsitz nicht umgemeldet und so auf dem Papier weiter die längere Fahrten zur Arbeit. :mrgreen:
Oder die Fahrgemeinschaften, man fährt zu dritt oder viert gemeinsam zur Arbeit und jeder gibt seine Fahrt einzeln an.
Das sind schon Steuergestaltungen. :D
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon Südheidjer » Sa Sep 18, 2021 20:24

Julius, dein Beispiel ist nicht Steuergestaltung sondern Steuerhinterziehung.

Falls du Kinder haben solltest, müßtest du deine Steuerlast vermutlich auch drücken können, wenn du sie für ihre Tätigkeiten auf dem Betrieb entlohnst, z.b. über einen 450,- Euro-Job. Da mußte nur aufpassen wegen Kinderarbeit und daß die Kleinen nicht über ihren Freibetrag hinauskommen. Ehepartner kann man auch gut nebenher beschäftigen und so die Steuerlast senken. Beschiss ist da natürlich auch Tür und Tor geöffnet.
Arbeitnehmer haben allerdings auch einen Vorteil: Wann werden die mal geprüft vom Finanzamt? Bei denen wird die Steuererklärung ja meistens ratzfatz durchgewunken, weil eben kaum Möglichkeiten bestehen, irgendwo zu bescheissen. Demnächst wird das sicher auch automatisiert. Ein Kumpel, der eigentlich gelernter Steuerberater und Wirtschaftsprüfer ist, hat mir letztens erzählt, daß er für seinen Sohnemann (Student) die Steuererklärung via Elster gemacht hätte. Nach ein paar Stunden war wohl schon der Bescheid da. Ich tippe mal auf Standardfall, bei der die Finanzamts-EDV das schon automatisiert erledigt hat. Seine eigene Steuererklärung als Manager läßt er allerdings machen, weil die wieder "tricky" ist mit Unternehmensbeteiligung, Gewinnbeteiligung u.s.w. Auch schon skuril, daß ein gelernter Steuerberater/Wirtschaftsprüfer einen Steuerberater braucht, nur weil er selber in der Thematik des deutschen Steuerrechts nach ca. 15 Jahre Pause nicht mehr drinsteckt.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon julius » Sa Sep 18, 2021 20:47

Stimmt schon. Das gleiche bei Handwerkern oder Maurer, was wird da auch mal so abgerechnet an Samstagen auf Baustellen ? Teilweise halbe Rohbauten.
Beim Landwirt in der Buchführung ist aber jeder Euro gespeichert. Wenn ich selber ein Rind schlachte und in der Datenbank als Hauschlachtung Tierende abmelde muss ich das über die Buchführung versteuern.
Da würde ich nicht sagen das Landwirte im Vorteil sind.
Und was ist schon Steuergestaltung oder Ersparnis ?
Vor Monaten sagte mit ein Bekannter der Single ist : er zahlt den Krankenkassenbeitrag als Single und nur er wäre allein versichert und beim Familienvater ist die Frau und KInder kostenlos mitversichert. Das wäre unfair sagte der.
Das finanziert er als Single dann über Umwege mit.
Ja das stimmt muss ich zugeben. Das ist dann alles legal aber das ist doch auch eine Art der " Gestaltung " und Ersparnis da muss ich dem sogar zustimmen. Sowas ist 100 % legal aber auch nicht immer gerecht.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon Südheidjer » Sa Sep 18, 2021 21:06

julius hat geschrieben:Vor Monaten sagte mit ein Bekannter der Single ist : er zahlt den Krankenkassenbeitrag als Single und nur er wäre allein versichert und beim Familienvater ist die Frau und KInder kostenlos mitversichert. Das wäre unfair sagte der.
Das finanziert er als Single dann über Umwege mit.
Ja das stimmt muss ich zugeben. Das ist dann alles legal aber das ist doch auch eine Art der " Gestaltung " und Ersparnis da muss ich dem sogar zustimmen. Sowas ist 100 % legal aber auch nicht immer gerecht.

Das ist bei mir auch der Fall und ich zahle nicht gerade wenig in die gesetzliche Krankenversicherung.
Aber das nennt sich Solidargemeinschaft und soll Familien unterstützen, die Kinder großziehen und bei denen ein Ehepartner oftmals über Jahre "Vollzeit Familie" arbeitet. Das ist OK. Kinder-Großziehen ist nicht günstig und zukünftige Rentenzahler werden benötigt. Ich war als Kind übrigens auch über die Eltern mitversichert und das bis zu einem gewissen Zeitpunkt auch noch als Student.
Ich hab da nur ein Problem mit, wenn keine Kinder vorhanden sind und ein Ehepartner zuhause bleibt und sich einen lauen Lenz macht und ich indirekt das Rumgelungere mitfinanziere.
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Sep 18, 2021 21:09

Südheidjer hat geschrieben:Julius, dein Beispiel ist nicht Steuergestaltung sondern Steuerhinterziehung.

Falls du Kinder haben solltest, müßtest du deine Steuerlast vermutlich auch drücken können, wenn du sie für ihre Tätigkeiten auf dem Betrieb entlohnst, z.b. über einen 450,- Euro-Job. Da mußte nur aufpassen wegen Kinderarbeit und daß die Kleinen nicht über ihren Freibetrag hinauskommen. Ehepartner kann man auch gut nebenher beschäftigen und so die Steuerlast senken. Beschiss ist da natürlich auch Tür und Tor geöffnet.

Minijob für die Kids hab ich auch schon dran gedacht, geht aber erst ab 14 glaub ich. Und da gäbe es bei mir nur vernünftiges Geld für vernünftige Arbeit. Also mitnichten Steuergestaltung. Aber der Große tendiert eher zu Ferienjobs woanders. Ist sicher auch nicht verkehrt. Beim Kleinen muss man mal sehen. Das werden schwierige Verhandlungen in Sachen Stundenlohn dann :D

Meine Frau ist bei mir angestellt, ist aber kein Steuersparmodell. Was der Betrieb als Lohnausgabe hat, kommt bei der Einkommensteuer bei Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit wieder drauf. Dazu die Sozialabgaben ist eher ein Minusgeschäft. Für ihre Arbeit steht ihr aber eine geplante Altersvorsorge und Geld jenseits des Haushaltskontos zu. Ich weiß allerdings, dass das oft keine Selbstverständlichkeit ist :?
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon julius » Sa Sep 18, 2021 21:48

und wer hätte das gedacht bei Atomausstieg ?

ABSOLUTER WAHNSINN ! Uran-Preis springt bis an 50 USD ! Wird sogar 2007 übertroffen ? Gewaltige Gewinn-Chance !

https://www.wallstreet-online.de/nachri ... inn-chance

Da könnte man noch investieren zur Alltersvorsorge aber ob das unsere grüne Kanzlerkandidatin gefallen würde :mrgreen:
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Re: Geldanlage aktuell. Von Geld, Gold und Gottspieler.

Beitragvon T5060 » Sa Sep 18, 2021 22:31

julius hat geschrieben:und wer hätte das gedacht bei Atomausstieg ?

ABSOLUTER WAHNSINN ! Uran-Preis springt bis an 50 USD ! Wird sogar 2007 übertroffen ? Gewaltige Gewinn-Chance !

https://www.wallstreet-online.de/nachri ... inn-chance

Da könnte man noch investieren zur Alltersvorsorge aber ob das unsere grüne Kanzlerkandidatin gefallen würde :mrgreen:


Warum machen die Uran-Macher nicht das Geschäft selbst ? Wenn das Geschäft so sicher ist, dürfte es für die Miner kein Problem sein eine Finanzierung zu besten Konditionen zubekommen.
Warum baggern die dann um die Kohle des kleinen Manns ?

Sowas liest unsereins schon lange nicht mehr. Da ist mir eine KRONES Aktie dreimal lieber, weil die einfach geräuschlos läuft.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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